Carl-Huter-Stiftung

Welt- und Menschenkenntnis nach Carl Huter

6. Helioda und Leben


1. Helioda: charakterologische Bedeutung in der Huterschen Psycho-Physiognomik

In der Huterschen Psycho-Physiognomik wird das Äussere des Menschen nicht nur nach der Form betrachtet, sondern auch in Bezug auf die Strahlung und die Feinheit der Gewebe. 

Dabei wird auch die Ausstrahlung, die in den Hauptgeweben und im Auge liegt, sowie die Feinheit beachtet. Auch ihre Berücksichtigung ist ganz wichtig, um den Charakter des Mensch zu erfassen, um ihn charakterologisch zu beschreiben! Die näheren Einzelheiten über die charakterologische Beschreibung des Menschen aufgrund seiner Peripherie ist in den Lehrbüchern über die Hutersche Psycho-Physiognomik ersichtlich. 

Die Strahlung wird gänzlich von der positiven Helioda erzeugt, die Feinheit wird weitgehend von der negativen Helioda bewirkt. 


2. Helioda - Einführung zu Rubrik 6A

Huter hat leider nie ein Fach- und Lehrbuch über die Helioda geschrieben. Die Huterschen Erläuterungen über die Helioda findet man stückweise in rund 20 Artikeln und Schriften und an rund 30 Textstellen, die zwischen 1898 und 1911 geschrieben und veröffentlicht worden sind. Carl Huter hat für die Erforschung der Helioda 10 Jahre benötigt, von 1889 bis 1899. 

In den folgenden Rubriken wird alle Erkenntnisse Huters dargestellt samt Quellenangabe. Eine solche Zusammenstellung hat bisher gefehlt. 

Die Behandlung des Themas in Carl Huter: Welt- und Menschenkenntnis erfolgt in mehreren Lehrbriefen und Lektionen, aber nicht erschöpfend. 

Anmerkungen

  • Im Werk Carl Huter: Die neue Heilwissenschaft, 1898, hat Huter erstmals seine Erkenntnisse über die Helioda dargelegt. Er ahnte noch nicht, dass einige seiner Ansichten unrichtig sind und er im folgenden Jahr, 1899, zu neuen Erkenntnissen gelangen wird und die Entdeckung der Helioda erst dann abgeschlossen sein wird. Die Aussagen in "Die neue Heilwissenschaft" sind bisher nicht berichtigt worden, weder im Rahmen einer verbesserten Neuauflage, also einer 2. Auflage des Buches, noch mittels eines Nachtrags zu diesem Werk. 
  • Entdeckung der Helioda: Huter schreibt mehrmals, die Helioda könne erst im Jahre 1899 als entdeckt gelten und er erhebe den Anspruch, sie entdeckt zu haben. Mit anderen Worten: Zuvor hatte er sich erst teilweise entdeckt, aber die Sache noch nicht vollständig verstanden. Er hat die Helioda teils mit Od, teils mit Heil-Magnetismus gleichgesetzt. Die Entdeckung der Helioda kann als die grösste Entdeckung des 19. Jahrhunderts angesehen werden.


3. Leben - Einführung zu Rubrik 6B bis 6K

Das  Empfindungsvermögen und die Helioda sind ebenso real wie Stoff und Kraft, also die Atome und Moleküle sowie die physikalischen Kräfte und Energien. 

Die heutigen Erklärungen und Vermutungen über die Entstehung der lebenden Zelle und über das Leben berücksichtigen die Huterschen Entdeckungen und Erkenntnisse über das Empfindungsvermögen und die Helioda nicht. 

Daher suchte Carl Huter nach neuen Erklärungen, unter Einbezug aller seiner Erkenntnisse über das Empfindungsvermögen, die feinmateriellen Stoffe und die Helioda-Lebenskraft.

Die Huterschen Erläuterungen über die Entstehen von lebenden Organismen erscheinen hier erstmals seit Huter in einer neuen Fassung. 

Sie sind seinen zahlreichen Schriften entnommen und sind hier erstmals zu einer zusammenhängenden Darstellung zusammengefügt gefügt worden.


4. Naturwissenschaftliche Biologie

Die Naturwissenschaft lehrt: Ein stoffliches Gebilde gilt als lebendes Gebilde, wenn es mindestens 7 Kennzeichen aufweist:

  • Organisation;
    Lebewesen sind hoch organisiert, was bedeutet, dass sie spezialisierte, aufeinander abgestimmte Teile enthalten.
  • Stoffwechsel;
  • Homöostase, d.h. Selbstregulation;
  • Wachstum;
  • Reproduktion, d.h. Fortpflanzung;
  • Reizbarkeit;
  • Evolution, d.h. Höherentwicklung.

Für die fettgedruckten Kennzeichen des Lebens, Homöostase und Reizbarkeit, hat Huter eigene Erklärungen gefunden und zwar derart, dass hier das Empfindungsvermögen eine massgebende, ja die entscheidende Rolle spielt für das Zustandekommen des entsprechenden Kennzeichens, siehe nachfolgende Rubriken und  8. Evolution .

Carl Huter ist überzeugt davon, dass die Reizbarkeit sich niemals als Ergebnis von physikalischen, chemischen oder anderen Prozessen erklären lässt, d.h. sich nicht materialistisch und nicht im Sinne der heutigen Naturwissenschaft erklären lässt. Carl Huter setzt das Empfindungsvermögen als ein Grundelement in unserer Welt voraus. 

Aus den Huterschen Erkenntnissen über das Leben kann man schliessen, dass die charakteristischen Kennzeichen des Lebens aus weiteren wichtigen Merkmalen bestehen:

  • Das Bewusstsein,
    bei vielen Lebewesen aber in einfacher Form oder nur spurenhaft;
  • Seele und Geist, 
    bei vielen Lebewesen aber in einfacher Form oder nur spurenhaft;
  • Die Korrespondenz zwischen Innen und Aussen;
  • die Fähigkeit, sich selbst zu organisieren und schöpferisch neue Strukturen und Organe zu bilden;
  • die Anpassungsfähigkeit an die äusseren Verhältnisse;
  • die Existenz einer Lebens- und Liebeskraft;
  • ein Fortleben der feinstofflichen Teile*) des Lebens nach dem Tod, als Grundsatz.
    *) Sie sind physikalisch oder chemisch kaum nachweisbar, insbesondere sind sie mit dem Auge oder mit Mikroskopen nicht oder nur schwerlich zu beobachten.


5. Wie kommen Empfinden und Geist in das Lebewesen, in die lebende Zelle? In wenigen Worten

  • Die Materie entsteht aus dem Ruh-Element des Weltäthers.
  • Das Ruh-Element ist kein reines Element. Es haftet ihm in geringem Umfang das Empfindungselement an. Vgl. mit Rubrik  5B. Weltäther Ziffer 2. 
  • Das Empfindungsvermögen spaltet sich von den materiellen Teilchen ab. Es bildet sich eine feinmaterielle, empfindende Substanz. Huter spricht von Medioma, Od oder Helioda-Substanz. Es ist eine sogenannte astrale Substanz.
  • Diese Substanz haftet sich der Materie an, also den Atomen und den Molekülen. Sie sind mit naturwissenschaftlichen Instrumenten resp. naturwissenschaftlichen Methoden nicht direkt nachweisbar.
  • Diese Substanz vermag sich besonders in Eiweiss-Molekülen stark zu sammeln und zu verdichten, also zu konzentrieren. Das Leben, d.h. die lebende Zelle, ist nicht einzig durch Zufall entstanden, sondern auch durch aktive Mitwirkung der astralen Substanz.
  • Die lebende Zelle steht unter der Herrschaft Helioda-Substanz. 
  • In der lebenden Zelle hat sich diese astrale Substanz, Huter sagt: die Empfindungsenergie, ein eigenes Organ geschaffen, in welchem sie ihren Sitz hat. Hier kann sie sich noch bessern sammeln und konzentrieren. Aber auch in vielen Eiweiss-Molekül-Strukturen der Zelle kam es zur Ansammlung und damit zur Bildung von Zentren. Man kann sie als Sub-Zentren bezeichnen.
  • Weitere Einzelheiten in den nachfolgenden Rubriken, namentlich.


  

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Diese Seite wurde im Februar 2018 ausgearbeitet und am 1. März 2018 fertig gestellt. Sie wird regelmässig geprüft und angepasst, letztmals am 26. Januar 2023.

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