Carl-Huter-Stiftung

Welt- und Menschenkenntnis nach Carl Huter

Hintergrund II: Weltkenntnis

 

Empfindungsvermögen und ein neues Verständnis von physikalischen Erscheinungen


Kraft (resp. Energie) und Stoff (resp. Materie) galten um 1900 (also zur Zeit Huters) als je eine Grund-Erscheinungen, d.h. als etwas, was sich nicht auf eine andere Erscheinung zurückführen lässt.
Anmerkung: Die Relativitätstheorie hat dann, im 20. Jahrhundert, zur Erkenntnis geführt, dass Stoff und Energie miteinander verwandt und ineinander überführbar sind.


Das Empfindungsvermögen des Menschen und aller sonstigen Lebewesen (Tiere und Pflanzen) wird von der heutigen Naturwissenschaft nicht als eine Grunderscheinung anerkannt. Das Empfindungsvermögen gilt hier als eine Erscheinung, die noch wenig erforscht ist. Es besteht die Annahme (im Sinne einer ungeschriebenen Konvention) dass

  • das Empfindungsvermögen, ebenso Seele und Geist, als Erscheinungen von Kraft und Stoff zu betrachten sind, d.h. auf chemischen und physikalischen Vorgängen beruhen
  • es in unbestimmter Zukunft gelingen wird, diesen Nachweis zu erbringen.

Daher sieht die Naturwissenschaft keine Veranlassung, sich mit anderen Hypothesen zu befassen, um die Erscheinung des Empfindungsvermögens zu erklären.

Carl Huter hat durch seine Forschungen nachgewiesen, dass bereits die "tote" Materie ein Empfindungsvermögen besitzt. - Die Naturwissenschaft tut sich schwer, seine Resultate (und die Resultate ähnlicher Forscher) als Beweis zu anerkennen.

Carl Huter kommt mittels Denken zum Ergebnis, dass sich dieses Empfindungsvermögen nicht auf die beiden anderen Grundelemente, Stoff und Kraft, zurückführen lässt. Er begründet dies damit, dass die Materie die empfangenen Eindrücke über viele Jahre hinweg zu speichern vermag. Das wäre nicht möglich, wenn ein solcher Eindruck lediglich auf einer mechanischen Schwingung beruhen würde.

Carl Huters experimentelle und gedankliche Forschungen kommen zum Ergebnis, dass ein Grundkörper existiert, der die 3 Grundelemente unserer Welt - Stoff, Kraft und Empfinden - in einem völligen Gleichgewicht enthält. Durch dieses Gleichgewicht erscheint der Grundkörper völlig neutral, z.B. gewichtlos. Deshalb ist dieser Grundkörper sehr schwer experimentell nachweisbar. Er nennt diesen Grundkörper "Ilion".

Wenn sich Huters Resultate als richtig erweisen sollten, eröffnet sich damit die die Möglichkeit, rätselbehaftete physikalische Erscheinungen plausibel zu interpretieren, z.B. im Bereich der Schwerkraft oder in Bereichen, wo sich die naturwissenschaftliche Physik schwer tut, die Beobachtungen auf eine plausible Weise zu erklären, z.B. im Bereich der Quantenmechanik und im Bereich der Relativitätstheorie.


Themen-zentrierte Darstellung der Huterschen Erkenntnisse

Im zweiten Quartal 2018 (also rund 110 Jahre nach Erscheinen der Huter-Schriften), ist für rund 20 wichtige Bereiche des Huterschen Lebenswerkes je eine themen-zentrierte Übersicht erstellt worden. Zumeist gab es bisher nichts Vergleichbares. ausgenommen der Fachbereich "Psycho-Physiognomik". Die Verhältnisse liessen es bisher kaum zu, sich mit anderen Fachbereichen zu beschäftigen.

Huter war ein Universalgelehrter, der auf vielen Gebieten bahnbrechende neue Erkenntnisse gewonnen hat. Dies führt dazu, dass es für die Anhänger Huters schwierig ist, den Überblick zu bewahren, alle seine Erkenntnisse in genügender Weise zu verstehen und zu würdigen. Huter diese Schwierigkeit erkannt und mehrere Versuche gemacht um den Inhalt seines Hauptwerkes in einer kürzeren, leichter fassbaren Form darzustellen:

  • Leitfaden zu meinem System der Psycho-Physiognomik und Kallisophie
  • Illustriertes Handbuch der praktischen Menschenkenntnis
  • Grundlegende Entdeckungen für die wissenschaftliche Psycho-Physiognomik Carl Huters
  • Die wichtigsten Entdeckungen von Carl Huter (Kapitel 14 in "Aus eigener Kraft").

Die wichtigsten Bereiche der Hutersche Welt- und Menschenkenntnis liegen hier erstmals in einer themen-zentrierten Form vor.*)  Damit wird es erheblich einfacher, die Huterschen Lehren zu überblicken, zu verstehen und sich damit auseinanderzusetzen. Bemerkenswert ist, dass eine solche Darstellung erst jetzt erstellt worden ist (im Jahre 2018, 2. Kalenderquartal), mehr als 100 Jahre nach Huter.
*) Mit Ausnahme des Fachbereiches "Psycho-Physiognomik". Die "Grundlagen der Menschenkenntnis" enthalten einen grossen Teil dessen, was Huter über Psycho-Physiognomik (im engeren Sinn verstanden) geschrieben hat. Was bei diesem Fachbereich noch fehlt, ist ein Dokument, das alle wichtigen Erkenntnisse Huters in Bezug auf die Psycho-Physiognomik (im engeren Sinne) enthält, mit genauer Quellenangabe und systematisch geordnet.