Carl-Huter-Stiftung

Welt- und Menschenkenntnis nach Carl Huter

Hintergrund I: Menschenkenntnis

Wie ist es zu erklären, dass aus dem Äusseren des Menschen Rückschlüsse auf sein Wesen gezogen werden können?


Carl Huter schreibt im "Illustrierten Handbuch der
Menschenkenntnis", I. Teil:

"Die Form eines Lebewesens ist

  • der Lebens-, Willens- und Geistesausdruck des inneren   Empfindungscharakters in Verbindung mit der Willfährigkeit zur Form und

  • in Verbindung mit der Anpassung dieser Form auch an äussere umgebende, geistige, chemische und physikalische Einflüsse.

Je stärker die Empfindungskraft, desto stärker die Formkraft und die Lebenskraft. "

Hier (auf dieser Internetsite) wird dargelegt, wie Huter begründet, dass das Äussere das Innere eines Lebewesens reflektiert. Huter führt dies auf verschiedene Ursachen zurück. Je nach der besonderen Situation ist der Anteil der einzelnen Ursache unterschiedlich hoch. Die Helioda spielt indessen immer eine wichtige Rolle.

Vorallem das Gesicht des Menschen, besonders das Auge, der Mund und das Mittelgesicht, geben eine gute und genaue Information über das Innere des betreffenden Menschen.

Die Hutersche Entdeckung des Empfindungsvermögens und der Helioda trägt wesentlich zur Erklärung dieser Zusammenhänge von Innen und Aussen bei.

Die Entdeckungen  Huters über das Empfindungsvermögen führten ihn geradewegs zu einer neuen Erklärung über die Herkunft des Menschen und die Entstehung des Lebens sowie zu einem fundamental neuen Weltbild. Diese Erkenntnisse Huters werden hier ebenfalls dargestellt.

Lassen Sie sich überraschen beim Studium der nächsten Seiten!


Anmerkung

Was ist die neue richtunggebende Idee in der Huterschen Wissenschaft? 

Huter schreibt in der Broschüre "Katechismus der Huterschen Wissenschaft" unter Ziffer 43 auf diese Frage:
"Die Erkenntnis von der Beseelung aller Dinge, und dass sich diese Beseelung im Äusseren der Dinge offenbart.
Dadurch ist der Glaube an das Leben in die Menschheit zurückgekehrt; denn die alte Theologie lehrt, dass Leben nur von Gott ausgehe, also von einem zentralen Weltpunkt, von einer Person aus. Huter lehrt hingegen, dass das Leben von allen Dingen ausgeht, weil es in allen Dingen wohnt. Die Naturphilosophie lehrt, es gibt gar kein Leben von geistigem Werte, sie lehrt den groben Materialismus und den Glauben an Kraft und Stoff ohne Geist. Huter lehrt den Glauben an Kraft, Stoff und Geist in aller Materie, in allen Dingen."

Erstmalige themen-zentrierte Darstellung der Huterschen Entdeckungen und Erkenntnisse

Die Teilbereiche der Hutersche Welt- und Menschenkenntnis liegen hier erstmals in einer themen-zentrierten Form vor.*)  Damit wird es erheblich einfacher, die Huterschen Lehren zu überblicken, zu verstehen und sich damit auseinanderzusetzen. Bemerkenswert ist, dass eine solche Darstellung erst jetzt erstellt worden ist (im Jahre 2018, 2. Kalenderquartal), mehr als 100 Jahre nach Huter.

*) Mit Ausnahme des Fachbereiches "Psycho-Physiognomik". Die "Grundlagen der Menschenkenntnis" enthalten einen grossen Teil dessen, was Huter über Psycho-Physiognomik (im engeren Sinn verstanden) geschrieben hat. Was bei diesem Fachbereich noch fehlt, ist ein Dokument, das alle wichtigen Erkenntnisse Huters in Bezug auf die Psycho-Physiognomik (im engeren Sinne) enthält, mit genauer Quellenangabe und systematisch geordnet.