Carl-Huter-Stiftung

Welt- und Menschenkenntnis nach Carl Huter

F. Zitate von Carl Huter über Aspekte der Rasse

Die nachfolgenden Aussagen von Carl Huter über den Menschen beruhen auf

  • dem ganzen naturwissenschaftlichen Wissen, insbesondere auf den Darwinschen Lehren;
  • Huters Entdeckungen über das Empfindungsvermögen
  • die Wirkungen, die sich aus dem Empfindungsvermögen ergeben, namentlich in Bezug auf die Lebensprozesse.

1. Übersicht

  • Alle menschlichen Eigenschaften treten in allen Rassen auf. Auch alle Typisierungen - also Naturelle, Temperamente, die beiden Geschlechter, Innerlichkeits- resp. Äusserlichkeitsmensch, etc. - sind in allen Rassen zu finden. Die Rassenzugehörigkeit ist kein Merkmal, das einen verlässlichen Rückschluss auf das Wesen eines individuellen Menschen zulassen würde. Es lassen sich zwar statische Erhebungen durchführen und die Rasse "verorten", d.h. Durchschnitte ermitteln, Erwartung formulieren, etc. Aber der einzelne Mensch, den man gerade vor sich hat, wird selten mit dem Durchschnittsmenschen übereinstimmen. Im täglichen Leben, also in der Schule, im Beruf, in der Partnerschaft, in der Medizin, haben wir stets einen einzelnen Menschen vor uns und daher richtet sich unser Interesse auf sein konkretes Wesen, auf seine individuellen Eigenschaften: Alter, Geschlecht, die konkreten Potentiale und Erfahrungen, die schulische und berufliche Laufbahn, seine aktueller körperlicher, seelischer und geistiger Zustand, etc. - nicht der Mittelwert, nicht der statische Durchschnitt, nicht die Rasse.
  • In der Huterschen Psycho-Physiognomik steht daher der einzelne Mensch im Vordergrund, nicht seine Rasse. Für die fachmännische, zutreffende Beschreibung des einzelnen Menschen kann es notwendig sein, dass man seine Rasse mitberücksichtigt.
  • Huter vertritt, als Entdecker der Empfindungsenergie, ein geistiges Weltbild. Jeder Mensch trägt in sich Kräfte, die es ihm gestatten, die höchste Stufe an Entwicklung und Weisheit zu erreichen, unabhängig von seiner Herkunft, Hautfarbe, Rasse, etc. Da jeder Mensch dieses Potential in sich trägt, wäre es ein Frevel, andere Menschen wegen einem Rassenmerkmal zu belästigen, zu verfolgen, etc.
  • Jeder Mensch braucht Freiheit und Entfaltungsmöglichkeiten, denn jeder Mensch hat die Aufgabe, hier in seinem irdischen Leben für sich und die Seinen zu sorgen. Daraus kann ein Wettstreit entstehen. Dieser soll aber in einer sozialen, menschenwürdigen Art vor sich gehen.
  • Carl Huter war ein entschiedener Gegner der Rassendiskriminierung und von Rassismus. Dies veranlasste ihn, bei jeder sich bietenden Gelegenheit das Thema anzusprechen und sich klar und entschieden dagegen auszusprechen.
  • Carl Huter orientiert sich am System von Johann Friedrich Blumenbach (1752-1840). Entsprechend der 5 Kontinente unterscheidet Blumenbach 5 Rassen: Die schwarze Rasse (Afrika; "Schwarze"), die braune Rasse (Ureinwohner von Australien), die rote Rasse (Amerika, namentlich Nordamerika; "Indianer"), die gelbe Rasse (Asien, "Mongolen") und die weisse Rasse (Europa und Teile von Vorderasien; "Kaukasier"). Im V. Lehrbrief, 7. Lektion unterscheidet Huter dagegen 7 Rassen. Davon sei die orange Rasse weitgehend ausgestorben.
  • Carl Huter unterscheidet unter den Kaukasiern die Arier, Semiten und die Hamiten (III. Lehrbrief, 1. Lektion). Zu den Ariern zählt Huter die Germanen, die Romanen, die Slaven und die Kelten.


2. Zitate von Carl Huter über die Rasse

Die Werke, aus denen hier zitiert wird, können entweder im Buchhandel oder aber bei der Carl-Huter-Stiftung bezogen werden.

21. Auszug aus "Individuum und Universum", 1896, 10. Abschnitt "Anthropologie".

Individuum und Universum, Auszug; 2. Auflage, 1962
Individuum_und_Universum_2_1962_Rasse.pdf (10.84MB)
Individuum und Universum, Auszug; 2. Auflage, 1962
Individuum_und_Universum_2_1962_Rasse.pdf (10.84MB)
Individuum und Universum, Auszug; 1. Auflage, 1925/26
WuM_1925_Rasse.pdf (23.67MB)
Individuum und Universum, Auszug; 1. Auflage, 1925/26
WuM_1925_Rasse.pdf (23.67MB)

Dieses Werk ist 1925/26 erstmals und auszugsweise erschienen, als Bestandteil von "Menschenkenntnis", I. Lehrbrief, zweite Auflage. Erst im Jahre 1962 ist dieses Werk, Individuum und Universum, erstmals vollständig und als selbständiges Buch erschienen. Es wurde mit "zweite Auflage" bezeichnet.

Huter warnt davor, dass die "heutige Rassenmoral" zur "wüsten Willkürherrschaft" führt (und zwar von "starken Nationen") und zur "Abschlachtung und Vernichtung schwacher nationaler Gebilde."

Sodann ist ersichtlich, dass Huter den Krieg der Engländer gegen die Buren in Südafrika ("Unterjochung") sowie die inneren Verhältnisse in Russland ("Gewaltregiment"; "Russifizierungspolitik in den Ostseeprovinzen und in Finnland") entschieden ablehnt. Daraus lässt sich unschwer ableiten, dass Carl Huter die zahlreichen Gewalttaten gegen Menschen im 20. und 21. Jahrhundert aus Gründen der Volkszugehörigkeit, Sprache, Religion, etc. entschieden verurteilt hätte.
Hinweis (im Sinne Carl Huters): Staatliche Gebietsveränderungen sind auf friedlichem Wege zu erreichen. Namentlich die Zugehörigkeit zur gleichen Sprache, Volksgruppe, etc. können Anlass für den Wunsch nach solchen Veränderungen sein. Wenn davon zugleich Minderheiten (also Gruppen mit anderer Sprache, Herkunft, etc.) betroffen sind, muss auf diese Minderheiten Rücksicht genommen werden. Evtl. lassen sich solche Zusammenschlüsse (Gebiets-Arrondierung) infolge solcher Rücksichtnahme nicht erreichen.


22. Auszug aus "Illustriertes Handbuch der Menschenkenntnis", erstmals erschienen 1911.

Illustriertes Handbuch der Menschenkenntnis (8. Auflage, 1981)
IHB.1981_Rasse.pdf (10.91MB)
Illustriertes Handbuch der Menschenkenntnis (8. Auflage, 1981)
IHB.1981_Rasse.pdf (10.91MB)

Leider hat sich das Urteil von Huter nicht bestätigt, dass die "Logik" dazu führen wird und zwar "schon bald", dass niemand wegen seiner Rasse verantwortlich gemacht werden kann. Aus dieser Aussage geht hervor, dass Huter kein Anhänger von Rassenideologien war.

23. Auszug aus "Der Gebildete auf der Höhe".

Das Werk ist 1903 erstmals erschienen. Im Abschnitt "Sozialismus und Anarchismus" macht Huter einen Verweis auf eine national-soziale Bewegung unter antisemitischen Führern, die nach Huters Ansicht daran krankt, den Juden keine sozialen Gleichheiten und Vorteile zu gewähren, selbst wenn sie deutsche Staatsbürger sind. Huter wirft dieser Bewegung "Schürung von Hass und Verachtung gegen alle Nichtdeutschen" vor.


24. Auszug aus "Der Gebildete auf der Höhe".

Das Werk ist 1903 erstmals erschienen und 1959 in 3. Auflage. Im Abschnitt "Strafrecht", spricht sich Huter gegen die Todesstrafe aus, da (u.a.) auf diese Weise die Möglichkeit der Besserung verhindert wird. - Sodann spricht er sich im Abschnitt "Regierungs-, Kriegs- und Völkerrecht" für eine Stärkung des Völkerrechts (gegenüber dem Kriegsrecht) aus. Zudem sollte die allgemeine Wehrpflicht kein Dauerzustand sein. - Im Anhang dieser Schrift (der sich auf die Mitglieder des damaligen Huterischen Bundes bezieht; deshalb wohl ist der Anhang in der 3. Auflage von 1959 nicht enthalten), schreibt Huter: "Den Mitgliedern des Huterischen Bundes steht jede politische Überzeugung ebenso frei als wie jede religiöse Meinung;"


25. Auszug aus "Welt- und Menschenkenntnis", V. Lehrbrief, 8. Lektion:

"Die Nationalität kann der Mensch wechseln und ebenso die Religion. Seine Rasse ist ihm angeboren und er kann sich davon sein ganzes Leben lang nicht davon befreien. Der Mensch ist an nichts unschuldiger als an seiner Rasse." ... "Einen Menschen seiner Rasse wegen verfolgen zu wollen, bedeutet dasselbe, wie einen Stein, an dem man sich stösst, durchprügeln zu wollen." ... "Niemand kann seiner Rasse wegen verantwortlich gemacht werden, niemand braucht sich aber auch seiner Rasse wegen verdrängen zu lassen." Bereits im I. Lehrbrief, 5. Lektion schreibt Huter: "Da an solcher angeborenen Rasseneigentümlichkeit jeder Mensch, wie jedes Tier gleich unschuldig ist, so erfordert es das sittliche Gefühl, dass man niemand wegen seiner Rasseneigentümlichkeit verdammen soll."

26. Weitere Textstellen mit Aussagen Huters zur Rasse findet man u.a. in seinem Hauptwerk im I. Lehrbrief 10. Lektion und im III. Lehrbrief 1. Lektion.


History

  • Diese Seite wurde am 24. April 2018 erstellt und ist seither abrufbar.
  • Sie wurde vom 26. April bis 1. Mai 2018 überarbeitet.
  • Sie wurde am 4. September 2018 ergänzt.

Alle Rechte vorbehalten!