Carl-Huter-Stiftung

Welt- und Menschenkenntnis nach Carl Huter

8. Evolution und Schöpfung


Hutersche Erklärung über die Herkunft des Menschen


In der Naturwissenschaft wird die Höherentwicklung der Lebewesen, insbesondere des Menschen, damit erklärt, dass

  • die Lebewesen in einem Wettstreit um ihre Existenz stehen;
  • die Zahl der Nachkommen längerfristig davon abhängt, dass das einzelne Individuum optimal an die Lebensverhältnisse angepasst ist, gesund und kräftig ist sowie bei der Partnerwahl ("Zuchtwahl") besonderen Erfolg hat.

Dabei handelt es sich grundsätzlich um eine Vermutung, denn diese Vorgänge spielen sich in Zeiträumen ab, die viel länger als ein Menschenleben sind und sie sind der Beobachtung oftmals nur schwer zugänglich. Solche Vermutungen sind immer wieder kritisch zu hinterfragen.

In den vorhergehenden Rubriken 5 Neue Physik und 6 Empfindungsenergie; Korrespondenzgesetze wurde dargelegt, dass das Empfindungsvermögen als Grundelement unserer Welt anzusehen ist, zusammen mit Kraft und Stoff. 

Carl Huter vertritt die Ansicht, dass das Empfindungsvermögen nicht ausser Acht gelassen werden darf bei der Entwicklung einer Theorie über

  • die Entstehung des Lebens;
  • die Höherentwicklung der Lebewesen;
  • die Herkunft des Menschen.

Carl Huters Huter hat zu diesem Thema mehrere Texte verfasst, siehe Anmerkungen. Sie sind in den Schriften über die Huterschen Lehren veröffentlicht worden. Eine Broschüre, die sich einzig mit diesem Thema befasst, hat er nicht hinterlassen. Er hat dieses Thema wohl nie in öffentlichen Vortragen oder in seinen Monatskursen angesprochen oder gar näher behandelt. Vielleicht hat er mit seiner Schülerin Irma Fleischhacker darüber gesprochen. 


Anmerkungen

1. Quellen

Die massgeblichsten Darstellungen sind enthalten in

a. "Führer durch das Carl Huter-Museum", 1910, in Bezug auf Aspekte der Höherentwicklung, siehe Evolution I;

b. "Illustriertes Handbuch der Menschenkenntnis", IV. Teil; siehe Evolution I;

c. "Meine Schöpfungsentwickelungslehre als Grundlage der neuen Welt- und Lebensreligion, der Kallisophie. Das Heiligkeitsgefühl und das Ideale", enthalten in Irma Fleischhacker: Carl Huter und seine Wissenschaft", 1910; siehe Evolution II;
Anmerkung: Vermutlich die beste Darstellung des Themas.

d. "Welt- und Menschenkenntnis", III. Lehrbrief, 1905, siehe Evolution III;

e. "Katechismus der Huterschen Wissenschaft", 1909; siehe Internetseite "Schöpfung".

2. Heiligkeitsgefühl

Huter vertritt folgende Ansicht und ist davon überzeugt: Die Pflege des Heiligkeitsgefühls treibt und bewirkt die Höherentwicklung in massgeblicher Weise.

Er verwendet den Begriff "Heiligkeitsgefühl" offensichtlich erstmals im Artikel "Meine Weltanschauung und die 16 Weltursachen". Dieser Artikel ist vermutlich im Jahre 1901 entstanden, aber nicht im Druck erschienen, jedenfalls nicht in seiner Zeitschrift "Die Hochwart". Er ist im Dezember 1934 in der Zeitschrift "Der gute Menschenkenner" erschienen. Der Begriff erscheint in den Huterschen Schriften offensichtlich erst wieder ab 1908, d.h. weder im "Welt- und Menschenkenntnis", noch in "Die neue Ethik". Der Begriff hat bisher keine besondere Beachtung gefunden, auch nicht unter den damaligen Schülern und Mitarbeitern Huters.


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Diese Seite wurde in der Woche vom 5. Februar 2018 erstellt und am Freitag, 23. Februar 2018 erweitert. Diese Seite wird regelmässig geprüft und angepasst, letztmals am 6. Januar 2019, am 10. und 11. August 2019 sowie am 28. Oktober 2020.

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