Carl-Huter-Stiftung

Welt- und Menschenkenntnis nach Carl Huter

7. Kräfte, Stoffe Formen -
Kraftrichtungsordnung (KRO)

Carl Huters Entwicklungslehre über Stoffe und Kräfte: 
a. anorganische Welt, in der Rubrik 7A
b. lebende Zelle, in der Rubrik 7B


1. Einführung

Od und Medioma sind ätherische Zwischenstoffe. Sie liegen zwischen dem Äther und der chemischen Materie. Die Erläuterungen dieser Stoffe beginnt in der Rubrik  5D. Substanz-Elemente .

  • Carl Huter ist der Ansicht, dass das Od, die Medioma, etc. naturwissenschaftlich nicht oder nur schwerlich nachweisbar sind, evtl. in einer indirekten Weise. (1) 
  • Sie liegen zwischen Äther und Materie, sind also präparierter Äther. 
  • Carl Huter vermochte diese Stoffe dank seinem von Geburt her feinen und später durch Schulung noch stark gesteigerten Empfindungsvermögen mit Leichtigkeit wahrzunehmen. 
  • Für Carl Huter waren sie real. Er hatte keinen Zweifel an deren Existenz. Carl Huter ist von der Richtigkeit seiner Forschungen über die Kräfte, Stoffe und Formen überzeugt. Er schreibt, dass er dank seinem feinen Empfindungsvermögen diese Kräfte und Stoffe erfühlen und damit erforschen konnte, siehe Rubrik 2B1. Forschungs-Instrumentarium
  • Um die nachstehenden Erläuterungen zu verstehen, beachte man die  Informationen in den vorangegangenen Rubriken über die Feinstoffe, ab 5D. Substanz-Elemente .
  • Diese Besonderheit dieser Stoffe - mit naturwissenschaftlichen Instrumenten und Methoden nicht nachweisbar - vermag zu erklären, weshalb die Naturwissenschaft bisher nicht auf diese Stoffe gestossen ist und nichts davon weiss. (2)
  • Dasselbe gilt auch für den feinstofflichen Magnetismus, die feinstoffliche Elektrizität, die in diesem Kapitel 7 ebenfalls näher erläutert werden:
    a. durch ein gesteigertes Feingefühl nachweisbar;
    b. mit naturwissenschaftlichen Mitteln nicht oder nur schwerlich nachweisbar, evtl. in einer indirekten Weise.
  • Die Anwesenheit dieser kaum nachweisbaren Stoffe gibt aber der Peripherie des lebenden Menschen ein charakteristisches Aussehen. Eine Person, deren visuelle Wahrnehmung psycho-physiognomisch geschult ist, vermag solche Unterschiede - odische Gewebe-Partie, mediomische Gewebepartie, etc. - sicher zu erkennen. - Man darf daher sagen, für den Kenner der Huterschen Lehren sind diese Stoffe indirekt erkennbar. Diese Stoffe treten auch bei lebenden Pflanzen und lebenden Tieren auf, bevorzugt an bestimmten Stellen der Peripherie - jene für das Od und jene für die Medioma befinden sich an unterschiedlichen Stellen - und geben der Partie ein charakteristisches Aussehen, aus welchem man auf die Anwesenheit dieser Stoffe schliessen kann.

Carl Huter nennt seine Lehren über die Stoffe, Kräfte, die Lebenskräfte und deren Verhältnis zueinander Kraftrichtungsordnung. Die Abkürzung dafür lautet KRO.

(1) Carl Huter teilt diese Ansicht nur einmal mit und zwar im Artikel "Elementarstrahlung und die strahlende Lebenskraft Helioda", erschienen in "Hochwart", Dezember 1924, Heft 2: "Die Medioma ist meiner Ansicht nach in der Tat der innere, materielle Seelenstoff jedes Lebewesens, der bisher chemisch nicht nachweisbar und zerlegbar war, vielleicht auch nie werden wird, der sich aber indirekt durch chemische oder physikalische Wirkungen wird vielleicht nachweisen lassen."

(2) Es gilt zu beachten, dass die Naturwissenschaft noch keineswegs alles beobachtet hat und alles zu erklären vermag. Es gibt noch viele offene Fragen:

  • Physik, Quantenmechanik: Wie ist der Dualismus zwischen Welle und Korpuskel zu erklären?
  • Physik, Relativitätstheorie: Die Beobachtungen lassen lediglich mittels Formeln beschreiben, aber nicht anschaulich erklären, z.B. die Längenkontraktion, das Zwillingsparadoxon, die Umwandlung von Energie in Materie.


2. Charakterologische Bedeutung in der Huterschen Psycho-Physiognomik

Helioda, Od, Medioma und alle anderen Naturstoffe und Naturkräfte tragen zum Aussehen des menschlichen Körpers bei, ganz besonders von Gesicht, Kopf und Hals. 

In der Huterschen Psycho-Physiognomik wird das Äussere des Menschen nicht nur nach der Form betrachtet, sondern auch in Bezug auf
a. die Lebenskräfte, die positive und die negative Helioda;
b. die acht Naturstoffe und Naturkräfte.

Die näheren Einzelheiten sind in den Lehrbüchern über die Hutersche Psycho-Physiognomik ersichtlich. 

Die Bedeutung kann anhand des Odes erklärt werden:

1. Amandus Kupfer schreibt: Das Od bedingt die Reizempfindlichkeit. Wer wenig Od hat, verliert das Feingefühl, wird daher leicht fanatisch in einer Richtung, verlässt z. B. edle Richtungen wieder.

2. Generell gilt: Wenn bei einem Menschen eine Störung im seelischen und geistigen Bereich vorliegt, stellt man oft fest, dass in den Gesichtspartien zu wenig Od vorhanden ist, oft in Kombination mit fehlender Helioda-Strahlung. In einzelnen Lehrbüchern der Huterschen Psycho-Physiognomik findet man einige wenige Bilder dazu. Das Thema sollte aber dringend in besonderen Lehrbüchern näher behandelt werden. Die Stärke des Odes ist je nach Typ, namentlich Geschlecht und Naturell, unterschiedlich. Wenn das Od viel schwächer ist als bei Menschen des entsprechenden Typs, dann ist mit Störungen zu rechnen. - Bei der Frau ist das Od geschlechtstypisch bedeutend stärker als beim Mann und damit erklären sich einige geschlechtstypische Unterschiede zwischen Frau und Mann. Die Frau hat in der Regel ein grösseres körperliches und seelische Feingefühl, ein stärkeres Mitgefühl für andere Menschen, für Tiere und Pflanzen, etc.

3. Wenn das Fachwissen, allein schon jenes über das Od, in den nächsten Jahren, evtl. Jahrzehnten, grössere Anerkennung erhält, wird dies die Bereiche Psychologie und Psychiatrie erheblich verändern. Es eröffnen sich ganz neue Möglichkeit der Therapie: ohne Medikamente, viel raschere Heilung, nachhaltiger und zu viel tieferen Kosten!


3. Erläuterung von Begriffen - Was versteht Carl Huter darunter?


3.1 Elementar-Magnetismus in der anorganischen und organischen Welt 

Huter hat mit seinem feinen Empfindungsvermögen folgendes wahrgenommen:

  • Stoffe, aber auch Lebewesen, z.B. der menschliche Körper sind in naher Entfernung von Kraftlinien umgeben, ähnlich wie die Kraftlinien des physikalischen Magnetismus den Eisenstab umgeben. 
  • Beim Menschen liegt der Strahlpol am oberen Hinterkopf, die Saugzone befindet sich an der Fusssohle. Der Magnetismus der Lebewesen saugt von aussen Feinstoffe an, die im Fussbereich, also am Südpol, in den Körper eindringen. 

Diese Kraftlinien bestehen aus einem charakteristischen Feinstoff, einem Zwischenstoff zwischen Äther und Materie. Dieser Feinstoff ist chemisch und physikalisch kaum nachweisbar. 

Im Menschen erfolgt eine Verdichtung dieser Stoffe und bei zunehmender Verdichtung ein Ausstrahlen der Feinstoffe am Strahlpol. So erklären sich die magnetischen Kraftlinien, die Körper in nahem Abstand umgeben.

Auch bei Pflanzen tritt lässt sich ein solcher Magnetismus mittels Feingefühl feststellen, z.B. bei der Eiche und der Buche und ähnlichen, grossen, schlanken, kräftigen Bäumen.


Anmerkung

1. Huter bezeichnet diese Erscheinung in Anlehnung an den aus der Physik bekannten Magnetismus, da gewisse formale Ähnlichkeiten bestehen, wenn man sich einen Stabmagneten betrachtet:
a. Zwei Pole, an denen die Kraftspannungslinien ein- resp. austreten;
b. eine Längs- resp. Richtachse
c. Kraftspannungslinien, die den Körper in naher Distanz umgeben, und vom Strahlpol zum Saugpol führen.

2. Carl Huter hat sich dazu geäussert, wie dieser Elementar-Magnetismus  entsteht, siehe Rubrik  7A. Anorganische Welt und  7B. lebende Zelle . In beiden Rubriken wird unter Anmerkungen darauf hingewiesen, dass die Huterschen Erläuterungen leider kurz und zu wenig verständlich sind. Es ist zu hoffen, dass dieser Mangel in naher Zukunft behoben werden kann.

3. Man beachte auch die Erklärungen im Lehrbuch "Grundlagen der Menschenkenntnis", Band I.

4. Unter Lebensmagnetismus wird verstanden, dass die Lebewesen im physikalischen Sinne magnetisch sind. Nach Huter existiert ein derartiger Lebensmagnetismus nicht. Vgl. mit Bernhard Corvey: Die Lösung der Lebensrätsel. 1907. Arminius-Verlag, Detmold. Der Hutersche Magnetismus ist eine Verdichtung feinster Stoffe.

5. Huter bezeichnet den Elementar-Magnetismus auch als chemischer Magnetismus, siehe  5G. Gravitation , Ziffer 5. Wie ist das zu erklären?
a. Huter versteht unter Magnetismus im Grundsatz eine Ansammlung, eine Verdichtung. - Die Pole, die Richt- oder Längsachse und die Kraftspannungslinien entstehen erst, wenn die Verdichtung stark genug ist. Sind also sekundäre Erscheinungen.
b. Huter verwendet das Wort "chemisch" oft im Sinne von "stofflich". 
c. Chemischer Magnetismus ist somit eine Ansammlung und Verdichtung von Stoffen.


3.2 Elementar-Elektrizität in der anorganischen und organischen Welt 

Huter hat mit seinem feinen Empfindungsvermögen folgendes wahrgenommen:

  • Stoffe, aber auch Lebewesen, z.B. der menschliche Körper senden in der Querrichtung zur magnetischen Achse feinmaterielle Strahlen aus, die sich zerstreuen. Anders als die magnetischen Strahlen gehen sie nicht in den Körper zurück.

Die Strahlen bestehen aus einem charakteristischen Feinstoff, einem Zwischenstoff zwischen Äther und Materie, um einen präparierten Äther. Dieser Stoff ist chemisch und physikalisch kaum nachweisbar. 

Anmerkung

1. Huter bezeichnet diese Erscheinung in Anlehnung an die aus der Physik bekannte Elektrizität, da gewisse formale Ähnlichkeiten bestehen:
a. Die Strahlen der Elementar-Elektrizität zerstreuen sich, genau wie die Strahlen der physikalischen Elektrizität. 
b. Die Strahlen der Elementar-Elektrizität stehen rechtwinklig zur Achse des Elementar-Magnetismus.

2. Carl Huter hat sich dazu geäussert, wie diese Elementar-Elektrizität entsteht, siehe Rubrik  7A. Anorganische Welt und  7B. lebende Zelle . In beiden Rubriken wird unter Anmerkungen darauf hingewiesen, dass die Huterschen Erläuterungen leider kurz und zu wenig verständlich sind. Es ist zu hoffen, dass dieser Mangel in naher Zukunft behoben werden kann.

3. Man beachte auch die Erklärungen im Lehrbuch "Grundlagen der Menschenkenntnis", Band I.


3.3 Elementar-Od: Unter Elementar-Od ist ein feiner, odischer Stoff zu verstehen. Carl Huter hat ihn bei der anorganischen Materie durch sein feines Empfindungsvermögen wahrgenommen, z.B. bei Kristallen. 

Die Begriffe Od, Medioma werden in den nachfolgenden Rubriken dieses Kapitels noch genauer erläutert.

Die Helioda wird in der Rubrik 5c und im Kapitel 6 erläutert.


History

Diese und die nachfolgenden Seiten wurden im September 2018 erstellt. Sie werden regelmässig geprüft und überarbeitet, letztmals am 13. Januar 2019, am 5. Dezember 2020, am 29. Juli 2021, am 17. Juni 2022, am 14. Juli 2022, am 11. August 2022, am 23. Oktober 2022, am 27. Oktober 2022, am 19. und 20. Dezember 2022, am 25. Januar 2023 und am 2. Februar 2023.

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