Carl-Huter-Stiftung

Welt- und Menschenkenntnis nach Carl Huter

6F. Gravitation - Schwerkraft, Massenanziehung


1. Einblick in die Huterschen Lehren über die Ruhe-Massen und über das Empfindungsvermögen
Carl Huter: Zweiunddreissig der wichtigsten von mehr als zweihundert neuen Entdeckungen, die Carl Huter gemacht hat. - Erschienen in der Broschüre Carl Huter: Katechismus der Huterschen Wissenschaft, 1909.
Gliederung und Fettdruck durch die Carl-Huter-Stiftung.


14. Carl Huters Entdeckung des Allebens und der Gravitation der grossen und kleinen Körper. 

Durch den Nachweis, dass die Liebe der Kern des Lebens und Empfindens ist, dass sie die Verfeinerung und Verinnerlichung bewirkt, steht nunmehr durch die Huter'schen Forschungen fest, dass in allen Dingen, besonders in den kleinsten, ein liebendes Leben wirkt und schlummert.

Die mechanischen Energien mögen die grossen materiellen Massen bewegen, schieben, stossen, dehnen und zusammenziehen, es sind das alles äusserliche Kräfte, im Innern aber wohnt den kleinsten Teilchen anhaftend Lebensimpuls und Liebe inne. Die Liebe ist daher der Träger der Welt, sie ist die ewige unvergängliche Schöpferkraft, die unzerstörbar ist.

Die Ruh-Energie des Weltäthers bewirkte in denen damit besonders behafteten Ätherteilen, dass sie sich zu Hartmediomen und chemischer Materie zusammenschlossen. Dadurch wurde die Schwere der Körper geschaffen. Diesen Schwermassen, die zur Ruhe neigen, strebt die Bewegungsenergie des Weltäthers entgegen, denn alle Weltkörper bewegen sich. 

Bewegung hebt aber die Schwere auf. Die Gravitation der Weltkörper geht also nicht einseitig auf Grund der Attraktionskraft der Materie vor sich, sondern sie wird durch die gesamte Kraftrichtungsordnung bedingt und besonders von der Druckkraft und der Spannungsenergie des Äthers mit bewerkstelligt.

Schliesslich tritt als Leitkraft der Empfindungsäther, dem der von Schwerteilen entladenen Bewegungsweltäther noch teilweise anhaftet, in Aktion. 

Auch der chemischen Schwermaterie haften noch Teile des Empfindungsäthers an. 

Nach Huter ist in den Fixsternen der Empfindungsäther besonders stark gesammelt. 

Er tritt im ganzen Weltall auf und reguliert und dirigiert die grössten und kleinsten Massen unmerklich und unscheinbar, als geheimnisvolle Kraft; sie verhütet es, dass nichts zur Todesruhe, d. h. zum ewigen Tode untergeht, sondern, dass alles mehr oder weniger belebt und beseelt ist und auch ewig bleibt. 

Anmerkung: Man vergleiche die obige Ziffer 14 mit dem Artikel Carl Huter: Welt- und Lebenslehre. 36 Thesen über die wichtigsten Kernfragen, Ziffer 6, 7 und 8. Dieser Artikel ist abrufbar in der Rubrik  2B2. Übersichts-Schriften . 


2. Wie erklärt Huter die Massenanziehung? - Teil I
Carl Huter: Welt- und Lebenslehre von Carl Huter: 36 Thesen über die wichtigsten Kernfragen. - Dieser Artikel ist erschienen in der Broschüre Carl Huter: Die neue Weltanschauung. Der neue Glaube und die goldenen Lebens-Regeln des Kallisophen, 1908
Dieser Artikel ist abrufbar in der Rubrik  2B2. Übersichts-Schriften . 

  • Die anziehende Energie der empfindenden Feinmassen, die in den Sonnen aufgespeichert ist, ist das Wesentlichere der Anziehungskraft, die auf die Planeten wirkt.
  • Die elektrischen Aussenkörper der Sonnen sind die, welche auf dem Weltäther und somit auf die Planeten abschwingend wirken und die Richtung des Umlaufes derselben bedingen.
  • Es geht somit von den Sonnen auf den Weltäther nicht nur mechanische, sondern auch seelische Energie über, die den Äther beeinflusst, die sich im Äther fortpflanzt und die Oberflächen der Planeten befruchtet. 

Anmerkung

In den obigen zwei Texten aus dem Jahre 1909 sind die Huterschen Erkenntnisse über die Gravitation und das Universum kürzer und besser dargelegt als in den untenstehenden Texten aus dem Hauptwerk, die 1905 entstanden sind. 

Die Erkenntnisse über das Schwarze Loch, siehe ganz unten, sind im Hauptwerk ebenfalls nicht enthalten. Auch sie hat Carl Huter wohl erst nach 1905 gewonnen. 

Die nachfolgenden Texte aus dem Hauptwerk sind dennoch informativ und wertvoll.


3. Wie erklärt Huter die Massenanziehung? - Teil II
Carl Huter: Welt- und Menschenkenntnis, 1905. III. Lehrbrief, fünfte Lektion 
Gliederung und Fettdruck durch die Carl-Huter-Stiftung.
Vgl. mit den späteren Erklärungen Huters aus dem Jahre 1909 in obiger Ziffer 2.

Zitat Anfang:

  • Ich muss hier noch mal eingehender auf das Wesen der Schwerkraft, des Magnetismus und der Elektrizität zurückkommen. Wie ich im 2. Lehrbrief, 9. Lektion, dargetan habe, liegen in jedem Äther-Ilion drei Grundelemente, das Ruh-, das Bewegungs- und das Empfindungselement. Das Ruh-Element strebt nach Innerlichkeit in voller Ruhe, das Bewegungselement nach Äusserlichkeit und in die weite Ferne. 
  • Sobald sich aber das Äther-Ilion so teilt, dass diese zwei entgegengesetzt wirkenden Kräfte, Ruh- und Bewegungselement, sich voneinander scheiden, so geht das Empfindungselement teils zu dem Ruh-, teils zu dem Bewegungselement über.
  • Wir hätten dann die zwei verschiedenen Grund-Ilionen, die dann, wenn sie getrennt sind, sich erst bewusst werden, was sie verloren haben. Die geteilte Empfindungsenergie, die in beiden wohnt, treibt nun beide dazu, sich gegenseitig wieder anzuziehen und zu vereinigen.
  • Zugleich aber treibt die differenzierte Energie des Ruh-Ilions andererseits dazu, den eingeschlagenen Weg des Ruhesuchens dadurch zu befriedigen, dass es in diesem Willen oder Charakter zu verharren strebt und jede Gelegenheit wahrnimmt, sich mit einem oder vielen anderen ähnlichen oder gleichen Ruh-Ilionen zu vereinigen. Eine Gruppe Ruh-Ilionen bildet sich somit zu Idionen um, die weiter nach Ruhe drängen und die Wasserstoffatome bilden. Jedes Ruh-Ilion, jedes Idion und jedes Atom hat also zwei Pole, einmal den Willenspol, sich mit Gleichen zu vereinen, und zweitens den Empfindungspol, in irgendeiner Weise das Verlorene in sich neu zu schaffen, also neue Bewegung, neues Leben zu gewinnen.
  • Hat sich nun ein Weltkörper gebildet, so wirkt in den Idionen und Atomen der stabile Wille weiter, aus dem Weltall immer mehr Ruhenergie in sich aufzusaugen und die Bewegungsenergie in den Äther-Ilionen, die ihn im Weltraume umgeben und in diesen Weltkörper einzudringen suchen, von sich abzustossen.
  • Dadurch entsteht eine ungeheure Pressung oder Spannung zwischen den Elementen und dem beweglichen Äther; diese Spannung oder Reibung äussert sich dann in Wärme, in Licht und in Bewegungen, ferner werden aber auch durch den Weltätherdruck nun gerade alle zu Atomen verdichteten Ruhelemente derart gepresst, dass neue Elemente entstehen.
  • Je stärker nun der freie Weltäther auf die Elemente drückt - und dieser Druck wird eben umso so stärker sein, als die chemischen Stoffe dichter werden -, desto mehr wird in den lockeren Substanzen, wie z. B. in dem Wasserstoff, die Schwere des Sauerstoffs empfunden, im Sauerstoff der Schwefel.
  • Die Schwerkraft beruht daher auf doppelten Ursachen, einmal auf der Pressung des freien Äthers, zweitens auf der Anziehungs- und Saugkraft der Atome, die eben aus dem Weltäther fortwährend weiteres Ruh-Material zu saugen suchen.

Zitat Ende.


4. Wie erklärt Huter die Massenanziehung? - Teil III
Carl Huter: Welt- und Menschenkenntnis, 1905. III. Lehrbrief, fünfte Lektion 
Gliederung und Fettdruck durch die Carl-Huter-Stiftung.
Vgl. mit den späteren Erklärungen Huters aus dem Jahre 1909 in obiger Ziffer 2.

Zitat Anfang:

  • Jedes Atom muss nun notwendigerweise eine innere Kraftzentrale haben, nach der hin es eben von aussen nach innen saugt, eine Zentrale, die Äther verdichtet, oder aus dem Äther das ihr ähnliche Material einsaugt. Es muss ferner eine äussere Spannungssphäre haben, mit der es sich mit aller Kraft wehrt, dass keine Bewegungs-Ilionen in sein Inneres eindringen und das ganze Atom-Material stören oder sprengen.
  • Diese äussere Spannungszone ist nun eben die Kraft, welche wir als Elektrizität beobachten.
  • Die innere Zone aber, die Nähr-, Saug- oder Dichtungszone, ist die zentrale magnetische Kraft, welche uns als Schwerkraft erscheint.
  • Die Elektrizität ist lediglich die Schutz- und Wehrkraft der Atome, der Moleküle, kurz der Elemente, welche am stärksten da den Gegendruck gegen den eindringenden, auflösenden Bewegungsäther entwickelt, wo dieser eben am stärksten eindringen könnte, das ist am ganzen Äusseren, der Peripherie des Körpers, speziell aber am Äquator.
  • Spannt sich nun diese Gegenkraft besonders hoch an, was durch starken Aussenreiz verursacht wird, dann wird sie zur positiven Elektrizität. Flutet die Anspannung ab, das heisst, sind schwache Reize da, so geht diese Peripherieschutz- oder -spannkraft in negative Elektrizität über, sie breitet sich auf weitere Flächen und Massen von der Peripheriegrenze mehr nach innen aus. Verwandte Stoffe können sich gegenseitig Spannkräfte übertragen und sich somit elektrisch ausgleichen.
  • Da nun in den Elementen selber starke Kohäsions- oder Saugkräfte wohnen, so richten sie mitunter ihre Schutzkraft oder Elektrizität nicht nur gegen den auflösenden Äther, sondern auch gegen andere chemische Elemente. Deshalb sind alle chemischen Elemente
    a) mit mehr oder weniger Schwerkraft,
    b) mit mehr oder weniger Elektrizitätskraft behaftet.
    Jeder Schwerkraft wohnt aber Anziehungskraft inne. Die Anziehungskraft bewirkt in jedem Körper eine Achse; an dem Anziehungspol der Achse saugt er Substanzen ein, wodurch er lebt oder sich erhält, und wodurch er auch ähnliche Körper an sich zieht und sich damit verbindet.
  • An dem anderen Pol der Achse strahlt der Körper Schutzstrahlen aus, sogenannte magnetische Strahlen, die den Körper in Kraftlinien umschliessen und die in diese Kraftlinien eindringenden Äthermassen präparieren, sie zu Idionen machen, daher ist die obere (d. h. die um den Strahlpol gelagerte) Halbkugel solchen Körpers mehr mit Isionen (siehe 2. Brief, Seite 198, D.) und Mediomen, das heisst gleichartigen Substanzkraftlinien erfüllt, der untere (um den negativen Süd- oder Saugpol gelagerte) Teil mehr mit Idionen und Mediomen, das ist präparierter Äther, welche eben die Od- oder Mediomakraftlinien und -substanzen in sich pressen oder fangen, auch einschliessen und dem saugenden Mutterkörper zuführen. (Siehe Abbildungen Tafel 13, 14, 18, 19, 20, 21.)
  • Dass um diese innere Achse eine magnetische Ruhezone liegen muss, ist selbstverständlich, denn die Ruhe ist ja der Charakter jedes Elements, daher behaupte ich auch, es gibt nicht nur zwei arbeitende magnetische Pole, sondern auch einen dritten, den Ruhepol.

Zitat Ende.


5. Wie erklärt Huter die Massenanziehung? - Teil IV
Carl Huter: Elementarstrahlung und die strahlende Lebenskraft Helioda, 1904.
Erstmals erschienen in "Hochwart", Dezember 1924, Heft 2.
Gliederung und Fettdruck durch die Carl-Huter-Stiftung.
Vgl. mit den späteren Erklärungen Huters aus dem Jahre 1909 in obiger Ziffer 2.

Zitat Anfang:

Worin wurzelt die Anziehungskraft der Himmelskörper und die Beharrlichkeit der Elemente ?

Die Anziehungskraft der Himmelskörper wurzelt einzig und allein
in der Konzentrationsenergie derselben;
diese nun wurzelt wiederum in
den Kleinstteilen, aus denen jeder Weltkörper besteht, nämlich in den
Atomen seiner Elemente. 

Im chemischen Element ist daher der Magnetismus die überwiegende Kraft, und diese Kraft saugt nicht nur Weltäther in sich auf zum Zwecke der Verdichtung und Umbildung in gleichen Elementarstoff, sie wahrt auch den Charakter des Elements, die Statik oder die Beharrlichkeit, Dem kurzblickenden Beobachter erscheint diese Beharrlichkeit für alle Ewigkeit feststehend.

Ich will diese Art chemischen Magnetismus mit dem Namen Elementar-Magnetismus bezeichnen, obwohl sich eigentlich hinter dem chemischen Magnetismus der elementare als Willensimpuls verbirgt, um den
Charakter dieser Naturkraft von dem physikalischen Magnetismus, der
auf Reibung, Bewegung, Elektrizität, zurückzuführen ist, gleich ebenso
scharf getrennt zu halten als von dem der Lebewesen, dem physiologischen
oder psychischen Magnetismus, auf den ich im weiteren noch näher zurück-
kommen werde.

Zitat Ende.


6. Wie erklärt Huter die Massenanziehung? - Teil V
Carl Huter: Die von Carl Huter entdeckte Empfindungsenergie des Weltäthers (1), (2)

Gliederung und Fettdruck durch die Carl-Huter-Stiftung

Zitat Anfang:

Fragen wir uns wie entsteht die Weiterentwicklung aus dem Urzustande, aus dem Weltäther? Es ist nicht leicht, dieses in Kürze darzustellen, jedoch will ich versuchen, eine charakteristische Skizze davon zu geben.

Wenn wir annehmen, dass in den Ilionen oder in den Ätherklein­teilchen die drei Grundenergien, Ruhe-, Bewegungs- und Empfindungs­energie, wovon schon im Anfang meines Vortrags die Rede war, gleich verteilt wären, so würde im ganzen Weltall ein völliges Gleichgewicht im Ätherweltmeer herrschen. Es gäbe nichts Schweres, es gäbe nichts Leichtes, weil überall gleiche Verteilung der Kraft wäre. Es gäbe demzufolge auch keine Gegensätze; Kraft, Stoff, Geist oder Bewegung, Ruhe, Empfindung fielen im Weltäther und im ganzen Weltall, im Unbewusstsein, zusammen. Durch die Ein­heit der Masse gäbe es keinen Wert, keine Qualität, daher auch keine Veränderung oder Vermehrung oder Entwertung.

Erst durch die Differenzierung des Äthers oder durch die Ausscheidung der Bewegungs­energie ändert sich der Zustand im Weltall. 

Durch diese Differenzierung oder Ausscheidung der Bewegungsenergie aus dem Ilion, teilt sich auch die Empfindungsenergie und geht teils mit der Bewegungsenergie, teils bleibt sie in der Ruheener­gie zurück. 

Es haben sich also auf diese Weise zwei verschiedene Ilionen gebildet, das Ruhe- und das Bewegungs-Ilion; im ersteren hatte die Ruhe das Übergewicht, im letzteren die Bewegung.

Erst durch diese Trennung oder Differenzierung sucht die Empfindungsenergie die Differenz oder die Trennung und die Entwertung beider Ilionen wieder durch Vereinigung aufzuheben. 

Es ent­steht also ein gewisses Streben, eine Sehnsucht, das Entflohene oder Verlorene wieder zurückzuerhalten, sich mit ihm wieder zu vereinigen. 

Nach Huter wird hierdurch alle Spannkraft, auch die Schwere der chemischen Substanz im Äther bedingt. 

Dieses Streben des einen nach dem anderen ist die erste Ursache aller Kraft in der Welt.

Je weiter nun die Trennung vor sich geht, umso stärker muss die Spannung der Energien werden im Streben, sich wieder zu ver­einigen.

Mag diese Spannung zwischen Äther und werdendem Weltkörper noch so gross sein, die Atom- und Molekularkraft widersteht durch den innewohnenden Magnetismus. Trotzdem ist dem Atom oder dem Molekül ein Sehnen vom Äther mit vererbt, das Sehnen nach Aus­gleich, nach dem indifferenten Nichts zurückzukehren.

Viele Atome werden so zerfallen und zum Äther zurückkehren, andere werden in andere Elemente übergehen, wieder andere werden ein. neues, höheres, geistiges Werden suchen. In diesem Sinne strahlen die Atome, strahlt jeder Weltkörper,

Es findet nun ein Austausch aller Strahlen an der Peripherie der Ilionen der Atome, der Moleküle und der Weltkörper statt, es entsteht an der Peripherie der Weltkörper eine Vereinigung von Kräften und Stoffen. Aus solchen günstigen Stoff- und Kräftemi­schungen wird nun vielfach der Boden zur Entwicklung. von Lebewe­sen gegeben. 

Von der anderen Seite aus betrachtet, treibt jedoch die Energie der Ruhe-Ilions dazu, immer noch weitere gleiche oder ähnliche Ilionen an sich zu ziehen. Es bilden sich die Iliongruppen zu Idionen um, welche weiter nach Ruhe streben und von den chemischen Elementen zuerst die Wasserstoffatome bilden.

Durch diesen Vorgang hat also jedes Atom gewissermassen zwei Pole, erstens den Willenspol, sich mit gleichem zu vereinen und zweitens den Empfindungspol, in irgendeiner Weise das Verlorene neu zu schaffen, also neue Bewegung, neues Leben zu erhalten.

Hat sich nun ein Weltkörper gebildet, so suchen die Atome im­mer neue Ruhe-Ilionen anzuziehen und die Bewegungsenergien, die in diesen Weltkörper einzudringen suchen, von sich abzustossen. Hierdurch entsteht eine ungeheure Spannung oder Pressung zwischen den Elementen und dem beweglichen Äther. (3)

Durch diese Pressung werden immer neuartige Atome oder Elemen­te entstehen, je mehr eben der freie Weltäther auf die Elemente drückt und vom Magnetismus immer mehr nach innen gesaugt wird. Hierauf komme ich später noch zurück, sowie auch auf die Sympathie oder das Vereinigungsbestreben der Elemente.

Die Schwerkraft beruht also auf doppelter Ursache, einmal auf der Pressung des Weltäthers und das andere Mal auf der Saugkraft der Atome, die aus dem Äther neue Ruhe-Ilionen anzusaugen suchen.

In kurzgedrängter Form habe ich hiermit die Erklärung gegeben, wie die Weiterentwicklung aus dem Äther-Ilion von statten geht. 

Zitat Ende.

(1) Aus dem kürzlich erschienen Buche "Die Lösung der Lebensrätsel" von Dr. phil. Corvey, Arminius-Verlag, Leipzig. - Originale Fussnote.

(2) Spätere Veröffentlichung in Carl Huters Zeitschrift «Rundschau», ca. im Jahre 1910 und in der Broschüre «Das Lebens- und Formengeheimnis im Weltall», 1989, Verlag von Carl Heinrich Huter, Stuttgart. 

(3) Führt diese Pressung im Äther sogar dazu, dass die geradlinige Ausbreitung des Lichts tangiert wird und sich das Licht auf einer gekrümmten Bahn ausbreitet? - Donnerstag, 15. September 2022.


7. Spannungsenergien und Empfindungsenergie
Carl Huter: Das Lebens- und Formengeheimnis im Weltall (1)

Gliederung und Fettdruck durch die Carl-Huter-Stiftung

Zitat Anfang:

Ich wies nach: "Alles was ist, empfindet, - alles was lebt, strahlt, - alles was sich bewusst ist, empfindet und strahlt'', - und wie Empfindung und Strahlung im Urwesen ist, so bildet sich die Vorstellung und darnach die materielle Form!" Jede materielle Form und Gestalt eines lebenden Körpers ist der geistige Ausdruck des inneren Impulses und der Gefühls- und Strahlkraft. Mir wurden durch diese meine Forschungen über das Wesen der Lebenskraft und über die Strahlungs-Emanations- und Empfindungsenergien der Materie die wertvollsten, wissenschaftlichen Grundlagen zu. meiner neuen Formbildungs-, Welt- und Lebenslehre gegeben.

Die Spannungsenergien der Materie stehen zu der inneren Empfindungsenergie in einem besonderen Verhältnis.

Alle chemischen und alle Äther- und alle mechanischen Kräfte werden von den, allen Dingen innewohnenden, eigenbeseelten Impulskräften geleitet, daher wächst auch alles aus sich heraus. Diese Impulskräfte sind geistige Anreizkräfte, sind Empfindungsenergien, daher stehen auch alle Strahl-Emanations- und Spannungsenergien mit dieser dritten Weltenergie, dem Empfinden, in einem gesetzmässigen Zusammenhänge. 

Der Empfindungsäther baut die Formen, beherrscht die Kräfte und Materien und offenbart in den Formen, Spannungen und Strahlungen nach aussen hin den Lebensgeist und Lebenscharakter des Individuums. 

Alles Geistige offenbart sich in der Natur durch die Organisation und durch den Formencharakter und damit habe ich der Psycho-Physiognomik die Weitgehendsten, wissenschaftlichen und unerschütterlichen Grundlagen geben können.

Die hauptsächlichsten Spannungsenergien sind die Konzentrations- und die Attraktionsenergie. Auf diesen beiden mechanisch-chemischen Grundenergien beruht das Wesen aller chemischen Element-, Atom- und Molekularkräfte. 

Auf ihr beruhen auch alle mechanischen Kräfte und Zustände. 

Ohne Konzentrationskraft der ein­zelnen Elektronen können sich keine Atome, ohne Konzentration der Atome keine Moleküle und ohne Moleküle kein Weltkörper bilden und aufbauen. Ohne Attraktionskraft würde kein chemischer Körper Kraft, Gewicht, Widerstand und Charakter haben und würde keine Gravitation der Himmelskörper und keine chemische Verbindung der Atome möglich sein. 

Wo aber Attraktionskraft ist, da muss Liebe oder Vereinigungs- und Anziehungsbestreben sein, wo Konzentrationskraft ist, da muss auch Güte oder Wohlwollen und Zusammenschliessungs­sehnen und -Streben sein. 

Daher ist die Liebe die Schöpferin alles Lebens, sie ist die Richtkraft und Lebenskraft sowohl des Weltäthers wie auch der Atome, Moleküle und Kristalle, sowohl der grossen Weltkörper als auch der Lebewesen auf diesen und wer diese Liebe übt und pflegt, stärkt sein Leben und entwickelt Strahlungskräfte der Helioda, wodurch er sein Leben verlängert und glücklicher gestalten kann. 

Wie das aber im Besonderen auszuführen ist, das lasst sich nicht beschreiben, dazu ist ein praktischer Unterricht erforderlich. (2)

Zu diesem habe ich mein Museum, Lehr- und Untersuchungs-Institut in Leipzig, Bosestr. 7, ins Leben gerufen. 

Zitat Ende.

(1) Erstveröffentlichung dieses Artikels in Carl Huters Zeitschrift «Rundschau», ca. im Jahre 1910. Zweitveröffentlichung in der Broschüre «Das Lebens- und Formengeheimnis im Weltall», 1989, Verlag von Carl Heinrich Huter, Stuttgart. 

(2) In den Huterschen Schriften findet man zu vielen derartigen Themen keine erschöpfenden Erläuterungen. Liegt es daran, dass Huter der Ansicht war, dass sollte man besser im praktischen Unterricht tun und Erläuterungen könnten diesen nicht ersetzen?



History

Diese Internetsite, 6F, 6F1 und 6F2, wurde am 11. Juni 2018 erstellt und veröffentlicht. Sie wurde am 15. Juni 2018 ergänzt (Form der Erdbahn und Newtonsche Formel) und am 17. Juni 2018 neu gegliedert. Sie wird regelmässig überprüft und geändert, letztmals am 4. August 2019, am 11. Oktober 2020, am 31. Mai 2022, am 5. Juni 2022, am 25. Juli 2022 und vom 13. September  bis 15. September 2022.


 
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