Carl-Huter-Stiftung

Welt- und Menschenkenntnis nach Carl Huter

6. Erweiterte Physik


1. Das Empfindungsvermögen

Carl Huter setzt bei der Erforschung unserer Welt alle Erkenntnis-Fähigkeiten des Menschen ein: Beobachtung, praktisches Denken, Logik, Vernunft, Intuition, Gefühl und den Hellsinn, namentlich das Hellfühlen.

Carl Huter kam zum Ergebnis, dass die Erscheinungen in unserer Welt

  • nicht allein mit den Grundelementen Kraft und Stoff erklärbar sind, d.h. nicht alle Erscheinungen lassen sich auf physikalische und chemische Erscheinungen zurückführen
  • die Annahme eines Empfindungsvermögens verlangen, und zwar in der Art einer Grund-Elements in unserer Welt, in gleicher Weise wie die Grundelemente Kraft und Stoff.

Weshalb kam Carl Huter zur Überzeugung, dass Kraft und Stoff nicht alle Erscheinungen in unserer Welt zu erklären vermögen? - Es gibt eine ganze Reihe von Gründen resp. Argumenten. Die stärkste Beweiskraft haben die Experimente von Carl Huter über das Empfindungsvermögen der Materie, siehe Ziffer 4.1.

  • Da die Materie die empfangenen Eindrücke, z.B. über das Befinden eines Menschen, über mehrere Jahre festzuhalten vermag, lässt sich das Registrierungsvermögen nicht auf eine physikalische Erscheinung zurückführen, z.B. auf einen mechanischen Schwingungszustand, auf eine magnetische, eine elektrische oder eine Kombination davon. Weshalb? Schwingungen, magnetische und elektrische Zustände werden durch neue Einflüsse gleicher Art sofort wieder überschrieben und geben immer nur den letzten erhalten Einfluss wieder. Die Materie ist aber in der Lage, zusätzlich zu den bereits gespeicherten Eindrücken viele neue, weitere Eindrücke aufzunehmen.

Diese Hellfühl-Experimente belegen, dass

  • das Dogma, dass Kraft und Stoff die beiden einzigen Grund-Elemente unserer Welt sind, nicht länger haltbar ist.
  • die Annahme eines Empfindungsvermögens sinnvoll ist, d.h. auf diese Weise gelingt es am einfachsten, das Empfindungsvermögen der Materie zu erklären und viele weitere Erscheinungen. Siehe unten, Ziffer 2 bis 5 sowie   5E. Korrespondenz-Gesetze .

Weitere Informationen:

  • Carl Huter sagt, die Empfindungsfähigkeit der Materie befindet sich in einem schlummernden Zustand. - Wenn die Materie den Anschein erweckt, tot und leblos zu sein, so ist dies nicht ganz richtig. Sie besitzt ein Empfindungsvermögen. Dieses vermag gewisse Ereignisse zu registrieren und es kann unter bestimmten Voraussetzungen aus diesem schlummernden Zustand erwachen. Weitere Einzelheiten sind aus dieser Rubrik und den nachfolgenden Rubriken ersichtlich.
  • Carl Huter hat mehrere seiner Schüler und Schülerinnen zu hellfühlenden Menschen ausgebildet, in vergleichsweise kurzer Zeit. Näheres unten in Ziffer 5.3 Bst. d und in Carl Huter: Das Empfindungsvermögen der Materie. Würde es mehr Fachleute und mehr Kurse geben, so würde man die Hutersche Annahme eines Empfindungsvermögens als plausibel erachten. Eine grössere Anzahl der heutigen Menschen besitzt die Veranlagung zum Hellfühlen. Aber fast niemand ist darin geschult und vermag diese Fähigkeit zuverlässig anzuwenden.
  • Carl Huter ist der Ansicht, dass sich die Feinmaterie - Idionen, Isionen, Medioma, Od, Helionen - sich chemisch nicht oder nur schwerlich nachweisen lässt. Dies mag erklären, weshalb die Naturwissenschaft derartige Stoffe bisher nicht beobachtet hat. Die Beobachtungen über die Gravitation lassen vermuten, dass es eine dunkle Materie gibt, denn die Anziehungskräfte im Universum sind oftmals grösser als jene, die sich der Formel des Newtonschen Gravitationsgesetzes ergeben. Vielleicht ist diese Abweichung auf riesige Massen an Idionen zurückzuführen? Hinzu kommt: Aus den Erkenntnissen Huters über die Entstehung der Gravitation ergibt sich, dass die Newtonsche Formel nicht universell gültig ist, d.h. bei Anwendung auf "kosmische Verhältnisse" versagt.

2. Das Empfindungsvermögen - Implikationen für die Physik und Chemie

Die Erkenntnisse Huters über den Huterschen Äther und die daraus hervorgehenden subatomaren Substanzen eröffnen die Möglichkeit, rätselbehaftete physikalische Erscheinungen auf neue Weise zu interpretieren, z.B. im Bereich der Schwerkraft, im Bereich der Quantenmechanik und im Bereich der Relativitätstheorie. 

Huter hat den Äther sehr differenziert beschreiben. Der Hutersche Äther ist z.B. spaltbar und entwicklungsfähig. Die Naturwissenschaft besass um 1900 kaum eine nähere Vorstellung über den Äther. Die Vorstellungen waren sehr mechanisch und statisch. Man dachte nie daran, dass selbst der Äther spaltbar sein könnte, dass der Äther umwandelbar und entwicklungsfähig sein könnte, etc.

Im Bereich der Schwerkraft hat Huter tatsächlich neue Erklärungen entwickelt, siehe  6F. Gravitation


3. Das Empfindungsvermögen - Implikationen für die Biologie

Das Empfindungsvermögen, das der Materie in ganz geringem Masse anhaftet, hat sich durch günstige, glückliche Verhältnisse (i) angesammelt und (ii) konzentriert. Daraus entstand eine eigentliche Kraft, eine eigentliche Energie, d.h. die Empfindungsenergie. 

Als dann durch glückliche Umstände sich Eiweiss-Moleküle gebildet hatten, vermochte es sich in diesem Moleküle noch besser zu sammeln und zu konzentrieren. Huter hat festgestellt, dass es sich in diesem Molekül besonders gut zu sammeln vermag. 

Aus solchen Eiweiss-Molekülen ist im Verlauf von Tausenden oder Millionen von Jahren die lebende Zelle entstanden.

Dort, in der lebenden Zelle, hat sich die Empfindungsenergie ein eigenes Organ geschaffen, in welchem sie ihren Sitz hat. Hier kann sie sich noch bessern sammeln und konzentrieren. Aber auch in vielen Eiweiss-Molekül-Strukturen der Zelle kam es zur Ansammlung, quasi zur Bildung von Sub-Zentren.

Nach Carl Huter beruhen namentlich folgende Eigenschaften der lebenden Zelle resp. des Lebens auf der Empfindungsenergie:

  • die Reizempfindlichkeit der lebenden Zelle
  • die Evolution des Lebens und die Entstehung des Lebens


4. Anmerkungen


4.1 Das Empfindungsvermögen (obige Ziffer 1)

1. Protokoll, Auszug über einen Lehrabend am Donnerstag, den 26. November 1908, abends 9 Uhr im Klubsaale des Hotel "Stolz am Hof" in Köln a. Rh. Dieses Protokoll wurde veröffentlicht in Carl Huter: Das Empfindungsvermögen der Materie, Leipzig, 1909. 
Hinweis: Carl Huter hat von mehreren weiteren öffentlichen Demonstrationsvorträgen über Hellfühlen und Helioda Protokolle erstellen lassen, im Zeitraum von 1899 bis 1908, und sich die Richtigkeit des Protokolls durch die anwesenden Personen mit ihrer Unterschrift bestätigen lassen. Die Echtheit der Unterschriften wurde in vielen Fällen durch einen Notar bezeugt.

  • S. 35-37: Hellfühl-Experiment: Erfühlen der Eigenschaften eines Menschen anhand eines Ringes, den ein Mensch getragen hat.
    Hinweise:
    (i) Es handelt sich um das vierte Experiment an diesem Abend und um den Ring des Herrn Dr. jur. B. aus Köln a. Rh.
    (ii) Damit wird experimentell nachgewiesen, dass die Materie ein Empfindungs- resp. Registrierungsvermögen besitzt.

  • S. 38: Hellfühl-Experiment: direktes Hellfühlen am Menschen.
    Hinweis: Dieses Experiment zeigt, dass es weitere Arten des Hellfühlens gibt: das Erfühlen der Eigenschaften eines lebenden Organismus.

2. Das Hellfühlen wird hier, auf der Internetsite der Carl-Huter-Stiftung, vielfach erwähnt. Wer sich näher für dieses Thema interessiert, kann mittels der Suchfunktion (ganz rechte Spalte, oben) nach den betreffenden Textstellen suchen.

4.2 Implikationen für die Biologie

1. Die Naturwissenschaft versteht unter einem Lebewesen organisierte Einheiten, welche die fünf folgenden Kennzeichen aufweisen:
(a) Stoffwechsel
(b) Fortpflanzung
(c) Reizempfindlichkeit, Reizbarkeit
(d) Wachstum und
(e) Evolution
Hinweis: Für die fettgedruckten Kennzeichen des Lebens (c) und (e) hat Huter eigene Erklärungen gefunden und zwar derart, dass hier das Empfindungsvermögen eine massgebende, ja die entscheidende Rolle spielt für das Zustandekommen des entsprechenden Kennzeichens, siehe  5. Helioda; Korrespondenzgesetze 
.

2. Die Naturwissenschaft nimmt an, dass die Reizempfindlichkeit der Zelle resp. von lebenden Organismen als eine Verkettung von chemischen und physikalischen Prozessen zu erklären ist und sie dereinst tatsächlich in der Lage ist, diese Erklärung zu liefern. Sie begründet diese Hoffnung namentlich damit, dass (i) sie mittels der Erkenntnisse der Physik und Chemie schon zahlreiche Geheimnisse des Lebens zu enträtseln vermocht hat und dass (ii) sie bisher nicht auf Erscheinungen gestossen ist, bei denen anzunehmen  ist, dass sie jenseits dessen liegen, was sich auf physikalische und chemische Prozesse zurückführen lässt. Würde sie aber z.B. die Huterschen Hellfühl-Experimente ernsthaft prüfen, wäre (ii) wohl nicht mehr aufrecht zu halten!

3. Die Naturwissenschaft nimmt an, dass das Bewusstsein, das Gewissen und unsere geistigen Funktionen einzig auf physikalischen und chemischen Prozessen beruhen. Lediglich wegen der Komplexität der Vorgänge sei es bisher nicht gelungen, diese Vorgänge in genügender Weise zu erforschen. Nur deswegen sei der Beweis, dass kein Platz für eine andere Erklärung für diese Erscheinungen bestehe, noch nicht zu erbringen.

4. Fazit
a. Die Naturwissenschaft sieht keine Veranlassung, sich mit anderen Hypothesen zu befassen, um
(i) die Reizempfindlichkeit, des Empfindungsvermögens, des Bewusstseins, des Geistes, des Denkvermögens, von organisierten Einheiten zu erklären;
(ii) die Evolution und die Schöpfung von organisierten Einheiten zu erklären.

b. Carl Huter erklärt die unter (i) und (ii) genannte Eigenschaften von organisierten Einheiten insbesondere durch das Empfindungsvermögen. Das Empfinden arbeitet, nach Huter, ergänzend zu den physikalischen und chemischen Prozessen, ohne diese ausser Kraft zu setzen.

c. Huters Weltbild besteht 
(i) aus allen heutigen und zukünftigen naturwissenschaftlichen Erkenntnissen
(ii) ergänzt durch seine Erklärungen über das Empfindungsvermögen.

4.3 Schlussbemerkungen

1. Die Naturwissenschaft auferlegt sich eine unnötige und erhebliche Beschränkung der Erkenntnismethoden, wenn sie sich nicht näher mit den Huterschen Erklärungen befasst.

2. Carl Huter sagte einmal, (i) die klügsten Denker würden seine Lehre zuerst akzeptieren; (ii) es werde jahrelange Forschungsarbeit benötigen, um alle seine Erkenntnisse mit der notwendigen Genauigkeit zu erforschen.

3. Carl Huter hatte eine angeborene Veranlagung zum Hellfühlen. In den Jahren 1882 bis 1883 konnte er bei Prof. Dr. med. Bernhard Cyriax, der soeben aus den USA nach Deutschland zurückkam, Kurse besuchen und an Experimenten teilnehmen. Sodann hat er sich bis 1899 weitergebildet und Forschungen betrieben. Erst anfangs 1899 besass er dann volle Klarheit.


4. Carl Huter hat in den Monatskursen*) praktischen Unterricht im Hellfühlen erteilt und die Schüler und Schülerinnen am Ende des Kurses geprüft.**) Das ergibt sich aus den Texten und Bildern, die Huter noch zu Lebzeiten veröffentlicht hat. Die Huter-Schüler Amandus Kupfer und Max Schacke haben diese Fähigkeit während vielen Jahren nachweisbar erfolgreich eingesetzt.
*) Die Kursteilnehmer besassen in der Mehrzahl keine grösseren Vorkenntnisse, insbesondere nicht im Hellfühlen. Thematisch hat Huter hier seine Welt- und Menschenkenntnis gelehrt während total 60 Lektionen, verteilt auf ca. 20 Kurstage, somit rund 3 Lektionen je Kurstag.
**) Eine Mehrzahl der Kursteilnehmer hat in dieser kurzen Zeit das Hellfühlen erlernt; eine Minderheit vermochte sogar mittels der Helioda Einwirkungen auf andere Menschen zu erzielen. Die KursteilnehmerInnen mussten auf Verlangen von Huter während dem Monatskurs z.B. Kontakte zu anderen Personen, nach Möglichkeit ganz vermeiden.

5. Der Mensch suche sein Empfindungs- und Hellfühlvermögen auszubilden. Er suche Anschluss an Gruppen, wo diese Fähigkeiten unter fachkundiger Leitung geübt werden.


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Diese Seite wurde im September 2018 erstellt und am 26. Dezember 2019 durch eine neue Fassung ersetzt. Sie wird regelmässig überprüft, letztmals vom 27. bis 31. Dezember 2019, am 13. und 14. August 2022 und am 24. November 2022.


 
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