6D. Substanz-Intelligenz - Zitate
Vorbemerkung: Empfindungs-Element, etc.
- Das Wort "Empfindungs-Element" bezeichnet das dritte Grundelement unserer Welt, nebst dem Ruhe-Element und dem Bewegungs-Element.
- Die Begriffe Empfindungsvermögen, Empfindungsenergie und Empfindungskraft bezeichnen Erscheinungsformen des Empfindungs-Elements.
- In den Huterschen Texten findet man alle drei Begriffe, evtl. sogar noch weitere. Hat Huter diese drei Begriffe scharf voneinander unterschieden? Ist "Kraft" für ihn dasselbe wie "Energie", etc.?
- Die Carl-Huter-Stiftung wird die Huterschen Texte prüfen und evtl. bis Ende 2027 an dieser Stelle das Ergebnis mitteilen.
1. Korrespondenz von Innen und Aussen
Carl Huter: Katechismus der Huterschen Wissenschaft, 1909.
Fettdruck und Gliederung durch die Carl-Huter-Stiftung
7. a) Frage: Gibt es eine, von innen her nach aussen aufbauende Kraft, welche die Formen bildet? Wie erklärt sich dieser innere Formenaufbau? Genügt die Erklärung, dass alle die Formen der Natur durch rein äusserliche Ursachen, durch mechanisch-chemische Anstösse entstanden sind?
7. b) Antwort: Ja, es ist von Carl Huter nachgewiesen, dass alle chemischen Elemente eine innere Elementarkraft haben, vermöge dessen sie einen unterschiedlichen, uns bisher noch unbekannten charakteristischen Formencharakter in ihren ersten atomistischen Grundbestandteilen besitzen. Denn es kristallisieren gewisse elementare Stoffe stets nach einem bestimmten System, das jedoch durch äussere physische Einflüsse unterbrochen wird. Es hat also jede natürliche gewachsene Kristallform eine Innenkraft gehabt, die von innen heraus Stoffe angliederte, anordnete, und zwar nach Stoff und Form, Richtung und Masse verschieden, je nachdem, wie es das Wesen der Grundkraft gewollt und bedingt hat. Es scheint demnach jedes anorganische Gebilde doch organisiert zu sein, es ist auch nicht leblos, sondern innerlich beseelt.
Es ist darin eine Kraft, welche wollend, bestimmend, die Materie willkürlich bildet.
Hieraus geht hervor, dass das Geistige oder Seelische das unsichtbare Verborgene ist, das da baut und ordnet und alle Stoffe und Formen bildet.
Carl Huter nennt diese Energie, da sie wollend und bestimmend ist, da sie Charakter hat, folglich im Empfinden wurzeln muss, die dritte Weltenergie, die Empfindungsenergie, nach ihm ist sie der Träger aller lebendigen Formen in der Natur.
Nach ihm ist aber auch in der Natur nichts tot, nichts unbeseelt, wohl ruht oder schläft das Leben oft in dem sich in Zerfall befindenden Dingen, aber es ist nirgends ganz den Dingen entwichen, auch den scheinbar toten nicht.
- Nach Huter ist alle Materie beseelt. Diese Innenkraft, die die Formen bildet, hat Spannungs- und Strahlenergie.
- Die Strahlenergie baut stets vor, die Spannungsenergie folgt mit dem grobmateriellen Stoffanbau nach.
- Huter nennt diese Strahlen in der anorganischen Welt Elementarstrahlen.
- Die, in der höher organischen, die aus dem lebenden Eiweiss entstandenen Strahlen, die Helioda- oder Lebenslichtstrahlen.
Er nennt die zwischen der chemischen und der ätherischen Materie liegenden Zwischenstoffe Mutterstoffe oder Mediomen und unterscheidet deren zweierlei, eine harte und eine weiche Medioma.
- Die weiche Medioma bildet nach seinen Forschungen den Mutterstoff, in der sich die konzentrierte Lebensenergie sammeln kann, es ist nach ihm das Od, das Reichenbach schon entdeckte.
- Die Hartmedioma hat er zuerst neben den Helioda- oder Lebensstrahlen nachgewiesen, sie, die Hartmedioma, bildet den Mutterstoff der groben oder der chemischen Materie.
7. c) Begründung: Wie fand Carl Huter diese Tatsachen? Er stellte durch die Ausbildung seines Hellfühlsinnes nach und nach fest, dass jede Substanz und Materie strahlt und unterschied ausser den eigenartigen Strahlen auch eigenartige energische Spannungen bei den verschiedenen Elementen und erkannte bei verbundenen Augen oder in geschlossenen oder verdeckten Behältern an den charakteristischen Strahl- und Spannungsenergien Kupfer von Eisen, Salz von Kreide, Schwefel von Salpeter heraus. Er fand aber auch bald, dass die Spannungsenergien und Strahlen, welche die Lebewesen aussenden, andere sind als die, welche von den anorganischen Substanzen ausgehen.
Er unterschied diese auch scharf von den Duft- und Geruchstoffen. Diese sind materieller Natur, lediglich materielle Emanationen, die Lebensstrahlen aber sind wirkliche Strahlen. Er entdeckte diese zuerst durch Hellgefühl, indem er durch Wände hindurch die Lebewesen jenseitiger Wandfläche fühlte und ihre Körperkontur auf diesseitiger Wandfläche bezeichnen konnte. Er fühlte eben an den Lebensstrahlen den lebenden Körper heraus.
Weiterhin experimentierte er durch die eigene Lebensstrahlentwickelung auf anorganische und organische, lebende Substanzen und Körper und erzielte damit den Nachweis von der geistigen Energie dieser Kraft, die im Liebesprinzip wurzelt.
Er entdeckte damit die Lebenskraft, als aus der dritten Weltenergie, der Empfindungsenergie hervorgegangen, und dass diese die Trägerin der Liebe und der Zeugungskraft, der Schöpfer- und der Formenkraft, der Heil- und der Unsterblichkeitsenergie ist.
Diese Tatsachen wurden für die Huter'sche Wissenschaft von grundlegender Bedeutung. Ich erkenne sie an und schätze diese Entdeckungen von Carl Huter als für die gesamte Wissenschaft, Ethik, Religion und Schönheitslehre gleich wertvoll.
- Es wurden damit zum ersten Male die seelischen und gedanklichen Fernwirkungen naturwissenschaftlich erklärt und die Übertragbarkeit der Lebensenergie auf organische und anorganische Substanzen nachgewiesen.
- Es wurde damit nachgewiesen, dass die Lebens- und Geistesenergie nicht Magnetismus oder Elektrizität, Wärme oder Od ist, sondern eine eigene, von diesen unabhängige Kraft darstellt.
2. Äther und kosmische Körper
Carl Huter: Katechismus der Huterschen Wissenschaft, 1909.
Fettdruck und Gliederung durch die Carl-Huter-Stiftung
10. a) Frage: Hat Carl Huter auch über den Äther und die kosmischen Körper Forschungen angestellt und diese in leichtverständlichen Abhandlungen niedergelegt?
10. b) Antwort: Auch das ist geschehen. In Band II, Lektion 10 hat er die grössten und kleinsten Körper behandelt. Er bringt ganz neue Lehren über Entstehung und Entwickelung der Weltkörper und denkt sich diese aus dem Weltäther in Formen von riesengrossen Weltnebelbällen entstanden, aus denen sich die Sonnensysteme entwickelt haben. Die ersten Anfänge der Weltnebel waren die Mediomen oder chemischen Mutterstoffe, aus denen sich allmählich die Atome bildeten, die sich später zu Molekülen verdichteten. Carl Huter unterscheidet aber auch unter den ätherischen Dunstkörpern die Äther-Ilionen, Isionen und Helionen, und bringt dafür grundlegende Anschauungen.
Er fand auch diese neue Ätherentdeckungen vermöge seines Hellfühlens und Hellbewusstseins und sie bildet einen weiteren wichtigen Bestandteil der Huter'schen Wissenschaft, sie ist die Grundlage seiner neuen grossen Entwickelungslehre, die weit mehr umfasst als die bekannte Entwickelungslehre Kant-Laplace, Lamarck, Darwin, Häckel und Wasmann.
Sie erklärt auch die Vorlebenszeiten, die Entstehung von Kraft- und Stoffdifferenzierung aus dem grossen Überweltmeere einer urewigen Vorzeit. Sie erklärt die Entstehung der chemischen Substanzen und die Bildung der Körper, sowie die Umbildung der Materie und der Kraft.
10. c) Begründung: Nach alledem, was da ist, war und entstanden ist, hat es für die scharfsinnigste Logik, Beobachtungs- und Urteilsgabe für mich keine bessere Erklärung gegeben als die, welche Carl Huter hier durch seine neue Ätherlehre gebracht hat. Diese Tatsache birgt alle Wahrheit in sich und an diesen werde ich für immerdar festhalten.
3. Die schöpferische, treibende Kraft der empfindenden Materie
Carl Huter: Illustriertes Handbuch für Menschenkenntnis, 1911. XIII. Teil: Die Anatomie und Physiologie als Grundlage der neuen Phrenologie
- Die Weisheit, das Gefühl, die Kraft, die Liebe zum Leben, zur Ordnung, zum Organisieren, Organe zu schaffen usw. entspringt aus der lebenden Urmaterie selber. (1)
- Das menschliche Gehirn ist lediglich ein Entwicklungsprodukt dieser tiefverborgenen Geisteskräfte. (2)
- Es war daher von Gall ein Irrtum, das Umgekehrte anzunehmen, nämlich, das Gehirn sei das Geistige selbst, ein Irrtum, den heute noch die gesamte herrschende materialistische Medizin vertritt.
(1) Was versteht Huter unter "Urmaterie"? Vermutlich den Weltäther. Im obgenannten Handbuch, I. Teil 5. Ziffer befindet sich eine entsprechende Textstelle: Es ist also die Zurückbildung der chemischen Elemente in Urmaterie oder Weltäther durch die theoretische Physik längst bewiesen, und die Erbringung des praktischen Beweises durch die Physik wird nur eine Frage
der Zeit sein.
(2) Diese tiefverborgenen Geisteskräfte haften der uns bekannten Materie an. Sie befinden sich in einem schlummernden Zustand resp. in der lebenden Zelle sind sie organisierend und schöpferisch tätig. Nähere Einzelheiten in der Rubrik 6B und 6C sowie in den Subrubriken.
Anmerkung I: Bewusstsein, Gewissen, organisierende und schöpferische Tätigkeit, Helioda-Strahlung
Es sind keine Texte bekannt, in denen Huter ausführlich mit der Frage befasst, wie zu erklären ist:
a. die Entstehung von Bewusstsein, Gewissens
b. der organisierenden und schöpferischen Tätigkeit des Empfindungs-Elements in der lebenden Zelle näher zu erklären sei.
c. die Entstehung der Helioda-Strahlung.
Aber aus dem obigen Zitat kann man ableiten, dass es es sich hierbei um Eigenschaften handelt, die direkt dem Empfindungs-Element entspringen und daher nicht näher erklärbar sind, wenigstens nicht für Menschen in unserer diesseitigen Welt.*)
Durch das Nervensystem und das Gehirn sammeln sich die von den einzelnen Zellen kommenden empfindenden Energien und erzeugen dann im Gehirn ein entsprechend starkes Bewusstsein und Gewissen und eine entsprechend starke heliodische Strahlung. Letztere wird zum Gesicht weitergeleitet, namentlich zu den Augen, zum Mund und ihre Umgebung.
*) Historisches: Andere frühere Zitate sind im Moment nicht bekannt. Erst hier, im "Handbuch", das sich später als letzte Publikation herausstellte, gibt Huter diese Erkenntnis preis! Aber diese Erkenntnis ist uns Menschen erst seit 1920 oder 1921 zugänglich. Siehe Rubrik 11D. Bibliothek & Downloads , Abschnitt 1.1!
Anmerkung II: Substanz-Intelligenz
1. Das kann man als Substanzintelligenz bezeichnen. Carl Huter hat den Begriff schon gekannt und gebraucht, evtl. ist er sogar der Schöpfer dieses Begriffes. Man findet den Begriff in den Huterschen Schriften 2-mal:
a. Freunde der Huterschen Wissenschaft (Hrsg): Aus eigener Kraft, 1911, Abschnitt XIV: Die wichtigsten Entdeckungen von Carl Huter sowie an zwei weiteren Stellen, siehe unten Ziffer 5.
b. Carl Huter: Illustriertes Handbuch der Menschenkenntnis, 1911 an zwei Stellen: Die eine Textstelle ist oben wiedergegeben. Die andere Textstelle befindet sich im I. Teil Abschnitt 5: "Es bleibt daher keine andere Annahme übrig, als dass das Empfinden eine primäre Energie im Weltall ist, das jeder Materie, auch der uns tot erscheinenden anorganischen .Materie und des Weltäthers als Substanzintelligenz mit Willen, Gedächtnis und Bewusstsein anhaftet." Siehe auch Rubrik 5A1. Empfindungsvermögen , Abschnitt 1.1 und 1.2.
2. Der Begriff charakterisiert die Vorstellung, die Huter von der scheinbar toten Materie hat. Was sich auf der Erde und im Weltall im Laufe von langen Zeiträumen entwickelt, beruht nicht allein auf Zufall, sondern auf einem dunklen Drang nach Ordnung, nach Leben, etc. Dies führt zu neuen Erklärungen über die Entstehung des Lebens und die Höherentwicklung des Lebens, zur Huterschen Schöpfungs-Entwicklungslehre, siehe Kapitel 8. Evolution .
3. Carl Huters Ansicht ist aber nicht deckungsgleich mit jenen damaligen, materialistisch orientierten Naturwissenschaftlern, die annahmen, dass das Leben auf einer Vital- oder Lebenskraft beruht. Es war eine reine Spekulation, d.h. es gab keine näheren Anhaltspunkte für die tatsächliche Existenz einer solchen Kraft oder für ihre Herkunft und Entstehung. Siehe auch Rubrik 6C1. Medioma, Chemie, Eiweiss I , Abschnitt 3.
4. Gustav Adolf Noller (1842 - 1916), Stadtrat in Pforzheim, Bijouteriefabrikant sowie eifriger Besucher der Vorträge von Huter in Pforzheim seit ungefähr dem Jahr 1900 und Besitzer der meisten Huterschen Schriften, schrieb ein Buch mit dem Titel: Das Gesetz von der Erhaltung der Substanz-Intelligenz. Das Buch erschien unter seinem Pseudonym G. A. Friedlieb. Die erste Auflage erschien um das Jahr 1908 herum, Verlagsort Leipzig und die zweite Auflage im Jahre 1912, Verlagsort Pforzheim. Im Artikel Carl Huter: Gesetz der Substanzintelligenz", Hochwart, 1909, II. Vierteljahresausgabe beklagt sich Huter über Noller.
Zitat Anfang:
- Herr Friedlieb resp. Noller hat also einfach meine Originalgedanken meinem Hauptwerke „Menschenkenntnis" entnommen, worin diese Gedanken in Wort und Bild klarer und besser wiedergegeben sind und die ich schon seit mehr als 20 Jahren in Lehrkursen und Vorträgen lehre, als sein, also Noller's geistiges Produkt ausgegeben und dieses Werk dann dem Professor Häckel eingesandt, der dann eine anerkennende Kritik darüber geschrieben hat.
- Von Carl Huter und seinem Werke ist natürlich keine Rede, da in der Zeitungsbesprechung und auch in Häckels Kritik nirgends mein Name und meine Lehre erwähnt ist, so hat sich Herr Friedlieb resp. Noller als ein unlauterer Plagiator entpuppt. Mit seinem Plagiat und den von mir entwendeten Ideen geht nun Noller hausieren bei Häckel und bei renommierten Zeitungen und vielleicht auch bei noch andern und täuscht so Gelehrte, Redakteure und Publikum.
Zitat Ende.
Carl Huter ist mittels Klage gerichtlich gegen Noller vorgegangen. Aus den Unterlagen lässt sich entnehmen, dass im Jahre 1911 noch kein Gerichtsentscheid ergangen ist. Vermutlich hat der Tod Huters dazu geführt, dass die Klage hinfällig geworden ist.
5. Im Werk Freunde der Huterschen Wissenschaft (Hrsg): Aus eigener Kraft befindet sich eine kurze Erläuterung des Begriffs "Substanz-Intelligenz":
XIV. Teil: Carl Huter als Entdecker wichtiger Natur- und Lebenskräfte und als Begründer der vergeistigten Naturwissenschaft Psycho-Physiognomik, Charakterologie und einer wissenschaftlich ethischen Schönheitsreligion. Die wichtigsten Entdeckungen von Carl Huter.
Zitat Anfang:
- Aber auch die Schwingungstheorie reicht nicht aus, das Geistige zu erklären, und diesen Beweis hat uns Carl Huter durch seine neue Methode psychologischer Forschung erbracht und damit die Empfindungsenergie als dritte Weltenergie entdeckt.
- Er nennt diese primäre geistige Grundkraft die negative Helioda und er hat sie als Lebenskraft des Weltäther-Ilions, wie auch der Atome der chemischen Materie nachgewiesen.
- Er hat nachgewiesen, dass es drei Grundformen der Urmaterie gibt, er nennt sie den Ruhe-, Bewegungs- und Empfindungsäther und er hat nachgewiesen, dass alles, was ist, lebt und beseelt ist, empfindet und Gedächtnis hat und damit hat er zugleich die Substanzintelligenz nachgewiesen.
- Das organisierende, formende, bildende, schöpferische Element der Empfindungskraft nennt er die strahlende oder die positive Helioda.
- Auch diese Kraft hat er, als die eigentlich wirkende, nach aussen hin sich offenbarende Lebenskraft nachgewiesen.
- Alle Kristallisationsvorgänge sind auf diese aktive Lebensenergie der Atome zurückzuführen.
- Am stärksten äussert sich das Leben im lebenden Eiweiss, sowie alles daraus hervorgegangene bei den Pflanzen, Tieren und den Menschen.
Zitat Ende.
4. Kommentar: Huters Erkenntnisse im Bereich Empfindungsenergie
Erste Erkenntnis: Die Empfindungsenergie ist ein Grundelement unserer Welt
- Für Carl Huter bestand kein Zweifel, dass die Materie ein (schlummerndes) Empfindungsvermögen resp. «Gedächtnis» besitzt und, dass dieses Empfindungsvermögen nicht mechanisch als Schwingungs-Zustand des Atoms, des Moleküls oder der Elektronen, auch nicht magnetisch oder elektrisch zu erklären sei.
- Heute gelingt es, feste Stoffe als Speichermedium zu verwenden, z.B. lassen sich auf der Festplatte eines Computers Millionen von Buchseiten speichern, und zwar durch Magnetisierung. Man spricht von «Bits». Diese Speicherung lässt sich ohne weiteres löschen. Das, was Carl Huter durch Hellfühlen festgestellt hat, lässt sich nur schwerlich auslöschen, schon gar nicht innerhalb von Nano-Sekunden.
Zweite Erkenntnis: Die Empfindungsenergie muss bei der Entstehung der Welt bereits vorhanden gewesen sein
- Wenn die Empfindungsenergie ein Grundelement unserer Welt ist (erste Erkenntnis, siehe oben) und nicht eine Folge von Stoff und / oder Kraft ist, so muss es schon bei der Entstehung der Welt vorhanden gewesen sein. Aufgrund von Logik und Intuition müssen diese drei Elemente – Stoff (gab später Anlass zu Materie und Ruhe), Kraft (gab später Anlass zu Energie und Bewegung) und Empfinden (gab später Anlass zu Seele, Geist, Lebenskraft, Liebeskraft) - schon beim Weltanfang vorhanden gewesen sein und zwar vereinigt in einem körperlichen Gebilde.
- Die drei Grundelemente müssen dort in einem derartigen Gleichgewicht vorhanden gewesen sein, dass dieses Gebilde nach aussen völlig neutral erscheint. Deswegen (völlig neutral) ist das Gebilde schwer nachweisbar, d.h. hat z.B. kein Gewicht, ist also schwerelos.
Dritte Erkenntnis: Was man bei der Zellteilung beobachtet, lässt ganz klar auf eine organisierende und schöpferische Kraft schliessen
- Die Teilung einer Zelle (beobachtbar unter dem Mikroskop) ist ein äusserst komplexer Prozess, der aber bemerkenswert strikt organisiert abläuft. Man erkennt, wie dieser Prozess ganz offensichtlich vom Zentrosoma her organisiert und gesteuert wird.
- Das Zentrosoma selbst verfügt über keine Gene oder andere Hilfsmittel, aus denen es Anweisungen und Informationen bezieht, was es jeweils als nächsten Arbeitsschritt ausführen muss. Es handelt autonom. Das setzt offensichtlich Empfinden und Intelligenz voraus!
- Im Zentrosoma muss offensichtlich ein totales Verständnis für die materiellen Vorgänge in der Zelle vorhanden sein. Das Zentrosoma greift derart in die Vorgänge ein, dass in der Zelle, z.B. bei der Zellteilung, kein Durcheinander, keine Beschädigungen, etc. auftreten. Das Zentrosoma leitet die Zellteilung derart, dass die neue und die alte Zelle voll funktionstüchtig sind.
Vierte Erkenntnis: Wie ist die organisierende Kraft zu erklären, die im Zentrosoma wirksam ist?
- Die Empfindungsenergie, die Huter als Grundelement unserer Welt annimmt, liegt in der Zelle in einer stark gesammelten und konzentrierten Form vor. Sie hat dort ein eigenes Organ geschaffen als Sammel- und als Leitstelle.
Kommentar
Wer sich in der Physik und Chemie gut auskennt (sehr viele Naturwissenschaftler; aber auch Huter), dem muss klar sein, dass der Prozess der Zellteilung schwerlich nur auf physikalischen und chemischen Prozessen beruhen kann.
Aber: Die naturwissenschaftlichen gebildeten Menschen kennen im Moment nichts anderes, als Physik, Chemie und Mathematik und damit lässt sich die Zellteilung heute und wohl auch in Zukunft nicht in plausibler Weise erklären! Diese Menschen sind indessen nicht bereit, Erklärungen zuzulassen, die ausserhalb ihrer heutigen Erfahrungswelt liegen, vgl. mit "Ausblick" (unten).
Lässt sich das Vorhandenseins einer organisierenden Energie in der Zelle in naturwissenschaftlicher Weise jemals nachweisen? Solange als die Naturwissenschaft die Empfindungsenergie nicht als ein Grundelement anerkennt, wird es diesbezüglich kaum Forschungen geben. – Die ungenügende direkte Fassbarkeit von Empfinden, von organisierender Energie, etc. mag man zunächst bedauern. Es gilt zu beachten:
- Wir können z.B. die elektrische Energie ebenfalls nur schwerlich in direkter Weise sinnlich erfahren. Da die Wirkung dieser Energie für uns Menschen heute allgegenwärtig ist (vor 1890 war sie das kaum) sind wir dennoch mit dieser Energie völlig vertraut. Wir erkennen nur die Wirkung der Energie selbst, z.B. als Wärme (Kochherd, Wärme im Computer- und Fernseh-Gerät), als Licht oder als Bewegung des Elektromotors. Wir können aber nicht direkt mit unseren Händen und unseren Sinnesorganen auf die Energie zugreifen, z.B. so wie wir auf chemische Substanzen (Wasser, Erde, Luft, etc.) zugreifen können.
- Die Empfindungsenergie ist in unserer diesseitigen Welt kaum unmittelbar wahrnehmbar.
- Wer lediglich die naturwissenschaftlich anerkannten Methoden als zulässige Wege der Erkenntnis der Wahrheit zulässt, vermag ihre Wirkungen kaum sicher zu erkennen. Und damit besteht auch kein hinreichender Grund, anzunehmen, dass sie ein Grundelement unserer Welt ist.
History
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