6A1. Materie: Schlummernde Energien - Zitate
1. Notiz von Carl Huter über den Vortrags- und Experimentierabend am Mittwoch, den 19. Februar 1908 im Konventgartensaale in Hamburg.
Veröffentlicht in Carl Huter: Das Empfindungsvermögen der Materie. Anhang.
Gliederung und Fettdruck durch die Carl-Huter-Stiftung.
Siehe Rubrik 1B. Fundamentale Erkenntnisse über das Empfindungs-Element, Abschnitt 2.
2. Die schlummernde Lebenskraft als dritte Weltenergie, als Empfindungsvermögen in der anorganischen Materie. (1), (2)
Carl Huter: Das Empfindungsvermögen der Materie, 1909. Seite 17f.
Gliederung und Fettdruck durch die Carl-Huter-Stiftung.
Unter der obigen Überschrift schreibt Huter, Zitat Anfang:
- Im lebenden Eiweiss ist die Lebenskraft loser gebunden, sie ist mehr im Fluss, sie ist mehr frei gelöst und herausgetreten als wie in der sogenannten toten Materie. (3)
- Aber auch die stille leblose Materie ist mit Leben erfüllt, auch sie ist beseelt aber das Leben in ihr ist gebunden, es schlummert. Aller Materie wohnt mehr oder weniger Leben inne.
- Diese Tatsache habe ich durch zahlreiche Experimente, die ich anstellte, sowohl durch Hellfühluntersuchungen als auch durch Lebensstrahlkraftübertragungen bewiesen. (4)
- Wie ich beispielsweise aus den Körpern kranker Personen, ohne sie zu berühren und mit verbundenen Augen die genauen Stellen des Schmerzes und den Sitz der Krankheit herausfühlte, so fühlte ich auch aus den Ringen und Kleidungstücken solcher kranken Personen ihre Krankheiten, oft die Entstehungsursache, den gegenwärtigen Stand und den wahrscheinlichen Verlauf derselben heraus.
- Ich fühlte aus alten Möbeln und Gegenständen die Begebenheiten ihrer Zeit derart heraus, dass ich oft hellsehend wurde, zwischen alten Ruinen und in alten Schlössern, Zimmern usw. und dort wichtige Begebenheiten, die mir vorher völlig unbekannt waren, zu erzählen vermochte. (5)
- Wie fühlte ich das? Es strahlte die tote Materie vergangenes Leben, das einstmal intensiv auf sie eingewirkt hatte, aus.
- Diese Materie hatte ein energisches Bewusstsein, ein Gedächtnis und ein Rückstrahlungs- oder Offenbarungsvermögen. Wer sensibel, wer fein und hellfühlend ist, hört, sieht in einem eigenartigen völlig weicheren Seelenzustande das, was die Materie von sich gibt und ausstrahlt. Hätte die Materie kein Vermögen solches aufzunehmen, hätte sie kein Empfinden für geistige Eindrücke, so könnte sie solche auch nicht viele Jahre festhalten und an die Aussenwelt zurückstrahlen. (6)
Zitat Ende.
Anmerkungen
(1) Huter verstand unter dem Begriff "anorganische Materie" den chemischen Stoff, also Atome, Moleküle und deren Bestandteile.
(2) Diese Lebenskraft ist auf das dritte Grundelement, die Empfindungsenergie zurückzuführen. Wie kommt es schliesslich zur Entstehung von Lebensenergie? Die Antwort ist analog wie in obiger Ziffer 1, letzter Punkt.
(3) Im Anhang derselben Broschüre bezeichnet Huter das Eiweiss als Träger-Material. Siehe Abschnitt 3, unten, auch die Anmerkung über die "losere Bindung".
(4) Nicht erst die lebende Zelle verfügt eine Lebenskraft, sondern auch die Materie, also Atome und Moleküle. Aber im lebenden Eiweiss vermag sie sich stärker zu sammeln und ist loser gebunden. Dies ermöglicht eine stärkere Aktivität. In der lebenden Zelle ist die auf Empfindungsenergie beruhende Lebenskraft noch viel stärker, sodass sie die Herrschaft ausübt. Dann spricht man von einem lebendigen Gebilde.
(5) Weshalb vermag die Materie Eindrücke, die von lebenden Menschen ausgehen, festzuhalten? Der Materie haftet stets Lebenskraft an und diese beruht auf Empfindungskraft und Empfindungsvermögen. Obwohl sich diese Kräfte und Energien in einem gebundenen, schlummernden Zustand befinden, ist sie nicht immun gegen äussere Einwirkungen.
(6) Dieses Registrierungsvermögen der Materie lässt sich schwerlich als eine rein physikalische oder rein chemische Erscheinung erklären. Carl Huter hat hier eine plausible Erklärung gefunden. - Die Hutersche Ansicht muss kritisch geprüft werden, und, wenn Vieles für ihre Richtigkeit spricht, muss man sie anerkennen.
3. Protokoll über den ersten Lehr- und Experimentierabend über okkulte Lebens- und Seelenkräfte am Donnerstag, 26. November 1908 im Hotel Stolz in Köln a. Rh.
Veröffentlicht in
1. Carl Huter: Das Empfindungsvermögen der Materie, Anhang;
2. Carl Huter: Katechismus der Huterschen Wissenschaft, Abschnitt E. Carl Huters Nachweis von der Existenz okkulter Natur-, Lebens- und Seelenkräfte.
Kleine textliche Anpassungen zwecks besserer Verständlichkeit.
Gliederung und Fettdruck durch die Carl-Huter-Stiftung.
Ein Teil des nachfolgenden Textes ist wiedergegeben in der Rubrik 1B. Fundamentale Erkenntnisse über das Empfindungs-Element , Abschnitt 3.
Zitat Anfang:
- Seine Ausführungen wieder aufnehmend erklärte der Experimentator, er habe bisher direkte Lebenskraftstrahlungsversuche mit positiver Helioda und Lebensempfindungsexperimente mit negativer Helioda gemacht;
- in dieser wurzeln nämlich der Hellsinn- und Fernfühlsinn,
- auch seien die bei Fräulein W. und Herrn Inspektor M. erfolgten Gedanken- und Gemütsstimmungsübertragungen die von diesen Personen auf sein Bewusstsein stattgefunden hätten, auf deren positive Heliodatätigkeit während ihres bewussten oder unbewussten physischen Zustandes und auf seine besonders hochsensibel gemachte negative Helioda zurückzuführen.
- Er wolle jetzt nun zu einem ganz eigenartigen okkulten Experiment übergehen, nämlich aus Gegenständen wie Uhren oder Ringe, welche ihm völlig fremde Personen längere Zeit an sich getragen hätten, deren körperlichen, seelischen oder auch pathologischen Zustand feststellen.
- Hierdurch solle der Beweis erbracht werden, dass die anscheinend tote oder anorganische Materie ein psychisches Organ habe, das er als die dritte Weltenergie oder die Empfindungskraft der Materie erkannt hätte.
- Nach seinen Erfahrungen wohne aller Materie die Eigenschaft der Empfindungsfähigkeit inne.
... - Nach beendetem Experimente erklärte Herr Huter, dass diese Versuche mit Ringen und anderen anorganischen Substanzen ihn zu der Entdeckung der Empfindungsenergie aller beseelten und auch scheinbar unbeseelten Materien geführt hätten und ...
- dass damit die dritte Weltenergie, die von der materialistischen Weltanschauung geleugnet werde, tatsächlich als selbständige und primäre Weltenergie existiere, nämlich ...
- ... das magische Bewusstsein, das Weltempfinden, oder das alle Dinge und Materie durchdringende und ihr innewohnende Empfinden.
- Diese dritte Weltenergie sei nach seiner Ansicht die leitende, aus ihren Impulsen (1) habe sich das Weltall und die Erscheinungswelt entwickelt.
- Das innerste Wesen dieser Empfindungsenergie sei die Liebe.
- Die Liebe sei, soweit er durch Hellfühlversuche habe ermitteln können, das innerste Geheimnis des Lebens und alles Seins.
- Er bewundere daher die tiefe Erkenntnis dieser Tatsache seitens der grossen Ethiker und Religionsstifter, wie Johannes und Jesus.
- Kraft und Liebe seien das ewig Wirkende, aber ...
- ... die Liebe sei Empfinden und von beiden die grössere, höhere Weltenergie, nach seinen Ermittlungen die leitende Weltenergie.
- Das, was er in der Lebensempfindungs- und Strahlkraft "Helioda" in den Lebewesen entdeckt habe, sei nichts anderes als konzentrierte Empfindungsenergie in der Materie.
- Das lebende Eiweiss sei der natürliche Träger dafür, aber empfindend sei auch jede andere Materie, wie die Ringexperimente überzeugend dargetan. (2)
- Alles Aktive, alles schöpferisch Bauende, komme ursprünglich von dem grossen, weltgütigen, alles beseelenden Empfinden und diese Energie übertrage auf den Ring auch das Leben.
- Hierfür sei durch die neue Methode der psychischen Kräfteentfaltung des Hell- und Fernsinnes - des eigentlich inneren Grundsinnes auch aller übrigen fünf Sinnesorgane die wissenschaftlich erwiesene Grundlage geworden.
- Dieser Grundsinn wurzele in dem gesammelten, konzentrierten und verfeinerten Empfindungsvermögen.
Zitat Ende.
(1) Man beachte: Die Empfindungsenergie ist nicht nur reine Empfindungsenergie, sondern in ihr wurzeln die Impulse. Sie ist die Quelle der Impulse, die Quelle der Antriebe. Keine andere Lehre über die Welt befasst sich mit dem Impuls und liefert daher auch keine Antwort, wie der Impuls, der geistige und körperliche Antrieb zu erklären ist. Weitere Erläuterungen über den Impuls in Abschnitt 2, unten. Weitere Erläuterungen über den Impuls in der Rubrik 5C. Weltäther: Empfindungselement und Impulskräfte , Abschnitt 1.
(2) Diese Erklärung mit dem Begriff "Träger" ist wohl noch treffender als Erklärung mit "loser gebunden", die Huter in derselben Broschüre gleich am Anfang gib, siehe obiger Abschnitt 2. Die astrale Substanz ist derart fein, dass sie an die materielle Substanz gebunden sein muss, denn sonst würde sie entfliehen. In den einzelnen Atomen - schliesst Atome, die sich zu Molekülen vereinigt haben ein - ist sie grundsätzlich fest gebunden und vermag im Normalfall nicht tätig zu werden, ausser wenn sie durch äussere Einwirkungen dazu erweckt wird. Im Eiweiss vermag sie sich offensichtlich ein wenig abzulösen, sodass sie eine gewisse Wirkung erzeugen kann. - Anstatt von einer Ablösung kann man sagen, die Atome dienen als Träger der astralen Substanz.
Anmerkung: Losere Bindung des Empfindungs-Elements an das Eiweiss-Molekül
- Weitere Einzelheiten über dieses losere Bindung findet man in der Huterschen Lehren nicht.
- Es muss also offen bleiben,
a. wie diese Ablösung, diese Lockerung zu erklären ist
b. wie genau das Empfindungs-Elements der eben aufgenommen Eiweiss-Moleküle dann in die Empfindungs-Zentren der Zelle gelangt, also in das Zentrosoma und und in die Subzentren im Protoplasma. - Jedenfalls kommt es durch diese Ablösung zu einer Entwertung von Atomen und Molekülen in Bezug auf das Empfindungs-Element. Diese Stoffe werden ausgeschieden und sie werden sich über kürzere oder längere Zeiträume wieder mit dem Empfindungs-Element aufladen.
4. Das Erwecken dieser schlummernden Energien
Carl Huter: Das Empfindungsvermögen der Materie, 1909.
Gliederung und Fettdruck durch die Carl-Huter-Stiftung.
Im Protokoll über den Lehr- und Experimentierabend vom Samstag, 28. November 1908 steht, dass Carl Huter sagte:
- Die wunderbaren Erscheinungen des Tischrückens und Schreibens sind häufig die Wirkung der eigenen Lebenskraft. Jeder Gedanke setzt sich in Ätherschwingungen um und diese dringen in die Materie ein."
- In jeder Substanz ist schlummerndes Leben, das wieder erweckt werden kann durch einwirkende Lebenskraft. Das Tischrücken kann Lebens- und Gedankenkraft der teilnehmenden Personen sein. Bei den Schreib- und Sprechmedien wirkt oft die Autosuggestion. Freilich können auch geistige Kräfte mit hineinspielen. (1)
Wie erkennt man aber wirkliche Einwirkungen von fremden Intelligenzen (Geisteswesen)?
Huter sagte an diesem Lehr- und Experimentierabend, gemäss Protokoll:
- Wenn Mitteilungen aus Vergangenheit und Zukunft geschehen, von denen kein Anwesender zurzeit etwas wusste, noch wissen konnte, und diese auf Wahrheit beruhen. In solchem Falle erklärt Huter dieses auf Geisteswesen zurückführen zu müssen, und zwar
a. auf Einwirkung von bewussten individuellen Geisteswesen Verstorbener und anderer Art.
b. auf höhere Einwirkungen - Weltgewissen -Vorsehung - göttliche Offenbarungen und Eingriffe. - Nach Huters Erklärungen sind eben "okkulte, wunderbare Erscheinungen zurückzuführen auf die wachgewordene schlummernde Materie, auf die Erregungs- und Empfindungsenergie der anorganischen Substanz." (2)
- Liebe, Gedanken, Gebet sind eine Kraft, die Lebenskraft erweckt, nicht nur bei lebenden Menschen und Tieren, sondern auch im toten Holz, im Wasser, in den Pflanzen und Kristallen.
(1) Mit aller Deutlichkeit teilt Carl Huter mit, dass die "tote" Materie Lebenskraft besitzt. Die Naturwissenschaft hält die Materie für tot. Sie kennt nur Kraft (Energie) und Stoff (Materie). Siehe auch Rubrik 6D. Substanz-Intelligenz .
(2) Siehe u.a. Ziffer 7, unten.
5. Helioda - Empfindungsenergie, Empfindungsäther
Carl Huter: Welt- und Menschenkenntnis, V. Lehrbrief, neunte Lektion.
Gliederung und Fettdruck durch die Carl-Huter-Stiftung.
- "Die Heliodastrahlung und Heliodafernwirkung erklärt sich aus der konzentrierten Empfindungsenergie, die in jedem Äther-Ilion, Atom und Molekül verwandte Empfindungs-Ätherzentralen findet, welche eine bestimmte Empfindung, einen Gedanken oder Willen weiterleiten und selbst die chemische Substanz und alle vorbezeichneten Kraft- und Stoff-Formen zu beeinflussen vermögen."
- "Helioda ist gesammelter, konzentrierter Empfindungsäther. Im Äther-Ilion, Fig. 1, sieht man den Empfindungsäther in der Zentrale und an der Peripherie. In Figur II links darunter ist in der lebenden Zelle im Centrosoma der Empfindungsäther gesammelt und hat in diesem Strahlenzentrum sein eigenes Organ und in der Helioda seine eigene Substanz und Kraft."
6. Okkulte Erscheinungen
Dr. phil. Gottlieb Brandt: Carl Huters Helioda - die neuen Lebens-Strahlen, 1907.
Gliederung und Fettdruck durch die Carl-Huter-Stiftung.
Im Abschnitt "Herrn Carl Huters Vorträge in Dresden am 5. und 6. Februar 1906" - Zitat Anfang:
- 8. Huter glaubt in dieser Kraft das eigentlich schöpferische Lebens- und Entwicklungsprinzip gefunden zu haben, - aber jene Schöpfer- und Entwicklungskraft, die unvergänglich ist und die die Materie zu immerwährender, unerschöpflicher Formbildung anregt.
- 9. Diese Kraft, welche alle lebende Materie beseelt, kann auch die nicht organisierte, amorphe Materie zum Lebenserwachen bringen, vorausgesetzt, dass die erforderlichen ätherischen, chemischen und physischen Bedingungen dazu vorhanden sind.
- 10. Er nimmt an, dass diese Heliodastrahlen besonders in den Zentrosomen oder Zentralkörperchen der lebenden Zellen ihren Quell- oder Angelpunkt haben.
Zitat Ende.
Im Abschnitt "Vortrag des Herrn Carl Huter über Heliodastrahlen, den 17. Februar 1906 im Hotel Wettin zu Dresden gehalten" - Zitat Anfang:
- Ja, selbst anorganische Substanz könne man unter gewissen Umständen mittelst der Heliodakraft auf kurze Zeit beseelen; dadurch liessen sich viele spiritistische Vorgänge denken, für die die Theosophie und der Spiritismus bisher keine richtige Erklärung gegeben hätten.
- Worauf beruht denn ein spiritistischer Vorgang, wie das Sichselbsterheben eines Stuhles! In jeder Substanz sei schlummerndes Leben, das voller erweckt werden kann durch einwirkende Lebenskräfte - freilich auch geistige Kräfte könnten mit hineinspielen.
- Er wolle als Kronzeugen hierfür nur drei bedeutende Gelehrte anführen: den grossen Nervenarzt und Kriminalanthropologen Lombroso in Turin, den weltberühmten Physiker Crooks in London und den ersten französischen Physiologen Richet in Paris.
Zitat Ende.
Erläuterung von "Studientafel X: Die Gesetze der nah- und fernwirkenden Lebensspann- und Strahlkräfte im Gruppenbild der Familie Huter dargestellt" (1) - Zitat Anfang:
- Die Hervorbringung dieser aktiven Heliodastrahl-Fernwirkungen ist noch Huters Geheimnis.
- Es beruht auf einer jahrelangen Übung, die Gefühls-, Gedanken- und Lebenskräfte nach einer eigenen Methode in grosse Spannung zu versetzen, um die Strahlung zu erzeugen.
- Die Heliodastrahleinwirkung wirkt von der nächsten Nähe bis zur weitesten Entfernung ein, ist aber an das eiserne Gesetz des liebenden oder wohlwollenden Gedankens gebunden.
- Die Einwirkungsenergie erlischt langsam durch Lieblosigkeit und Übelwollen.
- Das Bewusstsein des Objektes hierbei ist Nebensache, Hypnose oder Suggestion des Objektes ist also gänzlich ausgeschlossen. (2)
- Es können also körperliche und seelische Einwirkungen stattfinden, ohne Anwesenheit und ohne Wissen der Versuchspersonen.
Zitat Ende.
(1) Die Studientafel kann auf Anfrage ausgehändigt werden. Im Zentrum stehen hier aber die Erläuterungen von Carl Huter über die Fernwirkung der Helioda-Strahlung.
(2) Hypnose oder Suggestion beruhen auf einer Beeinflussung des Bewusstseins und entfalten nur eine Wirkung, wenn der Mensch bei Bewusstsein ist. Hingegen kann eine Einwirkung durch die Lebenskraft auch in einem Zustande der geistigen Abwesenheit erfolgen, z.B. im Schlaf, bei Bewusstlosigkeit. Carl Huter liess seine ausstrahlende Heliodastrahlung auf einen bewusstlosen Menschen übertragen. Sein Gesichtsausdruck veränderte sich entsprechend den Gedanken, die Huter in sich erscheinen liess. Siehe Hauptwerk II. Lehrbrief, 1. Lektion.
7. Anmerkungen
7.1 Neue Erklärungen im Bereich des Lebens: Es ist naheliegend, dass sich aus den Huterschen Lehren eine neue Erklärung über die Entstehung des Lebens, die Herkunft des Menschen und eine neue Weltanschauung ergibt. Huter nennt seine Weltanschauung die geistige Weltanschauung. Näheres in den nachfolgenden Rubriken von Kapitel 5 und in Kapitel 8 Evolution / Schöpfung.
7.2 Neue Erklärung im Bereich der Physik: Es ist naheliegend, dass Empfindungsvermögen bei der Erklärung von (einigen fundamentalen) physikalischen Erscheinungen einbezogen werden muss. Die physikalischen Erscheinungen werden schwerlich gänzlich ohne Beteiligung des Empfindungsvermögens vor sich gehen. Namentlich die Schwerkraft, die quantenmechanischen Erscheinungen und die relativistischen Erscheinungen lassen sich wohl erst bei besserem Verständnis des Empfindungsvermögens in nachvollziehbarer und plausibler Weise erklären lassen. Näheres in der Rubrik 5. Stoff, Kraft, Empfinden; Äther .
7.3 Die Helioda resp. die Lebenskraft ist als Heilkraft verwendbar, denn sie lässt sich von einem Menschen mit starker Helioda auf einen Menschen mit geschwächter Helioda übertragen, wobei der empfangende Mensch in Bezug auf seine Helioda-Lebenskraft gestärkt und der spendende Mensch etwas geschwächt wird. Die Helioda ist nach Huter die höchste Heilkraft. Carl Huter hat mittels seiner eigenen Helioda-Kraft mehrfach Heilerfolge erzielt. Durch die Übertragung vermag die Zelle die notwendigen Prozesse durchzuführen, die Prozesse geraten wieder «in Fluss». Die Helioda vermag wieder organisierend und schöpferisch tätig zu werden. Zahlreiche Schwächezustände und Erkrankungen habe ihre Ursache in einer zu geringen Helioda-Strahlung also auf einer zu geringen Fähigkeit des Empfindungsvermögens, die Zellprozesses zu steuern und zu organisieren. Dazu gehören alle krebsartigen Erkrankungen und viele Zell-Stoffwechselkrankheiten, krankhafte Ablagerungen, degenerative Prozesse, sodann Burnout, Altersschwäche sowie eine zu geringe Widerstandskraft gegen ungünstige Lebensverhältnisse, Infektionen, eine zu geringe Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit, etc. - Die Helioda zeigt sich nicht nur im Gesicht, sondern strömt aus den Fingerspitzen aus. Die Lebenskraftübertragung erfolgt, indem man die Fingerspitzen an den Körper des anderen Lebewesens bis auf eine Entfernung von 5-20 cm annähert.
7.4 Sichtbarkeit resp. Greifbarkeit des Empfindungsvermögens: Man kann sich die Frage stellen: Wie kann es ein Empfindungsvermögen überhaupt geben? Man hat so etwas noch nie mit den Händen berühren, mit den Augen sehen, mit dem Ohr hören können, auch nicht mit dem Geschmackssinn und dem Geruchssinn wahrnehmen können. Von den 3 Grundelementen in unserer Natur lässt sich nur der Stoff (die Materie) wirklich wahrnehmen. Die "Energie" (im 19. Jahrhundert oft auch als "Kraft" bezeichnet, z.B. bei Ludwig Büchner: Kraft und Stoff, 1855) vermögen wir ebenfalls nicht wahrzunehmen (sieht man davon ab, dass die Energie in Form von Masse auftreten kann und damit sichtbar wird. - Im Bereich der physikalischen Kraft und der physikalischen Energie gibt es eine Reihe von Erscheinungen, die wir ebenfalls nur aufgrund der Wirkung kennen:
a. Das magnetische Feld, das elektrische Feld, das Gravitationsfeld resp.
b. Die magnetische Kraft, die elektrische Kraft und die Gravitationskraft resp.
c. Die damit verbundenen Energien: magnetische Energie, elektrische Energie und Gravitationsenergie.
History
Diese Seite wurde im Februar 2018 ausgearbeitet und am 1. März 2018 fertig gestellt. Sie wird regelmässig geprüft. Änderungen erfolgten am 15. Januar 2019, am 23. April 2019, am 4. August 2019, am 21. Oktober 2020, vom 23. bis 27. November 2020, am 5. und 6. Dezember 2020, am 15. August 2021, am 27. September 2021, am 29. Juni 2025, am 27. Januar 2026, am 23. Februar 2026 und am 2. März 2026.
Erstmals werden hier die Erklärungen Huters über die dritte Weltenergie, die Empfindungsenergie, die Lebenskraft und die Helioda, die stückweise auf viele Schriften und Dutzende von Textstellen aufgeteilt sind, zu einem Übersichts-Artikel zusammengefügt.
Alle Rechte vorbehalten!