6. Das Empfindungselement in der organischen Welt und die Helioda
Einleitung
Carl Huter hat seine Erläuterungen in zahlreichen Schriften niedergelegt.
Nachfolgend werden sie in thematisch geordnet wiedergegeben, also miteinander verbunden, miteinander verwoben.
Die Ausarbeitung dieser Zusammenstellung ist anspruchsvoll: Man muss sich zunächst alle entsprechenden Texte und Schriften beschaffen, genau studieren und verstehen und dann die Texte zusammenstellen. Es ist die erste derartige Zusammenstellung seit Huter!
Das Nachfolgende ist teilweise eine Wiederholung von Inhalten aus der Rubrik 1.1 und aus Kapitel 5.
1. Das Empfindungs-Element - Einführung und Übersicht
- Die Empfindungsfähigkeit, das Bewusstsein und das Gewissen des Menschen resp. der Lebewesen lassen sich niemals in befriedigender Weise als Ergebnis physikalischer und chemischer Prozesse erklären. Auch das Hellfühl-Vermögen und andere Phänomene lassen sich niemals befriedigend erklären, wenn man nicht annimmt, dass es ein Empfindungselement gibt, und zwar als Grundelement.
- Unsere ganze Welt - die diesseitige und die jenseitige Welt - ist aus dem Weltäther hervorgegangen. Die näheren Einzelheiten sind ersichtlich im Kapitel 5. Anorganische Welt - Grundkörper und Grundelemente .
- Der Weltäther muss daher die Grundelemente unserer Welt enthalten - anders ist es nicht zu erklären, dass sie in unsere Welt hingekommen sind:
a. Das Ruhe-Element steht für die stoffliche Materie;
b. Das Bewegungs-Element steht für Kraft und Energie;
c. Das Empfindungs-Element steht für Empfinden, Bewusstsein, Gewissen, Streben nach Höherem, nach Vollkommeneren, für die geistige Welt. - Die Materie - also die uns bekannten Atome und Moleküle resp. ihre Bausteine - Protonen, Neutronen und Elektronen - bestehen nicht einzig aus reiner, toter Materie. Der Materie haftet, in einem ganz geringen Umfang das Empfindungs-Element an. Siehe die Erläuterungen über die Differenzierung des Äthers, Rubrik 5B. Weltäther: Äther-Differenzierung - Zitate , Ziffer 3, 4 und 5.
- Das Empfindungselement ist fest an die Materie gebunden und macht sich kaum bemerkbar. Deshalb ist es mit naturwissenschaftlichen Methoden - also durch physikalische und chemische Untersuchungen - vermutlich kaum oder gar nicht nachweisbar, evtl. auf indirektem Weg.
- Die Tatsache, dass Menschen mit einem feinen Empfindungsvermögen aus Gegenständen, die eine Person längere Zeit getragen hat, mittels Hellfühlen diese Person zu beschreiben vermag und auch Ereignisse benennen kann, denen sie ausgesetzt war, findet man eine natürliche Erklärung. Das Empfindungsvermögen ist zwar schlummernd, aber nicht vollständig "tot". Es besteht ein Speicherungs- resp. Registrierungsvermögen.
2. Organische Welt - Einführung und Übersicht
- Bei der Entstehung der Zelle - sie besteht hauptsächlich aus Proteinen, namentlich das Zellfleisch, Fachausdruck Protoplasma - wirkt das Empfindungsvermögen in entscheidender Weise mit. Im Eiweiss, Fachausdruck Protein, ist das Empfindungselement loser gebunden.
- Das Empfindungsvermögen schafft sich ein eigenes Organ, das Zentrosoma und es bildet im Protoplasma Subzentren.
- Dieses Empfindungsvermögen hat sich weitgehend von der chemischen Materie gelöst. Es liegt in Form einer feinmateriellen Substanz vor. Sie lässt sich mit naturwissenschaftlichen Mitteln vermutlich kaum oder gar nicht nachweisen, evtl. auf indirektem Weg. - Huter nennt diese Substanz auch astrale Substanz.
- Im Zentrosoma liegt das Empfindungsvermögen in besonders konzentrierter Weise vor.
- Im Zentrosoma gerät das Empfindungsvermögen infolge besonders starker Konzentration und Verdichtung und infolge Wechselwirkung mit dem polar wirkenden Sauerstoff in Schwingung. Der Sauerstoff erzeugt eine geheimnisvolle Spannung. Er sympathisiert mit dem Leichten und Schweren, der Grösse und Weite und ebenso der Kleinheit und Tiefe.
- Durch dieses freie Schwingen wird das Empfinden aus dem schlummernden, gebundenen Zustand herausgehoben.
a. Das Empfinden wird selbständig und souverän.
b. Das Empfinden erwacht zum Eigen- und Selbstempfinden.
c. Es erwacht das Bewusstsein und das Gewissen.
Das ist die negative Helioda: das bewusste, selbständige, souveräne Wahrnehmen und Empfinden. - Die Schwingung erzeugt auf magische Weise eine feine Strahlung, die Helioda-Strahlen. Man spricht von positiver Helioda.
- Jetzt, wo der Schwingungsprozess in Gang gesetzt ist, beginnt die Zelle zu leben: Sie ist reizempfindlich, sie organisiert sich selbst, der Stoffwechsel beginnt, etc.
- Das erwachte und souveräne Empfinden ist in der Zelle organisierend und schöpferisch tätig. Es beherrscht die Zelle. Das Empfinden wird zur Leit-, Richt- und Formkraft in der Materie.
- Es gibt neben der negativen und der positiven Helioda einen Zwischenteil, die astrale Substanz. Die Helioda ist als astrale, lebendige Substanz das Organisationselement jedes, aus inneren Ursachen heraus gewachsenen Körpers.
- Das Empfinden resp. das Zentrosoma ist nun in der Lage, in die Prozesse der Zelle steuernd einzugreifen - in einer organisierenden und sogar in einer schöpferischen Weise. Siehe Abschnitt 1.4 unten und Rubrik 6B. Biologische Zelle .
- Bei tierischen Lebewesen und beim Menschen sammelt sich die Strahlung im Nervensystem und gelangt zum Kopf. Die Strahlung gelangt von hier zu den Augen, zum Gesicht und strahlt hier aus. Bei günstigen Verhältnisse man sie beobachten, d.h. in erster Linie bei jenen Menschen, bei welchen diese Strahlung stark auftritt. - Sie tritt auch an den End-Organen des Körpers auf, auf den Geschlechtsorganen, an den Fingerspitzen, an den Zehenspitzen. Diese Zonen sind daher besonders fein und empfindungsgereich.
- Huter sagt: Jede stark gesammelte Empfindungsenergie emaniert von innen nach aussen, jede stark gesammelte und auch stark konzentrierte Empfindungsenergie strahlt von innen nach aussen. Siehe Abschnitt 2.5, unten, Ziffer 11.
- Dies führt zu folgender Unterscheidung, wie bereits oben dargelegt:
a. Die stark gesammelte, emanierende Empfindungsenergie ist die negative Helioda.
b. Die stark gesammelte und auch stark konzentrierte Helioda, die eine charakteristische Strahlung entstehen lässt, ist die positive Helioda.
- Helioda-Strahlen sind psycho-physiologische Strahlen.
- Die Helioda ist zugleich eine Impulskraft, eine geistige Impulskraft. - Man kann sagen: eine intelligente Kraft, eine schöpferische, eine organisierende Kraft. Sie ist mehr als mechanisch-reaktiver Natur. - Sie ist
a. in der Zelle souverän organisierend und gestaltend;
b. im Dienste der Erhaltung, Vervollkommnung und Höherentwicklung des Lebens; also nicht einfach aus Selbstzweck.
Weitere Einzelheiten über Impuls und Empfinden in Ziffer 1.3, 2.1 und 2.2, unten, sowie in der Rubrik 5C. Weltäther: Empfindungselement und Impulskräfte , Ziffer 1.
3. Lebenskraft, Liebeskraft, Weiterleben nach dem Tod - Einführung und Übersicht
- Dieses konzentrierte Empfindungsvermögen kann als Lebensenergie bezeichnet werden. Eine gleichwertige Bezeichnung ist Lebenskraft. -Die Lebenskraft wurzelt also nicht in chemischen, nicht in physikalischen Kräften, sondern sie wurzelt in empfindenden Ätherkräften, in sogenannten astralen Energien.
- Die in allen organischen Lebewesen auftretende Empfindungsenergie ist die negative Lebenskraft, die strahlende Empfindungsenergie ist die positive Lebenskraft.
- Huter sagt: In dieser Empfindungsfeinmaterie kommt der konzentrierte Empfindungsäther mit der Impulsenergie zur Herrschaft, zum Übergewicht über alle sonstigen Stoffe und Kräfte, und das eben bewirkt "Leben". Siehe Rubrik 5C. Weltäther: Empfindungselement und Impulskräfte , Abschnitt 1.
- Eine starke Helioda-Strahlung ist, im Grundsatz, gleichwertig mit starker Lebenskraft und mit Gesundheit.
- Helioda ist nicht nur Lebenskraft, sondern auch Liebeskraft. - Beides wird aufgrund der obigen Punkte und aufgrund von Abschnitt 2.1 unten nachvollziehbar. xxx
4. Die lebende Zelle schematisch, aufgrund seiner Erkenntnisse und seinem Empfindungsvermögen - Einführung und Übersicht
- Man beachte die Strahlen, die vom Zentrosoma ausgehen. Sie sind für das menschliche Auge kaum wahrnehmbar.
- Die organisierende und schöpferische Tätigkeit, die intelligente Tätigkeit zeigt sich bei der Zellteilung.
a. Zuerst teilt sich das Helioda-Organ, das Zentrosoma.
b. Dann bilden sich Fäden, die vom Zentrosoma zu jedem einzelnen Chromosom gehen und daraus die Zellkerne der beiden neuen Zellen entstehen lassen.
Für weitere Einzelheiten siehe 6B. Biologische Zelle .
- Die Helioda hat massgeblichen Anteil an der Anpassung der Lebewesen an die Verhältnisse und an die Höherentwicklung der Lebewesen. Sie veranlasst den Organismus zu Anpassungen an die Verhältnisse. Auch an der Lebensschöpfung, also an der Entstehung von Leben hat sie Anteil. Sie ist leben-erzeugend, leben-schöpferisch tätig. Siehe auch Kapitel 8. Evolution .
Man beachte auch die Rubrik 1A. Fundament - fünf Bereiche und die Rubrik 1B. Fundamentales über Empfinden und Helioda .
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