Carl-Huter-Stiftung

Welt- und Menschenkenntnis nach Carl Huter

D. Gravitation (Schwerkraft)


Huters Kritik am Newtonschen Gravitationsgesetz - Teil I


Carl Huter schreibt im III. Lehrbrief, 4. Lektion über da Newtonsche Gravitationsgesetz:

  • "Aber auch dieses rein mechanische Gesetz versagt z. B. bei einer Anzahl Kometen, auch dieses Gesetz ist unvollkommen, es erklärt nichts von Entwicklung, Ruhe-, Flug- und Lebenstriebkraft der Weltkörper. "
  • "Es lässt kalt, es behandelt die Materie und die Weltkörper wie tote Massen und doch ist überall volles Leben in der Masse."
  • "Es lassen sich ausserdem, besser als alle diese Astronomen, Mathematiker und Physiker es vermocht haben, die Körperformen, Bewegungsbahnen, Entfernungen, Dichte usw. der Sonne, der Planeten, Monde und Kometen und ihre individuelle Eigenart und Wertmasse nach meiner neuen Weltformellehre berechnen."
  • "Es würde zu weit führen, dieselbe detailliert darzulegen. Ich kann hier nur in grossen Zügen das neue Empfindungs-, Formen-, Bewegungs- und Harmoniegesetz erklären, ein Gesetz, das nicht nur im Bau eines Weltsystems Gültigkeit hat, sondern das bei jeder Kristallisation von Elementen wiederkehrt, und das in der Zelle waltet wie in jedem Lebewesen." 

 


Huters Kritik am Newtonschen Gravitationsgesetz - Teil II


Huter schreibt im Hauptwerk (III. Lehrbrief, 5. Lektion):

  • "Was nun das Gesetz der Schwerkraft anbetrifft, so möchte ich hier erwähnen, dass mit dem vermeintlichen Newtonschen Gesetz keineswegs alle mathematischen Möglichkeiten erschöpft sind."
  • "So wahrscheinlich, ja für manche vielleicht unerschütterlich, das Newtonsche Gravitationsgesetz erscheinen mag, so wenig erklärt es das Leben und Empfinden in oder meinetwegen ausser der Materie, und das ist der hinkende Pferdefuss bei diesem vermeintlich gefundenen Gravitationsgesetz, das als wissenschaftliches Dogma unsere besten Geister beherrscht."
  • "Dieses Gesetz ist nur und nichts weiter als eine relative Anschauung, nach der sich bisher das Weitgebäude nach Masse, Form und Bewegung erklären liess. Wenn diese Anschauung sich in eine mathematische Formel kleidete, die ausserdem in ihren Gleichungen sich sogar mit den Tatsachen oder mit dem Naturgeschehen deckt, wenigstens soweit wir es mit der Mechanik zu tun haben, so ist sie zunächst befriedigend. Da sie aber das Leben, das Empfinden vollständig ignoriert, so muss sie dem tiefer Schauenden recht dürftig und mangelhaft vorkommen. Er mag sich vielleicht damit abfinden, und da er nichts Besseres zu finden weiss, sich sogar gefangengeben in diese bestrickenden mathematischen Formeln. Aber sie bringen gerade den furchtbaren Widerspruch in die wirkliche Wahrheit vom "Sein" hinein; denn nichts ist realer als das Empfinden selbst, und da dieses vor diesen mathematischen Formeln als nicht vorhanden erscheint, so sind eben diese Formeln falsch. Ich weiss, ich wage viel mit dieser Behauptung, aber ich habe die Logik des gesunden Menschenverstandes hinter mir, der jedem sagen wird, die scheinbaren Gesetze, die Kepler und Newton fanden, beschreiben wohl, aber sie befriedigen nicht; sie können unmöglich schon die Wahrheit in allen Punkten getroffen haben, da sie das Leben, das Empfinden ausschliessen. Der kalte Rechner oder vielleicht Nichtdenker wird aber das Empfinden als ein mechanisches Faktum zu erklären versuchen, nur um die Kepler-Newtonsche materiell-mechanische Welttheorie zu retten."
  • "Ich will hier aber gleich bekanntgeben, dass ich ganz andere, und zwar auch in strengste mathematische Regeln und Formeln gekleidete Rechenexempel in Reserve habe, die ich später an einer anderen Stelle veröffentlichen will, mathematische Formeln, die eben das Leben und Empfinden mit den Kepler-Newtonschen Gesetzen zusammengenommen einschliessen. Es wird danach die Welt in einer solch befriedigenden Weise erklärt, dass sich die wundern werden, welche heute in den Kepler-Newtonschen Gesetzen oder, besser gesagt, mathematischen Welterklärungsformeln das unüberwindliche Ende aller Forschung gesehen haben. Vielleicht findet schon irgendein scharfsinniger Mathematiker mit hervorragenden physikalischen Kenntnissen einige dieser Formeln und Gesetze auf Grund der Anregungen, welche ich so reichlich in diesem und in dem zweiten Lehrbrief dieses Werkes gegeben habe. Auf eines möchte ich hier aber schon aufmerksam machen durch die Fragestellung: Warum ziehen sich die Stoffe an? In dem Newtonschen Gravitationsgesetz ist eben nur lediglich beobachtet, dass sich die Stoffe in einem bestimmten Verhältnis nach ganz bestimmten Regeln und Formeln anziehen; erklärt ist aber damit nichts, denn man kann ebensogut behaupten, die Stoffe stossen sich nach den und den Formeln ab, und die Weltkörper sind nicht durch innere Anziehungskraft entstanden, sondern durch Pressung, durch Ätherdruck, welcher die Verdichtungen und Weltkörperbildungen bewirkte. Es haben auch im Ernst einige Physiker diese Idee aufgeworfen."
  • "Die eigentliche Wahrheit liegt in Wirklichkeit auf beiden Seiten, auf Seiten der Stoffanziehungs- als auch auf der der Stoffabstossungs-Theoretiker, und auch damit ist die Wahrheit über das Wesen der Form- und Kraftbildung der Weltkörper nicht erschöpft, auch da ist noch Stückwerk."
  • "Wir sehen hieran, dass so, wie die bekannten Religionsformen den Tieferdenkenden nicht befriedigen, weil sie Stückwerk sind, uns auch die Wissenschaft, die man oft noch gedankenloser anstaunt als die Religion, weil man wenigstens bei ihr nach intellektueller Seite hin vollste Befriedigung zu finden hofft, vielfach enttäuscht. Auch bei ihr sind Dogma, Autoritätsgutgläubigkeit und recht viel Irrtümer zu Hause. Der nach innerem Frieden sich sehnende moderne Mensch findet daher in der Kunst, im Genuss, in der Liebe, in der sozialen Ethik, sowie auch in der naiven Arbeit inmitten der Natur mehr Frieden als in den starren Dogmen der Wissenschaft und der Religion. Dieser moderne Kunst-, Genuss-, Liebes-, Sozial-, Arbeits- und Naturmensch wird aber einst die Fesseln sprengen, die um die offizielle Wissenschaft und Religion lagern, und eine neue Wissenschaft und Religion sich verschaffen, und zwar auf Grund dieser Lehren."
  • "Die Mechanik erscheint uns nur so kalt, weil wir das innere Wesen und Empfinden der Atome nicht verstehen und aus Unverstand eben leugneten nach dem alten Wahrwort: 'Was man nicht weiss, macht einen nicht heiss.'"
  • "Diese Psycho-Physiognomik lehrt aber aus der Materie und aus jeglicher Form das Wesen und Empfinden und Wollen und Streben zu lesen; ihr erscheint alle Bewegung, alle Mechanik nur Mittel zum Zweck, nicht aber Selbst- oder Endzweck der Dinge. Denn das wirkliche Wesen der Welt ist die Liebe zum Schönen und Vollkommenen."

Anmerkungen

Relativitätstheorie: Die nach Huters Tod (1861-1912) entstandene Allgemeine Relativitätstheorie hat zu einem neuen Verständnis der Gravitation geführt. Dort wird sie als Raumkrümmung geschrieben. Anschaulich kann man sich die Krümmung als eine Delle oder Mulde vorstellen. Wo sich eine Masse befindet, ist der Raum gekrümmt - wie grösser die Masse desto stärker die Krümmung. Die Anziehung eines kleinen Gegenstandes durch einen Planeten bedeutet in diesem Modell: Der Gegenstand fällt in die Delle (resp. Mulde).  Die Newtonsche Formel erweist sich damit lediglich als annähernd korrekt ist. Sie ist eine Vereinfachung der Formel, die man in der Relativitätstheorie findet. Das alles ändert nichts daran, dass die naturwissenschaftliche Physik die Massenanziehung lediglich mittels Formeln zu beschreiben nicht aber plausibel zu erklären vermag.

Erkenntnisse in den letzten Jahren und Jahrzehnten: In der naturwissenschaftlichen Physik sind Erscheinungen beobachtet worden, die sich nicht mit der Newtonschen Formel beschreiben lassen.

  • Einerseits besteht die Vermutung, dass eine "dunkle Materie" besteht, denn die nach der Newtonschen Formel ermittelte Gravitationskraft ist führt nicht zu jener starken Kraft, die nötig ist, damit die Galaxien die beobachteten (engen) Bahnen beschreiben. Deshalb nimmt man an, dass es eine unsichtbare, sogenannte "dunkle Materie" gibt, die in gleicher Weise auf die jeweilige Galaxie eine Anziehungskraft ausübt.
  • Andererseits wurde beobachtet, dass die Gravitationskraft in besonders "leeren" Räumen offensichtlich deutlicher schwächer ist als dies aufgrund der Newtonschen Formel zu erwarten ist.

Huters Kritik an der Unvollkommenheit der Newtonschen Formel (oben und am Ende des nachfolgenden Abschnitts) hat somit von der naturwissenschaftlichen Physik im Grundsatz eine Bestätigung erhalten.



Wie erklärt Huter die Massenanziehung? - Teil I

Huter erklärt die Massenanziehung auf der Grundlage seiner Erkenntnisse über die subatomare Welt. Huter schreibt im Hauptwerk (III. Lehrbrief, 5. Lektion):

  • "Ich muss hier noch mal eingehender auf das Wesen der Schwerkraft, des Magnetismus und der Elektrizität zurückkommen. Wie ich im 2. Lehrbrief, 9. Lektion, dargetan habe, liegen in jedem Äther-Ilion drei Grundelemente, das Ruh-, das Bewegungs- und das Empfindungselement. Das Ruh-Element strebt nach Innerlichkeit in voller Ruhe, das Bewegungselement nach Äusserlichkeit und in die weite Ferne. Sobald sich aber das Äther-Ilion so teilt, dass diese zwei entgegengesetzt wirkenden Kräfte, Ruh- und Bewegungselement, sich voneinander scheiden, so geht das Empfindungselement teils zu dem Ruh-, teils zu dem Bewegungselement über."
  • "Wir hätten dann die zwei verschiedenen Grund-Ilionen, die dann, wenn sie getrennt sind, sich erst bewusst werden, was sie verloren haben. Die geteilte Empfindungsenergie, die in beiden wohnt, treibt nun beide dazu, sich gegenseitig wieder anzuziehen und zu vereinigen."
  • "Zugleich aber treibt die differenzierte Energie des Ruh-Ilions andererseits dazu, den eingeschlagenen Weg des Ruhesuchens dadurch zu befriedigen, dass es in diesem Willen oder Charakter zu verharren strebt und jede Gelegenheit wahrnimmt, sich mit einem oder vielen anderen ähnlichen oder gleichen Ruh-Ilionen zu vereinigen. Eine Gruppe Ruh-Ilionen bildet sich somit zu Idionen um, die weiter nach Ruhe drängen und die Wasserstoffatome bilden. Jedes Ruh-Ilion, jedes Idion und jedes Atom hat also zwei Pole, einmal den Willenspol, sich mit Gleichen zu vereinen, und zweitens den Empfindungspol, in irgendeiner Weise das Verlorene in sich neu zu schaffen, also neue Bewegung, neues Leben zu gewinnen."
  • "Hat sich nun ein Weltkörper gebildet, so wirkt in den Idionen und Atomen der stabile Wille weiter, aus dem Weltall immer mehr Ruhenergie in sich aufzusaugen und die Bewegungsenergie in den Äther-Ilionen, die ihn im Weltraume umgeben und in diesen Weltkörper einzudringen suchen, von sich abzustossen."
  • "Dadurch entsteht eine ungeheure Pressung oder Spannung zwischen den Elementen und dem beweglichen Äther; diese Spannung oder Reibung äussert sich dann in Wärme, in Licht und in Bewegungen, ferner werden aber auch durch den Weltätherdruck nun gerade alle zu Atomen verdichteten Ruhelemente derart gepresst, dass neue Elemente entstehen."
  • "Je stärker nun der freie Weltäther auf die Elemente drückt - und dieser Druck wird eben umso so stärker sein, als die chemischen Stoffe dichter werden -, desto mehr wird in den lockeren Substanzen, wie z. B. in dem Wasserstoff, die Schwere des Sauerstoffs empfunden, im Sauerstoff der Schwefel."
  • "Die Schwerkraft beruht daher auf doppelten Ursachen, einmal auf der Pressung des freien Äthers, zweitens auf der Anziehungs- und Saugkraft der Atome, die eben aus dem Weltäther fortwährend weiteres Ruh-Material zu saugen suchen."
  • "Ich möchte noch bemerken, dass ursprünglich die Atome so locker und so fern voneinander in den Weltnebelgebilden lagen, dass das Newtonsche Gesetz bei ihnen versagt. Rein mechanisch ist auch hier die Gravitation der Atome zu einem Körper nicht zu erklären. Denn die Wirkung der Anziehung kann eben wegen der gegenseitigen Entfernung der Atome voneinander nicht eintreten, wenn nicht noch andere als rein mechanische Ursachen hinzukommen. Diese Ursachen aber beruhen eben im Empfinden und im Ergänzen, im Lieben und im Abgeneigtsein der ersten Atome untereinander selbst. Das Atom ist daher beseelt und regelt sich in seinen Neigungen und Bewegungen nicht nach kalt-mechanischen, sondern nach Sympathie und geistigen Gesetzen."

Anmerkung

Ist die Hutersche Darlegung ohne weiteres verständlich? - Eine Erläuterung ist in Ausarbeitung (Stand Mitte Juni 2018).



Wie erklärt Huter die Massenanziehung? - Teil II


Huter schreibt im Hauptwerk (III. Lehrbrief, 5. Lektion):

  • "Jedes Atom muss nun notwendigerweise eine innere Kraftzentrale haben, nach der hin es eben von aussen nach innen saugt, eine Zentrale, die Äther verdichtet, oder aus dem Äther das ihr ähnliche Material einsaugt. Es muss ferner eine äussere Spannungssphäre haben, mit der es sich mit aller Kraft wehrt, dass keine Bewegungs-Ilionen in sein Inneres eindringen und das ganze Atom-Material stören oder sprengen."
  • "Diese äussere Spannungszone ist nun eben die Kraft, welche wir als Elektrizität beobachten."
  • "Die innere Zone aber, die Nähr-, Saug- oder Dichtungszone, ist die zentrale magnetische Kraft, welche uns als Schwerkraft erscheint." 
  • "Die Elektrizität ist lediglich die Schutz- und Wehrkraft der Atome, der Moleküle, kurz der Elemente, welche am stärksten da den Gegendruck gegen den eindringenden, auflösenden Bewegungsäther entwickelt, wo dieser eben am stärksten eindringen könnte, das ist am ganzen Äusseren, der Peripherie des Körpers, speziell aber am Äquator."
  • "Spannt sich nun diese Gegenkraft besonders hoch an, was durch starken Aussenreiz verursacht wird, dann wird sie zur positiven Elektrizität. Flutet die Anspannung ab, das heisst, sind schwache Reize da, so geht diese Peripherieschutz- oder -spannkraft in negative Elektrizität über, sie breitet sich auf weitere Flächen und Massen von der Peripheriegrenze mehr nach innen aus. Verwandte Stoffe können sich gegenseitig Spannkräfte übertragen und sich somit elektrisch ausgleichen."
  • "Da nun in den Elementen selber starke Kohäsions- oder Saugkräfte wohnen, so richten sie mitunter ihre Schutzkraft oder Elektrizität nicht nur gegen den auflösenden Äther, sondern auch gegen andere chemische Elemente. Deshalb sind alle chemischen Elemente
    a) mit mehr oder weniger Schwerkraft,
    b) mit mehr oder weniger Elektrizitätskraft behaftet.
    Jeder Schwerkraft wohnt aber Anziehungskraft inne. Die Anziehungskraft bewirkt in jedem Körper eine Achse; an dem Anziehungspol der Achse saugt er Substanzen ein, wodurch er lebt oder sich erhält, und wodurch er auch ähnliche Körper an sich zieht und sich damit verbindet."
  • "An dem anderen Pol der Achse strahlt der Körper Schutzstrahlen aus, sogenannte magnetische Strahlen, die den Körper in Kraftlinien umschliessen und die in diese Kraftlinien eindringenden Äthermassen präparieren, sie zu Idionen machen, daher ist die obere (d. h. die um den Strahlpol gelagerte) Halbkugel solchen Körpers mehr mit Isionen (siehe 2. Brief, Seite 198, D.) und Mediomen, das heisst gleichartigen Substanzkraftlinien erfüllt, der untere (um den negativen Süd- oder Saugpol gelagerte) Teil mehr mit Idionen und Mediomen, das ist präparierter Äther, welche eben die Od- oder Mediomakraftlinien und -substanzen in sich pressen oder fangen, auch einschliessen und dem saugenden Mutterkörper zuführen. (Siehe Abbildungen Tafel 13, 14, 18, 19, 20, 21.)"
  • "Dass um diese innere Achse eine magnetische Ruhezone liegen muss, ist selbstverständlich, denn die Ruhe ist ja der Charakter jedes Elements, daher behaupte ich auch, es gibt nicht nur zwei arbeitende magnetische Pole, sondern auch einen dritten, den Ruhepol."

Anmerkung

Ist die Hutersche Darlegung ohne weiteres verständlich? - Eine Erläuterung ist in Ausarbeitung (Stand Mitte Juni 2018). - Gleiche Anmerkung wie im obigen Abschnitt.




Huter über die
Form der Erdbahn und die 3 Keplerschen Gesetze


Bemerkenswert ist, was Carl Huter über die Form der Erdbahn schrieibt, im III. Lehrbrief, 4. Lektion:

  • "Ich nehme daher an, dass die Bahnen der Planeten wohl ellipsenähnlich sind, aber alle Planeten eine individuelle Eigenbahn haben; siehe Tafel 4, Fig. VI."
  • "Ich nehme in Bezug auf unsere Erde an, dass deren Kreisbahn um die Sonne in einer eiförmigen, ovalen, nur ellipsenähnlichen Bahn sich bewegt. Die Bewegung muss sich demnach im entsprechenden Rhythmus abspielen und die zwei ersten Keplerschen Gesetze bedürfen einer kleinen Korrektur. Das dritte Keplersche Gesetz hingegen ist äusserst wertvoll."
  • "Diese eiförmige, ellipsenähnliche Bahn der Erde erscheint mir wahrscheinlicher aus vielerlei Gründen, und daher halte ich sie der Wahrheit entsprechender als die alte, bisher angenommene reine Ellipsenlaufbahn. Bei der Erdnähe ist der Südpol der Erde der Sonne zu-, der Nordpol abgeneigt. Da nun das Schwergewicht der Erde in der nördlichen Halbkugel liegt, so spricht dieses für eine breitere Auskreisung bei näherer Stellung zur Sonne. Die Entstehung der Sonnenferne der Erdstellung erkläre ich mir aus dem der Sonne zugeneigten Erdnordpol, welcher eine doppelte Abstossung bewirkt, einmal aus sich selbst, und zweitens eine erreizte, welche von der Sonne ausgeht und auf die Erde zurückwirkt. Hierbei nimmt die Erdbahn eine eispitze Form an, einmal, weil die südliche Halbkugel der Erde leichter ist und zweitens, weil der Südpol saugend auf den Weltäther wirkt, wobei die Auskreisungsfliehkraft geschwächt wird. In diese Sonnenferne-Stellung im Sommer wird die Erde also durch doppelte Abstossungskraft gedrängt durch a) Sonne, b) Erdnordpol, sie verkürzt oder verjüngt daher ihre ellipsenartige Auskreisungsbahn nach einfachen physikalischen Gesetzen, und dieses zwingt mich zu der Annahme der eiförmigen Kreisbahn unserer Erde um die Sonne."
  • "Diese eiförmige, ellipsenähnliche Bahn der Erde erscheint mir wahrscheinlicher aus vielerlei Gründen, und daher halte ich sie der Wahrheit entsprechender als die alte, bisher angenommene reine Ellipsenlaufbahn. Bei der Erdnähe ist der Südpol der Erde der Sonne zu-, der Nordpol abgeneigt. Da nun das Schwergewicht der Erde in der nördlichen Halbkugel liegt, so spricht dieses für eine breitere Auskreisung bei näherer Stellung zur Sonne. Die Entstehung der Sonnenferne der Erdstellung erkläre ich mir aus dem der Sonne zugeneigten Erdnordpol, welcher eine doppelte Abstossung bewirkt, einmal aus sich selbst, und zweitens eine erreizte, welche von der Sonne ausgeht und auf die Erde zurückwirkt. Hierbei nimmt die Erdbahn eine eispitze Form an, einmal, weil die südliche Halbkugel der Erde leichter ist und zweitens, weil der Südpol saugend auf den Weltäther wirkt, wobei die Auskreisungsfliehkraft geschwächt wird. In diese Sonnenferne-Stellung im Sommer wird die Erde also durch doppelte Abstossungskraft gedrängt durch a) Sonne, b) Erdnordpol, sie verkürzt oder verjüngt daher ihre ellipsenartige Auskreisungsbahn nach einfachen physikalischen Gesetzen, und dieses zwingt mich zu der Annahme der eiförmigen Kreisbahn unserer Erde um die Sonne."
  • "Eine reine Ellipse gibt in ihren Formenelementen in der Längsrichtung nur zwei gleich ferne und in der Breitenachse zwei gleich nahe Bogen, was teils auf mehr Ruhe, teils mehr Bewegung folgern lässt; psycho-physiognomisch beurteilt, kommen hierbei nur Ruhe und Bewegung zum Ausdruck. In dem eiförmigen Bogen kommen aber vier Elemente zum Ausdruck, nämlich Ruhe und Bewegung, aufsteigende Erregung und aus der Erregung Hinabsteigen zur Harmonie zwischen Ruhe und Bewegung. Demnach verkörpern die vier Jahreszeiten Winter Ruhe, Frühling Empfindung, Sommer Bewegung, Herbst Harmonie. Zwischen Herbst und Winter liegt die Vollreife und zwischen Frühling und Sommer die Vollblüte. Nach reiner Ellipsenbahn wären aber nur zwei Elemente, Ruhe und Bewegung, zu unterscheiden und das spricht gänzlich gegen die Weltordnung und ihre Elemente, wie ich sie in ihrer Entwicklung aus dem Äther darstellte, denn der Frühling hat einen anderen Charakter als der Herbst, was aber aus der bisher angenommenen reinen Ellipsenbahn sich nicht erklären lässt."

Anmerkung: Inzwischen ist die naturwissenschaftliche Physik zu ähnlichen Ergebnissen gekommen (Umlaufbahn der Erde um die Sonne weicht von der reinen Elllipsenform ab). Aber diese Abweichungen beruhen auf einer anderen Ursache, nämlich auf Erkenntnissen, die sich aus der Relativitätstheorie ergeben. 




History


Diese Website wurde am 11. Juni 2018 erstellt und veröffentlicht. Sie wurde am 15. Juni 2018 ergänzt (Form der Erdbahn und Newtonsche Formel) und am 17. Juni 2017 neu gegliedert.

Der obige Text ist als Entwurf zu verstehen. Er wird überprüft und nach Möglichkeit mit Abbildungen ergänzt.