Carl-Huter-Stiftung

Welt- und Menschenkenntnis nach Carl Huter

5 Neue Physik

B. Zitate, Welt-Äther

1. Zitate I - Erläuterungen von Carl Huter

Carl Huter: "Welt- und Menschenkenntnis", neunte Lektion II. Lehrbrief

  • "Die Ruhilionen sind die positiven, die Bewegungsilionen die negativen Ätherilionen, bei beiden sind wahrscheinlich noch mal zwei Energieformen, die starke oder gesättigte und die schwache oder leere Ruh- bzw. Bewegungskapazität. Zwischen diesen vier verschiedenen Arten Energien bei den Ilionen liegen wahrscheinlich noch andere Möglichkeiten, darunter zwei indifferente Formen, zweierlei Empfindungsformen und zweierlei Vervollkommnungsformen, so dass verschiedene Energieformen differenziert im Weltäther auftreten können."
  • "Es ist auch alles Empfinden in gesättigtes und ungesättigtes klassifiziert zu denken; denn die Möglichkeit besteht, dass gewisse Ätherilionen besonders Empfindung in sich aufzuspeichern vermögen; ich nehme an, dass diese spezifischen Empfindungsilionen weniger in den freien Räumen zwischen den Weltkörpern, sondern mehr in deren Nähe, unter gewissen Bedingungen auftreten."
  • "Es gibt jedenfalls auch noch solche Ilionen, welche besonders kraftsammelnd und ausgleichend wirken, die Harmonieilionen; auch diese werden in eine starke und eine schwache Art sich gliedern. Schliesslich gibt es wohl noch zwei Arten Ilionen, die sich ausserordentlich polar liegen, die eine Art übernimmt die Totalindifferenz, die andere die Totalimpulsivität der Gesamtenergien. Ausser den vier, hier zuerst dargestellten Ätheriliontypen treten also noch andere Arten unter gewissen Bedingungen auf. Empfinden haben aber alle Ilionen der Welt."
  • "Die total impulsiven Ilionen können als rein freiheitserfüllende relative, also gut und schlecht, gedacht werden, — aber auch als absolut impulsive, aus Freiheit Gutwellende, das Vollkommenste, das göttliche Prinzip suchende, aufgefasst werden. Für heute gilt mir aber nur eine Form wahrscheinlich, die Gründe, welche mich zu dieser Annahme bestimmen, kann ich hier des Raummangels wegen nicht darlegen."
  • "Jede Form von Empfindung hat ihre Urquelle im Weltäther, und jede Form und Farbe, jeder Lichtstrahl, jeder Schall, jeder Geruch, jedes Gefühl und jede Spannkraft ist überall im Weltäther im Keim vorhanden und somit nimmt überall wo etwas ist, wird oder war, der Weltäther Anteil daran, er nimmt Fühlung damit. Für alles was ist, ist im Weltäther irgendwo auf Sympathie zu rechnen. Der reine Weltäther ist das sympathischste aller Dinge, Gedanken, Handlungen und Begebenheiten. Nur der differenzierte Weltäther hat differenzierte Stoff-Formen, Energie und Kraft-, Lebens-, Geist- und Empfindungsformen, und das eben ist die bunte Welt des Seins, mit der sich die Psycho-Physiognomik im weiteren Sinne zu beschäftigen hat."
  • "Alle chemischen Elemente haben ihre Keime im Weltäther; alle Kräfte, die wir kennen, Kohäsion, Adhäsion, Licht, Wärme, Elektrizität, Magnetismus, chemische Energie, mechanische Bewegung, wurzeln im Weltäther und alles Leben, das empfindet, alles seelisch Gewordene muss im Urstoff seinen Anfang genommen haben, somit ist auch alle Form aus dem Weltäther entstanden. Auch sämtliche erdenkliche Farben sind im Weltäther vereint. Wenn im Sonnenlicht die meisten Farben vereinigt vorhanden sind, so muss der Weltäther, der uns das Sonnenlicht übermittelt, völlig geschwängert sein von allen Stoffen und Kräften, da er nichts vom Sonnenlicht absorbiert, sondern alles weiterleitet. Würden im Weltäther nicht auch alle die Elemente, die auf der Erde vorkommen im Keim höchst verfeinert liegen, so würde er nicht alles von der Sonne Empfangene, z. B. die chemisch nachweisbaren Elemente im Licht weitertragen und uns übermitteln können."
  • "Mir ist es ein absolut feststehender Beweis, dass der Weltäther, weil er alle Sonnenstrahlen leitet und keine absorbiert, alle Elemente in ungeheurer Verdünnung in sich trägt."
  • "Die Tatsache, dass das Licht durch Sinuswellen fortgepflanzt wird, beweist, dass der Weltäther ein doppeltes Energieprinzip in sich birgt, einmal das Ruh- und zweitens das Bewegungsprinzip; dass aber diese beiden Prinzipien nicht in jedem Ätherkügelchen gleich stark vertreten sind, sondern in einem mehr das Ruh-, im anderen mehr das Bewegungsprinzip, ist aus der Tatsache der Elastizität des Weltäthers zu schliessen; denn alle Ätherkügelchen von gleichem Ruhprinzip würden starr verharren, und ihre gewaltsame Bewegung würde eine ungeheure Reibung hervorrufen, wodurch alle Weltkörper durch Ätherdruck erdrückt und verbannt würden."
  • "Es ist schliesslich mit Sicherheit anzunehmen, dass alle Ätherkügelchen Empfindung besitzen; dieses schliesse ich daraus, dass der Gesamtäther, als Masse gedacht, alle Strahlen leitet. Er leitet nicht nur die Sonnenstrahlen, sondern er leitet auch die Lichtstrahlen unendlich vieler anderer Sonnen, auch die reflektierten Strahlen der Planeten, Monde, Kometen, Weltnebelgebilde usw. Wäre nicht jedes Ätherkleinstteilchen empfindlich für das Individuelle, so würde dieses Individuelle keinen Eindruck darauf machen, woraus folgt, dass es auch keinen Ausdruck finden könnte und nicht forttragbar wäre. Es ist also rein mechanisch gar nicht die präzise Fortpflanzung der verschiedenen Lichtstrahlen ferner Weltkörper bis zu unserer Erde zu erklären. Denn die Wellen unserer Sonnenstrahlen würden durch Billionen anderer, sie durchkreuzender Wellen der Strahlen von anderen Weltkörpern gestört, parallelisiert oder durchbrochen. Hierdurch würde sofort Interferenz, also Schwächung des Lichts oder gar totale Verdunkelung eintreten."
  • "Jedes Ätherkügelchen ist also empfindlich für jede Einwirkung, jeden Strahl aller Weltkörper; ich bezeichne aber diese Empfindlichkeit nicht als direkt selbstbewusste. Wenn sonst jede Empfindung wissend macht, so ist in diesem Falle das Wissen nach meiner Annahme als rein entäusserndes zu denken, das sich zum Selbstbewusstsein nicht verdichtet, wenigstens da nicht, wo der Äther nur leitend auftritt, also in den Zwischenräumen zwischen den Weltenkörpern und in den Zwischenräumen zwischen den Atomen und Molekülen. Des sprachlichen Bedürfnisses wegen bezeichne ich die Ätherkügelchen mit dem Ausdruck Ilionen und nenne ein jedes einzelne normale Ätherkügelchen 'Ilion'."
  • "Ich wiederhole nochmals kurz: die Sinuswellen, welche beim Licht, beim Schall, bei der Elektrizität usw., ja bei allen Naturerscheinungen auftreten, sind ein Beweis dafür, dass der Urstoff, der überall bei allen Naturerscheinungen mit Anteil nimmt, also der Weltäther, Bewegungs- und Ruhenergie in sich birgt, und zwar in wunderbarem Gleichgewicht und Ebenmass. Da aber Ruhe und Bewegung niemals zugleich gleich intensiv wirken, sondern zeitlich getrennt bald die Ruhe, bald die Bewegung in einem Körper wirkt, so folgt daraus, dass der Weltäther aus unendlich vielen Einzelteilchen zusammengesetzt ist, die so eingerichtet sind, dass ein Teil mehr die Ruhenergie, ein anderer Teil mehr die Bewegungsenergie vertritt."
  • "Ob die Ruhenergie bestimmten Ätherilionen ewig anhaftet, wie anderen die Bewegungsenergie, wissen wir nicht, wahrscheinlich wechseln sich die Energien aus. Das Ruhilion überträgt zeitweilig und unter gewissen Umständen dem Bewegungsilion die Ruhenergie und umgekehrt." 
  • "Da uns der Sternenhimmel Kunde gibt von Millarden unzähliger Weltkörper, die alle ihre Lichtstrahlen zu unserer Erde senden, so muss die Materie, die alle diese Strahlen leitet, also der Weltäther notwendiger Weise aus so unendlich kleinen Einzelteilen bestehen, dass eine Regulierung zwischen den sich kreuzenden Schwingungsbahnen möglich ist. Ferner muss jedes Einzelteilchen Empfinden für den spezifisch bestimmten Eindruck, den es von jedem einzelnen Weltkörper erhält, besitzen."
    Anmerkung: Ist das so zu verstehen: Äther muss derart klein sein, dass ein einzelnes Ätherkügelchen nicht in die Lage kommt, gleichzeitig zwei Lichtstrahlen weiterleiten zu müssen.
  • "Ohne Empfinden jedes einzelnen Ätherilions, wäre gar keine Regulierung der Schwingungen und Wellen denkbar, und wäre auch kein Festhalten spezifischer Lichteindrücke oder Energieformen möglich; damit fiele die spezifische Leitungsmöglichkeit fort. Weil aber alle die verschiedenen, von jedem der unzähligen Weltkörper in den Weltenraum hinausgesandten Strahlen von den Ätherilionen getreu geleitet werden, so ist jedes Ätherilion mit Empfinden ausgestattet."
  • "Im Ätherilion als letztes und kleinstes Individuum, spiegelt sich das Weltall, also das Grösste wieder. Das Ätherilion ist nicht nur Leiter aller unausdenklich vieler Billionen Weltkörpereindrücke, insbesondere der Lichtstrahlen, sondern es ist auch der Regulator in dem kosmischen Kräftehaushalt."
  • "Das Resultat, das sich hieraus ergibt, ist: Alle chemischen Elemente und ihre Eigenschaften sind aus dem Weltäther entstanden, jede Kraft und Energie ist aus dem Weltäther hervorgegangen."

2. Zitate II - Erläuterungen von Carl Huter

Carl Huter: "Welt- und Menschenkenntnis", fünfte Lektion III. Lehrbrief

  • "Das Ruh-Element strebt nach Innerlichkeit in voller Ruhe, das Bewegungselement nach Äusserlichkeit und in die weite Ferne. Sobald sich aber das Äther-Ilion so teilt, dass diese zwei entgegengesetzt wirkenden Kräfte, Ruh- und Bewegungselement, sich voneinander scheiden, so geht das Empfindungselement teils zu dem Ruh-, teils zu dem Bewegungselement über."
  • "Wir hätten dann die zwei verschiedenen Grund-Ilionen, die dann, wenn sie getrennt sind, sich erst bewusst werden, was sie verloren haben. Die geteilte Empfindungsenergie, die in beiden wohnt, treibt nun beide dazu, sich gegenseitig wieder anzuziehen und zu vereinigen."
  • "Zugleich aber treibt die differenzierte Energie des Ruh-Ilions andererseits dazu, den eingeschlagenen Weg des Ruhesuchens dadurch zu befriedigen, dass es in diesem Willen oder Charakter zu verharren strebt und jede Gelegenheit wahrnimmt, sich mit einem oder vielen anderen ähnlichen oder gleichen Ruh-Ilionen zu vereinigen. Eine Gruppe Ruh-Ilionen bildet sich somit zu Idionen um, die weiter nach Ruhe drängen und die Wasserstoffatome bilden. Jedes Ruh-Ilion, jedes Idion und jedes Atom hat also zwei Pole, einmal den Willenspol, sich mit Gleichen zu vereinen, und zweitens den Empfindungspol, in irgendeiner Weise das Verlorene in sich neu zu schaffen, also neue Bewegung, neues Leben zu gewinnen."

An dieser Stelle kommt verlässt Huter das Thema "Ilion" und erläutert das Wesen der Schwerkraft (Gravitation). Darüber mehr in der
Rubrik E. Gravitation



History

Diese Seite wurde am 8., 9. und 10. Juni 2018 erstellt und veröffentlicht. Sie wird regelmässig überprüft, letztmals am 24. Mai 2019, am 11. Juli 2019 und am 27. Juli 2019.

Die Huterschen Erläuterungen über den Äther und die Ilionen erscheinen hier erstmals seit Huter in einer bearbeiteten Fassung. Diese Teile seiner Schriften sind bisher lediglich nachgedruckt worden. Die an verschiedenen Stellen seines wissenschaftlichen Werkes befindlichen Texte werden hier erstmals in gegliederter, kommentierter sowie erläuterter Form veröffentlicht. Dies soll beitragen, die Erkenntnisse von Carl Huter leichter und besser erfassen zu können.

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