Carl-Huter-Stiftung

Welt- und Menschenkenntnis nach Carl Huter

 

 

 

B. Lebenswerk - Stichworte


1. Im Bereich "Menschenkenntnis"


Naturelle

  • Entdeckung und genaue Beschreibung
  • Erklärung, wie es zur Entstehung der Naturelle kommt (Keimblattlehre)
  • Einordnung in ein Schema
  • Sympathie und Antipathie aufgrund des Naturelltyps  


Ausdruck der Gesichts- und Kopfareale inkl. Hals und Schulterbereich

  • Beschreibung der Eigenschaften, die an den einzelnen Arealen zum Ausdruck kommen
  • Beschreibung, worauf bei der Beurteilung des jeweiligen Areals zu achten ist, zum Teil ergänzt mit Figuren und Bildern.


Temperamente

  • Kurze und treffende Charakterisierung der 4 Temperamente samt einer zeichnerischen Darstellung eines Mannes im betreffenden Temperament


Impuls

  • Entdeckung, dass sich die Menschen nach ihrem körperlichen und geistigen Impuls unterscheiden. Kurze Beschreibung des Impulses.
  • Geschlecht
  • Kurze und treffende Charakterisierung (Beschreibung) des männlichen und des weiblichen Geschlechts. 

Natur- und Lebenskräfte

  • Entdeckung und Beschreibung der Helioda (positiv-strahlende Helioda und negativ-aufnehmende Helioda)
  • Beschreibung des Odes und der Medioma, Beschreibung der Konzentrationsenergie, der Attraktionsenergie, des physiologischen Magnetismus, der physiologischen Elektrizität, der strahlenden Wärme, der  gebundenen Wärme.
  • Kraftrichtungsordnung


Aussen- und Innenorientierung

  • Entdecker des extrovertierten Typus und des introvertierten Typus; von mit Äusserlichkeitsmensch resp. Innerlichkeitsmensch bezeichnet.

Iriskunde

  • Entdeckung und Beschreibung der Irisareale
    (zum Teil parallel zu Dr. Ignaz Peczely)



2. Im Bereich der "Weltkenntnis"



Empfindungsvermögen der Materie

  • Entdeckung der Empfindungsenergie als dritter Grund-Bestandteil unserer Welt nebst Stoff und Kraft. Genaue Beschreibung und experimenteller Nachweis


Entstehung des Menschen

  • Durch Entwicklung (Evolution) und Schöpfung – die Empfindungsenergie war in bestimmten Schöpfungsperioden auf unserer Erde sehr stark und vermochte so auf die vorhandenen Substanzen einzuwirken, dass Lebewesen entstehen konnten.
  • Gedanken über die Entstehung unserer Welt und wie sie sich weiter entwickeln wird und dies unter Berücksichtigung der   Grundbestandteile unserer Welt: Stoff, Kraft, Empfinden.
  • Leben nach dem Tode
  • Gedanken über die weitere Entwicklung des Menschen nach dem Tod und dies unter Berücksichtigung der Grundbestandteile unserer Welt: Stoff, Kraft, Empfinden.

Materie

  • Erklärungen über den Weltäther, die Gravitation und die Natur- und Lebenskräfte

  • Erklärungen über die Ausbreitung des Lichts

  • Erklärungen über die Entstehung der Materie.

  • Erklärungen über die Struktur des Atoms und der Moleküle sowie über die Umbildungsfähigkeit der atomaren Bestandteile

  • Seine Gedanken gehen über das heutige physikalische Weltbild hinaus, stehen aber nicht im Widerspruch dazu. Die physikalische Forschung hat schon viele der Erkenntnisse Huters, die er auf rein gedanklichem Wege gefunden hatte, bestätigt.

Die Bedingungen für das Entstehen unserer Welt - in wenigen Worten

  • Unsere Welt beruht auf dem liebenden Zusammenwirken zweier Urkräfte, die gegensätzlicher Art sind:

    a. einer Kraft, die sich charakterisieren lässt mit: Streben in die unendliche Weite, männliches Prinzip, Äusserlichkeit


    b. einer Kraft, die sich charakterisieren lässt mit Streben in die unendliche Tiefe, weibliches Prinzip, Innerlichkeit.
  • Der Raum ist nach der Weite und Tiefe unendlich. Das liebende Zusammenwirken der beiden Urenergien führte zur Entstehung des Raumes und später zur Entstehung der Materie.

Diese neue Welt- und Menschenkenntnis führt zum folgenden Symbol:

  • Die Familie: Mann und Frau, ergänzt mit einem oder mit drei Kindern.
  • Das farbliche Symbol besteht aus tiefblau, hellorange und hellgrau (im Alltag; an Festen: weiss anstelle von grau).



3. Im Bereich "Staat und Gesellschaft"


Erziehungswesen

  • Gedanken über den Bildungsweg von Knaben und Mädchen im Rahmen einer Lebensberufsschule

Frauenbewegung

  • Gedanken über die Rolle der Frau: als Ehefrau und Mutter; im Beruf, als Bürgerin im Staat

Staatswesen

  • Gedanken über die Staatsformen: Reine Republik (reine Demokratie), Republik in Kombination mit aristokratischen Elementen
  • Gedanken über das aktive und passive Wahlrecht der Bürger und Bürgerinnen
  • Gedanken über die Mitglieder in den drei staatlichen Gewalten (Regierung, Parlament und richterliche Behörde) in Abhängigkeit von Geschlecht, politischer Ausrichtung und persönlicher Eignung
  • Gedanken über das Verhältnis der Staaten zueinander: allgemeine und konkrete Empfehlung zur Bildung von Bündnissen auf wirtschaftlichem und militärischen Bereich
  • Analyse der politischen Parteien und Tendenzen um 1900 in Deutschland


Soziale Reformen

Gedanken über die soziale Sicherheit der Bürger und Bürgerinnen


Wirtschaft, Ökonomie

  • Gedanken über das Kapital und die Arbeit sowie über die Rolle des Gelds
  • Gedanken über die Arbeitnehmerschaft und das Unternehmertum
  • Gedanken über die Rolle der Banken, Versicherungen, Börsen;
  • Gedanken über den Freihandel



4. Aufklärende Schriften


  • Analyse der verschiedenen Heilbewegungen um 1900 in Deutschland
  • Schrift über "Gicht und Rheuma" und Buch über "Die neue Heilwissenschaft"
  • Schriften über Ethik und Religion
  • Analyse der verschiedenen ethischen und religiösen Bestrebungen um 1900 in Deutschland



5. Wie hat Carl Huter seine Lehre im Volk verbreitet?


  • Einführende Vorträge ergänzt mit Demonstration seiner Beurteilungskunst und seines Hellfühlvermögens in ganz Deutschland
  • Kurse im Anschluss an seine einführenden Vorträge
  • Beurteilungen von Menschen in Bezug auf ihre Wesensart aufgrund ihrer körperlichen, seelichen und geistigen Eigenschaften, an Vorträgen und auf Anfrage
  • Gründung und Leitung des Carl-Huter-Bundes (Verein) mit Hunderten von Mitgliedern
  • Herausgabe der Zeitschrift "Hochwart", 1899-1911. Die Texte stammen meist von Carl Huter. Sie lassen sich charakterisieren als Fachartikel, Kommentare und Mitteilungen.
  • Verfasser von rund 25 Büchern und Broschüren auf dem Gebiet der Heilkunde, Welt- und Menschenkenntnis, Ethik  und Weltanschauung.
  • Carl-Huter-Museum: Aufbau und Betrieb eines Museums mit einem umfassenden Lehrmaterial in Form von Bildern, Gemälden, Skulpturen, Büchern und Broschüren
  • Aufbau und Betrieb einer freien Hochschule.



6. Schlussbemerkungen

Carl Huter hat in seinen letzten Lebensjahren (d.h. ab 1910) mehrmals dargelegt, welches seine wichtigsten Erkenntnisse und Entdeckungen gewesen sind. Er hat wohl gemerkt, dass es bei dieser Fülle schwierig ist

  • den Überblick zu bewahren
  • sein Lebenswerk zu charakterisieren

denn sein Lebenswerk lässt sich nicht einfach mit einem Fachgebiet oder einem Fachbegriff einordnen.


Die wichtigsten Entdeckungen - beruhend auf Texten von Carl Huter

Hier ein Dokument (erstellt durch die Carl-Huter-Stiftung) beruhend auf einem Text aus dem Jahre 1910 und einem Text aus dem Jahre 1912.


Kallisophie

Auch über das Thema "Kallisophie" hat Carl Huter in derselben Zeit einige wenige Texte verfasst. Die Texte entstanden wohl im Wissen, dass sich sein Leben dem Ende zuneigt und es gilt, seine Erkenntnisse für die Nachwelt zu erhalten.