Carl-Huter-Stiftung

Welt- und Menschenkenntnis nach Carl Huter

A1. Abstammung
Huter, ein Fürstengeschlecht der keltischen Cherusker

"Aus eigener Kraft", herausgegeben von Freunden der Huterschen Wissenschaft, 1911;
Teil XX.

Der Text wird ohne Verwendung von Anführungs- und Schlusszeichen und unverändert wiedergegeben. Er beginnt mit dem nachstehenden Titel "Die Richtigstellung ...".
Fettdruck durch die Carl-Huter-Stiftung.

Die Richtigstellung einer unrichtigen Mitteilung über Carl Huters fürstliche Herkunft

Eine sozialdemokratische Zeitung hat einmal die unrichtige Notiz verbreitet, Carl Huter stamme von dem Heerführer Hermann dem Cherusker ab. Diese Mitteilung war unrichtig, denn wie ihm von zwei namhaften Gelehrten bestätigt ist, stammt das Geschlecht der Huter von dem alteingesessenen Königsgeschlecht der Cherusker, der Landshuter von Hilgen Haine ab. Er hat diese Tatsachen, die er von ersten Autoren erfahren hat, und soweit er sich selbst durch mehrere Jahre Nachforschungen weiter davon überzeugen konnte, in einer Broschüre niedergelegt.

Er hat diese Broschüre zur Pariser Weltausstellung 1900 veröffentlicht und wurde hierbei von den Gedanken geleitet, da das Cheruskervolk ein keltischer Volksstamm war, der die Harzgaue bewohnte und sich von den Germanen nicht hat verdrängen lassen, sondern 9 n. Chr. von der römischen Herrschaft mit befreien half, dass Wales-Engländer und Nordfranzosen, die auch keltischen Ursprungs — uns Deutschen also teilweise stammverwandt sind — vereint mit uns den dauernden Weltfrieden anbahnen möchten.(1) Andere als diese, dem öffentlichen Wohle dienenden Motive, etwa Stolz auf seine Herkunft oder dergl., haben Carl Huter bei der Veröffentlichung dieser Studie nicht geleitet, denn er hat sie unter Verschwiegenheit seines Namens herausgegeben. Seine Autorschaft ist nur durch Indiskretion des damaligen Verlegers bekannt geworden.

Zur Vermeidung von Irrtümern sei noch erwähnt, dass Hermann der Cheruskerfürst mit Thusnelda nur einen Sohn gezeugt hat, der später in römischer Verbannung verschollen ist. Alle entgegengesetzten Nachrichten sind unrichtig.

Jegliche Versuche, Carl Huters königliche Herkunft, sei es durch Verbreitung irriger Darstellungen, oder etwa durch absichtliche Entstellungen abzuschwächen, ändern an den feststehenden Tatsachen nichts, dass die alte Cheruskerdynastie in Heinde, dem Geburtsort Carl Huters, vor mehr als zweitausend Jahren residiert hat.

Es ist das eine rein historische, wissenschaftliche Frage. Dagegen ereifern können sich also nur solche Personen, welche die Wahrheit verdunkeln möchten.


Anmerkungen I

  • Der obige Text ist sicherlich von Irma Fleischhacker verfasst worden, Huters Mitarbeiterin von 1909 bis 1911. Der Inhalt beruht mit Bestimmtheit auf Gesprächen mit Carl Huter und auf Unterlagen, die er ihr zur Verfügung gestellt hat.
  • Carl Huter hätte den Text vermutlich etwas anders formuliert.
  • In der Broschüre Carl Huter: Die Landeshuter von Hilgen-Haine, 1898, berichtet Carl Huter über den Volksstamm der Cherusker. Wer diese Schrift kennt, wird den obigen Text nicht nur als eine Ergänzung zur Notiz in der sozialdemokratischen Zeitung zu verstehen, sondern auch als eine Berichtigung zu dieser Broschüre.
  • In dieser Broschüre beschreibt Huter die damaligen Verhältnisse der Cherusker sehr kenntnisreich. Es geht klar hervor, dass Huter die Cherusker als ein germanischer Volksstamm betrachtet. An einer einzigen Stelle wird die Herkunft in abweichender Weise beschrieben: "Eine Vermischung der germanischen Stämme ist eingetreten und wahrscheinlich waren selbst die alten Cherusker nicht reine Germanen, sondern eine Rassenmischung von Kelten und Germanen."
  • Wer sich näher für den Volksstamm der Cherusker interessiert, dem sei die ob genannte Schrift empfohlen. Das meiste, was Huter darin schreibt, lässt sich belegen, und ist somit unverändert gültig. Die Zuordnung der Cherusker muss geändert werden. Sie sind keltischer Herkunft. Ihr Siedlungsgebiet im Raum Heinde war ganz von germanischen Stämmen umgeben. Deshalb erfolgte eine Vermischung. Die Sprache wurde mit der Zeit germanisch; viele Sitten und Gebräuche blieben aber erhalten.

(1) Anmerkungen II

  • Das in dieser Broschüre von Carl Huter vorgeschlagene Bündnis zwischen westeuropäischen Ländern und Nordamerika ist nach dem zweiten Weltkrieg in fast dieser Weise geschaffen worden (NATO) und hat tatsächlich in der Folge zur Sicherung des Weltfriedens beigetragen, bis zum heutigen Tag.
  • Carl Huter die Schaffung eines gemeinsamen Religionsideals vorgeschlagen "als Kitt" zwischen diesen Ländern. Daran hat bisher niemand gedacht, bis auf den heutigen Tag. Die Bevölkerung der NATO-Länder orientiert sich grösstenteils am Christentum; die Bevölkerung des NATO-Landes ist grösstenteils muslimisch.


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Diese Seite wurde am 5. August 2019 erstellt. Sie wird regelmässig geprüft und überarbeitet, letztmals am 7. und 13. August 2019.

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