2G. Zitate IV: Carl Huter über sich und sein Lebenswerk
1. Carl Huter über sich - seine Person, seine Veranlagung, seine Besonderheiten, die Lebensumstände, etc.
- Siehe dazu auch die Rubrik 2A1. Biografische Texte
- Nach Möglichkeit werden im Jahre 2026 an dieser Stelle weitere Aussagen von Carl Huter über sich selbst wiedergegeben werden, in Form von Zitaten.
2. Carl Huter über das Hauptwerk und über seine Erkenntnisse - Wiedergabe in anderen Rubriken
Man beachte die autobiografischen Texte, die in separaten Rubriken wiedergegeben werden:
- 2F. Zitate III: Hauptwerk - Zitate Huters über das Lehrbuch "Welt- und Menschenkenntnis"
- 2C1. Forschungs-Instrumente; Zitate , Ziffer 2
- 6A7. Helioda: Huters Berichte über Entdeckung und Erforschung
- 2C3. Verifizierung , besonders Ziffer 3.1 - Zitate über die notwendige kritische Überprüfung seiner Entdeckungen und Erkenntnisse.
3. Über die Huterschen Lehren
Carl Huter: Leitfaden zu meinem System der wissenschaftlichen Psycho-Physiognomik, einer vergeistigten Naturwissenschaft, ... 1909. Vorwort.
Gliederung und Fettdruck durch die Carl-Huter-Stiftung
Carl Huter schreibt im Vorwort des obgenannten Broschüre, Zitat Anfang:
- Die Hutersche Lehre zerfällt inhaltlich in drei Hauptteile.
- Der erste Teil behandelt die organische Verbindung unserer gesamten Naturwissenschaften einschliesslich der Entwicklungslehre auf Grund teils bekannter, teils neu erforschter Tatsachen.
- Der zweite Teil behandelt die neu erschlossenen Gebiete des Okkultismus, als Ätherlehre, Energie-, Weltempfindungs-, Lebens- und Empfindungslehre, die Spann-, Form- und Strahlkraft, die Mediomalehre, die Kraft- und Stoff-Entwicklungs- und Umbildungs-, sowie die Unsterblichkeitslehre.
- Der dritte Teil behandelt die auf diesen neuen Tatsachen gefundene neue Weltanschauung und Lebensweisheit.
- Durch alle drei Hauptteile zieht sich die Betrachtung der äusseren Welt der Natur und der inneren Welt des Geistes.
- Geist- und Seelenforschung im Allgemeinen wie im Besonderen, das Empfinden im Äther, in der anorganischen Materie und in den organisierten Weltkörpern bis aufwärts zu den lebenden Kristallen, Pflanzen, Tieren und Menschen ist erschöpfend behandelt.
- Die gründlichste Einführung in die praktische Menschenkenntnis bildet den Hauptzweck der ganzen Lehre, aber sie ist nicht ihr Endzweck; denn an ihr lernen wir erst die Qualität des Geistes im Formenausdruck kennen.
- Wir lernen verstehen die Schönheitsideale der grossen Meister der Plastik und Malerei und wie das Edle und Gute im Schönen seinen Ausdruck sucht und findet.
- Wir lernen durch Weltkenntnis Menschenkenntnis und durch Menschenkenntnis die Kenntnis alles Welt- und Lebenszweckes im aufsteigenden Entwickeln des Weltganzen, sowie der Lebensindividuen zu höherer Vollkommenheit und Schönheit.
- Wir lernen durch Menschenkenntnis eine neue Geistentwicklungs- und Unsterblichkeitslehre und finden uns wieder in den ewigen Idealen des Wahren, Guten und Schönen. Was ewig im Göttlichen liegt, in jenem letzten Endentwicklungszustande der höchsten Lebewesen, das die Vollkommenheit und Glückseligkeit in sich schliesst. Das alles ist hier in neuen Forschungsergebnissen gefunden. Alles Diesseits formt sich unbewusst nach einem Jenseits. Das heisst, jedes strebende Gefühl sucht über den realen Zustand der Gegenwart und Zukunft hinauszukommen.
- Es sucht unbewusst und bewusst die Welt des Wahren in der Welt des Idealen, des Unsichtbaren. Diese naturwissenschaftliche Beweisführung in der Huterlehre führt den modernen, zerrissenen Menschen wieder zur inneren Andacht, zur Sammlung, zu einer neuen Weltweisheit und herzerquickenden Lebensreligion, zu einer Weltanschauung, die frei ist von unglaubhaften Dogmen, die ohne Zwang unser Inneres beseelt und beglückt und der zu dienen jedes freien Mannes freie Wahl werden wird, weil sie das freie Forschen und Denken befriedigt.
Zitat Ende.
4. Ergänzende Informationen
4.1 Quellen
Carl Huter hat sich vielfach über seine Person und sein Lebenswerk geäussert:
- in seinen Schriften (1)
- mündlich, in seinen Monatskursen, an Vorträgen und in Gesprächen mit Anhängern seiner Lehren.
Mehrere seiner Schüler haben viele Jahre später Schriften veröffentlicht und darin wiedergegeben, was ihnen Huter über sich selbst und seine Lehren gesagt hat, insbesondere
- Amandus Kupfer (1879 - 1952)
- Max Schacke (1872 - 1959) und
- Carl Welkisch (1888 - 1984)
Ihre Texte enthalten sowohl persönliche Erinnerungen an Carl Huter als auch eigene Einschätzungen über Huter und sein Wirken. (2)
(1) Auch das über 300-seitige Buch "Aus eigener Kraft", 1911, herausgegeben von "Freunden der Huterschen Lehren" muss dazu gezählt werden, auch wenn das Werk keine ausdrückliche Nennung des Verfassers oder der Verfasserin, enthält, z.B. Carl Huter. - Weshalb?
a. Das Werk entsteht im Jahre 1910 in enger Zusammenarbeit zwischen Carl Huter und seiner Mitarbeiterin Irma Fleischhacker (1891 - 1980). Sie ist seit Januar 1910 bei ihm als I. Assistentin in Carl Huters psychologischem Untersuchungsinstitut tätig.
b. Carl Huter hat direkt, durch eigene Texte, oder indirekt, über seine Mitarbeiterin, zahlreiche biografische Informationen einfliessen lassen, sodann viele Texte verfasst, die Grundlegendes über seine Lehren enthalten, etc. und aus seinem Archiv viele Dokumente zur Verfügung gestellt, die Einblicke in sein privates Leben und sein öffentliches Wirken geben.
(2) Auch andere Drittpersonen haben ihre Erinnerungen an Carl Huter veröffentlicht, teils in mehreren Schriften:
a. Seine Tochter Irmgard Lemke - Huter (1896 - );
b. sein Sohn Carl Heinrich (1898 - 1974);
c. weitere Personen, teils als Nachruf oder zu Gedenktagen, z.B. zum 25. Todestag, etc.
4.2 Die Aufnahme der Huterschen Lehren: Wo und Wann?
Wann werden diese Lehren von einer grossen Anzahl Menschen aufgenommen werden? - Aus den Notizen, die Huter hinterlassen hat, kann man entnehmen: "Meine Lehren (1) werden zuerst aufgenommen:
- in Frankreich, in Italien, in Süddeutschland, im Rheinland, in der Schweiz, in Polen, in Russland und in Armenien; (2)
- in der Türkei, in Afghanistan, in Indien und in Japan;
- in Amerika." (3)
Huter meint wohl: in den meisten Ländern von Nordamerika, Mittelamerika und Südamerika.
Huter zählt die Länder und Völker in genau dieser Reihenfolge auf. - Weshalb gerade diese Menschengruppen? Huter könnte darauf bestimmt eine Erklärung geben und er wird sich dann berufen, u.a. auf:
- seine genaue Kenntnis der dort lebenden Menschen und die dort seit Jahrhunderten gepflegte Kultur;
- sein tiefes Empfinden, evtl. sogar auf sein Hellgefühl.
- seine Kenntnisse über Klima, Landschaft; seine Kenntnisse über unsere Erde und deren Rückwirkung auf die Menschen, die dort leben. (4)
Eine zeitliche Angabe macht Huter an dieser Stelle nicht. Aus Angaben, die Huter an anderer Stelle macht, geht hervor, dass die Huterschen Lehren erst um das Jahr 2210 eine "weltumspannende" Verbreitung und Annahme erreicht haben werden. - Werden die Menschen erst im letzten Viertel dieses Jahrhunderts beginnen, die Huterschen Lehren aufzunehmen? Und anzunehmen?
(1) Was versteht Huter unter "meine Lehren"? - Nicht allein die Hutersche Physiognomik, sondern seine Lehren über Welt und Mensch, siehe Rubrik 1. Rundgang - Deutsch , Ziffer 2.
(2) Frankreich, Süddeutschland, Schweiz, Rheinland treffen sich am Rhein, entlang des Hochrheins und entlang des Oberrheins: Konstanz, Basel, Freiburg, Strassburg, Karlsruhe, Speyer, Heidelberg, Mannheim, Mainz, Wiesbaden, Frankfurt, Bonn, Köln.
(3) Huter war sich bewusst, dass es zwei amerikanische Kontinente gibt, den nordamerikanischen und den südamerikanischen Kontinent. - Unter "Amerika" ist wohl zu verstehen: "In zahlreichen Ländern auf dem nord- und südamerikanischen Kontinent."
(4) Näheres auf Anfrage.
Anmerkung: Die damaligen Ortsgruppen des Huterschen Bundes
- In den Jahren 1899 bis 1906 bilden sich rund 20 Ortsgruppen. Ihre Mitgliederzahl ist gering - 10 bis 50 Personen je Ortsgruppe. Sie bilden sich meist im Anschluss an einen Vortragszyklus, bestehend aus 3 Vorträgen und einer daran anschliessenden Schulung in einer Gruppe von 10 bis 20 Personen - dies alles innerhalb von 1 bis 2 Wochen am selben Ort. Unter den Mitgliedern gibt es kaum Personen, die fachlich in der Lage sind, Studienabende durchzuführen. Ohne die Anwesenheit von Huter geht nicht viel in der Ortsgruppe. Huter kann bei vielen Ortsgruppen kaum mehr als einmal pro Jahr vorbeikommen und weitere Vorträge halten.
- Die jungen Ortsgruppen erweisen sich personell als instabil. Die Mitglieder verändern sich beruflich und ziehen um, oder sie werden von ihrem Umfeld negativ beeinflusst, oder teilen nicht immer Huters Ansichten, etc. Die Vereinsarbeit und die Herausgabe einer Zeitschrift sind für Huter herausfordernd. Die "Hochwart" erscheint von Oktober 1899 bis Anfang 1911; zunächst monatlich und ab 1904 vierteljährlich. Die Auflage beträgt nur rund 1000 Stück. Die Herstellung ist vergleichsweise teuer, besonders wenn die Zeitschrift Bilder enthält.
- Seine Erlebnisse mit seiner Anhängerschaft haben wohl auch dazu beigetragen, sich Gedanken über die Aufnahme seiner Lehren zu machen.
4.3. Leipzig, ab 1909
- Leipzig war zu Huters Lebzeiten das Zentrum Deutschlands
a. im Bereich der Wissenschaft;
b. im Bereich der Buch- und Musikverlage;
c. im Bereich von "neu-geistigen" Bewegungen: Freidenkertum, Beschäftigung mit übersinnlichen Wahrnehmungen.
Er verbringt dort seine Studienzeit und schreibt über Leipzig und Dresden in "Die innere Erschliessung einer höheren geistigen Welt", 1903: "Beide Städte boten mir zusammen so unendlich viel Anregung, wie es Berlin nicht zu tun schien, obwohl ich auch diese Stadt sehr lieb gewonnen hatte." - In Leipzig hatte Huter damals einen Förderer, Prof. Dr. Bernhard Cyriax, 1881 - 1883. - Ab Mai 1909 ist Huters Situation in Leipzig eine ganz andere: Jetzt betreibt er hier seine Institute und tritt damit öffentlich in Erscheinung. Die Zeitungen berichten anerkennend über seine Vorträge und sein Museum. Aber er erlebt auch Menschen, die sich schädigend verhalten. Es ist niemand da, der an Huters Seite steht, der für ihn bei Schwierigkeiten vor Ort behilflich sein kann. In Leipzig gibt es keine Ortsgruppe oder einzelne Menschen, die sich ihm anschliessen oder ihm zur Seite stehen würden.
4.4. Plagiate
- Huter schätzte es nicht, wenn jemand seine Lehren nicht in originaler Form weiterverbreitete: Wenn man sich nicht auf die Darstellung seiner Huterschen Psycho-Physiognomik konzentrierte, z.B. durch Weglassung wichtiger Teile resp. Erkenntnisse oder durch Berücksichtigung von anderen physiognomischen Systemen. Er hielt andere Systeme für mangelhaft und sein System für das wirklich gute System. Mit der Bezeichnung "Hutersche Psycho-Physiognomik" wollte er sich von anderen Systemen abgrenzen und zugleich erreichen, dass im Falle eines Verweises auf sein System immer auch der Name des Urhebers in Erscheinung tritt. Huter hat sich gegen solche Plagiate mit allen Mitteln gewehrt, aber nur teilweise Erfolg gehabt. Siehe auch Rubrik 9G. Länder und Völker , Ziffer 1.1.
4.5 Ausweichen in die Schweiz
- Amandus Kupfer, ein Schüler von Carl Huter, berichtet: "Carl Huter sagte zu seinen Lebzeiten, dass er, wenn er in Deutschland nicht genügend Aufgeschlossenheit für seine neuen Lehren finden würde, dass er dann sein Wirken nach der Schweiz verlegen werde." (1)- Carl Huter zog, im Mai 1909, zunächst nach Leipzig um. Hier begann sich seine gesundheitliche, aber auch seine wirtschaftliche Situation bereits ein Jahr später erheblich zu verschlechtern. Ein weiterer Umzug war damit ausgeschlossen.
- Siegfried Kupfer schreibt um 1980: "Mein Vater legte seit Anfang der 1930er Jahre das Hauptgewicht seiner Tätigkeit nach der Schweiz, und für mich gilt dasselbe seit über 40 Jahren." (1)
Anmerkung: Siegfried Kupfer (1917 - 1983) ist seit ca. 1935 regelmässig in der Schweiz, um hier die Huterschen Lehren zu verbreiten und Kontakte mit den Huter-Freunden zu pflegen - mit Ausnahme der Zeit von 1938 bis ca. 1950, aus bekannten Gründen. - In der Hochwart, Juni 1903, kündigt Huter an, in Zürich eine Ortsgruppe zu errichten. Konkrete Schritte sind aber nicht erfolgt. - Sein Schüler Karl Kotthaus, hält im November 1910 in Zürich einen Vortrag über die Hutersche Naturell -Lehre. Man findet in den Zeitungen Inserate und Vortragsberichte. Es ist vermutlich der einzige Vortrag von Kotthaus in Zürich, der nach dem 1. Weltkrieg nach den USA auswandert.
(1) Quelle: Ein Brief von Siegfried Kupfer aus dem Jahre 1978 an einen Huter-Freund. Dieser hat den Brief 1998 veröffentlicht, teils im Original teils als Abschrift. Näheres auf Anfrage.
4.6 Anfeindungen, Missgunst - Wie ergeht es anderen Menschen, die neue Erkenntnisse verbreiten?
- Anfeindungen, Missgunst, etc. gibt es leider mehr als man denkt! Beispiele sind:
a. Zu Huters Zeit: Graf Zeppelin; Menschen, die im Kunstbereich tätig sind als Schöpfer von Kunst;
b. in früheren Jahrhunderten: Menschen, die zu neuen Erkenntnissen gelangt sind und es wagten, sie zu verbreiten: Galileo Galilei, Giordano Bruno;
c. in der heutigen Zeit: Medienschaffende, wenn sie etwas direkt oder indirekt kritisieren, z.B. wenn sie sich mit Konflikten zwischen Menschen, Völkern, Ländern befassen. - Der deutsche Dr. med. Franz Josef Gall (1758, Tiefenbronn bei Pforzheim - 1828 Montrouge bei Paris), ist in Wien als Arzt tätig und hält zugleich öffentliche Vorlesungen über Phrenologie, die auf gut besucht sind. Aber er erlebt Ablehnung durch die katholische Kirche, durch die österreichischen Regierung und am kaiserlichen Hof (1). Um 1806 zieht er nach Deutschland um wo es ihm nicht besser ergeht. Schon kurze Zeit später, 1808, zieht er nach Paris und begründet den Umzug damit, dass die Zustände in seinem Vaterland für die Aufnahme seiner Lehre nicht günstig sind. Gall wird in Paris in die intellektuellen Salons von Paris aufgenommen und wird dort zu einer Berühmtheit. Napoleon und das Institut de France erklären seine Lehren für ungültig, Gall lässt sich davon nicht beirren.
- Johann Caspar Lavater (1741, Zürich - 1801, Zürich) verbringt sein ganzes Leben in Zürich. Seine nebenberufliche Tätigkeit für die Physiognomik stösst hier nicht auf eine nennenswerte Ablehnung. Er betreibt sie, anders als Gall, gänzlich ausserhalb der Universität und gänzlich ausserhalb seiner hauptberuflichen Tätigkeit als Pfarrer der evanglisch-zwinglianischen Kirche. Anders als Gall, gibt er keine Lehrkurse und hält keine öffentlichen Vorträge. Er verbreitet seine Gedanken schriftlich - in seinem 4-bändigen Werk "Physiognomische Fragmente" und in direktem brieflichem und mündlichem Kontakt mit angesehenen Menschen: Adelige, Schriftsteller, Philosophen, etc. Hier stösst er immer wieder auf Zweifel an der Richtigkeit seiner Ansichten, aber man lässt ihn gewähren, ebenso die Kirchen-Verantwortlichen, die Gläubigen seiner Pfarrei und die übrige Bevölkerung Zürichs. (3)
(1) Diese Ablehnung am kaiserlichen Hof erfolgte in der Herrschaftszeit von Kaiser Josef II. (1741 - 1790); aber vermutlich durch seine Berater, nicht durch den Kaiser selbst. - Es ist bemerkenswert, dass der übernächste österreichische Kaiser, nämlich Kaiser Franz I. (1784 - 1835) im Jahre 1828 den ganzen Nachlass von Lavater erwirbt und diesen zu einem Bestandteil seiner Privatbibliothek macht. Der Nachlass gehört heute der Österreichischen Nationalbibliothek. Er steht in digitaler Form der Forschung und der interessierten Öffentlichkeit weltweit uneingeschränkt zur Verfügung. - Die Physiognomik von Lavater und jene von Gall stösst in adeligen und ähnlichen Kreisen auf reges Interesse - bis ans Lebensende von Lavater resp. Gall. Letzterer wird auf dem Friedhof Père Lachaise in Paris beerdigt und sein Grab ist bis heute erhalten geblieben. - Huter lehrt nicht nur physiognomische Menschenkenntnis, sondern fundamental neue Ansichten über Welt und Mensch: eine neue Heilmethode, eine neue Weltanschauung, etc. Es ist für die Menschen anspruchsvoller, dies alles wohlwollend aufzunehmen oder gar anzunehmen!
(2), (3) Aus Huterscher Sicht gilt: Gall und Lavater sind Vertreter einer Phrenologie und einer Physiognomik, die Mängel aufweist. Die Zweifel und die Kritik daran waren teils berechtigt. Gall und Lavater haben sich ehrlich bemüht, die Gesetzmässigkeiten zwischen Innen und Aussen zu erforschen und waren überzeugt, dass es solche gibt. - Besonders Lavater betont stets, dass es bei seinen Interpretationen um einen Versuch handelt. Er war sich bewusst, dass es Gesetzmässigkeiten gibt, aber dass er sie nicht kannte und sie noch nicht aufgefunden worden sind.
History
Diese Seite wurde vom 24. bis 26. Juni 2025 erstellt. Sie wird regelmässig überprüft und angepasst, letztmals vom 25. bis 30. September 2025 sowie vom 5. bis 10. Oktober 2025.
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