2C2. Verifizierung - wissenschaftliche Überprüfung der Huterschen Erkenntnisse
1. Ausgangslage
- Die praktischen Teile der Huterschen Entdeckungen und Erkenntnisse sind einer Überprüfung zugänglich. Es sind dies namentlich die Huterschen Lehren über seine Psycho-Physiognomik und über die Helioda.
- Carl Huter hat die Richtigkeit seiner Entdeckungen und Erkenntnisse in diesen beiden Fachgebieten vielfach nachgewiesen, und zwar an öffentlichen Vorträgen, an Lehrkursen und bei seiner therapeutischen Tätigkeit. Es gibt darüber zahlreiche Belege und Zeugnisse. Viele davon hat er veröffentlicht.
- Carl Huter war sich bewusst, dass dies nicht genügt. Er schrieb, dass seine Entdeckungen und Erkenntnisse mit allen Mitteln analytischer Forschung überprüft und bis in alle Einzelheiten erforscht werden müssen. Diese Überprüfung und die weitere Erforschung sind bis heute nicht erfolgt.
- Huter war sich bewusst, dass seine Entdeckungen und Erkenntnisse nicht deckungsgleich mit den Positionen der Naturwissenschaft sind. Huter fühlte sich stets der Wahrheit verpflichtet. Er musste Kritik, Anfeindungen und sogar Unverständnis ertragen und erhielt nur selten eine Anerkennung für seine Lehren. Eine staatliche Auszeichnung ist im versagt geblieben.
2. Huters praktische Arbeit
Über Huters praktische Tätigkeit liegen Dutzende von Anerkennungs-Schreiben vor und hunderte von Zeitungsberichten, aus denen hervorgeht, dass es Huter gelang, seine Entdeckungen und Erkenntnisse erfolgreich nachzuweisen und anzuwenden.
Carl Huter hat viele davon in seinen Schriften veröffentlicht, z.B. in
- Freunde der Huterschen Wissenschaft (Hrsg.): Aus eigener Kraft;
- Carl Huter: Das Empfindungsvermögen der Materie;
- Carl Huter: Katechismus der Huterschen Wissenschaft
Diese Schriften in online verfügbar oder werden von der Carl-Huter-Stiftung auf Anfrage in digitaler Form ausgehändigt, siehe 11D. Bibliothek & Downloads .
Einige Zeugnisse sind in einzelnen Rubriken dieser Internetsite wiedergegeben, namentlich in den Rubriken
- 2A3 Diagnose-Kunst I
- 2A4. Diagnose-Kunst II
- 2A5. Anerkennungen
- 3F5. Korrespondenz zwischen "Innen" und "Aussen"
Man beachte auch die Erläuterungen über die Forschungs-Instrumente, Rubrik 2C1. Forschungs-Instrumente; Zitate.
Unter Berücksichtigung
- der grossen Anzahl von Zeugnissen und Zeitungsberichten in denen Huters Leistungen grosse Anerkennung finden, darunter von vielen Personen, die aufgrund ihres Berufes gute Menschenkenner waren wie Schuldirektoren, Ärzte, Hochschulprofessoren im juristischen Bereich
- der vielen Einzelheiten, die aus den Berichten ersichtlich sind und ein Zeichen sind, dass sie unvoreingenommen, sorgfältig und mit der nötigen Distanz erstellt worden sind,
kann nicht ernsthaft daran gezweifelt werden, dass Huter tatsächlich in der Lage war
- mittels der Huterschen Psycho-Physiognomik den Charakter zu erkennen, und zwar in meisterhafter Weise;
- mittels Hellfühlen gesundheitliche Schwächen, den Charakter, etc. zu erfühlen, etc.;
- mit seiner Heilmethode, beruhend auf der Aktivierung der Zellen mittels Helioda-Strahlen, in volle Heilung zu erzielen, auch bei schweren Erkrankungen und dies innerhalb von wenigen Wochen.
Anmerkung:
1. In einigen anderen Fällen gelang dies nur teilweise. Entweder hätte die Therapie noch länger dauern müssen oder die Krankheit war so schwer und weit fortschritten, dass dies kaum möglich war. Viele der Huterschen Patienten hatten zuvor trotz jahrelanger ärztlicher Behandlung keine Besserung erzielt. In manchen Fällen hat die ärztliche Behandlung sogar zu einer Verschlechterung geführt.
2. Huter hat viele Heilungsverläufe photographisch dokumentiert.
Huter war sich bewusst (1), dass seine Entdeckungen und Erkenntnisse
a. noch weiter erforscht werden müssen und
b. noch vielfach überprüft werden müssen
genau wie dies bei anderen Entdeckungen und Erkenntnissen auch gemacht wird, bis endlich die Mehrheit der Fachpersonen und die Mehrheit der Nicht-Fachpersonen von deren Richtigkeit überzeugt ist, bis sie für den einzelnen Menschen nachvollziehbar und plausibel sind, also die letzten Zweifel beseitigt sind.
(1) Vgl. mit nachstehender Ziffer 3 und 4.
3. Verifizierung an Hochschul-Instituten durch wissenschaftliche Fachpersonen im Strahlungsbereich - Elementarstrahlung und der Helioda-Strahlung
3.1 Einleitung
Zu Lebzeiten Huters gab es die Bereitschaft, einerseits von Huter und andererseits von universitären Forschern, die obgenannten Fähigkeiten Huters wissenschaftlich zu überprüfen. Leider ist es nicht dazu gekommen, vgl. mit nachstehender Ziffer 3.2.
Eine Überprüfung wäre damals aufwändig und vielleicht für Huter sehr mühevoll gewesen, denn:
a. Die Fachpersonen im naturwissenschaftlichen Bereich hatten viel zu geringe Kenntnisse über die Huterschen Erkenntnisse im Bereich des Empfindungsvermögens, der Heliodastrahlung, etc.
b. Die Fachpersonen im Bereich der Psychologie waren sehr theoretisch orientiert und es handelte sich dabei oft um Personen, die stark philosophisch oder theologisch orientiert waren.
c. Huter wäre für seinen zeitlichen Aufwand kaum entschädigt worden: Arbeiten für die Versuchsplanung, Durchführung der Versuche an mehreren Tagen und Arbeiten für die Auswertung und Diskussion und diese alles mit Personen, deren Vorkenntnisse eher gering waren. Huter war selbständig erwerbend. Er besass keine Gönner und sein Vermögen war bescheiden.
Nach dem Tode Huters scheint es unter den Fachpersonen der Huterschen Lehren, z.B. Amandus Kupfer, niemanden gegeben zu haben, der eine wissenschaftliche Überprüfung angestrebt hat. Die Verhältnisse resp. die Gründe waren wohl dieselben oder ähnlich.
3.2 Geplante Überprüfung 1901
Freunde der Huterschen Wissenschaft (Hrsg): Aus eigener Kraft, 1911. XIV. Kapitel: Carl Huter als Entdecker wichtiger Natur- und Lebenskräfte und als Begründer der vergeistigten Naturwissenschaft Psycho-Physiognomik, Charakterologie und einer wissenschaftlich ethischen Schönheitsreligion. S. 187:
Zitat Anfang
Ein namhafter Physiker, Professor W., der ebenfalls von Huters Experimenten überzeugt worden war, hatte ihn daraufhin zum Deutschen Naturforscher- und Ärztekongress, welcher desselben Jahres, im Sommer 1901, in Hamburg stattgefunden hat, eingeladen, um Carl Huter experimentieren zu lassen und anknüpfend an seine neuen Entdeckungen einen Vortrag zu halten.
Es wurden einige Wochen Vorbereitungen ausgemacht. Als die Zeit herannahte, hatte Herr Huter derart mit materiellen Hindernissen zu kämpfen, dass es ihm unmöglich war, der Einladung Folge zu leisten.
Dieses war der Grund, dass nicht schon im Jahre 1901 auf dem Deutschen Naturforscher- und Ärztekongress zu Hamburg die Huterschen Entdeckungen zur Sprache gekommen sind. Hätte sich damals ein wohltätiger Gönner gefunden, welcher der Sache für Demonstrations-Apparate und sonstige Spesen einige tausend Mark geopfert hätte, so wäre damals, 1901, die ganze wissenschaftlich gebildete Welt über Carl Huters Lebensstrahlen-Entdeckungen aufgeklärt worden.
Zitat Ende.
Anmerkung
1. Huter schildert diese geplante Überprüfung in Carl Huter: Die innere Erschliessung ..., 1903 / 1929, S. 125.
Der in den beiden Texten genannte Physiker ist offensichtlich Prof. Dr. Carl August Voller (1842 - 1920). Dieser leitete in Hamburg ab 1879 das Physikalische Kabinett, aus dem auf seine Initiative hin 1885 das Physikalische Staatslabor wurde. Bei der Gründung der Universität Hamburg im Jahre 1919 wurde dieses Staatslabor Teil der Universität.
2. Carl Huter antwortet 1911 einem guten Huter-Freund, der eine genaue Überprüfung vorschlägt (1): Man müsste ihm ein Honorar zur Verfügung stellen, die Reisekosten vergüten, ein königlicher Notar müsste die Überprüfung protokollieren und er müsste zwei Abschriften erhalten. - Siehe Carl-Huter-Archiv, 3.3.17, DSC4608; Brief vom 24. April 1911 an Herrn H. M. Trepte, Arnsdorf, Sachsen.
(1) Der Brief dieses Huter-Freundes ist nicht erhalten. Es ist daher nicht bekannt, was genau überprüft werden soll: Huters Hellfühlvermögen? Einwirkungen von Helioda-Strahlung, die von Huter ausgeht?
3.3 Mitteilung über eine Überprüfung, 1907
Dr. med. Otto Büsing: Neuentdeckte Formgesetze und Lebensstrahlen. - Zeitschrift "Psychische Studien", Heft Juni, 1907, S. 498ff.
Die obgenannte Zeitschrift ergänzt den Vortragsbericht von Dr. O. Büsing mit einer Fussnote, gleich zu Beginn des Artikels, auf S. 498:
- "Herr Huter, Privatgelehrter und Schriftsteller in Detmold, (Elisabethstrasse 29) teilt uns mit, dass die von unserer Seite schon vor einigen Jahren für wünschenswert erklärte Bestätigung seiner Entdeckung durch einen kompetenten Arzt oder Physiker in letzterer Zeit wiederholt mündlich und nun auch schriftlich erfolgt sei."
Anmerkung I
- Dr. Otto Büsing ist Augenarzt in Eisenach, später in Leipzig.
- Huter hielt Ende April 1907 im Berliner Künstlerhaus drei Vorträge, mit verschiedenen Themen. An jedem der drei Vorträge waren mehrere hundert Personen anwesend. Die meisten kannten Huter bereits von früheren Vorträgen in Berlin.
Anmerkung II
- Was meint die Redaktion mit der Bezeichnung "seine Entdeckung"? - Die Helioda-Strahlen! Huter hat seit 1899 regelmässig Vorträge gehalten, an denen er im praktischen Teil demonstriert hat, dass er mit seinen Händen bei anwesenden Personen fühlbare, wohltuende Wirkungen zu erzeugen vermag. Er erklärte dann jeweils, die Wirkungen seien auf die Helioda-Strahlen zurückzuführen. Auch wenn die Demonstrationen Erstaunen und Anerkennung hervorriefen, blieb für ganz kritische Personen und für Personen, die nicht am Vortrag anwesend waren, immer ein Rest von Zweifel offen. Hinzu kommt: Die von Huter ausgehenden Helioda-Strahlen - von seinen Fingerspitzen und von seinem Kopf - waren zu wenig stark, um eine Leuchterscheinung zu erzeugen. Er selbst konnte sie beobachten - wenn er allein war, im Halbdunkeln, wenn er sich gesund und wohl fühlte, in den Jahren von ca. 1882 bis 1903, als die Strahlung bei ihm am stärksten war.
- Es liegen keine näheren Einzelheiten zur genannten Bestätigung durch einen kompetenten Arzt oder Physiker vor, die mündlich und schriftlich erfolgt ist. Weder in der Zeitschrift "Psychische Studien" noch in anderen Zeitschriften noch in den Veröffentlichungen von Huter findet man einen Text, der sich direkt mit einer solchen Bestätigung befasst - durch einen Arzt oder einen Physiker.
- Es muss vermutet werden, dass Huter die beiden Broschüren, die er im Jahre 1907 erscheinen liess, als schriftliches Dokument einer derartigen Überprüfung ansieht:
a. Dr. phil. Gottfried Brandt: Carl Huters Helioda Lebensstrahlen;
b. Dr. phil. Bernhard Corvey: Die Lösung der Lebensrätsel;
c. Und auch die Demonstrationsvorträge im Jahre 1907 in Berlin und den darauf beruhenden Vortragsbericht Dr. med. O. Büsing. - Wie auch immer: In der damaligen Zeit war es nicht einfach, solche Entdeckungen durch Fachpersonen überprüfen zu lassen! Ausser den beiden obgenannten Personen hatte Huter damals in seinem näheren Umfeld keinen Arzt und keinen Physiker, die seine Lehren näher kannten, mit denen er vertrauensvoll zusammenarbeiten konnte, etc.
a. Dr. med. Georg von Langsdorff, Freiburg i. Br., ist um 1904 nach den USA ausgewandert.
b. Prof. Dr. Bernhard Cyriax, Leipzig, lebte nicht mehr, etc.
Über Dr. B. Corvey sind zur Zeit keine näheren Einzelheiten bekannt. Er war wohl nur kurze Zeit mit Huter näher verbunden und er hat in den deutschen Bibliotheken und in der deutschen Wissenschaften keine Spuren hinterlassen. - Der Artikel von Büsing ist in mehreren Tageszeitungen und Zeitschriften erschienen, ebenso in Carl Huter: Das Empfindungsvermögen der Materie, 1909. - Stets ohne eine Notiz der Redaktion, z.B. über die Überprüfung "der Entdeckung".
4. Zitate Huters über die Verifizierung
4.1 Exakte Überprüfung und genaue Erforschung der Huterschen Erkenntnisse
Carl Huter: Welt- und Menschenkenntnis, 1905, II. Lehrbrief, neunte Lektion, 1905
Zitat Anfang:
- Bei allen Elementarstrahlen habe ich auch beobachtet, dass die darin vorkommenden kleinsten Spaltteile der Atome nicht wieder zum Grundstoff, von dem sie ausgingen, zurückkehrten, sondern neue Stoffe oder Elemente bildeten. Die Idionen der Elementarstrahlen nenne ich Elementarstrahlisionen.
- Ich stehe immer noch, trotz jahrelanger Forschungen, am Anfange der Erkenntnis dieser wunderbaren Vorgänge.
- Es werden Menschenalter mit Männern von eiserner Geduld und Ausdauer dazu gehören, die diese neuen Tatsachen, die ich fand und die unsere ganze Weltanschauung erweiterten und auf neue Grundlagen stellten, mit allen Mitteln analytischer Forschung wissenschaftlich weiter nachweisen.
Zitat Ende.
4.2 Unvoreingenommene Überprüfung durch die einzelne Person und durch Fachpersonen
Carl Huter: Katechismus der Huterschen Wissenschaft, 1909.
45. a) Frage: Ist es möglich, den Menschen schneller und leichter die Überzeugung beizubringen von der Huterschen Entdeckung der Helioda und ihrer geistigen Grund-Energie der Liebe, der Schöpferkraft, der Form- und Willens- und Gedankenkraft? Ist es möglich, die Überzeugung zu verbreiten, dass das Od, der Magnetismus und anderes nicht dasselbe ist, wie die Helioda, um verhängnisvolle Irrtümer zu beseitigen oder vorzubeugen?
45. b) Antwort: Wenn jemand sich nicht durch die Logik überzeugen kann, dass die Helioda ist und so ist, wie sie Carl Huter entdeckt und erforscht hat, so mag er selbst zum Experiment übergehen. Experimente sind aber langwierig. Es gehört zum Experimentieren viel Zeit, Willenskraft und Geduld.
Jeder trägt Helioda in sich, jeder kann also damit experimentieren lernen, sobald er seine Helioda oder Lebensenergie stärkt, sie zu leiten und zu hemmen, zu strahlen und zu verteilen weiss.
Dieses will praktisch geübt sein und es gehören auch Medien dazu, an denen geübt werden kann. Geeignete Medien sind feinfühlende Menschen mit sensiblem Gewebe, sie sind gute Versuchsobjekte zu den Heliodaversuchsexperimenten.
45. c) Begründung: Es werden sich besonders wissenschaftliche Männer mit diesen Experimenten beschäftigen müssen, insbesondere Biologen, Theologen, Physiologen, Physiker, Mediziner, Philosophen, Pädagogen, Künstler, Anthropologen und Psychologen.
Durch methodische und vereinte Forscherarbeit aus den Kreisen der verschiedensten Spezialwissenschaftler, wird die Gewähr gegeben, dass nicht eine einseitige Forschung zu einer einseitigen Ideenfärbung führt, wie etwa eine einseitige medizinische Forscherarbeit Gefahr laufen würde, dass die Helioda auf Jahrhunderte materialisiert würde und ihres eigentlichen Wesens, des geistigen Grundcharakters beraubt.
Weil man mit dem in diesen Kreisen herrschenden Materialismus zu rechnen hat, er kämpft jede neue Wahrheit vom Lebensgeist nieder und ist dogmatischer und fanatischer und daher der Wahrheit mindestens so gefährlich, wie der ultraorthodoxe Kirchenglaube mancher theologischen und anderer kirchlicher Kreise.
Biologen, Physiker, Künstler, Philosophen, Schulmänner, selbst Theologen und Juristen und Kunstforscher haben das Recht, sich mit Heliodaforschungen zu beschäftigen. Ein Recht auf Wissenschaft und Wahrheit hat eigentlich ein jeder.
Darum soll auch jedermann möglichst mit Heliodaexperimenten über das Wesen dieser Kraft sich sichtbare Gewissheit verschaffen.
Wer planmässig nach meiner Kraftrichtungsordnung experimentiert und genau das Wesen und die Kraftäusserungen der verschiedenen Kräfte zu beobachten und zu unterscheiden gelernt hat, wird auch sehr bald die Unterschiede vom Od, Magnetismus, Elektrizität und Helioda genau unterscheiden lernen.
Wer aber denken gelernt hat, dem genügen die Ausführungen in der Huterschen Lehre über die Helioda. Denn mehr als hier alles auf Grund von Tatsachen durch Erfahrung, Experiment und Logik nachgewiesen ist, mehr wird auch in keiner Nachprüfung mehr zu Tage gefördert werden.
Aber die Nachprüfung muss kommen, sie bringt erst durch ihre gleichen Resultate Irrtum, Unglauben, Kritik und Anfeindung zur siegreichen Überwindung.
Anmerkung
1. Aus den drei letzten Abschnitten ergibt sich: In Bezug auf die Natur- und Lebenskräfte, also Od, Magnetismus, Elektrizität und Helioda, rät Huter einzig zur Nachprüfung und dies zwecks Beseitigung von Unglauben, Kritik, Anfeindung.
2. In Bezug auf Huters Erkenntnissen, die er im II. Lehrbrief darlegt, also Äther, Idionen, Isionen, etc. - sind dagegen umfangreiche weitere Forschungen notwendig. Huter schreibt wörtlich: "mit allen Mitteln analytischer Forschung wissenschaftlich weiter nachzuweisen" und "Männer (und Frauen?) mit eiserner Geduld und Ausdauer".
Es sei daran erinnert, dass es im Bereich der Quantenphysik und der Relativitätstheorie viele Erscheinungen gibt, die sich lediglich mit mathematischen Formeln einwandfrei beschreiben lassen. Wie sie im Einzelnen tatsächlich zustande kommen, lässt sich dagegen kaum anschaulich und nachvollziehbar erklären. Man denke an die Verschränkung und die Unbestimmtheit (Quantenmechanik) und an die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit und die Zeit-Dilatation (Relativitätstheorie).
Amandus Kupfer schreibt in "Steht der Kampf um die Macht bevor" (1951):
- "In der Theorie hatte Huter, wie er betonte, das Problem, die Atomenergien zu verwerten, gelöst, und er sagte, die Physik würde, wenn sie auf seine Atomforschung und Lehren stösst, das Problem praktisch lösen."
- "Huter sagte aber auch, dass die klügsten Denker der Welt seine Lehre zuerst annehmen würden."
Diese Aussagen stammen ungefähr aus dem Jahr 1908.
Aus heutiger Sicht ist es erstaunlich, dass jemand schon im Jahre 1908 mit Sicherheit sagen konnte, dass in der Materie eine grosse Energie enthalten ist. Und noch erstaunlicher ist, dass Huter überzeugt war, dass man die nötigen Kenntnisse, um diese Energien vernünftig zu verwerten, erst gewinnen wird, wenn man sich Huters Entdeckungen und Erkenntnisse über die Materie aneignet, also Huters Ansichten über den Weltäther und über das Empfindungsvermögen.
4.3 Zukünftige Forschung
Carl Huter schreibt im Artikel "Der Zweck und die Bedeutung der idealen bildenden Kunst im Sinne der Kallisophie", erschienen in der Hochwart, 1907, Heft 1, Zweitveröffentlichung in der Zeitschrift "Der gute Menschenkenner", Juni 1960:
Drei gewaltige Erscheinungen der Gegenwart werden mit der Zeit zwangsläufig zu einer diesbezüglichen Harmonie führen. Es sind
1. die Entfaltung und internationale Förderung der Naturwissenschaften,
2. die Verkehrsentwicklung mit dem Austausch der materiellen und idealen Güter und
3. die wissenschaftliche Durchleuchtung und Prüfung überall beobachteter okkulter Geschehnisse, ein unvoreingenommener Experimentalspiritualismus, der die Existenz einer höhergeistigen Welt und ein individuelles Fortleben nach dem Tode zur Evidenz erweist und den angeblich wissenschaftlichen Materialismus überwindet, so dass höhere Ideale wieder Wert und Ansehen erhalten.
Nur die in Ziffer 1 und 2 genannte Entfaltung und Entwicklung ist eingetreten.
Wenn zusätzlich auch die in Ziffer 3 genannte Entwicklung eintritt und zu den erwarteten positiven Resultaten führt, ergibt sich für die Verbreitung und die Aufnahme der Huterschen Lehren endlich eine gute Ausgangslage:
a. Huters Erkenntnisse über das Empfindungsvermögen und über die Helioda werden plausibler. Sie werden auf mehr Interesse und Zustimmung stossen.
b. Es entsteht der Wunsch, die Huterschen Lehren zu durchleuchten und zu prüfen.
5. Ausblick
1. Die Carl-Huter-Stiftung ist bestrebt, in den nächsten 3 bis 5 Jahren
- die praktischen Teile der Huterschen Lehren in Etappen überprüfen zu lassen, namentlich die Hutersche Psycho-Physiognomik.
- Richtlinien über die Qualitätssicherung in der Anwendung der Huterschen Lehren auszuarbeiten, namentlich für die Anwendung der Huterschen Psycho-Physiognomik.
2. Schlussbemerkung zur Verifizierung: Es ist erwünscht und notwendig, dass
- sich alle wissenschaftlichen Fachbereiche an der genauen Überprüfung der Huterschen Lehren beteiligen oder sich wenigstens kritisch damit befassen und eine Stellungnahme abgeben;
- sich alle staatlichen und nicht staatlichen Organisationen kritisch mit den Huterschen Lehren befassen und eine Stellungnahme abgeben;
- sich alle berufsständischen und anderen Organisationen kritisch mit den Huterschen Lehren befassen und eine Stellungnahme abgeben.
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