Carl-Huter-Stiftung
 

1B. Fundamentale Erkenntnisse über das Empfindungs-Element und die Helioda

Für alle Zitate gilt: Gliederung und Fettdruck durch die Carl-Huter-Stiftung.


1. Die Wirkungen des Empfindungs-Elements in der toten Materie und in der lebenden Materie, Handbuch 1910.
Carl Huter: Illustriertes Handbuch der Menschenkenntnis, 1911. I. Teil, Ziffer 5: Die Hutersche Schöpfungsentwicklungslehre.

Was Huter hier erstmals in kurzer, zusammenhängender Form dargelegt, ist vielleicht für aussenstehende Personen zu kurz? In Kapitel 5 und 6 dieser Internetsite werden diese Bereiche ausführlicher behandelt. Das obgenannte "Handbuch" ist abrufbar, siehe Rubrik 11D. Bibliothek & Downloads , Abschnitt 1. - Nähere Einzelheiten zur Schöpfungsentwicklungslehre sind ersichtlich in der Rubrik  5. Anorganische Welt - Grundkörper und Grundelemente und in Kapitel 8. Evolution .

Zitat Anfang:

  • Jeder Materie haftet Empfindungsenergie an.
  • Das Empfinden ist primärer Natur (1), aus ihm ist alle Kraft, alle Stoffveränderung und jede Formbildung hervorgegangen. (2a)
  • Im Empfinden wurzelt die Schöpferkraft aller Dinge, aus ihr (3) ist auch das Leben hervorgegangen. (2b)
  • Empfinden ist Leben.
  • Was uns als Eiweiss, als organische beseelte Materie erscheint, ist nur eine höhere konzentrierte Tätigkeit vieler empfindender Ätherteile im Dienste einer Individualität, einer Einheit, eines bestimmt abgegrenzten organisierten Stoffteiles. (4)
  • Aus diesem Grunde (5) organisiert und formt die Empfindungsenergie den Stoff und in ihr wurzelt meinen vergleichenden Forschungen nach jede chemische Energie und jede höhere geistige Energie wie Gedächtnis, Bewusstsein, Wille usw. (6)

Daher lehre ich

  • Die Form eines Lebewesens ist der Lebens-, Willens- und Geistesausdruck des inneren Empfindungscharakters … (7), (8)
  • ... in Verbindung mit der Willfährigkeit zur Form und in Verbindung mit der Anpassung dieser Form auch an äussere umgebende, geistige, chemische und physikalische Einflüsse.
  • Je stärker die Empfindungskraft, desto stärker die Formkraft und die Lebenskraft. (9)

Zitat Ende.

(1) Ähnlich in Abschnitt 2, unten, dritter Punkt: "Damit gilt das Geistige als das Primäre in allen lebenden Organismen als nachgewiesen." - Ist diese Aussage plausibel und nachvollziehbar? Die Helioda-Lebensstrahlen beherrschen die Zelle, sie wirken organisierend und schöpferisch, man beachte die Zitate in (2a) und (2b), unten. Deshalb ist die Behauptung, das Geistige sei das Primäre plausibel und nachvollziehbar.

(2a) und (2b) In ähnlicher Weise äussert sich Huter in folgenden Artikeln und Broschüren:
a. Grundlegende Thesen der Huter-Lehre, 1910. Ziffer 13: "Die Helioda ist als astrale, lebendige Substanz das Organisationselement jedes, aus inneren Ursachen heraus gewachsenen Körpers."
b. C
arl Huter: Leitfaden zu meinem System der wissenschaftlichen Psycho-Physiognomik ..., 1909; Ziffer 67, Leitgedanken zum V. Lehrbrief, 9. Lektion., Ziffer 67: Der Impuls ist also der Erreger des Lebens, der Sammler von Materie und Kraft, und er ist auch der Lenker von Materie und Kraft in allem, was da lebt." - Unter Impuls ist hier zugleich "das Empfindungs-Element" zu verstehen.
c. Carl Huter: Grundlegende Thesen aus Carl Huters Weltanschauung, Juli 1908: "
Die Helioda ist dreifacher Natur, ... und drittens, der tätige noch wenig erforschte Zwischenteil, der innerlich und äusserlich die Materie organisiert."
Diese Erkenntnisse Huters sind vermutlich naturwissenschaftlich nur schwer zu belegen, vermutlich durch Logik, durch Denken und durch eine gute Kenntnis des Empfindungs-Elements, die Huter durch sein feines Empfindungsvermögen erlangt hat. - Alle diese Texte entstanden zwischen Februar 1908 bis November 1910. Im Hauptwerk, geschrieben in den Jahren 1904 bis 1906 findet man die obigen Gedanken nicht in dieser Kompaktheit und Bestimmtheit. - Die Textstellen a. und b. findet man in der Rubrik 6A2. Helioda-Strahlen , Abschnitt 1 resp. und die Textstelle c. in der Rubrik 6A5. Dreifache Helioda , Abschnitt 1.

(3) "ihr" bezieht sich auf "Schöpferkraft" und unter "Schöpferkraft" ist das Empfinden zu verstehen. Somit ergibt sich: Aus dem Empfinden ist das Leben hervorgegangen. Diese Erkenntnis findet man an vielen weiteren Textstellen namentlich
a. in den nachfolgenden Abschnitten, unten,
b. in der Rubrik 6A1. Schlummernde Energien , in allen Abschnitten;
c. in der Rubrik 1A. Fundament - fünf Bereiche , Abschnitt 7.2.

(4) Deshalb gilt: "Leben ist konzentriertes Empfinden!"

(5) Was ist gemeint mit "Aus diesem Grunde"? - Die höher konzentrierte Tätigkeit vieler empfindender Ätherteile im Dienste einer Individualität? Oder: Im Empfinden wurzelt die Schöpferkraft aller Dinge, aus ihr ist auch das Leben hervorgegangen?

(6) Bewusstsein ist, besonders bei höheren Lebewesen, nicht lediglich Bewusstsein, sondern ein kontrollierendes Bewusstsein und als Gewissen zu verstehen. Der Begriff "kontrollierendes Bewusstsein" verwendet Carl Huter nur einmal, im Hauptwerk, II. Lehrbrief, 1. Lektion. Siehe auch Abschnitt 2, unten, Anmerkung (1) sowie Abschnitt 5, unten, Anmerkung (7) mit Verweisen. 

(7) Man beachte das Wort "Empfindungscharakter". Dieses Wort erscheint hier erstmals in den Huterschen Texten. Das Wort steht offensichtlich für "die innere Disposition". Will Huter hier sagen: Die innere Disposition beruht auf dem inneren Empfindungscharakter, sie ist damit deckungsgleich. Und auch: Alles beruht auf Empfinden!

(8) und (9) Daher sagt Carl Huter: In den Formen lebt der Geist!

Fortsetzung des obigen Zitats. Der Text geht wie folgt weiter:

Zitat Anfang:

  • Die Lebenskraft wurzelt also nicht in chemischen, nicht in physikalischen Kräften, sondern sie wurzelt in empfindenden Ätherkräften, in sogenannten astralen Energien. (10)
  • Die Lebenskraft ist aber mit chemischen und physischen Kräften in allen organischen Lebensformen unserer Erde verbunden. (11)

Zitat Ende.

(10) Man beachte: Die Lebenskraft wurzelt in empfindenden Ätherkräften, in astralen Energien. Das ist eine fundamentale Erkenntnis von Carl Huter. 

(11) Ähnliche Aussagen findet man bei Huter nur in wenigen anderen Texten und diese sind alle ab 1908 entstanden. Weshalb nicht schon im Hauptwerk, 1904-1906? Siehe RubrikA1. Schlummernde Energien , Abschnitt 3 und Rubrik 6A5. Dreifache Helioda , Abschnitt 3.


2. Notiz von Carl Huter über den Vortrags- und Experimentierabend am Mittwoch, den 19. Februar 1908 im Konventgartensaale in Hamburg
Veröffentlicht in Carl Huter: Das Empfindungsvermögen der Materie, 1909. Anhang.
Carl Huter führt an diesem Abend Experimente durch, in denen er die Wirkungen der Helioda-Strahlung nachwies. - Für Huter waren seine erfolgreichen Experimente der Beweis, dass die nachfolgend mitgeteilten Erkenntnisse zutreffend sind. Die Forschung wird sich dereinst vertieft damit befassen.
Am Ort des Konventgartensaales befindet sich heute das Verwaltungsgebäude eines Hamburger Verlagshauses.

Carl Huter schreibt in dieser Notiz - leicht geänderte, verbesserte Ausdrucksweise:

  • Die Lebensstrahlen sind von mir entdeckt.
  • Die Quelle der Lebensstrahlen sind zunächst die lebenden Zellen. Hier befindet sich auch der Sitz des Empfindungsvermögens. (1)
  • Damit gilt das Geistige als das Primäre in allen lebenden Organismen als nachgewiesen.
  • Das Geistige befindet sich bereits in der Materie. (2) Es ist dort aber in einem schlummernden, gebundenen Zustand. 
  • Letztlich wurzelt diese geistige Empfindungs- und Strahlkraft "Helioda" in der Äthermaterie. (3)
  • Der Grundcharakterzug des Empfindungsvermögens und des Lebens ist die Liebe.
  • Die Liebe ist auch das schaffende und bauende Weltprinzip. (4)
  • Es ist eine Weltanschauung von der vergeistigten Materie, in welcher, ...
  • ... je mehr innen die Liebe wohnt, nach aussen das Leben und die Schönheit strahlt.

Zitat Ende.

Das Fettgedruckte sind ganz neuartige Erkenntnisse über unsere Welt!

Sie bestehen hier nur aus wenigen Worten und wenigen Sätzen: Diese Kürze kann dazu führen, dass man ihre Bedeutung übersieht. Sie müssen unbedingt durch Fachpersonen näher erläutert werden.

Anmerkung

  • (1) Die Helioda-Strahlung, also der positiven Helioda, entsteht aus dem Empfindungs-Element durch Sammlung und Verdichtung des Empfindungs-Elements: siehe Abschnitt 5, Ziffer 11, unten. Dieses Zitat befindet sich auch in Rubrik 6A2. Helioda-Strahlung , Abschnitt 2.
  • Das Bewusstsein entsteht offensichtlich mehr oder weniger direkt aus dem Empfindungsvermögen heraus. - Vermutlich wird der Mensch diese Geheimnisse erst später zu enträtseln sein, nicht in der diesseitigen Welt! Nur zweimal findet man den Begriff "magisches Bewusstsein":
    a. Siehe das Protokoll über den Lehr- und Experimentierabend, über okkulte Lebens- und Seelenkräfte in Köln a. Rh. am Donnerstag, 26. November 1908: Rubrik 6A1. Schlummernde Energien , Abschnitt 3.
    b. Im Artikel "Grundlegende Thesen aus der Huterschen Weltanschauung, Juli 1908. Siehe Rubrik 6A5. Dreifache Helioda , Abschnitt 1.
  • (2) In ähnlicher Weise in Abschnitt 1, oben: Jeder Materie haftet Empfindungsenergie an. - Etwas neutraler ausgedrückt: Jeder Materie haftet das Empfindungs-Element an.
  • (3) Einzelheiten über die Entwicklung vom Weltäther zur Materie in Kapitel 5. Anorganische Welt - Grundkörper und Grundelemente
  • (4) In anderen Worten: Die Liebe, die im Empfindungsvermögen wurzelt, ist das schaffende und bauende Weltprinzip. Man verbinde diese Erkenntnis auch mit den Erkenntnisse in Abschnitt 1, oben, u.a. mit den Punkten "Schöpferkraft" und "organisiert und formt".


3. Protokoll über den ersten Lehr- und Experimentierabend über okkulte Lebens- und Seelenkräfte am Donnerstag, 26. November 1908 im Hotel Stolz in Köln a. Rh. 
Veröffentlicht in Carl Huter: Das Empfindungsvermögen der Materie, 1909. Anhang.
Eine längerer Auszug aus diesem Text befindet sich in der Rubrik  6A1. Schlummernde Energien , Abschnitt 3.

Zitat Anfang:

  • Er wolle jetzt nun zu einem ganz eigenartigen okkulten Experiment übergehen, nämlich aus Gegenständen wie Uhren oder Ringe, welche ihm völlig fremde Personen längere Zeit an sich getragen hätten, deren körperlichen, seelischen oder auch pathologischen Zustand feststellen.
  • Hierdurch solle der Beweis erbracht werden, dass die anscheinend tote oder anorganische Materie ein psychisches Organ habe, das er als die dritte Weltenergie oder die Empfindungskraft der Materie erkannt hätte.
  • Nach seinen Erfahrungen wohne aller Materie die Eigenschaft der Empfindungsfähigkeit inne.
    ...
  • Nach beendetem Experimente erklärte Herr Huter, dass diese Versuche mit Ringen und anderen anorganischen Substanzen ihn zu der Entdeckung der Empfindungsenergie aller beseelten und auch scheinbar unbeseelten Materien geführt hätten und ...
  • dass damit die dritte Weltenergie, die von der materialistischen Weltanschauung geleugnet werde, tatsächlich als selbständige und primäre Weltenergie existiere, nämlich ...
  • ... das magische Bewusstsein, das Weltempfinden, oder das alle Dinge und Materie durchdringende und ihr innewohnende Empfinden.
  • Diese dritte Weltenergie sei nach seiner Ansicht die leitende, aus ihren Impulsen (1) habe sich das Weltall und die Erscheinungswelt entwickelt.
  • Das innerste Wesen dieser Empfindungsenergie sei die Liebe.
  • Die Liebe sei, soweit er durch Hellfühlversuche habe ermitteln können, das innerste Geheimnis des Lebens und alles Seins.
  • ...
  • Kraft und Liebe seien das ewig Wirkende, aber ...
  • ... die Liebe sei Empfinden und von beiden die grössere, höhere Weltenergie, nach seinen Ermittlungen die leitende Weltenergie.
  • Das, was er in der Lebensempfindungs- und Strahlkraft "Helioda" in den Lebewesen entdeckt habe, sei nichts anderes als konzentrierte Empfindungsenergie in der Materie.
  • Das lebende Eiweiss sei der natürliche Träger dafür, aber empfindend sei auch jede andere Materie, wie die Ringexperimente überzeugend dargetan. (2)

Zitat Ende.

(1) Weitere Erläuterungen über den Impuls in der Rubrik  5C. Weltäther: Empfindungselement und Impulskräfte , Abschnitt 1.


4. Unterschiede zwischen der anorganischen Materie und der lebenden Zelle
Carl Huter: Welt- und Menschenkenntnis, V. Lehrbrief, neunte Lektion, 1906.

Zitat Anfang:

  • Diese geistige Impulskraft (1) tritt nun ganz auffallend im lebenden Eiweiss, in der Zelle in Erscheinung, und zwar in der Kraft, die das Wunder des Lebens hervorruft und die, wie ich nachgewiesen habe, in den Centrosomen der Zellen ihren Sitz hat und deren wunderbare Wirkungen erkannt zu haben eine meiner schönsten Entdeckungen bildet.
  • Diese Kraft, die "Helioda", ist es nun, welche als Trägerin der Lebenskraft auftritt und welche die große Scheidewand bildet zwischen der anorganischen und der organischen Welt.
  • Denn in ihr kommt der konzentrierte Empfindungsäther mit der Impulsenergie (2) zur Herrschaft, zum Übergewicht über alle sonstigen Stoffe und Kräfte, und das eben bewirkt "Leben".
  • In der anorganischen Substanz ist auch Empfindungsäther, aber nicht rein, sondern vermischt, auch nicht konzentriert, sondern verteilt, verflüchtigend, nur als gleiches Glied unter anderen gleichen Gliedern von Kräften, eingeschaltet in die Summe aller mechanischen Kräfte.
  • Auch das Reichenbachsche Od ist eine ätherische Zwischensubstanz, die weder rein noch konzentriert ist. Es stellt also weder reinen, noch konzentrierten Empfindungsäther dar. Es ist, wie Reichenbach selbst zugibt, weder eine Lebens- noch eine Seelenkraft, sondern, wie er sagt, ein neues Dynamit, ähnlich wie Elektrizität oder Magnetismus. Daher ist an das Od auch nicht die Lebenskraft und Seelenenergie gebunden. (3)

Zitat Ende.

(1), (2) und (3) Weitere Erläuterungen über den Impuls in der Rubrik5C. Weltäther: Grundkenntnisse III, Abschnitt 1.

Ende.

Kommentar

  • Die Empfindungsfeinmaterie befindet sich in der anorganischen, stillen, leblosen Materie in einem gebundenen Zustand. Huter nennt es "schlummernde Energie in der chemischen Materie". Dieses schlummernde Leben kann wiedererweckt werden durch einwirkende Lebenskraft. (2)
  • Die anscheinend tote oder anorganische Materie hat ein psychisches Organ. Es ist die dritte Weltenergie oder die Empfindungskraft der Materie.


5. Empfindungsenergie der chemischen und der astralen Materie als primäre geistige Wurzelkraft
Carl Huter: Meine Schöpfungsentwickelungslehre als Grundlage der neuen Welt und Lebensreligion, der Kallisophie. Das Heiligkeitsgefühl und das Ideale.
Dieser Text erschien als von Carl Huter verfasster Beitrag in der Broschüre Irma Fleischhacker: Carl Huter und seine Wissenschaft, 1910.

"Das erste Prinzip ist die von mir experimentell nachgewiesene Empfindungsenergie der chemischen und der astralen Materie als primäre geistige Wurzelkraft, die nicht mit mechanischen Schwingungen und auch nicht mit chemischer Energie identisch ist."

Anmerkung
Was lässt sich aus diesem einzigen Satz entnehmen?
1. Die geistige Kraft entsteht aus der astralen Materie. Materie und Kraft sind engstens miteinander verbunden! Man fühlt sich an Einstein, der die Gleichwertigkeit von Masse und Energie entdeckt hat. - Siehe die ähnlichen Anmerkungen oben, Abschnitt 4.
2. Es war Carl Huter bewusst, dass in der materialistischen Weltanschauung das Geistige geleugnet wird. Man ist der Ansicht, es werde einmal gelingen, alles Geistige auf mechanische, elektrische, chemische, etc. Weise zu erklären. Carl Huter tritt dieser Ansicht entgegen, siehe zweiter Teil des obigen Satzes!


6. Strahlung, Emanation, astrale Substanz und organisierende Kraft
Carl Huter: Grundlegende Thesen der Huterlehre, November 1910
Fachartikel, veröffentlicht in "Aus eigener Kraft", herausgegeben von Freunden der Huterschen Wissenschaft, 1911; Teil XX. Der Text ist abrufbar in der Rubrik 2B2. Wichtige Schriften.
Dieses Zitat wird auch wiedergegeben in der Rubrik
a.  5C. Weltäther: Empfindungselement und Impulskräfte , Abschnitt 4;
b. 6A2 Strahlung , Abschnitt 1;
c. 6A3 Astrale Substanz; wichtige Eigenschaften , Abschnitt 4.

Man findet bei Huter lediglich eine zweite und eine dritte entsprechende Textstelle: Sie ist wiedergegeben in der Rubrik 6A2. Helioda-Strahlung , Abschnitt 2 und in der anschliessenden Anmerkung. 

Zitat Anfang:

10. Im lebenden Eiweiss ist die Empfindungsenergie in den Vordergrund getreten, sie konzentriert sich in der tierischen Zelle im Zellstrahlkörper oder Zentrosoma. (1), (2)

11. Jede stark gesammelte Empfindungsenergie emaniert von (3) innen nach aussen, jede stark gesammelte und auch stark konzentrierte Empfindungsenergie strahlt von innen nach aussen. (4)

12. Carl Huter nennt diese, in allen organischen Lebewesen auftretende Empfindungsenergie die negative Lebenskraft oder negative Helioda, die strahlende Empfindungsenergie, die positive Lebenskraft oder positive Helioda. (5)

13. Die Helioda ist als astrale, lebendige Substanz das Organisationselement jedes, aus inneren Ursachen heraus gewachsenen Körpers. (6)

14. Er lehrt daher: Alles, was lebt, empfindet, emaniert, organisiert sich, strahlt, liebt und sucht sich fortzuzeugen. (7)

Zitat Ende.

Anmerkungen

(1) Zur Zeit von Carl Huter hatte man das Zentrosoma in tierischen Zellen noch nicht nachweisen können. Heute weiss man, dass die meisten Pflanzen-Arten in ihren Zellen kein Zentrosoma besitzen. 

(2) Unter dem Wort "Strahlkörper" ist das Zentrosoma zu verstehen.

(3) Emanation =  Aussenden von feinstofflicher, astraler Substanz.

(4) 6A. Helioda
a. Die gesammelte Empfindungsenergie nennt Huter negative Helioda. Ihre Wirkung auf die Peripherie entsteht durch Emanation.
b. Durch Sammlung und Konzentration der Empfindungsenergie resp. der negativen Helioda entsteht eine besonders, ganz feine, kaum sichtbare Strahlung. Diese Strahlung resp. die gesammelte und auch stark konzentrierte Empfindungsenergie nennt Huter positive Helioda oder Helioda-Strahlung. - Das lässt sich diesem Satz unmittelbar entnehmen. 
c. Huter hat diese negative und die positive Helioda, insbesondere auch die Helioda-Strahlung entdeckt und erforscht. Die Helioda resp. die Helioda als feinmaterielle Substanz betrachtet, ist nach seinen Erkenntnissen in der Zelle organisierend und schöpferisch tätig. Die Biologie kennt nichts derartiges. Da liegt ein fundamentaler Unterschied zwischen der Biologie und Huter. 
d. In guten Lehrbüchern und bei guten Dozenten werden die Kompetenzen vermittelt, um die negative resp. die positive Helioda as dem Gesicht zu erkennen. Siehe Rubrik 6A. Helioda !
e. Der ganze Bereich "Helioda" lässt sich mit den klassischen naturwissenschaftlichen Methoden nur schwerlich erforschen. Aber wenn man die Zellteilung beobachtet, sollte man bemerken, dass hier etwas vorliegt, das sich kaum mit den bisherigen Erkenntnissen erklären lässt und sollte nach neuen Erklärungen suchen.

(5) Kursiv: Von der Carl-Huter-Stiftung eingefügt.

(6) Die organisierende Rolle, die das Zentrosoma bei der Zellteilung spielt, ist für Huter der Beweis für die Richtigkeit dieser Annahme resp. Aussage. Die "Helioda" nimmt Einfluss auf das Protoplasma, also das Zellfleisch, das vor allem aus Eiweissen besteht. Im Protoplasma befinden sich, nach den Annahmen resp. Erkenntnissen von Carl Huter Subzentren der Empfindungsenergie, also Subzentren der Helioda. Es ist davon auszugehen, dass
a. die Helioda des Zentrosoma mit diesen Subzentren in Verbindung steht - u.a. über die Heliodastrahlung 
b. die Helioda des Zentrosomas und die Helioda der Subzentren auf die Zelle Einfluss nehmen, in organisierender, schöpferischer Weise.

Die Naturwissenschaft hat im Moment keine Kenntnis von solchen Sub-Zentren und von Wirkungen, die von solchen Sub-Zentren ausgehen.

(7) Hier, in Ziffer 10 bis 14, nennt Huter zentrale, fundamentale Erkenntnisse seiner Forschungen! Es ist bemerkenswert, dass dieser Text, der so viel wichtige Erkenntnisse über die Helioda enthält, erst im November 1910 entstanden ist. Das Hauptwerk, 1904 bis 1906 niedergeschrieben, enthält keine derartige Zusammenfassung über die Helioda.
a. Eine ähnliche ausgereifte Erläuterung der Helioda verfasste Huter im Juli 1908. Siehe 
2C. Hutersche Lehren II: Wichtige Schriften , Abschnitt 1.4, Ziffer 16ff. Dieser Text ist auszugsweise wiedergegeben in der Rubrik 6A5. Dreifache Helioda , Abschnitt 1.
b. Huter äussert sich nur zweimal über die Entstehung von Bewusstsein, Gewissen und Heiligkeitsgefühl: im genannten Text  "Grundlegende Thesen aus Carl Huters Weltanschauung", Juli 1908, und im "Handbuch", siehe oben, Abschnitt 1. Huter äussert sich nirgends zur Frage, ob es eine nähere Erklärung über die Entstehung dieser charakteristischen Eigenschaften gibt.
Kommentar: Huter hat seine Erkenntnisse in vielen Schriften niedergelegt. Damit seine Erkenntnisse leichter zugänglich werden, sollte man sie neu zusammenstellen und wenn nötig, mit Hinweisen versehen. Vielleicht vermag diese Internetsite die Zugänglichkeit und den Überblick zu verbessern?



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Diese Seite wurde im Februar 2018 ausgearbeitet und am 1. März 2018 fertig gestellt. Sie wird regelmässig geprüft. Änderungen erfolgten am 26. Januar 2023, am 4. Mai 2023, vom 15. September bis 4. Oktober 2023, vom 15. bis 20. Oktober, vom 14. bis 18. Januar 2025, vom 24. bis 27. Januar 2026 sowie vom 9. Februar bis 5. März 2026.

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