Carl-Huter-Stiftung
 


1A. Die Lehren über Welt und Mensch -
das Fundament, gegliedert in fünf Teile

Ein Versuch, sich den Huterschen Lehren über Welt und Mensch anzunähern. - Eine Vertiefung des Nachfolgenden findet man in allen nachfolgenden Rubriken.

1. Drei Grundelemente des Universums Welt - die fundamentalste Erkenntnis

  • Die Welt besteht aus drei Grundelementen:
    1. Ruh-Element, daraus geht die Materie hervor;
    2. Bewegungs-Element, daraus gehen Energie und Kraft hervor;
    3. Empfindungs-Element.
  • Die Welt ist erfüllt von Grundstoff-Körpern. Sie sind viel kleiner als Atome und Elementar-Teilchen. Die Grundstoff-Körper enthalten die drei Grundelemente und sind kaum nachweisbar. 
  • Die drei Grundelemente streben nach einer Veränderung, sie wollen sich abtrennen und sammeln, vorallem das Ruh- und das Empfindungs-Element. 
  • Der Grundkörper beginnt sich zu differenzieren und der Anstoss dazu kommt aus dem Ruh-Element und dem Empfindungs-Element. Es entstehen Körper mit einem Übergewicht an Ruh-Element und Grundkörper mit einem Übergewicht an Empfindungs-Element. Das Bewegungs-Element folgt teils dem Ruh-Element, teils dem Empfindungs-Element. Die Trennung zwischen Ruh- und Empfindungs-Element erfolgt stets lediglich teilweise. Der neue Ruh-Körper enthält somit auch Anteile des Empfindungs-Elements nebst Anteilen des Bewegungs-Elements. Beim Empfindungs-Körper ist es analog.
  • Im weiteren Entwicklungsprozess folgt eine weitere Ansammlung von Ruh-Körpern und eine Verdichtung - vergleichbar mit einer Konzentration resp. Destillation. Aus den Ruh-Körpern entstehen Vorstufen der Materie und schliesslich die Grundbestandteile der Materie. Beim Empfindungs-Körpers erfolgt eine analoge Differenzierung.

Anmerkung

  • Das Empfindungselement lässt sich mit naturwissenschaftlichen Methoden, z.B. Messgeräten kaum direkt oder indirekt nachweisen. 
  • Aber der feinfühlende und besonders der hellfühlende Mensch, z.B. Carl Huter, vermag festzustellen, dass die Materie mehr ist als nur Materie m naturwissenschaftlichen Sinne. Sie vermag z.B. die äusseren Verhältnisse, also äussere Einwirkungen aufzunehmen, zu registrieren, derart, dass Carl Huter von einem Gedächtnis der Materie spricht. Er vermochte diese gespeicherten Einwirkungen wahrzunehmen und genau zu beschreiben. Und er vermochte festzustellen, dass jede Materie in charakteristischer Weise strahlt, derart, dass er z.B. Holz mit Sicherheit von Metall zu unterscheiden vermochte, wenn er seine Fingerspitzen in geringem Abstand über das Material bewegte, bei verbundenen Augen. Nun ist der menschliche Verstand gefordert, eine logische Erklärung zu finden. - Huters Erklärung: Die Materie ist mit dem Empfindungs-Element geschwängert. Siehe Abschnitt 7.2, unten. 
  • Nähere Einzelheiten über die Nachweisbarkeit und Verifizierung der Huterschen Entdeckungen und Erkenntnisse in Rubrik 1D. Nachweisbarkeit und Verifizierung .

Überblick über das Nachfolgende

  • Die nachfolgenden vier Fundamente stehen mit der Erkenntnis resp. Annahme des Empfindungs-Elementes in direktem Zusammenhang. 
  • Die Eigenschaften des Empfindungs-Elements sind ersichtlich aus Abschnitt 6.1, unten, und aus der Rubrik 1B. Fundamentale Erkenntnisse über das Empfindungs-Element .
  • Aus den dort zitierten Texten von Huter ist ersichtlich:
    Das Empfindungselement die Eigenschaft
    a. in der Materie organisierend und schöpferisch tätig zu werden und Leben zu erzeugen;
    b. Bewusstsein und Gewissen zu erzeugen;
    c. die Helioda-Strahlung zu erzeugen;
    Der Grundcharakterzug des Empfindungsvermögens und des Lebens ist die Liebe. Die Liebe ist auch das schaffende und bauende Weltprinzip. 


2. Materie und Vorstufen des Lebens -
Eiweiss mit loser gebundenem Empfindungselement

  • Die Entstehung von Leben aus Materie beruht teils auf Zufällen, vorallem aber auf den Wirkungen, die vom Empfindungs-Element ausgehen. 
  • Das Empfindungs-Element befindet sich in einem gebundenen , schlummernden Zustand. 
  • Das Empfindungs-Element verleiht der Materie die Eigenschaft, äussere Einwirkungen festzuhalten, aufzuspeichern. Es besitzt ein schlummerndes Empfindungsvermögen. 
  • Das Empfindungs-Element drängt nach Befreiung aus dem gebundenen, passiven Zustand. Es strebt nach einer aktiven Rolle, nach einer gestalterischen Tätigkeit. In der Materie liegt ein unbewusstes Sehnen nach Bildung von neuen chemischen Strukturen, also von Molekülen, mit der Hoffnung, dass sich dann Möglichkeit eröffnen, sich ein wenig von der Materie zu lösen.
  • Im Verlauf von Tausenden von Jahren und unter günstigen, glücklichen Bedingungen entstehen aus besonderen Orten auf dieser Erde Moleküle. Aus den ersten, einfachsten chemischen Molekülen wie Methan, Wasser, kommt es schon bald zur Entstehung von Eiweiss-Molekülen. 
  • Nach den Huterschen Erkenntnissen ist das Empfindungs-Element im Eiweiss-Molekül loser gebunden als in anderen Molekülen. (1) Durch Wirkungen des Empfindungs-Elements und durch andere besondere Umstände kommt es zur Bildung von einer oder von mehreren Zellen, die alle Attribute des Lebens besitzen wie Stoffwechsel, Reizempfindlichkeit, Teilbarkeit resp. Fortpflanzung. Dazu sind wiederum grosse Zeiträume erforderlich von Tausenden von Jahren sowie viele günstige Umstände. (2)

(1) "Weniger fest gebunden" oder "loser gebunden": Huter schreibt, er habe das durch Hellfühlen festgestellt, siehe Rubrik 6A1. Schlummernde Energien , Ziffer 2. 

(2) Nähere Erklärungen über die Entstehung der ersten Moleküle und der lebenden Zelle findet man in den entsprechenden Lehrbüchern der Naturwissenschaft sowie in Carl Huter: Welt- und Menschenkenntnis, III. Lehrbrief 1905. Der Unterschied zwischen der Naturwissenschaft und Huter besteht darin, dass die Naturwissenschaft das Empfindungs-Element und alles, was sich daraus ergibt, nicht kennt.

Das obige, Abschnitt 1. und 2., nennt Huter die Hutersche Entwicklungslehre über die anorganische Welt! Die Naturwissenschaft kennt nur die Entwicklungslehre über die belebte Welt, siehe die Anmerkung in xxx


3. Die Zelle - die besondere Rolle des Zentrosomas: organisierend, schöpferisch

  • Bei der Entstehung der lebenden Zelle, die zu einem grossen Teil aus Eiweissen besteht, baut sich das Empfindungs-Element ein eigenes Organ, das Zentrosoma. Hier hat das Empfindungselement seinen Hauptsitz, wo es sich sammelt und konzentriert. 
  • Das Empfindungs-Element besitzt im Zellprotoplasma mehrere Subzentren.
  • Das Empfindungs-Element ist in der Zelle leitend tätig, also organisierend und zugleich auch schöpferisch. (1)
  • Das Leben beruht auf der konzentrierten Tätigkeit des Empfindungs-Elements: In einer langen Entwicklungszeit hat sich das Element gesammelt und konzentriert. Die Zelle steht unter der Herrschaft des Empfindungs-Elements. Wo dieses zu schwach wird oder sich ablöst, tritt der Tod ein.
  • Die Anpassungsfähigkeit der Zelle erklärt sich durch die leitende Tätigkeit des Empfindungs-Elements! 
  • Auch die Höherentwicklung beruht zu einem wesentlichen Teil auf den Wirkungen, die durch das Empfindungs-Element angestossen sowie organisierend und schöpferisch begleitet worden sind.
  • Alle Zellprozesse, namentlich die Zellteilung werden vom Zentrosoma, auch Polzelle genannt, und den Subzentren aus gesteuert. Dies erkennt man besonders bei der Zellteilung: Der Anstoss kommt vom Zentrosoma - es teilt sich zuerst - und die Zellteilung wird mikroskopisch sichtbare Fäden, die vom Zentrosoma ausgehen, durchgeführt.

(1) Siehe Abschnitt 6.1, unten. 


Einschub: Die Zellteilung

Die Zellteilung beginnt damit, dass sich das Zentrosoma, auch als Polzelle bezeichnet teilt. Damit beginnt die Interphase.
Ab dann sind die Polzellen organisierend tätig. Nur dank ihrer Tätigkeit kann der äusserst komplexe Teilungsprozess durchgeführt werden. Der Prozess endet mit der Zytokinese, der Entstehung von zwei separaten Zellen, die beide lebensfähig und wiederum teilbar sind.
Die Naturwissenschaft vermag die Tätigkeit der Polzellen kaum zu erklären, lediglich zu beobachten und zu beschreiben. Umso mehr sollte die Naturwissenschaft die Leistung der beiden Polzellen bewundern und sich die Frage stellen, wie so etwas möglich ist. Alles weist doch daraufhin, dass die Polzellen in der Zelle organisierend und schöpferisch tätig sind!


4. Helioda-Strahlung, Bewusstsein, Gewissen sowie Seele und Geist

  • Im Zentrosoma und in den Eiweissen kommt es zu einer Ansammlung und Konzentration des Empfindungs-Elements. (1)
  • Durch diese Konzentration kommt es zur Entstehung einer ganz feinen Strahlung, der Helioda-Strahlung (2). 
  • Beim Menschen lässt sie sich beobachten: Sie sammelt sich im Nervensystem, gelangt zum Gehirn und von dort zu den Augen, zur Augenumgebung, zum Mund, zum Gesicht, zur Stirn und zu den übrigen Partien des Gesichts.
  • Im Verlauf der Evolution entstehen Zellen mit noch stärkerem Empfindungs-Element. Das Empfindungs-Element, vorallem die positive Helioda-Strahlung, drängt zur Bildung von vielzelligen Lebewesen, zur Bildung von Nerven und Gehirn sowie zur Sammlung und Verstärkung von Empfindungs-Energien. (3)
  • Diese Stärkung des Empfindungs-Element trägt wesentlich dazu bei, dass komplexere, vollkommenere Lebewesen entstehen im Reich der Pflanzen und Tiere. Diese Entwicklung findet beim Menschen ihre Vollendung und ihren Abschluss. (4)
  • Das Empfindungs-Element erzeugt das Bewusstsein der Lebewesen, ebenso das Gewissen. (5)
  • Bewusstsein, Gewissen und die Helioda-Strahlung sind Attribute des Empfindungs-Elements. Beim Menschen sind sie weitaus stärker als bei Tieren und Pflanzen. 
  • Das Empfindungs-Element ist, in den Atomen und ebenso in der Zelle, an eine feinmaterielle Substanz gebunden. Diese Substanz, auch astrale Substanz genannt, kann man als die "Seele" bezeichnen. Diese Substanz ist mit naturwissenschaftlichen Methoden nicht oder nur schwer nachweisbar. Einzelne Menschen vermögen sie zu erkennen, aber nur in besonderen Situationen. 
  • Beim Tod der einzelnen Zelle und ebenso beim Tod des ganzen Lebewesens spaltet sich diese Substanz ab. Nach dem Tod des Lebewesens kommt es meist zu einer Auflösung. Beim Menschen ist diese Substanz derart stark, dass sie der Auflösung entgeht erhalten bleibt. Damit erklärt sich die Fortexistenz des Menschen nach dem Tode.
  • Das Empfindungs-Element, wie es in der Art und Weise, wie es im Zentrosoma vorliegt hat den Charakter einer Lebenskraft und einer Liebeskraft. Huters Erkenntnisse:
    a. Die Lebenskraft und die Liebeskraft wurzeln im Empfindungs-Element. 
    b. Lebenskraft ist Liebeskraft und umgekehrt. 
    c. Die Liebe ist das innerste Geheimnis alles Lebens und alles Seins.
    d. Liebevolle Gedanken und liebevolles Tun tragen zur Stärkung des Empfindungs-Elements, also zur Stärkung der Lebenskraft und Liebeskraft.
    e. Ist die Lebenskraft in der einzelnen Zelle sehr schwach führt das zum Tod der Zelle, analog, wenn die Lebenskraft in einem Gesamtorganismus sehr schwach ist resp. vorher zu Schwächezuständen und Dysfunktionen, da die Zellprozesse und andere Prozesse werden zu wenig gut gesteuert und kontrolliert werden.

Huter bezeichnet seine Erkenntnisse über die Entstehung und Höherentwicklung des Lebens als die Hutersche Entwicklungslehre über die organische Welt bezeichnen. Weitere Einzelheiten in Kapitel 8. Seine Entwicklungslehre umfasst die Darwinsche Selektionstheorie und alle seine Erkenntnisse, geht aber über sie hinaus.

(1) Ansammlung ist nicht mit Konzentration zu verwechseln. Konzentration kann als eine Art von Destillation verstanden werden.

(2) Die Helioda-Strahlung entsteht durch Verdichtung des Empfindungs-Elements in der Zelle, siehe  1B. Fundamentale Erkenntnisse über das Empfindungs-Element , Abschnitt 1, 3, 5 und 7.

(3) Die Helioda-Strahlung nennt Huter positive Helioda. Der empfindende Teil des Empfindungs-Element nennt Huter negative Helioda. Carl Huter hat die negative und positive Helioda gründlich erforscht und die Wirkungen vielfach an Vorträgen und Kursen demonstriert. Die Helioda-Strahlung lässt sich auch für Heilzwecke einsetzen. Huter hat damit überraschende und grosse Heilerfolge erzielt.

(4) Siehe Rubrik 8A. Fünf Prinzipien , Abschnitt 2.

(5) Siehe Rubrik 6.1, unten.


5. Korrespondenz von Innen und Aussen - Liebe und Schönheit

  • Es besteht eine Entsprechung zwischen der Peripherie und den Eigenschaften eines Lebewesen. Huter spricht auch von "dem inneren Empfindungscharakter", d.h. bei allen Lebewesen, die sich auf natürliche Weise entwickelt haben, einschliesslich deren Peripherie. (1)
  • Je mehr innen die Liebe wohnt, desto mehr strahlt nach aussen das Leben und die Schönheit (2)
  • Diese Entsprechung wird
    a. durch die von Huter entdeckte und erforschte Helioda vermittelt, die ein Produkt des Empfindungselements ist; (3)
    b. durch weitere Faktoren. (4), (5)
  • Die Hutersche Psycho-Physiognomik lehrt, wie man das im Einzelnen beim Menschen erkennt. Die menschliche Peripherie zeigt diese Korrespondenz besonders deutlich.

(1) Siehe Rubrik 1B. Fundamentale Erkenntnisse über das Empfindungs-Element , Abschnitt 1. 

(2) Siehe Rubrik  1B. Fundamentale Erkenntnisse über das Empfindungs-Element , Abschnitt 6, "Vortrag Hamburg 1908";
6C. Entstehung der lebenden Zelle , Abschnitt 5.

(3) Huter spricht von "konzentrierter Empfindungsenergie". Siehe Kapitel 6, namentlich in der Rubrik 
6A1. Schlummernde Energien , u.a. Abschnitt 3, zweit
6A6. Korrespondenz zwischen Innen und Aussen ;
3C. Typen , Abschnitt 7.2, d.h. Katechismus, Ziffer 41.

(4) Weitere Einzelheiten in der Rubrik 
3F. Korrespondenz zwischen Peripherie und innerer Disposition und den Sub-Rubriken, sowie in Kapitel 7. Kraftrichtungs-Ordnung. Diese Lehren resp. gehören zum anspruchsvolleren Teil der Huterschen Lehren. 

(5) Eine derartige Korrespondenz gibt es auch in der anorganischen Welt, siehe die Einführung in diesen Bereich in der Rubrik 7A. Anorganische Welt .


6. Ergänzung


6.1 Attribute des Empfindungs-Elements und die Substanz-Intelligenz 
Carl Huter: Illustriertes Handbuch der Menschenkenntnis. 1911. XIII. Teil.
Gliederung und Fettdruck durch die Carl-Huter-Stiftung

  • Die Weisheit, das Gefühl, die Kraft, die Liebe zum Leben, zur Ordnung, zum Organisieren, Organe zu schaffen usw. entspringt aus der lebenden Urmaterie selber. (1), (2), (3)
  • Das menschliche Gehirn ist lediglich ein Entwicklungsprodukt dieser tiefverborgenen Geisteskräfte. 
  • Es war daher von Gall ein Irrtum, das Umgekehrte anzunehmen, nämlich, das Gehirn sei das Geistige selbst, ein Irrtum, den heute noch die gesamte herrschende materialistische Medizin vertritt.

(1) Damit ist der Weltäther gemeint. Siehe auch 6D. Substanz-Intelligenz , Abschnitt 3, Fussnote (1) und (2).

(2) In ähnlicher Weise äussert sich Huter in den folgenden Textstellen:

a. Illustriertes Handbuch der Menschenkenntnis, IV. Teil. Siehe Abschnitt 7.3, unten.

b. Illustriertes Handbuch der Menschenkenntnis, I. Teil Ziffer 5. Siehe Rubrik 1B. Fundamentale Erkenntnisse über das Empfindungs-Element , Abschnitt 1.

c. In Huters Notiz über den Vortrag am 19. Februar 1908 in Hamburg. Siehe Rubrik 1B. Fundamentale Erkenntnisse über das Empfindungs-Element , Abschnitt 6.

d. In Carl Huter: Grundlegende Thesen der Huterlehre, November 1910. Siehe Rubrik  1B. Fundamentale Erkenntnisse über das Empfindungs-Element , Abschnitt 5, Ziffer 13 bis 14.

e. Grundlegende Thesen aus Carl Huters Weltanschauung, Juli 1908. Siehe Rubrik 6A5. Dreifache Helioda , Abschnitt 1 Bst. c. und e.

Anmerkung: Alle diese Texte entstanden zwischen Februar 1908 und November 1910. Erst am Ende seiner Tätigkeit als Dozent und Schriftsteller hat er sich in entsprechender und ausgereifter Weise geäussert. Diese Textstellen sollte man nun zu einem einzigen Text zu verweben suchen. Die Carl-Huter-Stiftung wird es bei Gelegenheit versuchen.

(3) Die Urmaterie besitzt diese Eigenschaften, da sie mit dem Empfindungs-Element ausgestattet ist. 

Es sind keine Texte bekannt, in denen Huter ausführlich mit der Frage befasst, wie zu erklären ist:
a. die Entstehung von Bewusstsein, Gewissens
b. der organisierenden und schöpferischen Tätigkeit des Empfindungs-Elements in der lebenden Zelle näher zu erklären sei. 
c. die Entstehung der Helioda-Strahlung.

Aus dem obigen Zitat kann man ableiten, dass es es sich hierbei um Eigenschaften handelt, die direkt dem Empfindungs-Element entspringen und daher nicht näher erklärbar sind, wenigstens nicht für Menschen in unserer diesseitigen Welt. 

Durch das Nervensystem und das Gehirn sammeln sich die von den einzelnen Zellen kommenden empfindenden Energien und erzeugen dann im Gehirn ein entsprechend starkes Bewusstsein und Gewissen und eine entsprechend starke heliodische Strahlung. Letztere wird zum Gesicht weitergeleitet, siehe Abschnitt 4, oben.

6.2 Entwicklungslehre

  • Huter nennt seine Entwicklungslehre über die anorganische und die anorganische Welt die grosse Entwicklungslehre.
  • Diese grosse Entwicklungslehre zeigt, wo die Wurzeln des Seelischen und Geistigen liegen. Sie sind in der Materie im Keime vorhanden, nicht in einer Sonderform der Materie sondern als separates Element.  Dies führt zu einem neuen und besseren Verständnis über Seele und Geist.
  • Damit werden Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft zu miteinander verwandten Wissenschaften, zu Schwesterwissenschaften.
  • Die heutigen Religionen haben kein oder nur ein geringes naturwissenschaftliches Fundament. Wenn aber Natur- und Geisteswissenschaften so direkt miteinander verbunden sind, eröffnen sich Möglichkeiten, eine auf einem naturwissenschaftlichem Fundament beruhende Religion zu bilden. Es gibt Religionen, die viel Gutes und Wahres enthalten und die durch Reformen in entsprechender Weise umgestaltet werden könnten.
  • Einzelheiten zu 
    a. Ziffer 1 bis 3 oben im Kapitel 5. Anorganische Welt - Grundkörper und Grundelemente
    b. Ziffer 3 bis 5 oben, im Kapitel 6. Organische Welt - Helioda .


6.3 Weitere Erkenntnisse, die zum Fundament von Huters Ansichten über Welt und Mensch zu zählen sind

Siehe Rubrik 10B. Weltanschauung .


7. Zitate - Carl Huter: Der zentrale Punkt meiner Lehren 


7.1 Merksätze

Mehrere Versionen, aufgeschrieben von 1898 bis 1909

In den Formen lebt der Geist!
Version Detmold 1898 (1)

Die Erkenntnis, von der Beseelung aller Dinge,
und dass sich diese Beseelung im Äusseren der Dinge offenbart!
Version Leipzig, 1909 (2)

Das Geistige ist das Primäre in allen lebenden Organismen!
Die geistige Empfindungs- und Strahlkraft "Helioda" wurzelt schon in der Äthermaterie und schlummert in der chemischen Materie!
Version Hamburg, 1908 - Empfindungs- und Strahlkraft Helioda (3)

Die Hutersche Lehre ist eine Weltanschauung von der vergeistigten Materie.
Je mehr innen die Liebe wohnt, desto mehr strahlt nach aussen das Leben und die Schönheit!
Version Hamburg, 1908 - Liebe und Schönheit (4)


Quellenangabe:
(1) Carl Huter: Geist und Leben, 1898. Gedicht, letzter Satz.
(2) Carl Huter: Katechismus der Huterschen Wissenschaft, 1909. Ziffer 43
(3) und (4) Carl Huter: Das Empfindungsvermögen der Materie, 1909. Notiz von Huter über den Vortrag in Hamburg, am Mittwoch, 19. Februar 1908. Leicht geänderte, verbesserte Ausdrucksweise. 


7.2 Die vergeistigte Materie
Carl Huter: Katechismus der Huterschen Wissenschaft, 1909, Ziffer 38b.

Zitat Anfang: 

  • Aller Materie haftet Energie und Kraft an. (1)
  • Auch die scheinbar tote Materie ist mit Kräften geschwängert, sie ist nach experimentellen Nachweisen von Carl Huter sogar beseelt. (2)
  • Die Empfindungsenergie der anorganischen Materie liegt nur latent, sozusagen in einem Schlummerzustande. Spannungsenergie ist aber in jeder anorganischen Substanz lebendig. (3)
  • Es gibt kein Atom ohne Attraktions- und magnetische Energie, ohne Wärme, ohne Mediomenenergie. Viele Atome sind auch mit Elektrizität geladen. (3)
  • Auch alle Ätherteilchen sind beseelt und mit Empfindungsenergie geschwängert, sie sind mit Spannungs- und Strahlungsenergien geladen. (3)
  • So wie den kleinsten Stoffteilen Kraft und Empfinden anhaftet, so auch den grössten Weltkörpern.
  • Nichts in der Natur ist ganz ohne Kraft, ohne Leben. Tod ist nur ein Unterbrechen der gesammelten und konzentrierten Empfindungs-Energie-Tätigkeiten in einem Körper.
  • Tod ist ein Unterbrechen der Lebensstrahlungs-Energie, des liebenden Zusammenhalts von Zelle zu Zelle, die Ruhe erscheint dann als Tod.

Zitat Ende.

(1) Diese Erkenntnis wird meist mit Einstein in Verbindung gebracht, nämlich: Materie resp. Masse enthält Energie, die sich gewinnen lässt.

(2) In der Materie stecken aber nicht nur physikalische Kräfte resp. Energien! Die Materie ist mit dem Empfindungs-Element ausgestattet. In den nächsten zwei Punkten kommen darüber nähere Erläuterungen. Diese Erkenntnisse beruhen auf Carl Huters Forschungen. Er gewann diese Erkenntnisse u.a. durch sein extrem feines Empfindungsvermögen. Er konnte mit der Materie und mit dem Äther Fühlung aufnehmen. Er spürte, was in der Materie enthalten war.

(3) Nähere Einzelheiten in 

Weitere Erläuterungen sind in Vorbereitung. xxx


7.3 Huters fundamentale Erkenntnisse - Kurzfassung
Carl Huter: Illustriertes Handbuch der Menschenkenntnis, 1911. IV. Teil, 1911.
Gliederung und Fettdruck durch die Carl-Huter-Stiftung.

Vorbemerkung:
1. Der IV. Teil des Handbuches wurde von Huters Mitarbeiterin Irma Fleischhacker, niedergeschrieben, Mitte 1910, siehe den Hinweis am Ende des III. Teils.
2. Der Text entstand aber sicherlich in enger Zusammenarbeit mit Huter. 
3. Die Mitteilung von Huters Erkenntnisse erfolgt daher aus der Sicht einer aussenstehenden Drittperson.

Zitat Anfang:

Carl Huter hat durch seine Entdeckung

  • des Empfindungsvermögens der Materie (1a) und
  • der daraus hervorgehenden Lebensenergie (1b), die er in konzentrierter Form "Helioda" (1c) nennt,

die Schöpferkraft (1d), die hinter aller Entwicklung des Lebens, des Geistes, der Formen und der Physiognomien steht, nachgewiesen.

Huter hat die dritte grosse Weltenergie (1) entdeckt.

Darauf*) stützen sich

  • seine ganze neue Weltschöpfungs- und Schöpfungsentwicklungslehre (2);
  • seine Psycho-Physiognomik (3) und naturwissenschaftliche Psychologie.

Zitat Ende.

*) Auf die mit (1), (1a), (1b), (1c) und (1d) bezeichneten Forschungsergebnisse. 


Anmerkung

  • Die Erscheinungen (1a), (1b), (1c) und (1d) sind Entwicklungsprodukte von (1) und wichtige Elemente seiner Schöpfungsentwicklungslehre. Weitere Erklärungen findet man in den Huterschen Schriften und auf dieser Internetsite. - Als Beispiel einige Erkenntnisse Huters über die Helioda (1c): Die Helioda hat ihren Hauptsitz im Zentrosoma der Zelle und weitere Sitze im Protoplasma der Zelle. Sie ist in jeder lebenden Zelle schöpferisch und organisierend tätig. Siehe Kapitel  6. Organische Welt - Helioda
  • (1a), (1b) und (1c) sind Erscheinungen, die Menschen mit feinem Empfinden zugänglich sind. Ein Nachweis mit Messgeräten ist kaum möglich.
  • (2): Die Weltschöpfungs- und Schöpfungsentwicklungslehre ist aus Kapitel 5 bis 8 ersichtlich.
  • (3) Die Hutersche Psycho-Physiognomik wird in Kapitel 3 vorgestellt.




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