1A. Die Lehren über Welt und Mensch:
Fünf naturwissenschaftliche Bereiche, die das Fundament bilden
- Sie werden hier, so kurz wie möglich, vorgestellt.
- Weitere Erläuterungen in Kapitel 3 bis 10 sowie in den Lehrbüchern, siehe Rubrik 11D. Bibliothek & Downloads .
1. Drei Grundelemente des Universums Welt - die fundamentalste Erkenntnis
- Die Welt besteht aus drei Grundelementen:
1. Ruh-Element, daraus geht die Materie hervor;
2. Bewegungs-Element, daraus gehen Energie und Kraft hervor;
3. Empfindungs-Element, daraus gehen das Empfindungsvermögen, das Bewusstsein, das Gewissen und die Helioda-Strahlung hervor. (1), (2), (3) - Die Welt ist erfüllt von Grundstoff-Körpern, weit kleiner als Atome und Elementar-Teilchen. Die Grundstoff-Körper enthalten die drei Grundelemente und sind kaum nachweisbar.
- Die drei Grundelemente streben nach einer Veränderung, sie wollen sich abtrennen und sammeln, vorallem das Ruh- und das Empfindungs-Element.
- Dies führt zur Bildung von Körpern, die hauptsächlich aus dem Ruh-Element und dem Empfindungs-Element bestehen. Die Trennung zwischen den beiden Elementen ist stets unvollständig und führt nie zu reinen Körpern.
- Das Bewegungs-Element trennt sich und geht auf beide neuen Körper über. Im weiteren Entwicklungsprozess folgt eine Verdichtung, eine Konzentration. Aus den Ruh-Körpern entstehen Vorstufen der Materie und schliesslich die Grundbestandteile der Materie. Sie kann man als Destillat des Ruh-Elements betrachten.
(1) Bewusstsein, Gewissen und Helioda-Strahlung entstehen in der lebenden Zelle unmittelbar aus dem angesammelten und konzentrierten Empfindungselement. Sie sind kaum näher zu erklären. Jedenfalls hat Huter darüber nichts Näheres hinterlassen. -
(2) In der lebenden Zelle ist das Empfindungs-Element organisierend und schöpferisch tätig.
(3) Das Empfindungselement lässt sich mit naturwissenschaftlichen Methoden, z.B. Messgeräten kaum direkt oder indirekt nachweisen. Aber der feinfühlende und besonders der hellfühlende Mensch vermag auf seine Existenz zu stossen. Letzteres trifft besonders auf Huter zu. Die Materie ist mit dem Empfindungs-Element geschwängert und damit erklärt Huter, weshalb sie für äussere Einwirkungen empfänglich ist, derart, dass er von einem Gedächtnis der Materie spricht. Er selbst konnte feststellen, dass jede Materie in charakeristischer Weise strahlt und er vermochte diese gespeicherten Einwirkungen wahrzunehmen und genau zu beschreiben. Nun ist der menschliche Verstand gefordert, eine logische Erklärung zu finden. Und sie liegt eben darin, dass die Materie mit dem Empfindungs-Element geschwängert ist. Siehe Abschnitt 8.2, unten.
2. Materie und Vorstufen des Lebens -
Eiweiss mit loser gebundenem Empfindungselement
- Die Entstehung von Leben aus Materie beruht teils auf Zufällen, vorallem aber auf den Wirkungen, die vom Empfindungs-Element ausgehen.
- Das Empfindungs-Element befindet sich in einem gebundenen , schlummernden Zustand. Es tritt daher kaum in Erscheinung und hätte auch nicht die Möglichkeit dazu. Es lässt sich nicht in naturwissenschaftlicher Weise direkt mit Messinstrumenten nachweisen, dennoch ist es da.
- Das Empfindungs-Element verleiht der Materie die Eigenschaft, äussere Einwirkungen festzuhalten, aufzuspeichern. Es besitzt ein schlummerndes Empfindungsvermögen.
- Das Empfindungs-Element drängt nach Befreiung aus dem gebundenen, passiven Zustand. Es strebt nach einer aktiven Rolle, nach einer gestalterischen Tätigkeit. In der Materie liegt ein unbewusstes Sehnen nach Bildung von neuen chemischen Strukturen, also von Molekülen, mit der Hoffnung, dass sich dann Möglichkeit eröffnen, sich ein wenig von der Materie zu lösen.
- Im Verlauf von Tausenden von Jahren und unter günstigen, glücklichen Bedingungen entstehen aus besonderen Orten auf dieser Erde Moleküle. Aus den ersten, einfachsten chemischen Molekülen wie Methan, Wasser, kommt es schon bald zur Entstehung von Eiweiss-Molekülen.
- Nach den Huterschen Erkenntnissen ist das Empfindungs-Element im Eiweiss-Molekül loser gebunden als in anderen Molekülen. (1) Durch Wirkungen des Empfindungs-Elements und durch andere besondere Umstände kommt es zur Bildung von einer oder von mehreren Zellen, die alle Attribute des Lebens besitzen wie Stoffwechsel, Reizempfindlichkeit, Teilbarkeit resp. Fortpflanzung. Dazu sind wiederum grosse Zeiträume erforderlich von Tausenden von Jahren sowie viele günstige Umstände. (2)
(1) "Weniger fest gebunden" oder "loser gebunden": Huter schreibt, er habe das durch Hellfühlen festgestellt, siehe Rubrik 6A1. Schlummernde Energien , Ziffer 2. xxx Weitere Erläuterungen in ... (Katechismus, Frage, 37, etc.).
Weitere Erkenntnisse und Erklärungen fehlen. Wie ist diese Ablösung, diese Lockerung zu erklären? Und sie wird ja immer wieder neu erfolgen, wenn Eiweisse in Pflanzen neu gebildet werden. Die ausgeschiedene Nahrung hat einen Teil des Empfindungs-Element im lebenden Organismus zurückgelassen, ist also in gewisser Weise entwertet. Wie kommt es dann bei solchen Stoffen zu einer Behebung dieser Entwertung?
(2) Nähere Erklärungen über die Entstehung der ersten Moleküle und der lebenden Zelle findet man in den entsprechenden Lehrbüchern der Naturwissenschaft sowie in Carl Huter: Welt- und Menschenkenntnis, III. Lehrbrief 1905. Der Unterschied zwischen der Naturwissenschaft und Huter besteht darin, dass die Naturwissenschaft das Empfindungs-Element und alles, was sich daraus ergibt, nicht kennt.
Das obige, Abschnitt 1. und 2., nennt Huter die Hutersche Entwicklungslehre über die anorganische Welt! Die Naturwissenschaft kennt nur die Entwicklungslehre über die belebte Welt, siehe die Anmerkung in xxx
3. Die Zelle - die besondere Rolle des Zentrosomas: organisierend, schöpferisch
- Bei der Entstehung der lebenden Zelle, die zu einem grossen Teil aus Eiweissen besteht, baut sich das Empfindungs-Element ein eigenes Organ, das Zentrosoma. Hier hat das Empfindungselement seinen Hauptsitz, wo es sich sammelt und konzentriert.
- Das Empfindungs-Element besitzt im Zellprotoplasma mehrere Subzentren.
- Das Empfindungs-Element ist in der Zelle leitend tätig, also organisierend und zugleich auch schöpferisch.
- Das Leben beruht auf der konzentrierten Tätigkeit des Empfindungs-Elements: In einer langen Entwicklungszeit hat sich das Element gesammelt und konzentriert. Die Zelle steht unter der Herrschaft des Empfindungs-Elements. Wo dieses zu schwach wird oder sich ablöst, tritt der Tod ein.
- Die Anpassungsfähigkeit der Zelle erklärt sich durch die leitende Tätigkeit des Empfindungs-Elements!
- Auch die Höherentwicklung beruht zu einem wesentlichen Teil auf den Wirkungen, die durch das Empfindungs-Element angestossen sowie organisierend und schöpferisch begleitet worden sind.
- Alle Zellprozesse, namentlich die Zellteilung werden vom Zentrosoma, auch Polzelle genannt, und den Subzentren aus gesteuert. Dies erkennt man besonders bei der Zellteilung: Der Anstoss kommt vom Zentrosoma - es teilt sich zuerst - und die Zellteilung wird mikroskopisch sichtbare Fäden, die vom Zentrosoma ausgehen, durchgeführt.
Einschub: Die Zellteilung
Die Zellteilung beginnt damit, dass sich das Zentrosoma, auch als Polzelle bezeichnet teilt. Damit beginnt die Interphase.
Ab dann sind die Polzellen organisierend tätig. Nur dank ihrer Tätigkeit kann der äusserst komplexe Teilungsprozess durchgeführt werden. Der Prozess endet mit der Zytokinese, der Entstehung von zwei separaten Zellen, die beide lebensfähig und wiederum teilbar sind.
Die Naturwissenschaft vermag die Tätigkeit der Polzellen kaum zu erklären, lediglich zu beobachten und zu beschreiben. Umso mehr sollte die Naturwissenschaft die Leistung der beiden Polzellen bewundern und sich die Frage stellen, wie so etwas möglich ist. Alles weist doch daraufhin, dass die Polzellen in der Zelle organisierend und schöpferisch tätig sind!
4. Helioda-Strahlung, Bewusstsein, Gewissen sowie Seele und Geist
- Im Zentrosoma und in den Eiweissen kommt es zu einer Ansammlung und Konzentration des Empfindungs-Elements. (1)
- Durch diese Konzentration kommt es zur Entstehung einer ganz feinen Strahlung, der Helioda-Strahlung (2).
- Beim Menschen lässt sie sich beobachten: Sie sammelt sich im Nervensystem, gelangt zum Gehirn und von dort zu den Augen, zur Augenumgebung, zum Mund, zum Gesicht, zur Stirn und zu den übrigen Partien des Gesichts.
- Im Verlauf der Evolution entstehen Zellen mit noch stärkerem Empfindungs-Element. Das Empfindungs-Element, vorallem die positive Helioda-Strahlung, drängt zur Bildung von vielzelligen Lebewesen, zur Bildung von Nerven und Gehirn sowie zur Sammlung und Verstärkung von Empfindungs-Energien. (3)
- Diese Stärkung des Empfindungs-Element trägt wesentlich dazu bei, dass komplexere, vollkommenere Lebewesen entstehen im Reich der Pflanzen und Tiere. Diese Entwicklung findet beim Menschen ihre Vollendung und ihren Abschluss. (4)
- Das Empfindungs-Element erzeugt das Bewusstsein der Lebewesen, ebenso das Gewissen. (5)
- Bewusstsein, Gewissen und die Helioda-Strahlung sind Attribute des Empfindungs-Elements. Beim Menschen sind sie weitaus stärker als bei Tieren und Pflanzen.
- Das Empfindungs-Element ist, in den Atomen und ebenso in der Zelle, an eine feinmaterielle Substanz gebunden. Diese Substanz, auch astrale Substanz genannt, kann man als die "Seele" bezeichnen. Diese Substanz ist mit naturwissenschaftlichen Methoden nicht oder nur schwer nachweisbar. Einzelne Menschen vermögen sie zu erkennen, aber nur in besonderen Situationen.
- Beim Tod der einzelnen Zelle und ebenso beim Tod des ganzen Lebewesens spaltet sich diese Substanz ab. Nach dem Tod des Lebewesens kommt es meist zu einer Auflösung. Beim Menschen ist diese Substanz derart stark, dass sie der Auflösung entgeht erhalten bleibt. Damit erklärt sich die Fortexistenz des Menschen nach dem Tode.
- Das Empfindungs-Element, wie es in der Art und Weise, wie es im Zentrosoma vorliegt hat den Charakter einer Lebenskraft und einer Liebeskraft. Huters Erkenntnisse:
a. Die Lebenskraft und die Liebeskraft wurzeln im Empfindungs-Element.
b. Lebenskraft ist Liebeskraft und umgekehrt.
c. Die Liebe ist das innerste Geheimnis alles Lebens und alles Seins.
d. Liebevolle Gedanken und liebevolles Tun tragen zur Stärkung des Empfindungs-Elements, also zur Stärkung der Lebenskraft und Liebeskraft.
e. Ist die Lebenskraft in der einzelnen Zelle sehr schwach führt das zum Tod der Zelle, analog, wenn die Lebenskraft in einem Gesamtorganismus sehr schwach ist resp. vorher zu Schwächezuständen und Dysfunktionen, da die Zellprozesse und andere Prozesse werden zu wenig gut gesteuert und kontrolliert werden.
Huter bezeichnet seine Erkenntnisse über die Entstehung und Höherentwicklung des Lebens als die Hutersche Entwicklungslehre über die organische Welt bezeichnen. Weitere Einzelheiten in Kapitel 8. Seine Entwicklungslehre umfasst die Darwinsche Selektionstheorie und alle seine Erkenntnisse, geht aber über sie hinaus.
(1) Ansammlung ist nicht mit Konzentration zu verwechseln. Konzentration kann als eine Art von Destillation verstanden werden.
(2) Die Helioda-Strahlung entsteht durch Verdichtung des Empfindungs-Elements in der Zelle, siehe Rubrik 6A2 Strahlung , Abschnitt 1 , Ziffer 11 und Abschnitt 2. Diese beiden Erläuterungen sind erst 1908 und 1910 entstanden. Siehe auch Rubrik 1B. Fundamentale Erkenntnisse über das Empfindungs-Element , Abschnitt 2 sowie die Anmerkung (1).
(3) Die Helioda-Strahlung nennt Huter positive Helioda. Der empfindende Teil des Empfindungs-Element nennt Huter negative Helioda. Carl Huter hat die negative und positive Helioda gründlich erforscht und die Wirkungen vielfach an Vorträgen und Kursen demonstriert. Die Helioda-Strahlung lässt sich auch für Heilzwecke einsetzen. Huter hat damit überraschende und grosse Heilerfolge erzielt.
(4) Siehe Rubrik 8A. Fünf Prinzipien , Abschnitt 2.
(5) Weitere Einzelheiten über das Entstehen von Bewusstsein und Gewissen hat Huter nicht mitgeteilt. Durch das Nervensystem und das Gehirn sammeln sich die von den einzelnen Zellen kommenden Energien und erzeugen dann im Gehirn ein entsprechend starkes Bewusstsein und Gewissen.
5. Korrespondenz von Innen und Aussen - Liebe und Schönheit
- Es besteht eine Entsprechung von Peripherie und innerer Disposition resp. zwischen Peripherie und dem inneren Empfindungscharakter, namentlich bei Lebewesen. Diese Entsprechung wird durch das Empfindungs-Element vermittelt, vorallem durch die von Huter entdeckte und gründlich erforschte Helioda, die von dreifacher Art ist.
- Je mehr Liebe ein Lebewesen besitzt, desto schöner ist seine Peripherie.
- Die Hutersche Psycho-Physiognomik lehrt, wie man das im Einzelnen beim Menschen erkennt. Die menschliche Peripherie zeigt diese Korrespondenz besonders deutlich.
6. Schlussbemerkung
- Huter nennt seine Entwicklungslehre über die anorganische und die anorganische Welt die grosse Entwicklungslehre.
- Diese grosse Entwicklungslehre zeigt, wo die Wurzeln des Seelischen und Geistigen liegen. Sie sind in der Materie im Keime vorhanden, nicht in einer Sonderform der Materie sondern als separates Element. Dies führt zu einem neuen und besseren Verständnis über Seele und Geist.
- Damit werden Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft zu miteinander verwandten Wissenschaften, zu Schwesterwissenschaften.
- Die heutigen Religionen haben kein oder nur ein geringes naturwissenschaftliches Fundament. Wenn aber Natur- und Geisteswissenschaften so direkt miteinander verbunden sind, eröffnen sich Möglichkeiten, eine auf einem naturwissenschaftlichem Fundament beruhende Religion zu bilden. Es gibt Religionen, die viel Gutes und Wahres enthalten und die durch Reformen in entsprechender Weise umgestaltet werden könnten.
- Einzelheiten zu
a. Ziffer 1 bis 3 oben im Kapitel 5. Anorganische Welt - Grundkörper und Grundelemente
b. Ziffer 3 bis 5oben, im Kapitel 6. Organische Welt - Helioda
7. Kritische Überprüfung und weitere Erforschung
Die Nachwelt ist aufgefordert, das Obige und alle anderen Erkenntnisse von kritisch zu prüfen und danach noch viel tiefer zu erforschen.
Carl Huters Erkenntnisse beruhen auf seinen zahlreichen Entdeckungen, u.a. auf der Helioda-Strahlung, die er einwandfrei praktisch-experimentell nachgewiesen hat.
Diese Überprüfung kann schwerlich lediglich mittels Messapparaten und bisherigen Erklärungsmethoden gelingen. Gewisse Erscheinungen sind nur durch lebende Organismen nachweisbar, namentlich durch Menschen, mit einem besonders feinen Empfindungsvermögen.
8. Zitate - Carl Huter: Der zentrale Punkt meiner Lehren
8.1 Merksätze
Mehrere Versionen, aufgeschrieben von 1898 bis 1909
In den Formen lebt der Geist!
Version Detmold 1898 (1)
Die Erkenntnis, von der Beseelung aller Dinge,
und dass sich diese Beseelung im Äusseren der Dinge offenbart!
Version Leipzig, 1909 (2)
Das Geistige ist das Primäre in allen lebenden Organismen!
Die geistige Empfindungs- und Strahlkraft "Helioda" wurzelt schon in der Äthermaterie und schlummert in der chemischen Materie!
Version Hamburg, 1908 - Empfindungs- und Strahlkraft Helioda (3)
Die Hutersche Lehre ist eine Weltanschauung von der vergeistigten Materie.
Je mehr innen die Liebe wohnt, desto mehr strahlt nach aussen das Leben und die Schönheit!
Version Hamburg, 1908 - Liebe und Schönheit (4)
Quellenangabe:
(1) Carl Huter: Geist und Leben, 1898. Gedicht, letzter Satz.
(2) Carl Huter: Katechismus der Huterschen Wissenschaft, 1909. Ziffer 43
(3) und (4) Carl Huter: Das Empfindungsvermögen der Materie, 1909. Notiz von Huter über den Vortrag in Hamburg, am Mittwoch, 19. Februar 1908. Leicht geänderte, verbesserte Ausdrucksweise.
8.2 Die vergeistigte Materie
Carl Huter: Katechismus der Huterschen Wissenschaft, 1909, Ziffer 38b.
Zitat Anfang:
- Aller Materie haftet Energie und Kraft an. (1)
- Auch die scheinbar tote Materie ist mit Kräften geschwängert, sie ist nach experimentellen Nachweisen von Carl Huter sogar beseelt. (2)
- Die Empfindungsenergie der anorganischen Materie liegt nur latent, sozusagen in einem Schlummerzustande. Spannungsenergie ist aber in jeder anorganischen Substanz lebendig. (3)
- Es gibt kein Atom ohne Attraktions- und magnetische Energie, ohne Wärme, ohne Mediomenenergie. Viele Atome sind auch mit Elektrizität geladen. (3)
- Auch alle Ätherteilchen sind beseelt und mit Empfindungsenergie geschwängert, sie sind mit Spannungs- und Strahlungsenergien geladen. (3)
- So wie den kleinsten Stoffteilen Kraft und Empfinden anhaftet, so auch den grössten Weltkörpern.
- Nichts in der Natur ist ganz ohne Kraft, ohne Leben. Tod ist nur ein Unterbrechen der gesammelten und konzentrierten Empfindungs-Energie-Tätigkeiten in einem Körper.
- Tod ist ein Unterbrechen der Lebensstrahlungs-Energie, des liebenden Zusammenhalts von Zelle zu Zelle, die Ruhe erscheint dann als Tod.
Zitat Ende.
(1) Materie resp. Masse enthält Energie, die sich gewinnen lässt. Diese Erkenntnis wird meist mit Einstein in Verbindung gebracht.
(2) Hier wiederholt Huter, dass in der Materie Kräfte resp. Energien stecken. Und ergänzt: Ausserdem, dass die Materie mit dem Empfindungs-Element ausgestattet ist. - In den nächsten zwei Punkten kommen darüber nähere Erläuterungen. Diese Erkenntnisse beruhen auf Carl Huters Forschungen. Er gewann diese Erkenntnisse u.a. durch sein extrem feines Empfindungsvermögen. Er konnte mit der Materie und mit dem Äther Fühlung aufnehmen. Er spürte, was in der Materie enthalten war.
(3) Nähere Einzelheiten in Kapitel 5 sowie in Spezial-Schriften, die in späteren Jahren einmal geschrieben und erscheinen werden. xxx
8.3 Huters fundamentale Erkenntnisse - Kurzfassung
Carl Huter: Illustriertes Handbuch der Menschenkenntnis, 1911. IV. Teil, 1911.
Gliederung und Fettdruck durch die Carl-Huter-Stiftung.
Vorbemerkung:
1. Der IV. Teil des Handbuches wurde von Huters Mitarbeiterin Irma Fleischhacker, niedergeschrieben, Mitte 1910, siehe den Hinweis am Ende des III. Teils.
2. Der Text entstand aber sicherlich in enger Zusammenarbeit mit Huter.
3. Die Mitteilung von Huters Erkenntnisse erfolgt daher aus der Sicht einer aussenstehenden Drittperson.
Zitat Anfang:
Carl Huter hat durch seine Entdeckung
- des Empfindungsvermögens der Materie (1a) und
- der daraus hervorgehenden Lebensenergie (1b), die er in konzentrierter Form "Helioda" (1c) nennt,
die Schöpferkraft (1d), die hinter aller Entwicklung des Lebens, des Geistes, der Formen und der Physiognomien steht, nachgewiesen.
Huter hat die dritte grosse Weltenergie (1) entdeckt.
Darauf*) stützen sich
- seine ganze neue Weltschöpfungs- und Schöpfungsentwicklungslehre (2);
- seine Psycho-Physiognomik (3) und naturwissenschaftliche Psychologie.
Zitat Ende.
*) Auf die mit (1), (1a), (1b), (1c) und (1d) bezeichneten Forschungsergebnisse.
Anmerkung
- Die Erscheinungen (1a), (1b), (1c) und (1d) sind Entwicklungsprodukte von (1) und wichtige Elemente seiner Schöpfungsentwicklungslehre. Weitere Erklärungen findet man in den Huterschen Schriften und auf dieser Internetsite. - Als Beispiel einige Erkenntnisse Huters über die Helioda (1c): Die Helioda hat ihren Hauptsitz im Zentrosoma der Zelle und weitere Sitze im Protoplasma der Zelle. Sie ist in jeder lebenden Zelle schöpferisch und organisierend tätig. Siehe Kapitel 6. Organische Welt - Helioda
- (1a), (1b) und (1c) sind Erscheinungen, die Menschen mit feinem Empfinden zugänglich sind. Ein Nachweis mit Messgeräten ist kaum möglich.
- (2): Die Weltschöpfungs- und Schöpfungsentwicklungslehre ist aus Kapitel 5 bis 8 ersichtlich.
- (3) Die Hutersche Psycho-Physiognomik wird in Kapitel 3 vorgestellt.
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Diese Seite wurde am 15. August 2020 erstellt und veröffentlicht. Sie wird regelmässig geprüft. Änderungen erfolgten am 22. August 2023, am 30. November 2023, am 3. Dezember 2023, am 11. Dezember 2023, vom 2. bis 20. Juni 2024, vom 30. Juli 2024 bis 31. Juli 2024 und vom 27. September bis am 13. Oktober 2024, vom 21. November bis 13. Dezember 2024, am 1. Januar 2025, am 12. Januar 2025, vom 11. bis 13. Juni 2025, am 17. Juli 2025, am 16. und am 21. August 2025, am 5. Oktober 2025, am 22. Dezember 2025 und vom 17. Januar bis 12. Februar 2026.
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