1C. Fundamentale Erkenntnisse über das Empfindungs-Element und die Helioda
Für alle Zitate gilt: Gliederung und Fettdruck durch die Carl-Huter-Stiftung.
Diese Rubrik 1B ist eine Fortsetzung der Rubrik 1A. Fundament - fünf Teile . Wer deren Inhalt nicht oder nur teilweise kennt, studiere zuerst den Inhalt dieser Rubrik 1A!
1. Die Wirkungen des Empfindungs-Elements
Carl Huter: Illustriertes Handbuch der Menschenkenntnis, 1911. I. Teil, Ziffer 5: Die Hutersche Schöpfungsentwicklungslehre. Das "Handbuch" ist abrufbar, siehe Rubrik 11D. Bibliothek & Downloads , Abschnitt 1.
Vorbemerkung
- Der untenstehende Text über das Empfindungselement stammt aus der letzten Veröffentlichung von Huter. - Huter nennt hier einzig die Wirkungen des Empfindungs-Elements, dafür aber vollständig, kurz und ausgereift. Ähnliches findet man in früheren Schriften nicht. Huter schreibt Mitte 1910, er sei jetzt an das Ende seiner Forschungen gelangt. Erst jetzt konnte ein solcher Text entstehen.
- Die eingefügten Verweise führen zu anderen, wichtigen Aspekten:
a. Wie Huter die Wirkungen belegt und nachweist;
b. Wie sich Huter diese Wirkungen erklärt - in seinem Denkmodell über unsere Welt.
Hätte Huter diese Texte hier mitberücksichtigt, dann wäre aus dem untenstehenden Abschnitt 1 eine Broschüre oder ein ganzes Buch geworden. - Die Nachweisbarkeit und Verifizierung von Huters Erkenntnissen wird auf dieser Internetsite an vielen Stellen angesprochen, u.a. gleich in der nachfolgenden Rubrik 1D. Nachweisbarkeit und Verifizierung .
- Man kann Abschnitt 1, unten, resp. die ganze Rubrik lesen, ohne diese Verweise zu beachten. Die Verweise sind gedacht für Personen, die sich vertieft mit dem Thema befassen.
- Abschnitt 1, unten, führt mitten in das Thema hinein. Es wird angenommen, dass man den Inhalt der Rubriken 1, 1A und 1B kennt.
- Wer sanfter an das Thema herangehen möchte, kann z.B.
a. zunächst Kapitel 5 lesen: Wie kommt Huter überhaupt zu seinen Annahmen über das Empfindungselement? Und wie muss man sich das alles vorstellen?
b. und / oder zunächst zunächst die Rubrik 6A7. Helioda: Huters Berichte über Entdeckung und Erforschung lesen: Wie entdeckte Huter, dass die Materie ein Gedächtnis hat? Wie entdeckte Huter die Heliodastrahlen?
Zitat Anfang:
Meine Wissenschaft lehrt:
- Jeder Materie haftet Empfindungsenergie an. (1)
- Das Empfinden ist primärer Natur, aus ihm ist alle Kraft, alle Stoffveränderung und jede Formbildung hervorgegangen. (2a)
- Im Empfinden wurzelt die Schöpferkraft aller Dinge, aus ihr (2b) ist auch das Leben hervorgegangen. (2c)
- Empfinden ist Leben. (2d)
- Was uns als Eiweiss, als organische beseelte Materie erscheint, ist nur eine höhere konzentrierte Tätigkeit vieler empfindender Ätherteile im Dienste einer Individualität, einer Einheit, eines bestimmt abgegrenzten organisierten Stoffteiles. (3)
- Aus diesem Grunde (2e) organisiert (5) und formt die Empfindungsenergie den Stoff und in ihr wurzelt meinen vergleichenden Forschungen nach jede chemische Energie und jede höhere geistige Energie wie Gedächtnis, Bewusstsein (5), Wille usw. (2f)
Daher lehre ich:
- Die Form eines Lebewesens ist der Lebens-, Willens- und Geistesausdruck des inneren Empfindungscharakters … (2g), (6)
- ... in Verbindung mit der Willfährigkeit zur Form und in Verbindung mit der Anpassung dieser Form auch an äussere umgebende, geistige, chemische und physikalische Einflüsse.
- Je stärker die Empfindungskraft, desto stärker die Formkraft und die Lebenskraft. (2h)
Zitat Ende.
(1) Siehe Kapitel 5 und Abschnitt 2, unten.
(2a) bis (2h): Siehe Rubrik 6C4.
Ergänzungen zu einzelnen Verweisen (2a) bis (2h):
(2b): "aus ihr": zunächst zu verstehen als "aus der Schöpferkraft". Zugleich zu verstehen als: Aus dem Empfinden ist die Schöpferkraft hervorgegangen und diese hat dann das Leben erzeugt. Letzlich ist das Leben aus dem Empfinden hervorgegangen, eine Folge des Empfindens. - Für Huter gilt: Ohne Empfindungselement gibt es kein Leben. Ohne Empfindungselement lässt sich Leben nicht erklären. - Diese Erkenntnis findet man an vielen weiteren Textstellen namentlich
a. in den nachfolgenden Abschnitten, unten,
b. in der Rubrik 6A1. Schlummernde Energien , in allen Abschnitten;
c. in der Rubrik 1A. Fundament - fünf Bereiche , Abschnitt 7.2.
(2e) "Aus diesem Grunde": Man beachte die Erklärungen Huters in der Rubrik 6C4, Abschnitt 1, wo er von Impulskraft, etc. spricht.
(2g) Daher sagt Carl Huter: In den Formen lebt der Geist!
(3) Deshalb gilt: "Leben ist konzentriertes Empfinden!" - Siehe Carl Huter: Illustriertes Handbuch der Menschenkenntnis, IV. Teil:
a. "Carl Huter hat durch seine Entdeckung des Empfindungsvermögens der Materie und der daraus hervorgehenden Lebensenergie, die er in konzentrierter Form "Helioda" nennt, die Schöpferkraft, die hinter aller Entwicklung des Lebens, des Geistes, der Formen und der Physiognomien steht, nachgewiesen. Er hat damit die dritte grosse Weltenergie entdeckt, und darauf stützt sich seine ganze neue Weltschöpfungs- und Schöpfungsentwicklungslehre, seine Psycho-Physiognomik und naturwissenschaftliche Psychologie."
b. "Der eigentliche Schöpfer ist die konzentrierte Empfindungsenergie, die sich in der lebenden Zelle in dem anatomischen Gebilde des Zentrosomas sammelt."
c. "Die gesammelte und stark konzentrierte "Helioda" oder Lebenskraft bildet eine Lebenszentrale, welche geistige Strahlen aussendet."
(4) Huter bezeichnet die Helioda als "Organisationselement. Siehe Rubrik 6C4, Abschnitt 1, Fussnote 7a.
(5) Bewusstsein ist, besonders bei höheren Lebewesen, nicht lediglich Bewusstsein, sondern ein kontrollierendes Bewusstsein und als Gewissen zu verstehen. Der Begriff "kontrollierendes Bewusstsein" verwendet Carl Huter nur einmal, im Hauptwerk, II. Lehrbrief, 1. Lektion. Siehe auch Abschnitt 2, unten, Anmerkung (1) sowie Abschnitt 5, unten, Anmerkung (7) mit Verweisen.
(6) Man beachte das Wort "Empfindungscharakter". Dieses Wort erscheint hier erstmals in den Huterschen Texten. Das Wort steht offensichtlich für "die innere Disposition". Will Huter hier sagen: Die innere Disposition beruht auf dem inneren Empfindungscharakter, sie ist damit deckungsgleich. Und auch: Alles beruht auf Empfinden!
Fortsetzung des obigen Zitats:
- Die Lebenskraft wurzelt also nicht in chemischen, nicht in physikalischen Kräften, sondern sie wurzelt in empfindenden Ätherkräften, in sogenannten astralen Energien. (7)
- Die Lebenskraft ist aber mit chemischen und physischen Kräften in allen organischen Lebensformen unserer Erde verbunden. (8)
Zitat Ende.
(7) Das ist eine fundamentale Erkenntnis von Carl Huter! - Die Lebenskraft wurzelt in empfindenden Ätherkräften, in astralen Energien.
(8) Ähnlich: "Der Impuls ist also der Erreger des Lebens, der Sammler von Materie und Kraft, und er ist auch der Lenker von Materie und Kraft in allem, was da lebt." - Siehe Rubrik 6C4. Lebens-Erwachen II , Abschnitt 1. Zitiert aus dem "Leitfaden", Ziffer 67.
Weitere Anmerkungen
- Im Hauptwerk findet man diese Gedanken ebenfalls, aber erst im V. Lehrbrief, 1906, neunte resp. zehnte Lektion. Ganz kurz aber bereits im II. Lehrbrief. Die entsprechenden Textstellen im Hauptwerk sind wiedergeben in Abschnitt 3, unten, in der der Rubrik
5C. Weltäther: Empfindungselement und Impulskräfte , Abschnitt 1 und 2 sowie in der Rubrik
6F. Nervensystem II , Abschnitt 1.
2. Die Wirkungen der Helioda-Strahlen
Carl Huter: Führer durch das Carl-Huter-Museum, 1910.
Auf Seite 88 befindet sich ein Text, der die Überschrift trägt: Empfindungs- und Strahlkräfte.
Zitat Anfang:
- Der Entdecker der Helioda hat in diesen Strahlen das geistige Lebens- und Liebesprinzip erkannt (1)
- und nachgewiesen, dass
a. die Lebensstrahlen die Formen und Organe bilden helfen (2) und
b. Leben und Geist in den Formen und durch die Formen ausstrahlen. (3) - Auf diese Tatsachen hat er seine ganze Lehre der Psycho-Physiognomik und Kallisophie aufgebaut.
Zitat Ende.
(1) Man beachte das Wort "erkannt". Huter stützt sich dabei auf zahlreiche Beobachtungen, siehe Rubrik 6A7. Helioda: Huters Berichte über Entdeckung und Erforschung , Abschnitt 2.
(2), (3) Siehe ebenfalls Rubrik
- 6A7. Helioda: Huters Berichte über Entdeckung und Erforschung , Abschnitt 2.
- 6C4. Lebens-Erwachen II , Abschnitt 1c. Der Impuls als Lenker des Lebens und als Lenker der Materie und der Kraft.
Auf Seite 89 bezeichnet Huter die von ihm entdeckte Strahlen als
- Helioda-, Lebens- und Liebes- und geistige Fernstrahlen.
Verkürzt man die Huterschen Aussagen über die Helioda - ersichtlich in dieser Rubrik, in den weiteren Rubriken und in den Huterschen Texte - ergibt sich:
- Helioda-Strahlen sind Lebensstrahlen, Liebesstrahlen und Geistesstrahlen.
- Lebenskraft, Liebeskraft und Geisteskraft sind eng miteinander verwandt.
- Leben, Liebe und Geist sind eng miteinander verwandt.
Die Lebenskraft, die Liebeskraft und die Geisteskraft lassen sich insbesondere aus dem Mittelgesicht, den Augen, dem Mund und der Nasenwurzel erkennen.
Die Helioda lässt sich beobachten:
- Die sechs Bilder in Rubrik 6A. Helioda führen in dieses Gebiet ein.
- Nicht jeder Mensch hat ein derart geschultes Auge, dass er die Unterschiede sofort bemerkt. Mit etwas Übung wird es aber fast jeder Mensch dahinbringen, dass es ihm gelingt.
- Für nähere Einzelheiten nehme man gute Lehrbücher zu Hand und besuche Kurse bei qualifizierten Dozenten.
3. Unterschiede zwischen der anorganischen Materie und der lebenden Zelle
Carl Huter: Welt- und Menschenkenntnis, V. Lehrbrief, neunte Lektion, 1906.
Zitat Anfang:
- Diese geistige Impulskraft (1), (2) tritt nun ganz auffallend im lebenden Eiweiss, in der Zelle in Erscheinung, und zwar in der Kraft, die das Wunder des Lebens hervorruft und die, wie ich nachgewiesen habe, in den Centrosomen der Zellen ihren Sitz hat und deren wunderbare Wirkungen erkannt zu haben eine meiner schönsten Entdeckungen bildet.
- Diese Kraft, die "Helioda", ist es nun, welche als Trägerin der Lebenskraft auftritt und welche die große Scheidewand bildet zwischen der anorganischen und der organischen Welt.
- Denn in ihr kommt der konzentrierte Empfindungsäther mit der Impulsenergie (3) zur Herrschaft, zum Übergewicht über alle sonstigen Stoffe und Kräfte, und das eben bewirkt "Leben".
- In der anorganischen Substanz ist auch Empfindungsäther, aber nicht rein, sondern vermischt, auch nicht konzentriert, sondern verteilt, verflüchtigend, nur als gleiches Glied unter anderen gleichen Gliedern von Kräften, eingeschaltet in die Summe aller mechanischen Kräfte.
- Auch das Reichenbachsche Od ist eine ätherische Zwischensubstanz, die weder rein noch konzentriert ist. Es stellt also weder reinen, noch konzentrierten Empfindungsäther dar. Es ist, wie Reichenbach selbst zugibt, weder eine Lebens- noch eine Seelenkraft, sondern, wie er sagt, ein neues Dynamit, ähnlich wie Elektrizität oder Magnetismus. Daher ist an das Od auch nicht die Lebenskraft und Seelenenergie gebunden. (4)
Zitat Ende.
(1) ab der 1. Auflage steht hier: "geistige Impulskraft"; in der 1. und 2. Auflage lediglich "Impulskraft"
(2), (3) und (4) Weitere Erläuterungen über den Impuls in der Rubrik5C. Weltäther: Grundkenntnisse III, Abschnitt 1.
Ende.
Kommentar
- Die Empfindungsfeinmaterie befindet sich in der anorganischen, stillen, leblosen Materie in einem gebundenen Zustand. Huter nennt es "schlummernde Energie in der chemischen Materie". Dieses schlummernde Leben kann wiedererweckt werden durch einwirkende Lebenskraft. (2)
- Die anscheinend tote oder anorganische Materie hat ein psychisches Organ. Es ist die dritte Weltenergie oder die Empfindungskraft der Materie.
4. Empfindungsenergie der chemischen und der astralen Materie als primäre geistige Wurzelkraft
Carl Huter: Meine Schöpfungsentwickelungslehre als Grundlage der neuen Welt und Lebensreligion, der Kallisophie. Das Heiligkeitsgefühl und das Ideale.
Dieser Text erschien als von Carl Huter verfasster Beitrag in der Broschüre Irma Fleischhacker: Carl Huter und seine Wissenschaft, 1910.
"Das erste Prinzip ist die von mir experimentell nachgewiesene Empfindungsenergie der chemischen und der astralen Materie als primäre geistige Wurzelkraft, die nicht mit mechanischen Schwingungen und auch nicht mit chemischer Energie identisch ist."
Anmerkung
Was lässt sich aus diesem einzigen Satz entnehmen?
1. Die geistige Kraft entsteht aus der astralen Materie. Materie und Kraft sind engstens miteinander verbunden! Man fühlt sich an Einstein, der die Gleichwertigkeit von Masse und Energie entdeckt hat. - Siehe die ähnlichen Anmerkungen oben, Abschnitt 4.
2. Es war Carl Huter bewusst, dass in der materialistischen Weltanschauung das Geistige geleugnet wird. Man ist der Ansicht, es werde einmal gelingen, alles Geistige auf mechanische, elektrische, chemische, etc. Weise zu erklären. Carl Huter tritt dieser Ansicht entgegen, siehe zweiter Teil des obigen Satzes!
5. Strahlung, Emanation, astrale Substanz und organisierende Kraft
Carl Huter: Grundlegende Thesen der Huterlehre, November 1910
Fachartikel, veröffentlicht in "Aus eigener Kraft", herausgegeben von Freunden der Huterschen Wissenschaft, 1911; Teil XX. Der Text ist abrufbar in der Rubrik 2C. Hutersche Lehren II: Wichtige Schriften .
Zitat Anfang:
10. Im lebenden Eiweiss ist die Empfindungsenergie in den Vordergrund getreten, sie konzentriert sich in der tierischen Zelle im Zellstrahlkörper oder Zentrosoma. (1), (2)
11. Jede stark gesammelte Empfindungsenergie emaniert von innen nach aussen, jede stark gesammelte und auch stark konzentrierte Empfindungsenergie strahlt von innen nach aussen.
12. Carl Huter nennt diese, in allen organischen Lebewesen auftretende Empfindungsenergie die negative Lebenskraft oder negative Helioda, die strahlende Empfindungsenergie, die positive Lebenskraft oder positive Helioda. (3), (4), (5)
13. Die Helioda ist als astrale, lebendige Substanz das Organisationselement jedes, aus inneren Ursachen heraus gewachsenen Körpers. (6)
14. Er lehrt daher: Alles, was lebt, empfindet, emaniert, organisiert sich, strahlt, liebt und sucht sich fortzuzeugen. (7), (8)
Zitat Ende.
Kursive Schrift: Diese Wörter hat die Carl-Huter-Stiftung eingefügt, zwecks besserer Verständlichkeit und Behebung von Mängeln.
Anmerkungen
(1) Zur Zeit von Carl Huter hatte man das Zentrosoma in tierischen Zellen noch nicht nachweisen können. Heute weiss man, dass die meisten Pflanzen-Arten in ihren Zellen kein Zentrosoma besitzen.
(2) Unter dem Wort "Strahlkörper" ist das Zentrosoma zu verstehen.
(3) "negative Helioda", zusammengefasst: stark gesammelte Empfindungsenergie: Die negative Helioda emaniert von innen nach aussen. Huter erklärt das Wort nicht näher. - Emanation bedeutet eine stoffliche Aussendung. Mit zunehmenden Abstand nimmt man eine schwächere Emanation war.
(4) positive Helioda, positive Lebenskraft": stark konzentrierte Empfindungsenergie. Die positive Helioda strahlt von innen nach aussen. Die Ausstrahlung erfolgt radial nach aussen, sodass die Strahlung mit zunehmendem Abstand schwächer wird. Sie lassen sich aber auch geradlinig auf ein Objekt richten, in einigen Metern Abstand oder sogar noch viel mehr. Näheres auf Anfrage.
(5) Der ganze Bereich "Helioda" lässt sich mit den klassischen naturwissenschaftlichen Methoden nur schwerlich erforschen. Aber wenn man die Zellteilung beobachtet, sollte man bemerken, dass hier etwas vorliegt, das sich kaum mit den bisherigen Erkenntnissen erklären lässt und sollte nach neuen Erklärungen suchen.
(6) Organisationselement: Die organisierende Rolle, die das Zentrosoma bei der Zellteilung spielt, ist für Huter der Beweis für die Richtigkeit dieser Annahme resp. Aussage. Einzelheiten über das Zentrosoma und seine organisierende Rolle in der Rubrik 6B. Biologische Zelle .
(7) Eine ähnliche ausgereifte Erläuterung der Helioda verfasste Huter im Juli 1908. Siehe 2C. Hutersche Lehren II: Wichtige Schriften , Abschnitt 1.2, Ziffer 16ff. Dieser Text ist auszugsweise wiedergegeben in der Rubrik 6A5. Dreifache Helioda , Abschnitt 1.
(8) Huter äussert sich nur zweimal über die Entstehung von Bewusstsein, Gewissen und Heiligkeitsgefühl: im obgenannten Text "Grundlegende Thesen aus Carl Huters Weltanschauung", Juli 1908, und im "Handbuch", siehe oben, Abschnitt 1. Huter äussert sich nirgends zur Frage, ob es eine nähere Erklärung über die Entstehung dieser charakteristischen Eigenschaften gibt.
Weitere Texte, in denen die Entstehung der Helioda-Strahlung erklärt wird, findet man in der Rubrik
- 6A2. Helioda-Strahlung , Abschnitt 2 und 3;
- 6C4. Lebens-Erwachen II , Abschnitt 1.
Weitere Textstellen, in denen Huter die materielle Seite der Helioda erläutert sind: Rubrik
- 5C. Weltäther: Empfindungselement und Impulskräfte , Ziffer 1: "Die ätherische Empfindungsenergie ist aber ohne einen inneren begleitenden Feinstoff nicht zu denken."
- 6D. Substanz-Intelligenz "Die Helioda ist reinster konzentrierter Empfindungsäther".
6. Notiz von Carl Huter über den Vortrags- und Experimentierabend am Mittwoch, den 19. Februar 1908 im Konventgartensaale in Hamburg
Carl Huter: Das Empfindungsvermögen der Materie, 1909. Anhang.
Carl Huter führt an diesem Abend Experimente durch, in denen er die Wirkungen der Helioda-Strahlung nachwies. - Für Huter waren seine erfolgreichen Experimente der Beweis, dass die nachfolgend mitgeteilten Erkenntnisse zutreffend sind. Die Forschung wird sich dereinst vertieft damit befassen. (1), (2)
(1) Der Titel dieses Vortrags lautete: Neue Menschenkenntnis. Magnetismus, Od und Helioda-Strahlen.
(2) Am Ort des Konventgartensaales entstand nach dem II. Weltkrieg ein neues Gebäude. Hier befindet sich heute der Hauptsitz eines Hamburger Verlagshauses.
Carl Huter schreibt in dieser Notiz - leicht geänderte, verbesserte Ausdrucksweise:
- Die Lebensstrahlen sind von mir entdeckt.
- Die Quelle der Lebensstrahlen sind zunächst die lebenden Zellen. Hier befindet sich auch der Sitz des Empfindungsvermögens. (1)
- Damit gilt das Geistige als das Primäre in allen lebenden Organismen als nachgewiesen.
- Das Geistige befindet sich bereits in der Materie. (2) Es ist dort aber in einem schlummernden, gebundenen Zustand.
- Letztlich wurzelt diese geistige Empfindungs- und Strahlkraft "Helioda" in der Äthermaterie. (3)
- Der Grundcharakterzug des Empfindungsvermögens und des Lebens ist die Liebe.
- Die Liebe ist auch das schaffende und bauende Weltprinzip. (4)
- Es ist eine Weltanschauung von der vergeistigten Materie, in welcher, ...
- ... je mehr innen die Liebe wohnt, nach aussen das Leben und die Schönheit strahlt.
Zitat Ende.
Das Fettgedruckte sind neuartige und bemerkenswerte Erkenntnisse über unsere Welt! Ähnliches findet man vermutlich nirgends, auch nicht bei Dichtern und Philosophen.
(1) Die Helioda-Strahlung, also der positiven Helioda, entsteht aus dem Empfindungs-Element durch Sammlung und Verdichtung des Empfindungs-Elements: siehe Abschnitt 5, Ziffer 11, unten. Dieses Zitat befindet sich auch in Rubrik 6A2. Helioda-Strahlung , Abschnitt.
Das Bewusstsein entsteht offensichtlich mehr oder weniger direkt aus dem Empfindungsvermögen heraus. - Vermutlich wird der Mensch diese Geheimnisse erst später zu enträtseln sein, nicht in der diesseitigen Welt! Nur zweimal findet man den Begriff "magisches Bewusstsein": Siehe
a. Protokoll über den Lehr- und Experimentierabend, über okkulte Lebens- und Seelenkräfte in Köln a. Rh. am Donnerstag, 26. November 1908, wiedergegeben in der Rubrik 6A1. Schlummernde Energien , Abschnitt 3.
b. Carl Huter: Grundlegende Thesen aus der Huterschen Weltanschauung, Juli 1908, wiedergegeben in der Rubrik 6A5. Dreifache Helioda , Abschnitt 1.
(2) In ähnlicher Weise in Abschnitt 1, oben: Jeder Materie haftet Empfindungsenergie an. - Etwas neutraler ausgedrückt: Jeder Materie haftet das Empfindungs-Element an.
(3) Einzelheiten über den Weltäther, die uns bekannte grobe Materie und die Feinmaterie in Kapitel 5. Anorganische Welt - Grundkörper und Grundelemente
(4) In anderen Worten: Die Liebe, die im Empfindungsvermögen wurzelt, ist das schaffende und bauende Weltprinzip. Man verbinde diese Erkenntnis auch mit dem Text in Abschnitt 1, ganz oben, u.a. mit den Punkten "Schöpferkraft" und "organisiert und formt".
7. Protokoll über den ersten Lehr- und Experimentierabend über okkulte Lebens- und Seelenkräfte am Donnerstag, 26. November 1908 im Hotel Stolz in Köln a. Rh.
Carl Huter: Das Empfindungsvermögen der Materie, 1909. Anhang.
- 6A1. Schlummernde Energien , Abschnitt 3.
Weitere Erläuterungen über den Impuls, eng verbunden mit der positiven Helioda, in der Rubrik
- 5C. Weltäther: Empfindungselement und Impulskräfte , Abschnitt 1;
- 6C4. Lebens-Erwachen II , Abschnitt 1.
8. Substanzintelligenz
- 6D. Substanz-Intelligenz
Diese Eigenschaft der Materie ist auf das in der Materie ruhende Empfindungselement zurückzuführen.
9. Das Empfindungs-Element in der lebenden Zelle
- 6B. Biologische Zelle
In der Zelle gibt es ein organisierendes, schöpferisches Element. Dieses ist auf die Helioda zurückzuführen, letztlich auf das Empfindungselement. - 6A2. Helioda-Strahlen , Abschnitt 3
Hier die Abspaltung des Empfindungselements beim Tod der Zelle, beim Tod des Lebewesens erklärt. Damit erklärt sich die Möglichkeit, dass ein Individuum nach seinem vermeintlichen Tod doch nicht ganz tot ist sondern in einer neuen Form im Jenseits weiterlebt. Man beachte Ziffer 43 und 45.
10. Entstehung und Höherentwicklung des Lebens
- 8. Evolution
Schöpfung und Evolution finden hier zusätzliche Erklärungen, ergänzend zu den Erkenntnissen der Naturwissenschaft.
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