Herzlich willkommen!
Die Carl-Huter-Stiftung informiert sie über
- Carl Huter und die Huterschen Lehren
- die Carl-Huter-Literatur und die Carl-Huter-Stiftung.
1. Carl Huter - Lebenslauf
1861 - 1892: Schule und Berufslehre; Studium und berufliche Tätigkeit als Portraitmaler
- 1861 - 1868: Carl Huter wird am 9. Oktober 1861 in Heinde bei Hildesheim, Bundesland Niedersachsen als ältestes Kind seiner Eltern geboren und stirbt am 4. Dezember 1912 in Dresden, Bundesland Sachsen. Seine ersten Lebensjahre verbringt er im Elternhaus in Heinde, zusammen mit seinem zwei Schwestern.
- 1868 - 1876: Anfang März 1868 stirbt der Vater. Kurz danach wird Carl Huter eingeschult. Im Herbst kommt Carl Huter als Pflegekind zu einem kinderlosen Ehepaar, das in 4 Wegstunden Entfernung lebt und einen kleinen Bauernhof bewirtschaftet. Der kleine Carl soll später den Betrieb erben und weiterführen. Er wird sofort zur Mitarbeit herangezogen, täglich und ganzjährig. Der Lehrer, zugleich Nachbar der Pflegefamilie, bemerkt die besondere Veranlagung des Knaben und die für ihn unpassenden Verhältnisse. Er und später der Pastor erteilen ihm zusätzlichen Unterricht, auch als Vorbereitung für den späteren Besuch des Gymnasiums.
- 1876 - 1881: Carl Huter wird in Hildesheim zum Portraitmaler ausgebildet und arbeitet danach beim Lehrmeister als Geselle.
- 1881 - 1885: Carl Huter bildet sich in den Bereichen Naturwissenschaft, Kunst und Geisteswissenschaft weiter, und zwar in Leipzig sowie einige Monate in Berlin und in Dresden. In Leipzig lernt er den Spiritismus sehr genau kennen. Er bestreitet seinen Lebensunterhalt mit Portraitaufträgen, die er sich suchen muss, und 1884 mit Vorträgen in Norddeutschland.
- 1885 - 1892: Carl Huter ist in diesem Lebensabschnitt als selbständiger Portraitmaler tätig. Seine Wohn- und Arbeitsorte sind Hildesheim, Wolfenbüttel und Braunschweig. Ab 1886 erteilt Huter sporadisch Kurse in Zeichnen und Psycho-Physiognomik.
1892 - 1912: berufliche Tätigkeit für seine Lehren
- 1892, Jahresmitte: Carl Huter gibt den Beruf des Portraitmalers auf, da es zunehmend schwieriger wird, Aufträge zu erhalten. Er konzentriert sich auf die Tätigkeiten, die direkt oder indirekt mit seinen Lehren in Verbindung stehen. Er beginnt, Mal- und Zeichenkurse zu erteilen sowie Kurse in Physiognomik und in Kunst.
- 1892, drittes und viertes Quartal: Huter erkrankt an einem Halsleiden, das kaum behandelbar ist. Endlich findet er in Bremen einen Spezialarzt und zieht dorthin um, unter Aufgabe seiner selbständigen beruflichen Tätigkeit.
- 1893, erstes Quartal: Carl Huter beendet die Therapie, ohne vollständig geheilt zu sein und zieht nach Hannover um, wo er seine Tätigkeit als Kursleiter wieder aufnimmt. - Er vermag das Leiden um 1899 herum zu beseitigen.
- Mitte 1894 - Mitte 1895: Carl Huter ist rund ein Jahr lang als Leiter eines Kurbades tätig.
- Mitte 1895: Trotz grossen Heilerfolgen gibt er diese Tätigkeit auf. Er sieht seine Lebensaufgabe darin, sich für seine Lehren einzusetzen.
- Mitte 1895 bis Ende 1912: Berufliche Tätigkeit als selbständig erwerbende Person, die aus folgenden Erwerbszweigen besteht:
1. Vorträge und Lehrkurse, vor allem im Winterhalbjahr;
2. Diagnosen mittels Psycho-Physiognomik;
3. Forschungstätigkeit - naturwissenschaftlich, psychologisch, philosophisch, etc.
4. Verfassen und Herausgeben von Broschüren und Büchern und einer eigenen Zeitschrift;
5. Betrieb eines Kurbads, zusammen mit seiner Ehefrau, jeweils im Sommerhalbjahr - Huter hat quasi die Rolle des ärztlichen Direktors.
6. die Sammlung der Huter-Freunde im Carl-Huter-Bund, 1901 bis 1912. - Weitere Tätigkeiten sind
7. 1908 - 1911 Aufbau und Betrieb der Carl-Huter-Institute in Leipzig: Psychologisches Museum; Psychologisches Untersuchungsinstitut; Freie Deutsche Hochschule. - Mitte 1911 werden die Huterschen Institute in Leipzig infolge Insolvenz aufgelöst. Die finanzielle und die gesundheitliche Lage Huters haben sich nach dem Umzug nach Leipzig, Mai 1909, unerwartet und erheblich verschlechtert.
- Huter stirbt am 4. Dezember 1912 in Dresden, seinem letzten Wohnort, an Herzversagen. Huter arbeitet bis zuletzt für seine Lehren, soweit er trotz Herz-, Leber- und Nervenschwäche dazu in der Lage ist.
- Die Wohnorte von Huter, 1892 - 1912:
Carl Huter lebt in Wolfenbüttel (1892), Bremen (1892-1893), Hannover (1893-1897), Detmold (Juli 1897-April 1909), Leipzig (Mai 1909-Juni 1911), Berlin (Juli 1911 bis Frühling 1912) und Dresden (Frühling 1912 bis Dezember 1912).
Erwerb von Wissen und Kompetenzen - durch eigene Kraft
- Huter erwirbt sich sein Fachwissen über Welt und Mensch und seine praktischen Fähigkeiten im medizinischen, psychologischen und psycho-physiognomischen Bereich durch
1. Selbst-Studium von Fachliteratur;
2. zahlreiche eigene Entdeckungen und Erkenntnisse, einige davon bereits im Kindesalter;
3. durch Kurse bei Prof. Dr. med. Cyriax in Leipzig;
4. durch eigene berufliche Erfahrungen, z.B. die Leitung eines Kurhauses in Hannover während einem Jahr. - Huter besitzt ein feines und tiefes Empfindungsvermögen und er hat die Fähigkeit zum Hellfühlen. Beide Fähigkeiten steigert er durch Übung, gemäss seinen Worten "ins Riesenhafte". Dank diesen Fähigkeiten, zusammen mit dem erworbenen Wissen und den intellektuellen Fähigkeiten, vermag er über die anorganische und die organische neue, bahnbrechende Erkenntnisse zu gewinnen.
- An einigen Entdeckungen forscht Huter während mehrerer Jahre und mehrerer Jahrzehnte, z.B. an der Naturell-Lehre, an der Helioda-Strahlung und an der Augen-Iris-Areal-Lehre.
- Seiner Autobiografie gibt er den Titel "Aus eigener Kraft". - könnte ergänzen: Dank seiner besonderen Veranlagung und oft auch dank glücklicher Umstände.
Verkünder neuer, eigener Lehren
- Carl Huter beschreibt an seinen Vorträgen und Kursen die Charaktermerkmale von anwesenden, ihm unbekannten Personen. Die Feststellungen Huters werden von den Vortragsbesuchern oft mit Anerkennung und sogar Staunen aufgenommen. - Siehe Rubrik 2A3 Diagnose-Kunst I und 2A4. Diagnose-Kunst II .
- Huter weist mit öffentlichen Experimenten nach, dass
a. die angeblich tote Materie ein schlummerndes Empfindungsvermögen besitzt;
b. es eine Helioda-Strahlung gibt, die von den menschlichen Fingern, den Augen, dem Gesicht, etc. ausgeht. Es ist eine feine, kaum sichtbare Strahlung. Sie vermag Zellprozesse und körperliche Prozesse zu beeinflussen - organisierend, schöpferisch. - Huter erlebt in allen Tätigkeitsbereichen grosse Anerkennung und es sind darüber viele Zeitungsartikel und Zeugnisse erhalten geblieben. Sie stammen von Vortragsbesuchern, Schülern und Patienten. Er erhält aber nie eine Auszeichnung, einen Ehrentitel oder eine finanzielle Zuwendung von einer staatlichen oder einer privaten Stelle.
- Die berufliche Tätigkeit von Huter ist herausfordernd!
1. Huter betreibt seine Forschungs- und Lehrtätigkeit als selbständig erwerbende Person, also auf privater Basis. Seine Berufsbezeichnung ist Privatgelehrter.
2. Er hat keine Personen an seiner Seite, die ihn massgeblich unterstützen bei der Verbreitung seiner neuen Lehren.
3. Huters Lehren enthalten viel Neues und Ungewohntes. Allein schon deshalb ist es nicht einfach, die Menschen für seine Lehren zu gewinnen, auch wenn seine Darlegungen und seine Experimente noch so überzeugend sind.
Biografische Quellen über die Person Carl Huter
Das Leben von Carl Huter lässt sich sehr gut nachverfolgen durch
- Zeitungsberichte über seine öffentlichen Vorträge;
- Autobiografische Texte, teils in seinen Schriften veröffentlicht, teils als Manuskript hinterlassen;
- Photographische Aufnahmen.
Für weitere biografische Informationen siehe Abschnitt 3, unten, und das ganze Kapitel 2. Carl Huter .
2. Hutersche Lehren - Einführung und Überblick
Nähere Einzelheiten in Kapitel 3 bis 10
Die Huterschen Lehren lassen sich leichter überblicken, wenn man sie in vier Teile gliedert:
2.1 Entdeckungen und Erkenntnisse über die unbelebte und die belebte Welt
Die anorganische Materie besitzt ein Empfindungsvermögen. Huter bezeichnet diese Qualität der Materie als "Substanz-Intelligenz".
- Das ist der Naturwissenschaft bisher entgangen. Weshalb? Das Empfindungsvermögen befindet sich in einem gebundenen, schlummernden Zustand, ist vergleichsweise schwach und tritt daher kaum in Erscheinung.
- Dieses Empfindungsvermögen sehnt sich nach der Bildung von lebenden Organismen, denn hier vermag es eine grössere Freiheit zu erlangen. Es findet die Mittel und Wege dazu, auch wenn dafür grosse Zeiträume erforderlich sind. Diese Eigenschaft verleiht der Materie "Substanz-Intelligenz".
- Die bisherigen naturwissenschaftlichen Erkenntnisse über die Entstehung der Lebewesen und ihre Höherentwicklung - Zufall, Anpassung, Selektion - bleiben gültig, müssen aber mit den Wirkungen, die vom Empfindungs-Element ausgehen, ergänzt werden.
- Huter ist von der Richtigkeit dieser Annahme überzeugt. Einzelheiten in 5. Anorganische Welt - Grundkörper und Grundelemente .
Was ergibt sich aus der Annahme resp. der Entdeckung des Empfindungsvermögens?
- Dank dem Empfindungsvermögen lassen sich besser erklären als bisher - Einzelheiten siehe unten, Abschnitt "Vertiefung":
1. die anorganische, unbelebte Welt;
2. die Entstehung von Lebewesen - In der Materie liegt ein Sehnen zur Erzeugung von Leben. Das Empfindungsvermögen will sich aus dem Zwang der Materie befreien und das gelingt durch die Schaffung der lebenden Zelle.
3. die Höherentwicklung der Lebewesen;
4. die Entstehung von Seele und Geist. Sie haben ihren Ursprung in der Materie.
Dank dem Empfindungsvermögen lassen sich erstmals erklären:
5. das Bewusstsein, das Gewissen, das Denken; das Weiterleben nach dem Tode, z.B. des Menschen;
6. die von Huter entdeckte Helioda-Strahlung;
7. die von Huter ausgearbeitete "Kraftrichtungsordnung";
8. die Korrespondenz zwischen "Innen" und "Aussen" - beim Menschen, aber auch bei Tier und Pflanze; massgeblich durch 6. und 7.
Da das Geistige seine Wurzeln in der Materie hat,
a. werden Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft zu miteinander verwandten Wissenschaften;
b. eröffnen sich Möglichkeiten, die Religion zu reformieren, so dass sie stärker als bisher mit den Erkenntnissen der Naturwissenschaft übereinstimmt.
Vertiefung
- In der anorganischen Materie liegt das Empfindungs-Element in "gebundener Form" vor, also stark an die Materie gebunden. Huter sagt, das Empfindungs-Element befindet sich im "Schlummerzustand".
- In Eiweiss-Molekülen, auch Proteine genannt, ist das Empfindungs-Element etwas weniger stark gebunden.
- Bei der Entstehung der lebenden Zelle, die zu einem grossen Teil aus Eiweissen besteht, baute sich das Empfindungs-Element ein eigenes Organ, das Zentrosoma. Von hier aus ist das Empfindungs-Element in der lebenden Zelle organisierend und schöpferisch tätig!
1. Daraus erklärt sich die Anpassungsfähigkeit der Zelle und der Organismus an die umgebenden Verhältnisse. Auch die Höherentwicklung beruht zu einem wesentlichen Teil auf den Wirkungen, die durch das Empfindungs-Element angestossen sowie organisierend und schöpferisch begleitet worden sind.
2. Im Zentrosoma kommt es zur Entstehung der Helioda-Strahlung. Sie ist mit dem menschlichen Auge in bestimmten Situationen als sehr schwaches Licht wahrnehmbar.
3. Das Empfindungs-Element ist an ein feinmaterielles Trägermaterial gebunden. Dieses Trägermaterial kann man als die "Seele" bezeichnen. Es ist mit naturwissenschaftlichen Methoden nicht oder nur ganz schwer nachweisbar. - Das Empfindungs-Element hat sich im Verlauf der Evolution der Pflanzen, der Tiere und der Menschen in deren Zellen immer stärker angesammelt und konzentriert. Beim Menschen ist das Empfindungs-Element bedeutend stärker als bei anderen intelligenten Lebewesen.
- Das Empfindungs-Element erzeugt das Bewusstsein der Lebewesen, ebenso das Gewissen. Beim Menschen sind diese Eigenschaften weitaus als bei anderen intelligenten Lebewesen.
- Beim Absterben einer einzelnen lebenden Zelle resp. beim Tod einer Pflanze, eines Tieres oder eines Menschen spaltet sich die feinmaterielle Substanz von der chemischen Substanz ab. Oft beginnt dann ein Auflösungsprozess. Beim Menschen ist diese feinmaterielle Substanz derart konzentriert, dass sie nahezu unauflösbar ist. Damit erklärt sich die Möglichkeit des Fortlebens in der jenseitigen, feinstofflichen Welt.
2.2 Hutersche Psycho-Physiognomik -
eine praktische, naturwissenschaftliche Psychologie
Entdeckungen und Erkenntnisse
- darüber, wie die von ihm entdeckte Helioda-Strahlung sowie Kräfte und Stoffe, die zum Teil von ihm entdeckt worden sind, in einer charakteristischen Weise formgestaltbildend wirken, und zwar derart, dass Rückschlüsse auf die Eigenschaften des Menschen resp. eines Lebewesens möglich sind:
1. insbesondere aus dem Gesicht, dem übrigen Kopf, dem Hals und dem Körperbau
2. in Bezug auf Körper, Seele, Geist und Gesundheit. - für die Lebensgestaltung des einzelnen Menschen aufgrund seiner individuellen Disposition, z.B. Körperbau, Temperament, Geschlecht, gesundheitliche Disposition.
Die Naturelltypen -
eine wichtige Entdeckung von Carl Huter für die praktische Menschenkenntnis
- Menschen lassen sich entsprechend dem Körperbau klassieren.
Beispiele: Empfindungs-Naturell, Bewegungs-Naturell oder Empfindungs-Bewegungs-Naturell. - Die Existenz von Körperbau-Typen lässt sich durch die drei Keimblätter erklären, die bereits um 1830 entdeckt worden und inzwischen gründlich erforscht sind.
1. In der Embryonalphase des Menschen, in der 4. bis 8. Lebenswoche, besteht die befruchtete Eizelle aus drei Keimblättern.
2. Daraus gehen die drei wichtigsten Körpersysteme hervor: das Ernährungssystem, das Bewegungssystem und das Empfindungssystem.
3. Beim Menschen verläuft die Entwicklung dieser Körpersystem individuell unterschiedlich. Deshalb ist der Körperbau jedes Menschen individuell unterschiedlich. - Der Körperbau-Typ hat entsprechende Auswirkungen auf den Grundcharakter des Menschen, und zwar derart, dass er im Leben des Menschen immer wieder beachtet werden sollte: Bei der Erziehung, bei der Wahl der Lebensweise des Menschen, bei der Partnerwahl, in beruflichen Situationen, bei der Behandlung von Erkrankungen, etc.
2.3 Die Hutersche Heilmethode
von Huter "die neue Heilmethode" und "die kallisophische Heilmethode" genannt.
Sie beruht
- auf den Huterschen Entdeckungen und Erkenntnissen über die biologische Zelle, die Helioda-Strahlung und die Lebenskraft.
Die Hutersche Psycho-Physiognomie ist ein dabei ein wichtiges Hilfsmittel:
1. um die Diagnose zu stellen;
2. um den Fortschritt und den Erfolg festzustellen;
3. um die optimale Therapie zu wählen, beruhend auf der individuellen Veranlagung und der aktuellen Befindlichkeit des jeweiligen Menschen.
Huter vermochte mit seinen Kenntnissen und Kompetenzen selbst bei schwer und unheilbar kranken Menschen eine starke Verbesserung oder gar eine Heilung zu erreichen. Er hat rund 10 Fälle mit Bildern dokumentiert und veröffentlicht.
2.4 Orientierungspunkte für den einzelnen Menschen und für das Zusammenleben der Menschen
Huters Erkenntnisse und Empfehlungen über
- Gesundheit und Heilkunde;
- Erziehung, Schule und Bildung;
- Ehe und Familie;
- Gleichstellung von Mann und Frau. Die Frau soll in allen Lebensbereichen dieselben Rechte und Möglichkeiten haben wie der Mann, namentlich in der Schule, im Beruf und in staatlichen Belangen.
- Soziale Sicherheit;
- wirtschaftliche Freiheit und ihre Grenzen; Verhältnis von Arbeitskraft und Kapital; wirtschaftliche Ethik;
- Politische Rechte des Bürgers, staatliche Organisation;
- Ethik, Weltanschauung und Religion
2.5 Anmerkung
1. Unter dem Begriff Hutersche Wissenschaft ist der wissenschaftliche Teil der Huterschen Lehren zu verstehen: die Hutersche Psycho-Physiognomik sowie die Huterschen Lehren über die belebte und die unbelebte Welt. Siehe die obigen Ziffern 2.1 bis 2.3.
2. Unter dem Begriff Hutersche Lehren sind alle Lehren von Huter zu verstehen. Siehe obige obige Ziffern 2.1 bis 2.4. Sollte es weitere Lehren von Huter geben, so fallen auch diese unter diesen Begriff.
3. Was ist die grundlegende Idee in der Huterschen Wissenschaft, der Wissenschaft über unsere Welt und uns Menschen? Carl Huter schreibt in Katechismus Huterschen Wissenschaft, 1909. Ziffer 43:
Die grundlegende Idee in der Huterschen Wissenschaft ist:
Zitat Anfang:
- Die Erkenntnis von der Beseelung aller Dinge,
- und dass sich diese Beseelung im Äusseren der Dinge offenbart.
Zitat Ende.
4. Huter hat eine naturwissenschaftliche Religion entwickelt, jedoch nur in ihren Grundzügen. Er nennt sie "Kallisophie". Für eine nähere Erläuterung des Begriffs siehe Rubrik 10D. Kallisophie und die dazugehörigen Rubriken 10A bis 10D.
5. Manche Wissenschaftler haben in den 1920er Jahren einige der Huterschen Entdeckungen und Erkenntnisse in ihre Lehren einfliessen lassen, aber ohne ausdrückliche Erwähnung von Carl Huter. - Bei Carl Gustav Jung (1875 - 1961) und Ernst Kretschmer (1888 - 1964) ist zu vermuten, dass sie sich von Huter inspirieren liessen. Sie entwickelten ihre Theorien zwischen 1916 und 1921.
6. Die Wissenschaft hat sich bisher nie näher mit den Huterschen Lehren befasst. Sie sind nie näher überprüft worden. Das ist auf zahlreiche Gründe zurückzuführen. Viele Wissenschaftler wollen sich auf ihr eigenes Fachgebiet beschränken. Die Huterschen Lehren unterscheiden sich zu stark von den herrschenden Ansichten in ihrem heutigen Fachgebiet.
7. Für weitere Informationen über die Huterschen Lehren siehe Ziffer 3 bis 5, unten, sowie die Kapitel 3 bis 10.
3. Verbreitung der Lehren in Wort und Schrift
- Carl Huter unternimmt Vortragsreisen, die ihn in viele deutsche Städte führen u.a.
a. im Süden und Westen nach Würzburg, München, Stuttgart, Konstanz, Freiburg, Strassburg, Karlsruhe, Mannheim, Wiesbaden, Köln und Düsseldorf sowie
b. im Norden und Osten nach Bremen, Hamburg, Hannover, Kiel, Berlin, Leipzig, Dresden, Chemnitz und Breslau. - Tausende Männer und Frauen hören ihm interessiert zu. Die Richtigkeit seiner Lehren belegt er durch anschliessende Experimente und durch Einschätzungen von anwesenden, ihm unbekannten Personen. Dies ruft immer wieder Dankbarkeit, Staunen und Bewunderung hervor.
- Die Vortragstätigkeit und die praktische Anwendung seiner fachlichen Kompetenzen führen zu mehr als 300 Vortragsberichten in deutschen Tageszeitungen und zu mehr als 100 Anerkennungsschreiben, teils von angesehenen Personen.
- Carl Huter schreibt mehr als 30 Bücher und Broschüren, von denen er die meisten veröffentlicht. Die Gesamtauflage dieser Schriften beträgt mehrere zehntausend Exemplare.
- Carl Huter gibt die Zeitschrift "Hochwart" heraus. Sie erscheint von Oktober 1899 bis Mitte 1911.
- Carl Huter leitet den Huterschen Bund, gegründet 1901 und bis zu seinem Tod bestehend. Um 1906 gibt es rund 20 lokale Vereine mit über 600 Mitgliedern.
- Carl Huter betreibt
1. ein Verlagsunternehmen (in Detmold, ab 1909 in Leipzig) und
2. drei wissenschaftlichen Institute (ab 1909, in Leipzig):
a. Freie deutsche Hochschule;
b. Psychologisches Museum, "Carl-Huter-Museum" genannt;
c. Psychologisches Untersuchungsinstitut.
- Carl Huter bildet männliche und weibliche Personen aus, die seine Lehren im Hauptberuf als Dozent verbreiten und als Berater anwenden, insgesamt rund 10 Personen. Die Ausbildung erfolgt in Monats- und Privatkursen und mit abschliessenden Prüfungen.
- Carl Huter wird in seinen Tätigkeiten durch Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen unterstützt.
- Zusammen mit seiner Ehefrau Henny Huter-Pieper betreibt Huter in Detmold ein Kurbad. Carl Huter stellt die Diagnose, gibt Behandlungsanweisungen und bildet die mitarbeitenden Personen aus.
4. Blick in die Zukunft
Es ist davon auszugehen, dass die Huterschen Lehren in den nächsten Jahren oder Jahrzehnten
- auf viel mehr Interesse stossen werden als bisher;
- Anerkennung finden werden bei gebildeten und tüchtigen Menschen, soweit sie offen sind für Neues, unvoreingenommen sind, ein gutes Beobachtungsvermögen und ein gutes Denkvermögen besitzen.
- die Wissenschaft sich näher mit den Lehren befassen und sie dann kritisch prüfen und kritisch hinterfragen wird. Am Ende wird sie deren Vorzüge und ihren grossen Wert erkennen.
- die Huterschen Lehren am Ende in europäischen und anderen Ländern eine breite Anerkennung finden werden.
Die Huterschen Lehren über Welt und Mensch und die Hutersche Psycho-Physiognomik haben den Vorzug, dass sie naturwissenschaftlich orientiert sind. Dies macht sie überprüfbar.
Die Kenner der Huterschen Lehren sind überzeugt, dass
1. sich die Verhältnisse für die Menschen, für die Völker und für die Nationen stark verbessern werden, wenn sie sich an den Huterschen Lehren orientieren.
- Dann wird man rasch die Wege finden, um die heutigen Schwächen und Mängel zu beheben. - In der Erziehung, in der Schul- und Berufsbildung, in der sozialen Sicherheit, in der Vermeidung von Kriegen und Spannungen, etc. - Kaum ein Wissensgebiet, kaum ein Fachgebiet, kaum eine praktische Tätigkeit, die nicht in positiver Weise berührt sein werden.
2. im Fachgebiet Medizin und im Fachgebiet Psychologie werden die Huterschen Erkenntnisse und Entdeckungen zu grossen Fortschritten führen, in Bezug auf
- die Diagnose von Krankheiten und Krankheitsbildern;
- die Heilmethoden;
- die laufende Überwachung während der Krankheit und während der Therapie;
- die Gesundheitsvorsorge.
5. Zitat - wichtigste Forschungsergebnisse
Carl Huter: Illustriertes Handbuch der Menschenkenntnis, 1911. IV. Teil, 1911. Niedergeschrieben durch Huters Mitarbeiterin Irma Fleischhacker, Mitte 1910.
Gliederung und Fettdruck durch die Carl-Huter-Stiftung.
Zitat Anfang:
Carl Huter hat durch seine Entdeckung
- des Empfindungsvermögens der Materie (1a) und
- der daraus hervorgehenden Lebensenergie (1b), die er in konzentrierter Form "Helioda" (1c) nennt,
die Schöpferkraft (1d), die hinter aller Entwicklung des Lebens, des Geistes, der Formen und der Physiognomien steht, nachgewiesen.
Huter hat die dritte grosse Weltenergie (1) entdeckt.
Darauf*) stützen sich
- seine ganze neue Weltschöpfungs- und Schöpfungsentwicklungslehre (2);
- seine Psycho-Physiognomik (3) und naturwissenschaftliche Psychologie.
Zitat Ende.
*) Auf die mit (1), (1a), (1b), (1c) und (1d) bezeichneten Forschungsergebnisse.
Zu den obigen Ziffern (1) bis (3)
- Die Huterschen Forschungsergebnisse sind mit Ziffern gekennzeichnet.
- Die Erscheinungen (1a), (1b), (1c) und (1d) sind Entwicklungsprodukte von (1) und wichtige Elemente seiner Schöpfungsentwicklungslehre. Weitere Erklärungen findet man in den Huterschen Schriften und auf dieser Internetsite. - Als Beispiel einige Erkenntnisse Huters über die Helioda (1c): Die Helioda hat ihren Hauptsitz im Zentrosoma der Zelle und weitere Sitze im Protoplasma der Zelle. Sie ist in jeder lebenden Zelle schöpferisch und organisierend tätig. Siehe Kapitel 6. Helioda und Leben .
- (1a), (1b) und (1c) sind Erscheinungen, die Menschen mit feinem Empfinden zugänglich sind. Siehe obige Ziffer 1, Schluss. Ein Nachweis mit Messgeräten ist kaum möglich.
- (2): Die Weltschöpfungs- und Schöpfungsentwicklungslehre ist aus Kapitel 5 bis 8 ersichtlich.
- (3) Die Hutersche Psycho-Physiognomik wird in Kapitel 3 vorgestellt.
Anmerkung
Die Huterschen Lehren sind umfangreich und sie enthalten viel Neues: Allein schon die kurze Aufzählung der grundlegenden Erkenntnisse, siehe oben Ziffer 5, benötigt mehrere Sätze und lässt sich ohne erläuternde Anmerkung kaum in ihrem vollem Umfang verstehen.
Kaum ein anderer Mensch hat so viele Erkenntnisse über Welt und Mensch gewonnen. Eine genaue Aufstellung besteht noch nicht.
Wie soll man an die Huterschen Lehren herangehen? Aus den Aussagen von Huter lässt sich entnehmen:
- Es braucht Geduld und Liebe, um diese Lehren zu studieren und aufzunehmen! Ähnlich wie man diese Eigenschaften bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen findet.
- Es braucht Unvoreingenommenheit.
History
Diese Seite wurde am 15. August 2020 erstellt und veröffentlicht. Sie wird regelmässig geprüft. Änderungen erfolgten am 22. August 2023, am 30. November 2023, am 3. Dezember 2023, am 11. Dezember 2023, vom 2. bis 20. Juni 2024, vom 30. Juli 2024 bis 31. Juli 2024 und vom 27. September bis am 13. Oktober 2024, vom 21. November bis 13. Dezember 2024, am 1. Januar 2025, am 12. Januar 2025, vom 11. bis 13. Juni 2025, am 17. Juli 2025, am 16. und am 21. August 2025, am 5. Oktober 2025, am 22. Dezember 2025 und vom 17. bis 20. Januar 2026.
Alle Rechte vorbehalten!
