Carl-Huter-Stiftung

Welt- und Menschenkenntnis nach Carl Huter

Physiognomische Menschenkenntnis: Welche Bedeutung hat die Rasse eines Menschen?

Die Aussagen von Carl Huter über die Welt und den Menschen beruhen auf

  • dem ganzen naturwissenschaftlichen Wissen, insbesondere auf den Darwinschen Lehren;
  • den Huterschen Erkenntnissen über das Empfindungsvermögen in unserer Welt.

 

Übersicht

  • Carl Huter war ein entschiedener Gegner der Rassendiskriminierung und von Rassismus. Dies veranlasste ihn, bei jeder sich bietenden Gelegenheit das Thema anzusprechen und sich klar und entschieden dagegen auszusprechen, z.B. in seinem Hauptwerk im I. Lehrbrief 10. Lektion, im III. Lehrbrief 1. Lektion und im V. Lehrbrief 8. Lektion sowie in 3 weiteren Schriften, vgl. mit Abschnitt D.
  • Alle menschlichen Eigenschaften treten in allen Rassen auf. Auch alle Typisierungen - also Naturelle, Temperamente, die beiden Geschlechter, Innerlichkeits- resp. Äusserlichkeitsmensch, etc. - sind in allen Rassen zu finden. Die Rassenzugehörigkeit ist kein Merkmal, das einen verlässlichen Rückschluss auf das Wesen eines individuellen Menschen zulassen würde. Es lassen sich zwar statische Erhebungen durchführen und die Rasse "verorten", d.h. Durchschnitte ermitteln, Erwartung formulieren, etc. Aber der einzelne Mensch, den man gerade vor sich hat, wird selten mit dem Durchschnittsmenschen übereinstimmen. Im täglichen Leben, also in der Schule, im Beruf, in der Partnerschaft, in der Medizin, haben wir stets einen einzelnen Menschen vor uns und daher richtet sich unser Interesse auf sein konkretes Wesen, auf seine individuellen Eigenschaften: Alter, Geschlecht, die konkreten Potentiale und Erfahrungen, die schulische und berufliche Laufbahn, seine aktueller körperlicher, seelischer und geistiger Zustand, etc. - nicht der Mittelwert, nicht der statische Durchschnitt, nicht die Rasse.
  • Carl Huter orientiert sich am System von Johann Friedrich Blumenbach (1752-1840). Entsprechend der 5 Kontinente unterscheidet Blumenbach 5 Rassen: Die schwarze Rasse (Afrika; "Schwarze"), die braune Rasse (Ureinwohner von Australien), die rote Rasse (Amerika, namentlich Nordamerika; "Indianer"), die gelbe Rasse (Asien, "Mongolen") und die weisse Rasse (Europa und Teile von Vorderasien; "Kaukasier"). Im V. Lehrbrief, 7. Lektion unterscheidet Huter dagegen 7 Rassen. Davon sei die orange Rasse weitgehend ausgestorben.
  • Carl Huter unterscheidet unter den Kaukasiern die Arier, Semiten und die Hamiten (III. Lehrbrief, 1. Lektion). Zu den Ariern zählt Huter die Germanen, die Romanen, die Slaven und die Kelten.
  • Carl Huter schreibt in "Welt- und Menschenkenntnis", seinem Hauptwerk, im V. Lehrbrief, 8. Lektion über die Rasse (gekürzt): "Die Nationalität kann der Mensch wechseln und ebenso die Religion. Seine Rasse ist ihm angeboren und er kann sich davon sein ganzes Leben lang nicht davon befreien. Der Mensch ist an nichts unschuldiger als an seiner Rasse." ... "Einen Menschen seiner Rasse wegen verfolgen zu wollen, bedeutet dasselbe, wie einen Stein, an dem man sich stösst, durchprügeln zu wollen." ... "Niemand kann seiner Rasse wegen verantwortlich gemacht werden, niemand braucht sich aber auch seiner Rasse wegen verdrängen zu lassen." Bereits im I. Lehrbrief, 5. Lektion schreibt Huter: "Da an solcher angeborenen Rasseneigentümlichkeit jeder Mensch, wie jedes Tier gleich unschuldig ist, so erfordert es das sittliche Gefühl, dass man niemand wegen seiner Rasseneigentümlichkeit verdammen soll."



A. Die Typisierung des Menschen

Wer die Menschen genau beobachtet, erkennt unschwer, dass jeder Mensch ein Individuum darstellt. In jeder Stadt, in jeder geographischen Region, in jeder Sprach- und Kulturregion gibt es eine unerhörte Vielfalt von Menschen.

  • In jeder solchen Gruppe kann man Menschen mit den unterschiedlichsten individuellen Eigenschaften finden, seien sie körperlicher, seelischer oder geistiger Art oder eine Kombination davon.
  • In jeder solchen Gruppe von Menschen kann man Menschen mit den unterschiedlichsten Naturell-Typen, den unterschiedlichsten Temperamenten, etc. finden.

 In der Huterschen Physiognomik kennt man eine "Typisierung". Sie dient dazu, das unendlich vielseitige Wesen "Mensch" leichter beschreiben zu können. Damit erreicht man mit wenig Aufwand eine erste Annäherung an das Wesen des einzelnen Menschen.

Die Hutersche Physiognomik kennt die Typisierung in Bezug auf Merkmale, die innerhalb jeder Rasse auftreten wie Körperbau, Temperament, Innerlichkeit / Äusserlichkeit und Nasenform. Eine eigentliche Typisierung aufgrund der Rasse besteht nicht, da man die Eigenschaften des einzelnen Menschen auf diese Weise kaum in zutreffender Weise beschreiben könnte. In manchen Rassenideologien verhält es sich gerade umgekehrt: Man schliesst von der Rasse direkt auf die Eigenschaften des einzelnen, individuellen Menschen und glaubt, dass die Beschreibung zutreffend sei. Eine genaue Überprüfung würde ergeben, dass die Treffsicherheit sehr gering wäre.


B. Rassenideologien: Historische Entwicklung

In Europa hat man sich zwischen 1850 und 1950 mit dem Thema "Rasse" besonders stark beschäftigt. Man bearbeitete das Thema aus einer materialistisch-naturwissenschaftlichen Sicht. Wichtige Akzente setzten folgende Menschen und Strömungen:

  • Der Materialismus. Diese Geistesrichtung wurde durch Ludwig Büchner ("Kraft und Stoff", 1855) angestossen
  • Die darwinistische Abstammungslehre. Diese Richtung wurde durch Charles Darwin angestossen ("Über die Entstehung der Arten", 1859)
  • Die philosophischen Lehren von Nietzsche (vgl. mit dem Werk "Zarathustra", 1883-1886: Übermensch; Verbannung der Religion, etc.)
  • Die Agitation von Hofpastor*) Adolph Stöcker (1835-1909), gegen die Juden. Die von ihm formulierten antisemitschen Parolen wurden damals und später in Deutschland oft verwendet. Stöcker ist ausserdem als Begründer der christlich-sozialen Bewegung in Erscheinung getreten.
    *) evangelischer Theologe; Hof- und Domprediger in Berlin von 1883-1890 unter Wilhelm I., Friedrich III. und Wilhelm II.; Schöpfer an antisemitischen Parolen, die bis 1945 verwendet wurden
  • Der Sozialdarwinismus (ab ca. 1890). Ein Hauptvertreter war Herbert Spencer.
  • Der Monismus von Ernst Häckel. Sein Werk «Die Welträtsel» (1899) war damals sehr populär und erreichte eine hohe Auflage. Nach Häckel gibt es kein Weiterleben nach dem Tod.

Diese Lehren resp. Weltanschauungen fanden bei jungen, gebildeten Menschen eine grosse Anhängerschaft, besonders in medizinischen, naturwissenschaftlichen und künstlerischen Kreisen.

Was war die Haltung von Huter in Bezug auf die wissenschaftlichen Grundlagen dieser Strömungen?
Carl Huter hat in den Theorien und Erklärungsversuchen dieser Strömungen Mängel und Irrtümer gefunden, z.B. hielt Huter die Darwinsche Abstammungslehre in Bezug auf das, was sie enthielt, zwar als richtig. Er vertritt aber die Ansicht, dass die Darwinschen Erkenntnisse nicht genügen um die Entstehung von Leben (an sich) und die weitere Entwicklung des Lebens bis hin zum heutigen Menschen zu erklären. Diese ganze Entwicklung sei, insbesondere innerhalb eines Zeitraumes von 3-4 Mia. Jahren nur zu erklären, wenn zugleich ein Empfindungselement angenommen werde, welches helfend und steuernd mitwirkt. Nähere Informationen über die Sichtweise Huters über die Entstehung des Lebens findet man u.a. in der Rubrik "Hintergrund"

Hinweis: Huter hat Darwin als Mensch sehr geschätzt. Darwin (ausgebildeter Theologe) war wie Huter ein Autodidakt. Darwin war (wie Huter) ein ausgezeichneter Naturwissenschaftler und scharfer Beobachter der Natur.

C. Hutersche Psycho-Physiognomik

Die Psycho-Physiognomik befasst sich mit der Beschreibung des Menschen. Daraus darf nicht abgeleitet werden, dass damit eine Nähe zu Rassenidelogien besteht.

Huters Weltanschauung (kurz)
Huter vertritt, als Entdecker der Empfindungsenergie, ein geistiges Weltbild. Jeder Mensch trägt in sich Kräfte, die es ihm gestatten, die höchste Stufe an Entwicklung und Weisheit zu erreichen - ob Mann oder Frau, ob religiös oder nicht, ob intelligent oder weniger intelligent, ob in Europa, Afrika, Asien, etc. lebend. Diese Eigenschaft besitzt der Mensch ganz unabhängig von seinen Charakteranlagen, seiner Rasse, seiner familiären Herkunft, seiner Nationalität, seiner Religion, etc. Damit besteht bei Huter kein Platz, dass Menschen andere Menschen verfolgen, vernichten, erniedrigen dürfen oder dass das Recht des Stärkeren gelten solle.

Unterschiede zu Rassentheorien
In keiner Rassenideologie hat man sich mit dem Fachgebiet "Physiognomik" nicht näher befasst. In den betreffenden Lehren kommt der Begriff "Physiognomik" nicht oder äussert selten vor. Dort ging es primär um die Rasse nicht, wie bei der Huterschen Psycho-Physiognomik um die Beschreibung des individuellen Menschen.

Einzelne Universitätsprofessoren haben sich zwar, in den 1930er Jahren in Deutschland, mit ihren eigenen physiognomischen Mitteln (resp. ihrem eigenem Erkennungs- und Interpretationssystem) an das Thema "Rasse" gewagt. Ihre Schriften fanden wenig Beachtung und die politischen Rassenfanatiker (in physiognomischer Hinsicht kaum gebildet) hatten längst schon die Macht ergriffen.

Hätte man sich in die Hutersche Lehre vertieft, z.B. in den 1920er und 1930er Jahren in Deutschland, so hätte man mit Leichtigkeit bemerkt, dass die Rassenideologie strikt abzulehnen ist. Und man hätte die meisten Anhänger von solchen Ideologien als Gefahr für den Staat erkannt.

Der damalige Staat ist aktiv gegen die Physiognomen und die Huterschen Lehren vorgegangen:

  • Otto Malig (1900-2003) sass mehrere Monate in einem deutschen NS-Gefängnis. Er hatte den Führer A.H. im Jahre 1932 (vor der Machtergreifung) sehr negativ (objektiv gesehen: zutreffend) beschrieben. Danach (nach der Machtergreifung) kam er vor Gericht und man verbot ihm, weiterhin die Hutersche Lehre zu verbreiten. - Weitere Einzelheiten werden bis ca. Ende 2018 an dieser Stelle veröffentlicht.
  • Amandus Kupfer (1879-1952) erlebte die Vernichtung seines Bücher-lager. Ab 1941 musste er seine hauptberufliche Tätigkeit als Schriftsteller und Verleger einstellen. Er konnte sie erst um 1947 wieder aufnehmen. Auch seine Ehefrau Käthe Kupfer und seine Mitarbeiterin Berta von Thurn musste ihre neben- resp. hauptberufliche Tätigkeit für die Huter-Lehre von 1941-1947 weitgehend einstellen.
  • Carl Welkisch (1889-1984) sass über ein Jahr lang im Gefängnis.
  • Kurt Wagner (1886-1942), ein Huter-Schüler, wurde deportiert und ermordet wegen seiner jüdischen Herkunft. Wagner hat sich rund 30 Jahre lang in verschiedener Weise für die Huter-Lehre eingesetzt, u.a. als Verleger von Huter-Schriften, als Referent und durch die praktische Anwendung bei ratsuchenden Personen. Für Carl Huter, seine Mitschüler und alle Huter-Freunde war seine Rassen-Zugehörigkeit nie ein Anlass, sich daran zu stossen. Der damalige Staat hat bekämpfte ihn wegen seiner Rasse und wegen seinem Eintreten für die Huter-Lehren.

Lucia Huter (1900-1940), Tochter die von Carl Huter, wurde umgebracht ("unwertes Leben"; Befreiung des Staates von Lasten).

In den Schriften von Amandus Kupfer und Otto Malig werden von 1923 bis 1934 mehrmals Personen beschrieben und Ereignisse beschrieben, die aus deutscher Sicht von besonderem Interesse sind. Die Haltung gegenüber rassenideologischen Bewegungen ist ab Beginn kritisch. Die Gründe, weshalb ab 1934 keine politischen Themen mehr behandelt werden, liegen bei Otto Malig in einem staatlichen Verbot und bei Amandus Kupfer wohl in der Einsicht, dass andernfalls Konflikte mit staatlichen Stellen gedroht hätten, zu seinem Nachteil und zum Nachteil der Huter-Bewegung. - Es ist nicht völlig auszuschliessen, dass einzelne Huter-Freunde Kontakte mit rassenideologischen Organisationen hatten. Solche Kontakte hatten, wenn es sie gegeben haben sollte, offensichtlich keine nennenswerte Bedeutung, denn es gibt keine Spuren über solche Aktivitäten, z.B. in Form von Dokumenten oder von Überlieferungen unter den Huter-Freunden.


D. Aussagen von Carl Huter

Nachstehend mehrere Auszüge aus den Schriften von Carl Huter als Beleg für das oben geschriebene (pdf-Datei). Die Auszüge enthalten jeweils das Titelblatt, die ersten Seiten (als Beleg für das Erscheinungsdatum), die Textstelle (mit Hintergrundfarbe markiert) sowie die vorangehende und die nachfolgende Seite. Die Werke, aus denen hier zitiert wird, können entweder im Buchhandel oder aber bei der Carl-Huter-Stiftung bezogen werden.

 1. Auszug aus "Individuum und Universum", 1896, 10. Abschnitt "Anthropologie". Dieses Werk ist 1925/26 erstmals und auszugsweise erschienen, als Bestandteil von "Menschenkenntnis", I. Lehrbrief, zweite Auflage. Das Werk "Individuum und Universum" ist im Jahre 1962 erstmals vollständig und mit der Bezeichnung zweite Auflage erschienen. Huter warnt davor, dass die "heutige Rassenmoral" zur "wüsten Willkürherrschaft" führt (und zwar von "starken Nationen") und zur "Abschlachtung und Vernichtung schwacher nationaler Gebilde."

Sodann ist ersichtlich, dass Huter den Krieg der Engländer gegen die Buren in Südafrika ("Unterjochung") sowie die inneren Verhältnisse in Russland ("Gewaltregiment"; "Russifizierungspolitik in den Ostseeprovinzen und in Finnland") entschieden ablehnt. Daraus lässt sich unschwer ableiten, dass Carl Huter die zahlreichen Gewalttaten gegen Menschen im 20. und 21. Jahrhundert aus Gründen der Volkszugehörigkeit, Sprache, Religion, etc. entschieden verurteilt hätte.
Hinweis (im Sinne Carl Huters): Staatliche Gebietsveränderungen sind auf friedlichem Wege zu erreichen. Namentlich die Zugehörigkeit zur gleichen Sprache, Volksgruppe, etc. können Anlass für den Wunsch nach solchen Veränderungen sein. Wenn davon zugleich Minderheiten (also Gruppen mit anderer Sprache, Herkunft, etc.) betroffen sind, muss auf diese Minderheiten Rücksicht genommen werden. Evtl. lassen sich solche Zusammenschlüsse (Gebiets-Arrondierung) infolge solcher Rücksichtnahme nicht erreichen.

Individuum und Universum, zweite Auflage, 1962; 10. Anthropologie
Individuum_und_Universum_2_1962_Rasse.pdf (10.84MB)
Individuum und Universum, zweite Auflage, 1962; 10. Anthropologie
Individuum_und_Universum_2_1962_Rasse.pdf (10.84MB)
Individuum und Universum (enthalten in Menschenkenntnis, 1925/26; zweite Auflage des I. Lehrbriefes)
WuM_1925_Rasse.pdf (23.67MB)
Individuum und Universum (enthalten in Menschenkenntnis, 1925/26; zweite Auflage des I. Lehrbriefes)
WuM_1925_Rasse.pdf (23.67MB)


2. Auszug aus "Illustriertes Handbuch der Menschenkenntnis", erstmals erschienen 1911. Leider hat sich das Urteil von Huter nicht bestätigt, dass die "Logik" dazu führen wird und zwar "schon bald", dass niemand wegen seiner Rasse verantwortlich gemacht werden kann. Aus dieser Aussage geht hervor, dass Huter kein Anhänger von Rassenideologien war.

Illustriertes Handbuch der Menschenkenntnis (8. Auflage, 1981)
IHB.1981_Rasse.pdf (10.91MB)
Illustriertes Handbuch der Menschenkenntnis (8. Auflage, 1981)
IHB.1981_Rasse.pdf (10.91MB)


3. Auszug aus "Der Gebildete auf der Höhe". Das Werk ist 1903 erstmals erschienen. Im Abschnitt "Sozialismus und Anarchismus" macht Huter einen Verweis auf eine national-soziale Bewegung unter antisemitischen Führern, die nach Huters Ansicht daran krankt, den Juden keine sozialen Gleichheiten und Vorteile zu gewähren, selbst wenn sie deutsche Staatsbürger sind. Huter wirft dieser Bewegung "Schürung von Hass und Verachtung gegen alle Nichtdeutschen" vor.


4. Auszug aus "Der Gebildete auf der Höhe". Das Werk ist 1903 erstmals erschienen und 1959 in 3. Auflage. Im Abschnitt "Strafrecht", spricht sich Huter gegen die Todesstrafe aus, da (u.a.) auf diese Weise die Möglichkeit der Besserung verhindert wird. - Sodann spricht er sich im Abschnitt "Regierungs-, Kriegs- und Völkerrecht" für eine Stärkung des Völkerrechts (gegenüber dem Kriegsrecht) aus. Zudem sollte die allgemeine Wehrpflicht kein Dauerzustand sein. - Im Anhang dieser Schrift (der sich auf die Mitglieder des damaligen Huterischen Bundes bezieht; deshalb wohl ist der Anhang in der 3. Auflage von 1959 nicht enthalten), schreibt Huter: "Den Mitgliedern des Huterischen Bundes steht jede politische Überzeugung ebenso frei als wie jede religiöse Meinung;"


Fazit aus C. und D.
Zwischen rassenideologischen Theorien und den Huterschen Lehren besteht kein direkter Bezug, und zwar wechselseitig. Dieses Ergebnis wird sich auch für die physiognomischen Lehren von Aristoteles, Lavater und Gall ergeben, wenn man eine genaue Prüfung durchführen würde wie es hier in Bezug auf Huter und die Huter-Bewegung getan worden ist.



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  • Diese Seite wurde am 24. April 2018 erstellt und ist seither abrufbar.
  • Sie wurde vom 26. April bis 1. Mai 2018 überarbeitet

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