Carl-Huter-Stiftung

Welt- und Menschenkenntnis nach Carl Huter

Zitate von Carl Huter über sein Werk


Huters Motivation als Verfasser von "Welt- und Menschenkenntnis"
"Welt- und Menschenkenntnis", V. Lehrbrief, Vorwort


  • Ich habe, da dieses Werk auch für das Volk geschrieben ist, mein Möglichstes getan und die Lücken der Elementarbildung des Volkes durch eingehende Einführung in diese wichtigen naturwissenschaftlichen Disziplinen auszufüllen versucht.
  • Ohne dieses lässt sich nach allen reiflichen Erwägungen die allseitige Behandlung des Menschen nicht voll verständlich durchführen. Erst an die bekannten einwandfreien naturwissenschaftlichen Resultate konnte ich meine eigenen psycho-physiognomischen Forschungen und Entdeckungen und schliesslich meine neue Weltanschauung angliedern.
  • Bei alledem wird dieses Werk auch für den Künstler und Fachgelehrten von Beruf sowie für jeden naturwissenschaftlich oder philosophisch Durchgebildeten nach vielen Seiten hin Neues und Anregendes bringen.
  • Zunächst wird der organische Zusammenschluss der Naturwissenschaften, welcher hier in einer glücklichen Weise gelungen ist, wohltuend berühren. Es wird ferner der Fachmann sich manche hier veröffentlichte neue Entdeckung zunutze machen können, und schliesslich werden die durch die heutige Naturphilosophie einesteils und durch die veralteten Religionsdogmen andernteils hervorgerufenen Zersplitterungen, Zweifel und Disharmonien der Seelen wieder zu einer Harmonie und einem neuen Idealismus geführt. Der unglückliche Boden des Irrtums jener Geistesrichtungen musste verlassen werden; eine gänzlich neue Weltanschauung, Lebens- und Sittenlehre ist geschaffen worden, eine Lehre, die zu gleichen Teilen sowohl das wissenschaftliche als auch das ethische, ästhetische, religiöse und wirtschaftliche Innenleben vollauf befriedigt. Um dieses herrliche Ziel vollbringen zu können, mussten neue Grundlagen geschaffen werden. Es mussten durch mühsame Forschungen Entdeckung an Entdeckung, Erfahrung an Erfahrung gesammelt werden, um den Welt- und Substanz-, den Lebens- und Seelen-, den Entwicklungs- und Idealbegriff zu erweitern. Dieses war nur möglich, indem Kern um Kern an Wahrheit aus allen Naturwissenschaften und Philosophiesystemen festgehalten und wie Glied an Glied gereiht mit meinen neuen gefundenen Tatsachen und Lehren verbunden, ein völlig neues Ganzes vollbringen liessen.
  • Es würde mir die grösste Freude sein, sollte ich es erleben dürfen, mit dieser Lehre nicht nur die Herzen des Volkes, sondern auch die der Gebildeten, der Priester, Künstler und Fachgelehrten zu beglücken. Eine andere als diese Methode, die Grundzüge meiner psycho-physiognomischen Menschenkenntnis Volk und Gelehrten zugleich gut verständlich zu machen, war schlechthin unmöglich.
  • Dieses Werk hat nunmehr mit Recht den Titel "Grundzüge der psycho-physiognomischen Welt- und Menschenkenntnis" erworben. Denn aus den Lehrbriefen sind Lehrbände, aus der Menschenkenntnis ist auch Weltkenntnis geworden.


 

Exakte Überprüfung und genaue Erforschung der Huterschen Erkenntnisse
"Welt- und Menschenkenntnis", II. Lehrbrief, 9. Lektion


  • Bei allen Elementarstrahlen habe ich auch beobachtet, dass die darin vorkommenden kleinsten Spaltteile der Atome nicht wieder zum Grundstoff, von dem sie ausgingen,zurückkehrten, sondern neue Stoffe oder Elemente bildeten. Die Idionen der Elementarstrahlen nenne ich Elementarstrahlisionen. Ich stehe immer noch, trotz jahrelanger Forschungen, am Anfange der Erkenntnis dieser wunderbaren Vorgänge.
  • Es werden Menschenalter mit Männern von eiserner Geduld und Ausdauer dazu gehören, die diese neuen Tatsachen, die ich fand und die unsere ganze Weltanschauung erweiterten und auf neue Grundlagen stellten, mit allen Mitteln analytischer Forschung wissenschaftlich weiter nachweisen.

 


Huters Weg zum Psycho-Physiognomen
"Welt- und Menschenkenntnis", II. Lehrbrief, 1. Lektion


  • Es mögen wohl zehn Studienjahre vergangen gewesen sein, bis ich wissenschaftlich und praktisch soweit durchgebildet war, um sichere und irrtumsfreie psycho-physiognomische Beurteilungen machen und über alle meine Beurteilungen exakte Begründungen geben zu können.
  • Viele Probleme waren aber bei alledem noch zu lösen, und für diese gab es zunächst keinen anderen Weg der Erklärung als die Hypothese, d. h., nach aller Wahrscheinlichkeitsberechnung führen zwanzig und mehr Möglichkeiten zu zwei bis drei für sich sprechenden Wahrscheinlichkeiten, und von diesen endlich sammeln sich die Erfahrungen zu Gunsten einer bestimmten Hypothese, welche die grösste Wahrscheinlichkeit für sich hat.
  • Nachdem alle Probleme durch Hypothesen befriedigend gelöst waren, suchte ich Tag für Tag nach experimentellen Beweisen für diese Hypothesen, von denen ich wohl wusste, dass sie wahr seien, aber doch Anlass geben könnten zu Anfechtungen.