Carl-Huter-Stiftung

Welt- und Menschenkenntnis nach Carl Huter

Die Psycho-Physiognomik ist über 125 Jahre alt.
Wie sieht ihre Geschichte aus?



Carl Huter
, 1861 – 1912, Privatgelehrter, Schriftsteller, Vortragsredner

Er ergänzte das vorhandene physiognomische Wissen mit grossenen eigenen Entdeckungen (u.a. Naturelle) und eigenen Erkenntnissen (u.a. über die vier Temperamente). Er schuf auf diese Weise ein neues System der physiognomischen Menschenkenntnis und bezeichnete es mit „Psycho-Physiognomik“.

Dieses neue System hat er in der Praxis erprobt und grosse Erfolge erzielt. Es ist eine lernfähige Menschenkenntnis.  


Amandus Kupfer und andere persönliche Schüler von Carl Huter, z
wischen 1910 und 1960

Sie stellten unter Beweis, dass die von Huter begründete Psycho-Physiognomik tatsächlich lernbar ist und bei sorgfältiger Anwendung zu erstklassigen Ergebnissen führt. Gerade auf dem Gebiete der Charakterologie gelangt man mit der Psycho-Physiognomik viel einfacher, rascher und sicherer zur Erkenntnis der Grundanlagen eines Menschen. Obwohl Huter viele Schüler ausbildete haben nur rund ein halbes Dutzend die Huter-Lehre in Wort und Schrift öffentlich gelehrt.


Nachfolgende Generationen von Referenten und Beratern
, ab 1925 bis heute

Aus den Vorträgen von Amandus Kupfer in Deutschland und in der Schweiz in den 20-er und 30-er Jahren des letzten Jahrhunderts gingen folgende Referenten hervor, welche die Psycho-Physiognomik in Wort und Schrift über Jahrzehnte hinweg verbreitet haben: Otto Malig (D), Richard Glaser (D), Maria Knirr (D), Walter Alispach (CH), Hermann Bürkler (CH), Hans Nisple (CH).

Ab den 50-er Jahren traten Psycho-Physiognomik in Erscheinung, die sich als Spezialisten einen Namen machten z.B. Eduard Altmann (D) als Kranken-Physiognomiker.

In den 50er und 60-er Jahren nahmen u.a. folgende Referenten ihre Tätigkeit auf: Theodor Werner (D), Otto Gerhold (D), Paul Schärer (CH), Lieselotte Eder (CH).

Das beste Lehrmittel zur Erlernung der Psycho-Physiognomik sind seit den 10-er Jahren des letzten Jahrhunderts die "Grundlagen der Menschenkenntnis". Das Buch wurde laufend überarbeitet und verbessert. Es erschien im Carl-Huter-Verlag, Schwaig bei Nürnberg (von ca. 1920 bis ca. 1995). In diesem Verlag erschienen die Zeitschrift "Der gute Menschenkenner" (1932-1941 und 1953-1979) und die Nachdrucke der Huter-Werke.


Nonverbale Kommunikation

Unabhängig von Carl Huter entstand in Europa und in den USA das Fachgebiet „nonverbale Kommunikation“. Darunter versteht man die charakterologische Interpretation der Mienen und Gesten, der Körperhaltung, der Ausdruck der Haare und der Stimme sowie der sonstigen Erscheinung einer Person. Auch in der Huterschen Psycho-Physiognomik werden diese Gebiete, beachtet und die Interpretation des momentanen Ausdrucks ist weitgehend derselbe.