Carl-Huter-Stiftung

Welt- und Menschenkenntnis nach Carl Huter


8 Neue Evolution

F. Schönheit, Ästhetik - 
die Wirkung der Empfindungsenergie

Das Aussehen von Pflanze, Tier und Mensch hat sich im Verlauf von langen Zeitraum verändert und zwar nicht zufällig sondern primär durch die Wirkung der Empfindungsenergie!




1. Pflanze







Fazit:
a. Mit fortschreitender Evolution entstanden aus Moosen und Flechten Blumen. Der Stengel wurde immer ausgeprägter. Am oberen Ende befindet sich die Blüte, der wertvollste Teil der Pflanze.
b. Die Blüte befindet sich in grösster Entfernung zum Erdboden.
c. Man kann dies als ein Aufrichten der Pflanze betrachten, ähnlich später der Mensch sich aufrichten wird!


2. Tier















Fazit:
a. Mit fortschreitender Evolution trennt sich der Kopf immer stärker vom Rumpf resp. vom Körper ab. Die Teile des Gesichts sind immer besser modelliert und damit ausdrucksvoller.
b. Aus einem eher spitz nach vorne zulaufenden Kopf bildet sich eine Front, das Gesicht.
c. Das Volumen des Kopfes wird im Verhältnis zum Körper immer grösser.
An den beiden letzten Bilder lassen sich die Unterschiede in der Gesichtsbildung zwischen Schimpanse und Mensch studieren.



3. Mensch

 


Fazit:
a. Der
Mensch entwickelt den aufrechten Gang.
b. Das Gesicht wird immer ausdrucksvoller, schöner modelliert, feiner. Die Haut wird feiner, reiner. Die Behaarung reduziert sich auf den Kopf (Oberhaupt, Seitenhaupt, Hinterhaupt), die Augenbrauen und den Kiefer-und Wangenbereich (Mann)
c. Die Stirn wird immer höher.


4. Darstellung des Menschen
Bildhauerei (Skulptur) und Malerei



Fazit:
a. In der griechischen Bilderhauerei hat man Mensch zugleich schön und realitätsnah abgebildet. Gilt für die reife Zeit der griechischen Kunst und Skulptur.
b. Ebenso in der Renaissance.
c. In der Malerei wurde das Gesicht des Menschen ab ca. 1920 zunehmend in einer Weise dargestellt, die nicht der Natur und dem Leben entsprechen kann, denn Menschen mit einem solchen Gesicht könnten kaum essen, sprechen, sehen, etc. und die physiologischen und mimischen Abläufe sind praktisch unmöglich. 


Kommentar:
a. Es ist ganz offensichtlich: Im Verlauf der Evolution sind Pflanze, Tier und Mensch immer schöner geworden.
b. Die Anhänger der darwinistischen Lehren und des Materialismus sehen darin nur Zufall, Anpassung an die Umwelt, Zuchtwahl und Kampf ums Dasein. Sie verneinen, dass andere Ursachen diese Entwicklung veranlassen könnten.
c. Aus dieser irrigen Ansicht heraus erhält der menschliche Kopf eine ganz andere Bedeutung: Er ist ein Objekt, das sich beliebig zerteilen und neu anordnen lässt.
d. Aus Huterscher Sicht ist der heutige Kopf des Menschen als Endprodukt der Evolution zu betrachten. Das Studium seines Ausdrucks erschliesst dem Menschen viele neue Erkenntnisse über Welt und Mensch. Der Kopf ist das höchste Studienobjekt in unserer Welt.
e. Carl Huter kam zur Erkenntnis, dass sich die Proportionen des Menschen immer mehr dem Goldenen Schnitt annähern. Weitere Erläuterungen in
G. Schönheit, Proportion

f. Es ist die Aufgabe der Skulptur (Bildhauerei) und Malerei, das Gesicht des Menschen und seinen Körper in schöner, erhabener, würdevoller, ästhetischer Weise darzustellen, namentlich dann, wenn der Mensch Schweres zu ertragen hat, sodass das Kunstwerk unsere Bewunderung erweckt. Der Mensch soll in einer Stufe gezeigt werden, die über der heutigen Realität liegt. - Beispiele solcher Werke sind z.B. die Laokoon-Gruppe und das Werk "Ambrosi: Der Mann mit dem gebrochenen Genick". Sportler, die im Kampf fair, beherrscht sind, erwecken ebenfalls unsere besondere Bewunderung. Dies erfordert eine entsprechende innere Einstellung, Charakterstärke, Disziplin, Zähigkeit, Duldsamkeit, etc.: Das Unvermeidliche mit liebender Hingabe und Geduld zu ertragen!



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Diese Seite wurde am 24. und 25. Juni 2019 erstellt. Sie wird regelmässig geprüft und überarbeitet.

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