Carl-Huter-Stiftung

Welt- und Menschenkenntnis nach Carl Huter

8. Evolution und Schöpfung


Hutersche Erklärung über die Herkunft des Menschen


In der Naturwissenschaft wird die Höherentwicklung der Lebewesen, insbesondere des Menschen, damit erklärt, dass

  • die Lebewesen in einem Wettstreit um ihre Existenz stehen;
  • die Zahl der Nachkommen längerfristig davon abhängt, dass das einzelne Individuum optimal an die Lebensverhältnisse angepasst ist, gesund und kräftig ist sowie bei der Partnerwahl ("Zuchtwahl") besonderen Erfolg hat.

Dabei handelt es sich grundsätzlich um eine Vermutung, denn diese Vorgänge spielen sich in Zeiträumen ab, die viel länger als ein Menschenleben sind und sie sind der Beobachtung oftmals nur schwer zugänglich. Solche Vermutungen sind immer wieder kritisch zu hinterfragen.

In den vorhergehenden Rubriken 5 Neue Physik und 6 Empfindungsenergie; Korrespondenzgesetze wurde dargelegt, dass das Empfindungsvermögen als Grundelement unserer Welt anzusehen ist, zusammen mit Kraft und Stoff. 

Carl Huter vertritt die Ansicht, dass das Empfindungsvermögen nicht ausser Acht gelassen werden darf bei der Entwicklung einer Theorie über

  • die Entstehung des Lebens;
  • die Höherentwicklung der Lebewesen;
  • die Herkunft des Menschen.

Carl Huter hat zu diesem Thema mehrere Texte verfasst. Man findet sie innerhalb seiner Schriften und der Schriften von Irma Fleischhacker (1891-1980), seine Schülerin und Mitarbeiterin (1909-1911). Es liegt 


Anmerkungen

1. Quellen

Die Huterschen Erklärungen über Schöpfung und Entwicklung sind hauptsächlich in folgenden Schriften enthalten:

a. Carl Huter: Meine Weltanschauung und die 16 Weltursachen, 1901. Fachartikel, erschienen in Amandus Kupfer: Physiognomik und Mimik, 1926-1928. 

b. Carl Huter: Welt- und Menschenkenntnis, III. Lehrbrief, 1905, siehe Evolution III;
Huter stellt die bisherigen Erklärungen dar: Cuvier, Lamarck, Darwin, Klaatsch, etc. Er ergänzt sie mit seinen damaligen eigenen Ansichten.

c. Carl Huter: Überzeugungsgelübde oder der neue Welt- und Lebensglaube", 1908. Fachartikel, erschienen in der Broschüre Carl Huter: Die neue Weltanschauung, 1908. Der Artikel enthält 36 Thesen über die wichtigsten Kernfragen der Welt- und Lebenslehre von Carl Huter.

d. Carl Huter: Katechismus der Huterschen Wissenschaft, 1909; siehe Internetseite "Schöpfung".

e. Carl Huter: Führer durch das Carl Huter-Museum, 1910, in Bezug auf Aspekte der Höherentwicklung, siehe Evolution I;

f. Carl Huter: Meine Schöpfungsentwickelungslehre als Grundlage der neuen Welt- und Lebensreligion, der Kallisophie. Das Heiligkeitsgefühl und das Ideale. Fachartikel, erschienen in Irma Fleischhacker: Carl Huter und seine Wissenschaft, 1910.
Die beste Darstellung des Themas.

g. "Illustriertes Handbuch der Menschenkenntnis", 1911, IV. Teil; siehe Evolution I;

h. Carl Huter: Grundlegende Thesen der Huterlehre, 1910. Fachartikel, erschienen in Freunde der Huterschen Wissenschaft: Aus eigener Kraft, 1911. 

i. Carl Huter: Meine zwölf wichtigsten Entdeckungen, 1912. Fachartikel, erschienen in Amandus Kupfer: Physiognomik und Mimik, 1926-1928.

Die in diesen Schriften enthaltenen Erläuterungen über Evolution und Schöpfung werden auf den folgenden Seiten dargestellt. 


2. Beachtung der Huterschen Erkenntnisse

Viele Jahre blieben die Huterschen Erkenntnisse über Evolution und Schöpfung nahezu unbeachtet. Die Huter-Freunde haben sich sehr wenig, die Wissenschaftler überhaupt nicht damit befasst. Zwischen 2014 und 2017 erschien in der Zeitschrift "Physiognomische Psychologie" eine Reihe von Artikeln, in denen die Huterschen Erkenntnisse erstmals ausführlich vorgestellt worden sind. Die folgenden Seiten sind als eine erweiterte Fassung dieser Artikelserie zu betrachten.

Die Huterschen Lehren über Evolution und Schöpfung  erweisen sich als äusserst wertvoll für das Verständnis der Huterschen Welt- und Menschenkenntnis, also seines Gesamtwerks:

  • Sie lassen Irrtümer in den herrschenden Ansichten über das Leben, über unsere Welt, etc. erkennen. 
  • Dies führt unmittelbar zu einem neuen Bild über das Leben, über unsere Welt, über unseren Menschen. 
  • Die Huterschen Lehren sind nicht mehr nur Theorie, sie erhalten ein Fundament, wirken glaubwürdig und überzeugend.

Carl Huter hat in den Vorträgen und Monatskursen kaum über Schöpfung und Evolution gesprochen. Dafür mag es verschiedene Gründe geben. Ein wichtiger Grund liegt bestimmt darin, dass es ihm erst im September 1910 gelang, die Evolution mit den obigen fünf Prinzipien zu erklären. Seine früheren Erklärungen waren nach Sinn und Geist ähnlich, aber nicht so leicht verständlich wie jetzt.


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Diese Seite wurde in der Woche vom 5. Februar 2018 erstellt und am Freitag, 23. Februar 2018 erweitert. Diese Seite wird regelmässig geprüft und angepasst, letztmals am 6. Januar 2019, am 10. und 11. August 2019, vom 28. Oktober 2020 bis 7. November 2020.

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