Carl-Huter-Stiftung

Welt- und Menschenkenntnis nach Carl Huter

6 Grundwissen I

B. Helioda II, Zitate I und Anmerkungen


1. Beispiele zur Empfindungsenergie und zur Helioda"

Wie sind aus dem Gesicht das Empfindungsenergie, die Helioda, die Lebenskraft, die Liebeskraft, die Herzkraft zu erkennen?



Abb. 2: Positive Helioda bei einer Familienfrau (aus Zürich) bei starker Lebens- und seelische Liebeskraft.



2. Zitate von Carl Huter über die Empfindungsenergie und die Helioda, Teil I

2.1 "Überzeugungsgelübde oder der neue Welt- und Lebensglaube", Juli 1908, Ziffer 17
Fachartikel, veröffentlicht in "Die neue Weltanschauung"

  • "Diese (1) nennt Carl Huter die selbständige Lebenskraft oder Helioda. Die Helioda ist dreifacher Natur, einmal rein empfindend, d. h. mit Empfinden aufnehmend, diese ist die negative Helioda, sodann strahlend, das ist alle Körperteile durchstrahlend, dieses ist die positive Helioda; und drittens, der tätige noch wenig erforschte Zwischenteil, der innerlich und äusserlich die Materie organisiert. In dieser Art stellt sie das magische Bewusstsein dar. Es ist das Bewusstsein, das jedem Individualwesen als Gewissen und Heiligkeitsgefühl innewohnt und das auch mit dem Materiellen ausserhalb des Ichs korrespondieren kann, sozusagen mit dem Schicksal und dem Weltgewissen in Verbindung steht." (2)

(1) Der Einschub lautet: "Diese, aus dem seelischen Mutterstoff der Leichtmedioma, in welcher in höherem Masse die Empfindungsenergie gebunden ist, abgespaltete und gesammelte Empfindungsfeinmaterie und Energie im lebenden Eiweiss, nennt ... "

(2) Nur in dieser Schrift, 1908, vertritt Huter die Ansicht, die Helioda sei dreifacher Natur. Diese Ansicht ist aber nicht weit weg von der Ansicht im im Jahre 1910, siehe obige Ziffer 2.2, wo Huter schreibt, die Helioda sei ausserdem als eine astrale Substanz zu verstehen und diese sei das Organisationselement jedes aus inneren Ursachen gewachsenen Körpers.


2.2  "Katechismus der Huterschen Wissenschaft", 1909

Unter Ziffer 37 schreibt Huter, dass die negative Helioda (er nennt sie an dieser Stelle "Individualempfindungskraft") doppelt auftritt, sich zentral sammelt (CHS: im Zentrosoma) und äusserlich in den Weich- und Hohlformen. Dann schreibt Huter, dass die ausstrahlende Helioda

  • "ebenfalls doppelt wohnt, einmal zentral neben der negativen Empfindungsenergie und zweitens peripher auch neben den negativen Empfindungsorganen in den plastischen Körperausgliederungen, besonders da, wo die Lebens- und Seelenenergie ausgesendet wird, an den Greif- und Stossgliedern, an den Geschlechtsorganen und an den Sinnesorganen, insbesondere in den Augen, der Zunge und dem Haupt und Gesicht im allgemeinen."
  • "Durch diesen Nachweis der Kraftrichtung lernen wir die innere Entstehung der Formen begreifen und lernen wir die Örtlichkeiten und Räume und Flächen der Gestalten unterscheiden, nach ihren innerlich einst gewirkten oder noch wirkenden Kräften. Dadurch sind uns ganz neue Natur-Kraftbau- und Formengesetze erschlossen worden, die in dieser Gesetzmässigkeit Entwickelungs- und Wirkungsordnung früher noch nicht bekannt gewesen sind. Damit hat Carl Huter weitere unanfechtbare wissenschaftliche Grundlagen für seine psycho-physiognomische Wissenschaft gebracht."

2.3 "Grundlegende Thesen der Huterlehre", November 1910
Fachartikel von Carl Huter, veröffentlicht in "Aus eigener Kraft", herausgegeben von Freunden der Huterschen Wissenschaft, 1911; Teil XX.

10. Im lebenden Eiweiss ist die Empfindungsenergie in den Vordergrund getreten, sie konzentriert sich in der tierischen Zelle im Zellstrahlkörper oder Zentrosoma.

11. Jede stark gesammelte Empfindungsenergie emaniert von innen nach aussen, jede stark gesammelte und auch stark konzentrierte Empfindungsenergie strahlt von innen nach aussen.

12. Carl Huter nennt diese, in allen organischen Lebewesen auftretende Empfindungsenergie die negative Lebenskraft, die strahlende Empfindungsenergie, die positive Lebenskraft oder Helioda.

13. Die Helioda ist als astrale, lebendige Substanz das Organisationselement jedes, aus innern Ursachen heraus gewachsenen Körpers.

14. Er lehrt daher: Alles, was lebt, empfindet, emaniert, organisiert sich, strahlt, liebt und sucht sich fortzuzeugen. 

Anmerkung: Der ganze Text ist hier abrufbar, bestehend aus 32 Ziffern samt Fussnoten der Carl-Huter-Stiftung. Es gibt kaum ein Dokument, das auf so wenig Raum einen so tiefen Einblick in die Huter-Lehre gibt. Für Personen, welche die Huter-Lehre gut kennen, sind die Aussagen leicht nachvollziehbar und als wahr erkennbar. Für andere Personen können einzelne Sätze als subjektiv (Huters Sichtweise), etc. betrachtet werden. In einem solchen Fall sollte man mit einem Urteil zurückhaltend sein. Die Carl-Huter-Stiftung empfiehlt das Studium auch weiterer Kapitel dieser Internetseite, z.B. Neue Physik, Neue Evolution.


3. Anmerkungen

3.1. Wie lässt sich die Helioda im Weiteren beschreiben? (direkt oder indirekt folgend aus Ziffer 6, 7, 8, 13 und 14 von "Grundlegende Thesen der Huterlehre", siehe oben)

  • Je stärker die Empfindungskraft einer Zelle resp. eines Lebewesens ist, desto stärker ist Lebens- und Liebeskraft derZelle resp. des Lebewesens, desto besser vermag sich die Zelle resp. das Lebewesen zu organisieren und sich den Verhältnissen anzupassen.
  • Durch die Empfindungsenergie und insbesondere durch die Helioda erklärt sich die Selbstorganisation und Selbstregulierung des Lebens.
  • Die Empfindungsenergie und die Helioda tragen den Charakter der Liebe in sich. Liebe ist deckungsgleich mit Liebeskraft und mit Lebenskraft. - In einigen Sprachen sind die "Liebe" und "Leben" miteinander verwandt, haben also die dieselbe Herkunft (Etymologie), z.B. in der Deutschen und Englischen Sprache (love, life).

3.2. Wie lässt sich die Helioda oder die Empfindungskraft resp. Empfindungsenergie stärken?

  • Die Antwort ergibt sich aus
    a. dem obigen Dokument "Grundlegende Thesen der Huterlehre", Ziffer 15 bis 19 23 und 30*)
    b. den obigen Auszügen aus "Grundlegende Entdeckungen für die wissenschaftliche Psycho-Physiognomik" und
    c. weiteren Schriften, wo dies sinngemäss gleich zum Ausdruck kommt, z.B. durch liebevolle Gedanken, durch Geduld und Hingabe in seinen Tätigkeiten, durch Meditation und Gebet (bei guten Gedanken)
    *) Aus Ziffer 30 ist zu entnehmen:
    1. selbst zu vervollkommnen suchen,  
    2. immer bessere Berufsarbeit zu liefern sich bemühen,  
    3. sich angelegen sein lassen, immer mehr auf seine Umgebung veredelnd einzuwirken,  
    4. innere und äussere Harmonie erstreben und  
    5. an das höchste Gute, Schöne, Liebestrahlende und unüberwindbar Starke glauben.

3.3. Regeneration der Helioda resp. der Empfindungsenergie

  • Die Helioda (oder Empfindungskraft) ist am stärksten, wenn wir ausgeruht sind. Wenn wir uns müde fühlen, z.B. infolge körperlicher, seelischer und geistiger Arbeit, ist sie schwächer. Je müder resp. erschöpfter wir uns fühlen, desto schwächer wird die Strahlung, bei eigentlicher Erschöpfung (z.B. Burnout-Erscheinung) ist die Haut matt.
  • durch Ruhepausen regeneriert sich diese Kraft: durch Ruhepausen tagsüber: am Vormittag, nach dem Mittagessen, am Nachmittag, etc., durch das Schlafen in der Nacht, durch Urlaub;
  • durch Aufenthalt an der frischen Luft, z.B. leichte sportliche Betätigung, Spaziergang;
  • durch angenehme Empfindungen, z.B. Musik, Bilder;
  • durch Tätigkeiten, die wir besonders gerne ausführen - im Beruf, in der Freizeit, etc.;
  • wenn wir Menschen um uns haben, die wir ganz besonders gerne haben.

3.4. Einfluss der Vererbung und der Zeugungsbedingungen
(
Quellenangaben folgen, Stand September 2018)

  • Die Helioda resp. die Empfindungsenergie wird von den Eltern auf ihre Nachkommen vererbt. Bei optimalen Zeugungsbedingungen sind die Nachkommen (bei Geburt) sogar mit noch mehr Empfindungsenergie ausgestattet. Wichtig sind grosse Liebe und Harmonie der Eltern vor, während und nach der Zeugung, gute Bedingungen während der Schwangerschaft sowie viel Liebe der Mutter. Im Einzelfall ist das Kind trotz guter Bedingungen mit weniger Helioda oder Empfindungsenergie ausgestattet.
  • Damit bestehen gute Voraussetzungen. Weitere Faktoren ist die konkrete Beschaffenheit der Eizelle und der Samenzelle, z.B. in genetischer Hinsicht. - Bekanntlich stellt ist jede Samenzelle und jede Eizelle eine Einzelanfertigung, d.h. individuell unterschiedlich. In seltenen Fällen weisen diese Zellen Eigenschaften auf, die für das daraus entstehende Individuum nachteilig sind.

3.5. Ergänzungen

  • Bei starker Helioda / Empfindungsvermögen fühlt sich der Mensch leistungsbereit, optimistisch, etc.
  • Diese astrale Substanz ist vermutlich jener Teil des Menschen, der den Tod von Pflanze, Tier und Mensch überlebt. Beim Menschen ist sie viel stärker als bei Pflanze und Tier und das dauerhafte Weiterleben in einer jenseitigen Welt ermöglichen.
  • Die astrale Substanz ist feinstofflicher Art, d.h. sie ist viel feiner als die uns bekannte atomare und molekulare Materie. Sie ist für den Menschen nur schwer erkennbar und nachweisbar. Die astrale Substanz die atomare resp. molekulare Materie zu beeinflussen! Damit wird verständlich, wie das Empfindungsvermögen in der Lage ist, die Materie zu beeinflussen und zu beherrschen!

Fazit: In den Formen lebt der Geist!
Nach Carl Huter beruht die Korrespondenz von Innen und Aussen auf der Wirkung der Empfindungsenergie.
Hinweis: Solange die Empfindungsenergie resp. das Empfindungsvermögen nicht als dritte Grundenergie unserer Welt anerkannt wird, werden nur wenige Menschen diese Hutersche Entdeckung anerkennen.

History

Diese Seite wurde im Februar 2018 ausgearbeitet und am 1. März 2018 fertig gestellt. Sie wurde am 29. März 2018 erweitert. Am 19. Oktober 2018 wurde sie um "Grundlegende Thesen der Huterlehre" erweitert und kritisch durchgesehen. Sie wird regelmässig geprüft und angepasst, letztmals am 15. Januar 2019, am 23. April 2019, am 4. August, am 21. und 22. August 2019.

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