Carl-Huter-Stiftung

Welt- und Menschenkenntnis nach Carl Huter

G. Forschungsmethode - Huters Erkenntnisweg

1. Was schreibt Huter über seine Forschungen und seine Ergebnisse? -  In Bezug auf das Empfindungsvermögen, die Helioda, die Lebens- und Liebesenergie und das Zentrosoma?

Zitate aus der Broschüre «Katechismus der Huterschen Wissenschaft», 1909, Ziffer 7, 10 und 45 von total 52 Ziffern. Fettdruck durch die Carl-Huter-Stiftung.

7. a) Frage: Gibt es eine, von innen her nach aussen aufbauende Kraft, welche die Formen bildet? Wie erklärt sich dieser innere Formenaufbau? Genügt die Erklärung, dass alle die Formen der Natur durch rein äusserliche Ursachen, durch mechanisch-chemische Anstösse entstanden sind?

7. b) Antwort: Ja, es ist von Carl Huter nachgewiesen, dass alle chemischen Elemente eine innere Elementarkraft haben, vermöge dessen sie einen unterschiedlichen, uns bisher noch unbekannten charakteristischen Formencharakter in ihren ersten atomistischen Grundbestandteilen besitzen. Denn es kristallisieren gewisse elementare Stoffe stets nach einem bestimmten System, das jedoch durch äussere physische Einflüsse unterbrochen wird. Es hat also jede natürliche gewachsene Kristallform eine Innenkraft gehabt, die von innen heraus Stoffe angliederte, anordnete und zwar nach Stoff und Form, Richtung und Masse verschieden, je nachdem, wie es das Wesen der Grundkraft gewollt und bedingt hat. Es scheint demnach jedes anorganische Gebilde doch organisiert zu sein, es ist auch nicht leblos, sondern innerlich beseelt.

Es ist darin eine Kraft, welche wollend, bestimmend, die Materie willkürlich bildet. Hieraus geht hervor, dass das Geistige oder Seelische das unsichtbare Verborgene ist, das da baut und ordnet und alle Stoffe und Formen bildet. Carl Huter nennt diese Energie, da sie wollend und bestimmend ist, da sie Charakter hat, folglich im Empfinden wurzeln muss, die dritte Weltenergie, die Empfindungsenergie, nach ihm ist sie der Träger aller lebendigen Formen in der Natur. Nach ihm ist aber auch in der Natur nichts tot, nichts unbeseelt, wohl ruht oder schläft das Leben oft in dem sich in Zerfall befindenden Dingen, aber es ist nirgends ganz den Dingen entwichen, auch den scheinbar toten nicht. Nach Huter ist alle Materie beseelt. Diese Innenkraft, die die Formen bildet, hat Spannungs- und Strahlenergie. Die Strahlenergie baut stets vor, die Spannungsenergie folgt mit dem grobmateriellen Stoffanbau nach. Huter nennt diese Strahlen in der anorganischen Welt Elementarstrahlen. Die, in der höher organischen, die aus dem lebenden Eiweiss entstandenen Strahlen die Helioda- oder Lebenslichtstrahlen. Er nennt die zwischen der chemischen und der ätherischen Materie liegenden Zwischenstoffe Mutterstoffe oder Mediomen und unterscheidet deren zweierlei, eine harte und eine weiche Medioma. Die weiche Medioma bildet nach seinen Forschungen den Mutterstoff, in der sich die konzentrierte Lebensenergie sammeln kann, es ist nach ihm das Od, das Reichenbach schon entdeckte. Die Hartmedioma hat er zuerst neben den Helioda- oder Lebensstrahlen nachgewiesen, sie, die Hartmedioma, bildet den Mutterstoff der groben oder der chemischen Materie.

7. c) Begründung: Wie fand Carl Huter diese Tatsachen? Er stellte durch die Ausbildung seines Hellfühlsinnes nach und nach fest, dass jede Substanz und Materie strahlt und unterschied ausser den eigenartigen Strahlen auch eigenartige energische Spannungen bei den verschiedenen Elementen und erkannte bei verbundenen Augen oder in geschlossenen oder verdeckten Behältern an den charakteristischen Strahl- und Spannungsenergien Kupfer von Eisen, Salz von Kreide, Schwefel von Salpeter heraus. Er fand aber auch bald, dass die Spannungsenergien und Strahlen, welche die Lebewesen aussenden, andere sind als die, welche von den anorganischen Substanzen ausgehen.

Er unterschied diese auch scharf von den Duft- und Geruchstoffen. Diese sind materieller Natur, lediglich materielle Emanationen, die Lebensstrahlen aber sind wirkliche Strahlen. Er entdeckte diese zuerst durch Hellgefühl, indem er durch Wände hindurch die Lebewesen jenseitiger Wandfläche fühlte und ihre Körperkontur auf diesseitiger Wandfläche bezeichnen konnte. Er fühlte eben an den Lebensstrahlen den lebenden Körper heraus. Weiterhin experimentierte er durch die eigene Lebensstrahlentwickelung auf anorganische und organische, lebende Substanzen und Körper und erzielte damit den Nachweis von der geistigen Energie dieser Kraft, die im Liebesprinzip wurzelt. Er entdeckte damit die Lebenskraft, als aus der dritten Weltenergie, der Empfindungsenergie hervorgegangen, und dass diese die Trägerin der Liebe und der Zeugungskraft, der Schöpfer- und der Formenkraft, der Heil- und der Unsterblichkeitsenergie ist. Diese Tatsachen wurden für die Huter'sche Wissenschaft von grundlegender Bedeutung. Ich erkenne sie an und schätze diese Entdeckungen von Carl Huter als für die gesamte Wissenschaft, Ethik, Religion und Schönheitslehre gleich wertvoll. Es wurden damit zum ersten Male die seelischen und gedanklichen Fernwirkungen naturwissenschaftlich erklärt und die Übertragbarkeit der Lebensenergie auf organische und anorganische Substanzen nachgewiesen. Es wurde damit nachgewiesen, dass die Lebens- und Geistesenergie nicht Magnetismus oder Elektrizität, Wärme oder Od ist, sondern eine eigene, von diesen unabhängige Kraft darstellt.

10. a) Frage: Hat Carl Huter auch über den Äther und die kosmischen Körper Forschungen angestellt und diese in leichtverständlichen Abhandlungen niedergelegt?

10. b) Antwort: Auch das ist geschehen. In Band II, Lektion 10 hat er die grössten und kleinsten Körper behandelt. Er bringt ganz neue Lehren über Entstehung und Entwickelung der Weltkörper und denkt sich diese aus dem Weltäther in Formen von riesengrossen Weltnebelbällen entstanden, aus denen sich die Sonnensysteme entwickelt haben. Die ersten Anfänge der Weltnebel waren die Mediomen oder chemischen Mutterstoffe, aus denen sich allmählich die Atome bildeten, die sich später zu Molekülen verdichteten. Carl Huter unterscheidet aber auch unter den ätherischen Dunstkörpern die Äther-Ilionen, Isionen und Helionen, und bringt dafür grundlegende Anschauungen. Er fand auch diese neue Ätherentdeckungen vermöge seines Hellfühlens und Hellbewusstseins und sie bildet einen weiteren wichtigen Bestandteil der Huter'schen Wissenschaft, sie ist die Grundlage seiner neuen grossen Entwickelungslehre, die weit mehr umfasst als die bekannte Entwickelungslehre Kant-Laplace, Lamarck, Darwin, Häckel und Wasmann. Sie erklärt auch die Vorlebenszeiten, die Entstehung von Kraft- und Stoffdifferenzierung aus dem grossen Überweltmeere einer urewigen Vorzeit. Sie erklärt die Entstehung der chemischen Substanzen und die Bildung der Körper, sowie die Umbildung der Materie und der Kraft.

10. c) Begründung: Nach alledem, was da ist, war und entstanden ist, hat es für die scharfsinnigste Logik, Beobachtungs- und Urteilsgabe für mich keine bessere Erklärung gegeben als die, welche Carl Huter hier durch seine neue Ätherlehre gebracht hat. Diese Tatsache birgt alle Wahrheit in sich und an diesen werde ich für immerdar festhalten.

45. a) Frage: Ist es möglich, den Menschen schneller und leichter die Überzeugung beizubringen von der Huter'schen Entdeckung der Helioda und ihrer geistigen Grund-Energie der Liebe, der Schöpferkraft, der Form- und Willens- und Gedankenkraft? Ist es möglich, die Überzeugung zu verbreiten, dass das Od, der Magnetismus und anderes nicht dasselbe ist, wie die Helioda, um verhängnisvolle Irrtümer zu beseitigen oder vorzubeugen?

45. b) Antwort: Wenn jemand sich nicht durch die Logik überzeugen kann, dass die Helioda ist und so ist, wie sie Carl Huter entdeckt und erforscht hat, so mag er selbst zum Experiment übergehen. Experimente sind aber langwierig. Es gehört zum Experimentieren viel Zeit, Willenskraft und Geduld. Jeder trägt Helioda in sich, jeder kann also damit experimentieren lernen, sobald er seine Helioda oder Lebensenergie stärkt, sie zu leiten und zu hemmen, zu strahlen und zu verteilen weiss. Dieses will praktisch geübt sein und es gehören auch Medien dazu, an denen geübt werden kann. Geeignete Medien sind feinfühlende Menschen mit sensiblem Gewebe, sie sind gute Versuchsobjekte zu den Heliodaversuchsexperimenten.

45. c) Begründung: Es werden sich besonders wissenschaftliche Männer mit diesen Experimenten beschäftigen müssen, insbesondere Biologen, Theologen, Physiologen, Physiker, Mediziner, Philosophen, Pädagogen, Künstler, Anthropologen und Psychologen. Durch methodische und vereinte Forscherarbeit aus den Kreisen der verschiedensten Spezialwissenschaftler, wird die Gewähr gegeben, dass nicht eine einseitige Forschung zu einer einseitigen Ideenfärbung führt, wie etwa eine einseitige medizinische Forscherarbeit Gefahr laufen würde, dass die Helioda auf Jahrhunderte materialisiert würde und ihres eigentlichen Wesens, des geistigen Grundcharakters beraubt. Weil man mit dem in diesen Kreisen herrschenden Materialismus zu rechnen hat, er kämpft jede neue Wahrheit vom Lebensgeist nieder und ist dogmatischer und fanatischer und daher der Wahrheit mindestens so gefährlich, wie der ultraorthodoxe Kirchenglaube mancher theologischen und anderer kirchlicher Kreise. Biologen, Physiker, Künstler, Philosophen, Schulmänner, selbst Theologen und Juristen und Kunstforscher haben das Recht, sich mit Heliodaforschungen zu beschäftigen. Ein Recht auf Wissenschaft und Wahrheit hat eigentlich ein jeder. Darum soll auch jedermann möglichst mit Heliodaexperimenten über das Wesen dieser Kraft sich sichtbare Gewissheit verschaffen. Wer planmässig nach meiner Kraftrichtungsordnung experimentiert und genau das Wesen und die Kraftäusserungen der verschiedenen Kräfte zu beobachten und zu unterscheiden gelernt hat, wird auch sehr bald die Unterschiede vom Od, Magnetismus, Elektrizität und Helioda genau unterscheiden lernen. Wer aber denken gelernt hat, dem genügen die Ausführungen in der Huter'schen Lehre über die Helioda. Denn mehr als hier alles auf Grund von Tatsachen durch Erfahrung, Experiment und Logik nachgewiesen ist, mehr wird auch in keiner Nachprüfung mehr zu Tage gefördert werden. Aber die Nachprüfung muss kommen, sie bringt erst durch ihre gleichen Resultate Irrtum, Unglauben, Kritik und Anfeindung zur siegreichen Überwindung.


2. Forschungsweg von Carl Huter - systematische Gliederung

Grundlagen resp. Instrumente

  • Das Beobachtungs- und Denkvermögen
    Carl Huter
    a. besass eine besonders feine und besonders genaue Beobachtungs- und Auffassungsgabe sowie ein sehr gutes Gedächtnis;

    b. ganz hervorragende Denkfähigkeiten: Logik, Spekulation, Vernunft; Intuition - namentlich um verborgende Wahrheiten zu entdecken.
  • Sehr gute Fachkenntnisse
    z.B. im naturwissenschaftlichen Bereich, dank dem Umstand, dass vor Huter andere Forscher wichtige Entdeckungen gemacht haben, ca. ab 1550. Von besonderer Bedeutung waren die Entdeckung im biologischen Fachbereich, d.h. Entdeckung der Zelle als Grundorgan von Pflanze, Tier und Mensch (1667 Robert Hooke), die Entdeckung der Chromosomen (1842-1873 Carl Wilhelm vom Nägeli, Matthias Schleiden, Rudolf Virchow, Otto Bütschli), die Entdeckung des Zentrosomas (1888 Edouard van Beneden, Theodor Boveri) und die Entdeckung der Keimblätter (1842 Robert Remak). Die Entdeckungen in anderen Fachbereichen, namentlich in Physik und Astronomie waren direkt oder indirekt wichtig, damit Huter seine Lehren entwickeln konnte.
  • Ein starkes Empfindungsvermögen und eine hohe Sensitivität
    Seit seit seiner Kindheit hatte Carl Huter die Gabe des Hellsehens (Wahrnehmungen über Ereignisse, die sich zeitlich und / oder räumlich getrennt zutragen) und des Hellfühlens (aus persönlichen Gegenständen die Person erkennen; erfühlen; die Ausstrahlung von Menschen, Tieren, Pflanzen erspüren, etc.). Das Hellfühlen und Hellsehen war für Carl Huter Teil der Realität, Teil unserer Welt. So war es für ihn einfacher resp. erst möglich, neue Wahrheiten und Erkenntnisse zu gewinnen und die Mängel der damaligen materialistische Naturwissenschaft zu erkennen und zu beheben.
  • Die Beobachtung der Helioda
    Dank der eigenen starken Helioda und dank der guten Beobachtungsgabe stellte Carl Huter um 1882 fest, wenn er sich im Halbdunkeln befand, z.B. in der Dämmerungszeit, dass ein schwaches Leuchten von gelblicher Farbe von seinem Kopf und von seinen Händen ausging. Er selbst hielt es damals für das Reichenbachsche Od. Erst anfangs 1899 kam er zur Überzeugung dieses Leuchten nicht eine Erscheinungsform des Odes sein kann. Dieses erzeugt zwar auch eine Lichtwirkung, aber sie hat einen starken Grauton. Er war überzeugt, dass es dabei um eine Erscheinungsform des Empfindungsvermögens handelt!

3. Carl Huters Erkenntnisse

Erste Erkenntnis: Das Empfindungsvermögen ist ein Grundelement unserer Welt
Für Carl Huter bestand kein Zweifel, dass die Materie ein (schlummerndes) Empfindungsvermögen resp. «Gedächtnis» besitzt und, dass dieses Empfindungsvermögen nicht mechanisch als Schwingungs-Zustand des Atoms, des Moleküls oder der Elektronen, auch nicht magnetisch oder elektrisch zu erklären sei. – Heute gelingt es, feste Stoffe als Speichermedium zu verwenden, z.B. lassen sich auf der Festplatte eines Computers Millionen von Buchseiten speichern und zwar durch Magnetisierung. Man spricht von «Bits». Diese Speicherung lässt sich ohne weiteres löschen. Das, was Carl Huter durch Hellfühlen festgestellt hat, lässt sich nur schwerlich auslöschen, schon gar nicht innerhalb von Nano-Sekunden.

Zweite Erkenntnis: Das Empfindungsvermögen muss bei der Entstehung der Welt bereits vorhanden gewesen sein
Wenn das Empfindungsvermögen ein Grundelement unserer Welt ist (erste Erkenntnis, siehe oben) und nicht eine Folge von Stoff und / oder Kraft ist, so muss es schon bei der Entstehung der Welt vorhanden gewesen sein. Aufgrund von Logik und Intuition müssen diese drei Elemente – Stoff (gab später Anlass zu Materie und Ruhe), Kraft (gab später Anlass zu Energie und Bewegung) und Empfinden (gab später Anlass zu Seele, Geist, Lebenskraft, Liebeskraft) - schon beim Weltanfang vorhanden gewesen sein und zwar vereinigt in einem körperlichen Gebilde. Die drei Grundelemente müssen dort in einem derartigen Gleichgewicht vorhanden gewesen sein, dass dieses Gebilde nach aussen völlig neutral erscheint. Deswegen (völlig neutral) ist das Gebilde schwer nachweisbar, d.h. hat z.B. kein Gewicht, ist also schwerelos.

Dritte Erkenntnis: Was man bei der Zellteilung beobachtet, lässt ganz klar auf eine organisierende und schöpferische Kraft schliessen
Die Teilung einer Zelle (beobachtbar unter dem Mikroskop) ist ein äusserst komplexer Prozess, der aber bemerkenswert strikt organisiert abläuft. Man erkennt, wie dieser Prozess ganz offensichtlich vom Zentrosoma her organisiert und gesteuert wird. Das Zentrosoma selbst verfügt über keine Gene oder andere Hilfsmittel, aus denen es Anweisungen und Informationen bezieht, was es jeweils als nächsten Arbeitsschritt ausführen muss. Es handelt autonom. Das setzt offensichtlich Empfinden und Intelligenz voraus! Im Zentrosoma muss offensichtlich ein totales Verständnis für die materiellen Vorgänge in der Zelle vorhanden sein. Das Zentrosoma greift derart in die Vorgänge ein, dass in der Zelle, z.B. bei der Zellteilung, kein Durcheinander, keine Beschädigungen, etc. auftreten. Das Zentrosoma leitet die Zellteilung derart, dass die neue und die alte Zelle voll funktionstüchtig sind.

Vierte Erkenntnis: Wie ist die organisierende Kraft zu erklären, die im Zentrosoma wirksam ist?
Das Empfindungsvermögen, das Huter als Grundelement unserer Welt annimmt, liegt in der Zelle in einer stark gesammelten und konzentrierten Form vor.

Kommentar

Art. 45c (oben) findet eine Entsprechung in «Welt- und Menschenkenntnis», neunte Lektion II. Lehrbrief. Huter schreibt dort: «Es werden Menschenalter mit Männern von eiserner Geduld und Ausdauer dazu gehören, die weiter diese neuen Tatsachen, die ich fand und die unsere ganze Weltanschauung erweiterten und auf neue Grundlagen stellten, mit allen Mitteln analytischer Forschung, wissenschaftlich nachweisen.»

Wer sich in der Physik und Chemie gut auskennt (sehr viele Naturwissenschaftler; aber auch Huter), dem muss klar sein, dass der Prozess der Zellteilung schwerlich nur auf physikalischen und chemischen Prozessen beruhen kann. Aber: Die naturwissenschaftlichen gebildeten Menschen kennen im Moment nichts anderes, als Physik, Chemie und Mathematik und damit lässt sich die Zellteilung heute und wohl auch in Zukunft nicht in plausibler Weise erklären! Diese Menschen sind indessen nicht bereit, Erklärungen zuzulassen, die ausserhalb ihrer heutigen Erfahrungswelt liegen, vgl. mit "Ausblick" (unten).

Lässt sich das Vorhandenseins einer organisierenden Energie in der Zelle in naturwissenschaftlicher Weise jemals nachweisen? Solange als die Naturwissenschaft das Empfindungsvermögen nicht als ein Grundelement anerkennt, wird es diesbezüglich kaum Forschungen geben. – Die ungenügende direkte Fassbarkeit von Empfinden, von organisierender Energie, etc. mag man zunächst bedauern. Es gilt zu beachten:

  • Wir können z.B. die elektrische Energie ebenfalls nur schwerlich in direkter Weise sinnlich erfahren. Da die Wirkung dieser Energie für uns Menschen heute allgegenwärtig ist (vor 1890 war sie das kaum) sind wir dennoch mit dieser Energie völlig vertraut. Wir erkennen ja nur die Wirkung der Energie selbst, z.B. als Wärme (Kochherd, Wärme im Computer- und Fernseh-Gerät), als Licht oder als Bewegung des Elektromotors. Wir können aber nicht direkt mit unseren Händen und unseren Sinnesorganen auf die Energie zugreifen, z.B. so wie wir auf chemische Substanzen (Wasser, Erde, Luft, etc.) zugreifen können.
  • Das Empfindungsvermögen ist uns Menschen in unserer diesseitigen Welt recht verborgen.
  • Sobald man sich in der Naturwissenschaft (Physik, Chemie), in der Heilkunde (Medizin), in der Psychologie, etc. mit dem Empfindungsvermögen befasst und die Psycho-Physiognomik zum Grundwissen gehört, wird uns Menschen bald selbstverständlich sein, dass überall die Wirkung von Empfinden, organisierende Energie, etc. real in Erscheinung tritt. Weitere Informationen in der Rubrik 6 Peripherie I: Grundwissen mit psycho-physiognomischen Beispielen für gute resp. matte Strahlung; Huter-Zitate, etc.


4. Förderung und Erweiterung der Naturwissenschaften!

Carl Huter schreibt in einem knapp 2-seitigen Artikel "Der Zweck und die Bedeutung der idealen bildenden Kunst im Sinne der Psycho-Physiognomik" (veröffentlicht in "Der gute Menschenkenner", Juni 1960; vermutlich die Erstveröffentlichung dieses Textes; das Entstehungsjahr des Textes oder andere Einzelheiten werden darin nicht genannt):

Drei gewaltige Erscheinungen der Gegenwart werden mit der Zeit zwangsläufig zu einer diesbezüglichen Harmonie führen. Es sind

1. die Entfaltung und internationale Förderung der Naturwissenschaften,

2. die Verkehrsentwicklung mit dem Austausch der materiellen und idealen Güter und

3. die wissenschaftliche Durchleuchtung und Prüfung überall beobachteter okkulter Geschehnisse, ein unvoreingenommener Experimentalspiritualismus, der die Existenz einer höhergeistigen Welt und ein individuelles Fortleben nach dem Tode zur Evidenz erweist und den angeblich wissenschaftlichen Materialismus überwindet, so dass höhere Ideale wieder Wert und Ansehen erhalten.


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Diese Seite wurde am 10. Dezember 2018 erstellt. Sie wird regelmässig geprüft und überarbeitet, letztmals am 4. Februar 2019.

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